Advertisement

Die strategiekonforme Gestaltung eines marktorientierten Filial-Wertpapiergeschäfts mit Privatkunden

  • Dirk Schmidt-Gallass
Part of the Marken- und Produktmanagement book series (MPM)

Zusammenfassung

„Ein profitables Retail-Banking hängt stark davon ab, inwiefern es einer Bank gelingt, die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden zu antizipieren. 1088 Diese Einschätzung unterstreichen Reichheld und Sasser in ihrer bereits in Kapitel 2 erwähnten Arbeit zum Zusammenhang zwischen Kundenbindung und Profitabilität. Ihren Ausführungen zufolge läßt sich bei Filialbanken durch eine Verringerung der Anzahl abwandernder Kunden um 5% die Profitabilität um 85% — und damit stärker als in jeder anderen der betrachteten Branchen — steigern.1089 Vor dem Hintergrund des eingangs formulierten Zusammenhangs zwischen Bedürfhisgereehtigkeit des Produkts und der Kundenbindung genießt also die Kenntnis der Nachfragerwünsche für die vorliegende Untersuchung einen hohen Stellenwert. Da es sich bei den Absatzobjekten von Banken um Dienstleistungen mit einem großen Anteil intangibler und einem geringeren Anteil tangibler Elemente handelt,1090 findet der in Kapitel 5.1 dargestellte Methodenkanon für Dienstleistungen Anwendung, der es erlaubt, den dort formulierten Anforderungen an die Ermittlung der Nachfragerwünsche sowie den Spezifika von Dienstleistungen gerecht zu werden. Daher wird zunächst für die Studie relevante Literatur ausgewertet, danach eine Untersuchung zu kritischen und sequentiellen Ereignissen durchgeführt, um dann Beschwerden über das Filial-Wertpapiergeschäft mit Privatkunden zu analysieren. Schließlich wird die Wettbewerberperspektive im Rahmen eines Mystery Shopping abgedeckt und unternehmensinternes Wissen über eine Expertenbefragung erschlossen. Dem schließt sich die Ableitung der für den weiteren Verlauf der Studie relevanten Menge an Nachfragerwünschen an.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1083.
    Dies stellen bspw. auch Howcroft/Beckett (1996), S. 3; Trethowan/Scullion (1997), S. 64, und Ingstenberg-Schieck (1999), S. 605, fest.Google Scholar
  2. 1084.
    Vgl. etwa Howcroft/Beckett (1996), S. 3; Howcroft (2001), S. 201, und Otto (2001a), S. 1.Google Scholar
  3. 1085.
    Vgl. Mich (2001), S. 34; DohmenlOtto (2001), S. 30, und Otto (2001b), S. 23.Google Scholar
  4. 1086.
    Vgl. Hambrick (1983), S. 703.Google Scholar
  5. 1087.
    Dies fordern für die Bankenbranche u.a. Zineldin (1996), S. 13; Devlin/Ennew (1997), S. 73; Schütte/Höfle (1998), S. 224; Herrmann/Jasny/Vetter (1999), S. 13; Steinig (1999), S. 113; Howcroft (2001), S. 203, und Otto (2001c), S. 32.Google Scholar
  6. 1088.
    Bachmann (1995), S. 151.Google Scholar
  7. 1089.
    Vgl. Reichheld/Sasser (1990), S. 110.Google Scholar
  8. 1090.
    Vgl. Johnson (1981), S. 21; Shostack (1981), S. 221; Shostack (1982), S. 51; Crosby/Stephens (1987), S. 404; Brunner (1993), S. 755; Scheer (1994), S. 463; Devlin (1998), S. 1091, und Bühler (1999), S. 26.Google Scholar
  9. 1091.
    Vgl. de Brentani (1993), S. 16.Google Scholar
  10. 1092.
    Cramer (1998), S. 116.Google Scholar
  11. 1093.
    Vgl. Flanagan (1954), S.333.Google Scholar
  12. 1094.
    Flanagan (1954), S. 333, beruft sich auf Ergebnisse einer Studie, derzufolge hierdurch keine nennenswerten Reihenfolgeneffekte, welche die Ergebnisse der Studie verzerren könnten, induziert werden.Google Scholar
  13. 1095.
    Vgl. hierzu bspw. Miller (1956), S. 90, und Green/Rao (1970), S. 38, sowie Cox (1980), S. 415.Google Scholar
  14. 1096.
    Vgl. Hentschel (1992), S.226.Google Scholar
  15. 1097.
    Vgl. Flanagan (1954), S. 332.Google Scholar
  16. 1098.
    Aus Gründen der Vertraulichkeit kann die Zielgruppe der Klientin an dieser Stelle nicht näher spezifiziert werden.Google Scholar
  17. 1099.
    Auch Griffin/Hauser (1992), S. 21, und Griffin/Hauser (1993), S. 12, empfehlen, einen mit der zur Disposition stehenden Thematik Vertrauten als zweiten Untersuchenden hinzuzuziehen.Google Scholar
  18. 1100.
    Insgesamt enthielt die Gruppe 16 Schilderungen. Die beiden hier wiedergegebenen sind nur Ausschnitte des jeweils zugrunde liegenden gesamten kritischen Ereignisses. Dies ist konform mit der Anregung von Herzberg/Mausner/Snyderman (1959), S. 38, die kritischen Ereignisse in „thought units“ zu zerlegen.Google Scholar
  19. 1101.
    Vgl. Stauss (1994), S.238.Google Scholar
