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Die marktorientierte Steuerung der Wertschöpfung des Filial-Wertpapiergeschäfts

  • Dirk Schmidt-Gallass
Part of the Marken- und Produktmanagement book series (MPM)

Zusammenfassung

Die bisherigen Ausführungen haben darauf abgezielt, die Wünsche der Bankkunden in- und extensiv zu erforschen, ihre Wirkung auf deren Zufriedenheit zu analysieren und die Produktkonfiguration festzulegen, die einerseits konform mit der Differenzierungsstrategie der Klientin ist und andererseits durch ihre Marktorientierung Umsätze generiert. Jetzt gilt es, die Anforderungen des Markts mit den Gegebenheiten der Bank mit dem Ziel zu verzahnen, die gewählte Produktkonfiguration zu Kosten zu realisieren, die den gewünschten Gewinn sicherstellen. Hierzu kommt der in Kapitel 6.1 entwickelte Ansatz auf Basis des Target Costing zum Einsatz.

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Literatur

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    Damit werden auch irrelevanten Eigenschaften Zielkosten größer als Null zugewiesen. Irrelevante Eigenschaften -wie etwa das Mobiliar -sind aber nicht voll verzichtbar, daher wäre es unrealistisch, für sie Zielkosten von Null zu fordern.Google Scholar
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    Wären mehrere Produkteigenschaften für die Differenzierung verantwortlich, ließen sich die Zielkosten mit Hilfe der Bedeutungsgewichte aus der Conjoint-Analyse ermitteln. Diese Gewichte wären dann um den Einfluß des Preises auf die Kaufentscheidung zu bereinigen.Google Scholar
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    Vgl. hierzu auch Stolz/Schmitz-Esser (1997), S. 297.Google Scholar
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    Vgl. bspw. die Arbeiten von Caspritz (1999), S. 293 ff.; Rebouillion/Bauer (1999), S. 818 ff.; Lamberti (2000), S. 18 f.; Pöhler (2000), S. 20 ff.; Rebouillion/Bauer (2000), S. 420 f.; Jasny (2001), S. 27; Marlière (2001), S. 406 ff.; Rebouillion/Bauer (2001), S. 131 ff.; Storz/Pratz/Sehneidereit (2001), S. 504, und Veil/Goldstein (2001), S. 770 ff.Google Scholar
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    Weiteres hierzu bieten Ganz/Güntzer/Jungnickel/Noltsch (1997), S. 94 f.; Rebouillion/Bauer (2001), S. 136., und european transaction bank (Hrsg.) (2002), S. 16.Google Scholar
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    Vgl. Rebouillion/Bauer (2001), S. 137 f.Google Scholar
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    Vgl. hierzu Jasny (2001), S. 27.Google Scholar
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    Vgl. Rebouillion/Bauer (2001), S. 138.Google Scholar
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    Rebouillion/Bauer (2001), S. 138. So auch Lamberti (2000), S. 18.Google Scholar
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    Vgl. hierzu auch Rebouillion/Bauer (1999), S. 819 ff.; Pratz/Schneidereit/Storz (2001), S. 427 ff., und Rebouillion/Bauer (2001), S. 138.Google Scholar
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    Auch Porter (1985), S. 47, präsentiert eine Wertkette mit ähnlicher Anzahl und Detailtiefe der Aktivitäten.Google Scholar
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    Vgl. Röhler (2000), S. 22.Google Scholar
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    Vgl. hierzu bspw. Pöhler (2000), S. 21. Außerdem muß ein ausreichendes Leistungsniveau des externen Dienstleisters sichergestellt sein, um Unzufriedenheit der Nachfrager zu vermeiden. Vgl. zu diesem Themenkreis bspw. Caspritz (1999), S. 298 ff.; Wünsch (1999), S. 72, und Marlière (2001), S. 407 ff.Google Scholar
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    Zu einem solchen Schluß kommen auch Pöhler (2000), S. 20, und Rebouillion/Bauer (2001), S. 143 f. Weitere Gründe für einen solchen Schritt liefern Rebouillion/Bauer (2001), S. 140 ff.Google Scholar
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    Vgl. Pöhler (2000), S. 22.Google Scholar
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    Vgl. hierzu bspw. Pöhler (2000), S. 21. Außerdem muß ein ausreichendes Leistungsniveau des externen Dienstleisters sichergestellt sein, um Unzufriedenheit der Nachfrager zu vermeiden. Vgl. zu diesem Themenkreis bspw. Caspritz (1999), S. 298 ff.; Wünsch (1999), S. 72, und Marlière (2001), S. 407 ff.Google Scholar
  39. 1249.
    Zu einem solchen Schluß kommen auch Pöhler (2000), S. 20, und Rebouillion/Bauer (2001), S. 143 f. Weitere Gründe für einen solchen Schritt liefern Rebouillion/Bauer (2001), S. 140 ff.Google Scholar
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    Vgl. Pöhler (2000), S. 21. Von Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Kostendaten für empirische Anwendungen berichten auch Porter (1985), S. 63; Hergert/Morris (1986), S. 177; Shindo/Kubota/Toyoumi (1992), S. 38, und Müller/Wolbold (1993), S. 125. Die Aufgabe der Kostenrechnung, das Target Costing mit relevanten Daten zu unterstützen, unterstreichen Freidank (1994), S. 228, und Bachmann (1995), S. 181. Defizite hierbei konstatiert für Banken etwa Bernet (1994), S. 708 f. Schwierigkeiten bei der Implementierung von Systemen der Prozeßkostenrechnung bei Banken beleuchten Derl/Krugmann (2001), S. 71 ff.Google Scholar
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    Auch an dieser Stelle tritt die Bedeutung des konkreten Skalenwerts hinter das Anliegen der Demonstration der Vorgehensweise zurück.Google Scholar
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    Rundungsdifferenzen führen zu einem Ausweis einer leicht höheren Wertlücke der Produkteigenschaft von 2,87 Mio. EUR anstatt 2,85 Mio. EUR.Google Scholar
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  44. 1254.
    Erneut sei darauf hingewiesen, daß diese Schlußfolgerungen nur unter den getroffenen Annahmen Gültigkeit besitzen und kein Abbild der realen Situation sein müssen.Google Scholar

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© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Dirk Schmidt-Gallass

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