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Theoretische Grundlagen

  • Torsten Pudack
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Part of the Markt- und Unternehmensentwicklung book series (MAU)

Zusammenfassung

Kann die Erledigung einer Aufgabe verschiedenen Agenten übertragen werden, ist der Prinzipal gezwungen, eine Auswahl unter den Bewerbern zu treffen. Der Prinzipal steht somit vor dem Problem, das Humankapital der einzelnen Agenten zu beurteilen. Auf die besonderen Schwierigkeiten einer solchen Beurteilungssituation wurde in dieser Arbeit bereits hingewiesen. Weil es sich um ein Erfahrungsgut handelt, sind umfangreiche Test erforderlich, wenn die Qualität des Humankapitals eines Agenten beurteilt werden soll. Darüber hinaus bleibt es aber auch nach einer Vielzahl von Tests weitestgehend unmöglich, die Qualität von Humankapital mit Hilfe einer allgemeingültigen kardinalen Messlatte zu bewerten. Kardinale Kennzahlen hätten auch gar keinen Aussagewert. Daten wie der Intelligenzquotient eines Bewerbers oder seine Abschlussnoten im Abitur, im Studium usw. sprechen — für sich genommen — „keine Sprache“ Sie erhalten erst durch den Vergleich mit den Leistungen anderer Bewerber eine Bedeutung. Die Noten eines einzigen Studenten sagen nichts über seine Leistungsfähigkeit, erst wenn man weiss, wie seine Kommilitonen abgeschnitten haben, ist eine Bewertung der Leistung möglich. Informationen, die tatsächlich Aussagen über die Qualität von Humankapital zulassen, können nur im Vergleich zwischen mehreren „Humankapitalisten“ gewonnen werden. Sie haben folglich stets relativen Charakter.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Torsten Pudack

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