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Hedge Fonds, Banken und Finanzkrisen

  • Marcel Vincent Lähn
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Zusammenfassung

Wie bereits zu Beginn dieser Arbeit ausführlich erläutert, ist das globale Finanzsystem seit der einsetzenden Liberalisierungs- und Globalisierungsphase der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts von einer Vielzahl gesamtwirtschaftlicher Finanzkrisen erschüttert worden. Hedge Fonds wurden in diesem Zusammenhang immer wieder mit der Entstehung und Verbreitung dieser Krisen durch ihre Geschäftsaktivitäten in Verbindung gebracht. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Krise des Europäischen Währungssystems (EWS) im Jahr 1992, der Bondmarktturbulenzen des Jahres 1994, der Mexiko-Krise von 1994/95 sowie der Währungskrisen Ostasiens im Jahr 1997 und der drohenden globalen Finanzkrise des Jahres 1998 im Rahmen des Beinahe-Zusammenbruchs des Long-Term Capital Management (LTCM) Hedge Fonds. Doch welche Rolle spielten Hedge Fonds im Kontext der Entstehung und Entwicklung der genannten Krisenszenarien wirklich und welche systemischen Gefahren hinsichtlich der permanenten Aufrechterhaltung der Stabilität und effizienten Funktionsweise des globalen Finanzsystems gehen von diesen Finanzvehikeln unabhängig des sie umgebenden Mythos tatsächlich aus?

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Literatur

  1. 555.
    Zur Begriffsbildung des Konvergenzspiels siehe International Monetary Fund (1993), S. 8.Google Scholar
  2. 557.
    Vgl. Eichengreen, Mathieson et al. (1998), S. 15.Google Scholar
  3. 560.
    Hinsichtlich der Determinierung bilanzieller und außerbilanzieller Hebelwirkungen, wie sie insbesondere implizit in Finanzderivaten enthalten sind, vergleiche Kapitel 2.5 dieser Arbeit.Google Scholar
  4. 561.
    Zur strategischen Zielsetzung und der Realisation individueller Risiko-Ertrags-Kalküle des Einsatzes derivativer Basisprodukte vergleiche Kapitel 2.5 dieser Arbeit.Google Scholar
  5. 565.
    Vgl. hierzu insbesondere Eichengreen, Mathieson et al. (1998), S. 15 sowie Fung und Hsieh (2000), S. 15–20.Google Scholar
  6. 566.
    Vgl. International Monetary Fund (1993), S. 11.Google Scholar
  7. 567.
    Vgl. Deutsche Bundesbank (1992a), S. 13.Google Scholar
  8. 568.
    Vgl. hierzu Fung und Hsieh (2000), S. 15.Google Scholar
  9. 571.
    Vgl. Deutsche Bundesbank (1992a), S. 15.Google Scholar
  10. 572.
    Vgl. Eichengreen, Mathieson et al. (1998), S. 15.Google Scholar
  11. 576.
    Vgl. insbesondere Fung und Hsieh (2000), S. 24, sowie Eichengreen, Mathieson et al. (1998), S. 16 und auch International Monetary Fund (1994).Google Scholar
  12. 581.
    Auf diesen Trugschluss wurde bereits in Abschnitt 2.4 dieser Arbeit im Kontext des Finanzkrisenansatzes imperfekter Inforation ausführlich hingewiesen.Google Scholar
  13. 582.
    Vgl. insbesondere Eichengreen, Mathieson et al. (1998), S. 17.Google Scholar
  14. 590.
    Vgl. Edwards (1999), S. 197.Google Scholar
  15. 591.
    Vgl. Grüske (1999).Google Scholar
  16. 592.
    Vgl. Merton (1999), S. 356.Google Scholar
  17. 594.
    Vgl. Edwards (1999), S. 197.Google Scholar
  18. 595.
    Vgl. hierzu insbesondere Edwards (1999), S 197.Google Scholar
  19. 596.
    Vgl. Eichengreen und Mathieson (1999), S. 14 sowie Edwards (1999), S. 197.Google Scholar
  20. 597.
    Vgl. zur Entstehung und Quantifizierung bilanzieller wie außerbilanzieller Hebelwirkungen die ausführliche Darstellung in Abschnitt 2.5 dieser Arbeit.Google Scholar
  21. 599.
    Vgl. United States, The President’s Working Group an Financial Markets (1999), S. 11.Google Scholar
  22. 600.
    Gemessen als Quotient aus Marktwert der Vermögens und Marktwert des bilanziellen Eigenkapitals, wie unter Abschnitt 2.5 erläutert.Google Scholar
  23. 601.
    Vgl. Edwards (1999), S. 198.Google Scholar
  24. 602.
    Vgl. zur Begriffsbildung insbesondere Edwards (1999), S. 193.Google Scholar
  25. 603.
    Vgl. Edwards (1999), S. 193 und 198.Google Scholar
  26. 610.
    Vgl. Edwards (1999), S. 197.Google Scholar
  27. 611.
    Vgl. insbesondere Single und Stahl (2000), S. 212/213.Google Scholar
  28. 616.
    Vgl. Edwards (1999), S. 200.Google Scholar
  29. 618.
    Vgl. hierzu Abschnitt 2.2 dieser Arbeit.Google Scholar
  30. 619.
    Eine eindeutige Abgrenzung, was in diesem Kontext genau als kurz-bzw. langfristiger Anlagehorizont anzusehen ist, erweist sich allerdings als äußerst schwierig.Google Scholar
  31. 620.
    Johnson (1976).Google Scholar
  32. 629.
    Vgl. hierzu beispielsweise die Ausführungen von Eichengreen und Mathieson (1999), S. 9 oder auch Deutsche Bundesbank (1999), S. 42.Google Scholar
  33. 630.
    Hinsichtlich der aktuellen Entwicklungstendenzen der Hedge Fonds Industrie der Gegenwart vergleiche insbesondere die Abschnitte 3.2 sowie 3.4 dieser Arbeit.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Marcel Vincent Lähn

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