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Sport und Sportveranstaltungen als Erlebniswelten für die Marketing-Kommunikation

  • Arnold Hermanns
  • Christian Marwitz

Zusammenfassung

In den vergangenen Jahren wurde in der Marketing-Literatur der Trend zur Erlebnisgesellschaft und eine zunehmende Erlebnisorientierung der Konsumenten auf vielfältige Weise diskutiert (z. B. Weinberg 1992, Silberer & Jaekel 1996, Trommsdorff 1998, Kroeber-Riel & Weinberg 2003). Dabei wurden nicht nur die Ursachen dieser Entwicklung betrachtet, wie gesättigte Märkte, ausgereifte und homogene Produkte, hoher Wohlstand, zunehmende Freizeitorientierung und ein einhergehender Wertewandel, sondern auch eine auf diesem sich verändernden Verhalten und Erwarten der Konsumenten aufbauende Aufgabenstellung für das Marketing formuliert: das Erlebnismarketing bzw. das Marketing von Erlebniswelten. Konsum soll zu einem Erlebnis werden, und gleichzeitig sollen Erlebnisse konsumiert werden können, um so den veränderten Wünschen und Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden. Opaschowski definierte das Marketing von Erlebniswelten sogar als eine unternehmerische Grundhaltung: „Betriebe oder Angebote so markt- und zielgruppengerecht zu fuhren und zu gestalten, dass sie gleichermaßen den gegenwärtigen und künftigen Erfordernissen des Marktes und den gegenwärtigen und zukünftigen Erwartungen der Konsumenten entsprechen“ (Opaschowski 1995 S. 144).

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7 Literaturverzeichnis

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Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Arnold Hermanns
  • Christian Marwitz

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