Advertisement

Zusammenfassung

Die Charakterisierung der Kooperationsproblematik in strategischen Wissensnetzwerken hat verdeutlicht, welche Probleme der interorganisationale Wissenstransfer und die Wissensproduktion aufwerfen: Obwohl Wissenstransfer und Wissensproduktion im Interesse aller Netzwerkunternehmen sind, verfolgen die einzelnen Netzwerkunternehmen auch eigene Interessen, die teilweise im Gegensatz zu diesem gemeinsamen Ziel stehen. So wäre es für das einzelne Unternehmen interessant, von der gemeinsamen Wissensproduktion zu profitieren ohne selbst dazu beizutragen. Einzelne Unternehmen haben ein Interesse daran, sich als Trittbrettfahrer zu verhalten. Die Möglichkeit zum Trittbrettfahren besteht, da es schwierig ist Unternehmen vom gemeinsam produzierten Wissenspool auszuschliessen. Andere Unternehmen tarnen sich zudem vielleicht als Wolf im Schafspelz. Ihr alleiniges Interesse ist, das Wissen der anderen Netzwerkunternehmen zu stehlen und es ausschliesslich für den eigenen Wettbewerbsvorteil einzusetzen. Ausgehend von diesen Überlegungen sehen sich die Netzwerkteilnehmer zwei Problemen gegenüber:
  1. 1.

    Aufgrund der Anreize zum Trittbrettfahren wird weniger Wissen produziert, als möglich und aus (kollektiver) Netzwerksicht wünschbar wäre. In der Folge wird das kollektive Netzwerkgut unterversorgt104.

     
  2. 2.

    Es ist nicht auszuschliessen, dass einige Unternehmen in Netzwerken vor allem das Ziel verfolgen, sich Netzwerkgewinne einseitig anzueignen bzw. den Wert des gemeinsamen Wissenspools zu reduzieren. In der Folge wird das kollektive Netzwerkgut übernutzt105.

     

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Deutscher Universitä -Verlag /GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Antoinette Weibel

There are no affiliations available

Personalised recommendations