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Kapitel: Regelungsschärfe als Vergleichskriterium von Rechnungslegungsordnungen

  • Andreas Rüdinger
Part of the Rechnungswesen und Unternehmensüberwachung book series (REU)

Zusammenfassung

Gemäß § 243 Abs. 1 des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) haben alle Kaufleute ihren Jahresabschluss (Einzelabschluss) nach den „Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung“ (GoB) aufzustellen. Den Aufgaben des handelsrechtlichen Jahresabschlusses folgend lassen sich die GoB unterteilen in Regelungen zur Konkretisierung von Gewinnansprüchen (Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung) und in Regelungen zur Konkretisierung von Informationspflichten (Informations-GoB).19 Die Aufgabe der Konkretisierung von Gewinnansprüchen ergibt sich de lege lata zum einen aus dem Gesellschaftsrecht, das die gesetzliche Zuweisung von Gewinnen an die jeweils Gewinnberechtigten auf Basis des handelsrechtlichen Gewinns (Jahresüberschusses) bemisst20, und zum anderen aus dem Steuerrecht, das in § 5 Abs. 1 Satz 1 EStG die handelsrechtlichen GoB — unter Vorbehalten — als für die bilanzielle Gewinnermittlung maßgeblich erklärt.

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© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

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  • Andreas Rüdinger

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