  20. 1102.
    Vgl. Stauss/Weinlich (1996), S. 53.Google Scholar
  21. 1103.
    Vgl. Davis (1994), S. 18.Google Scholar
  22. 1104.
    Die Vorschläge bezüglich der zu verwendenden Symbole variieren in der Literatur. Dies verdeutlicht ein Blick in die Arbeiten von Shostack (1981), S. 226 ff.; Shostack (1982), S. 59; Shostack (1984), S. 134; Hosick (1989), S. 40; Kingman-Brundage (1989), S. 31, und Kingman-Brundage (1989a), S. 29. Allen gemeinsam ist jedoch, gleiche Arten von Elementen mit gleichen Symbolen zu repräsentieren. Dieser Grundgedanke wird hier aufgegriffen.Google Scholar
  23. 1105.
    Aus Kostengründen hat die Klientin allerdings darum gebeten, die Elemente Erscheinung und Verhalten bei der Identifikation des Beraters nicht getrennt zu erheben, so daß die entsprechenden Elemente im Rahmen des Beratungsgesprächs und bei Verabschiedung und Verlassen der Filiale stellvertretend gewertet werden müssen.Google Scholar
  24. 1106.
    Botschen/Bstieler/Woodside (1996), S. 38 f., weisen nach, daß die Ergebnisse einer gemeinsamen Befragung mit den beiden Methoden keine Verzerrungen aufgrund von Reihenfolgeeffekten aufweisen.Google Scholar
  25. 1107.
    Keine Addition zu 100% wegen Rundung der Summanden.Google Scholar
  26. 1108.
    Dies konstatieren auch Griffin/Hauser (1992), S. 14, und Griffin/Hauser (1993), S. 7, als Problem umfangreicher qualitativer Studien.Google Scholar
  27. 1109.
    Keine Addition zu 100% wegen Rundung der Summanden.Google Scholar
  28. 1110.
    Auch Stauss, Weinlich (1996), und Stauss/Weinlich (1997) berichten nicht von Reliabilitätstests bei ihrer Untersuchung zu sequentiellen Ereignissen.Google Scholar
  29. 1111.
    Schreiber/Zimmer (1996), S. 664.Google Scholar
  30. 1112.
    Biere (1998), S. 30.Google Scholar
  31. 1113.
    Vgl. Tust/Sieweck (1999), S. 64. Die relevanten Wettbewerber wurden vom Management der Klientin identifiziert. Vgl. hierzu Clark/Montgomery (1999), S. 68 ff.Google Scholar
  32. 1114.
    Vgl. Schroth (1997), S. 590. Aus Kostengründen konnten keine weiteren Untersuchenden eingesetzt werden.Google Scholar
  33. 1115.
    Auf die Betrachtung der strategischen Gruppe des Private Banking legte die Klientin aus den in Kapitel 7 erwähnten Gründen keinen Wert.Google Scholar
  34. 1116.
    Auch Schneider/Parkington/Buxton (1980), S. 252, und Bitner/Booms/Mohr (1994), S. 96, empfehlen die Befragung von Kontaktpersonal.Google Scholar
  35. 1117.
    So waren die Mitarbeiter der Marktforschung bspw. in der Lage, über zu früheren Zeitpunkten durchgeführte Marktforschungsprojekte zu berichten. Filialmitarbeiter bspw. haben aus der direkten Interaktion mit dem Nachfrager einen privilegierten Informationszugang zu dessen Wünschen.Google Scholar
  36. 1118.
    Churchill (1987), S. 269.Google Scholar
  37. 1119.
    So verfahren bspw. auch Halperin/Strazdon (1980), S. 209; Bateson (1985), S. 61; Schubert (1991), S. 220; Elrod/Louviere/Davey (1992), S. 369; Reiners (1996), S. 83, und Danaher (1997), S. 237. Weiteres hierzu bieten Green/Srinivasan (1978), S. 111.Google Scholar
  38. 1120.
    Vgl. Andersson/Nilsson (1964), S. 400.Google Scholar
  39. 1121.
    Dieses Vorgehen wählen auch Steinhausen/Steinhausen (1977), S. 13. Vgl. Scheffler (2000), S. 64, und Schaefer (1979), S. 28 ff., für alternative Vorgehensweisen.Google Scholar
  40. 1122.
    Vgl. Malhotra (1982), S. 201.Google Scholar
  41. 1123.
    Vgl. hierzu Joffe/Pasternak (1997), S. 241.Google Scholar
  42. 1124.
    Vgl. hierzu Spiegel-Verlag (Hrsg.) (2000), S. 5.Google Scholar
  43. 1125.
    Die Eignung des Benchmarking, Begeisterungsanforderungen aufzudecken, kann im wesentlichen darauf zurückgeführt werden, daß auch Unternehmen Gegenstand des Benchmarking waren, die nicht zur selben strategischen Gruppe der Bank gehörten.Google Scholar
  44. 1126.
    Die Einträge in der Zeile,Gesamt‘stimmen nicht mit den Spaltensummen überein, da Nachfragerwünsche z.T. von mehreren Methoden zugleich ermittelt wurden.Google Scholar
  45. 1127.
    Küspert (1992), S. 184. So auch Teas (1983), S. 28; Dolan (1990), S. 9; Bachmann (1995), S. 153; Minnas/Jacobs (1996), S. 4; Schütte/Höfle (1998), S. 225; Groth/Dye (1999), S. 341; Keltner/Wagner/Mason (1999), S. 11, und Richter (1999), S. 116.Google Scholar
  46. 1128.
    Vgl. zur Risikoneigung etwa Spiegel-Verlag (Hrsg.) (2000), S. 36.Google Scholar
  47. 1129.
    Hair/Anderson/Tatham/Black (1995), S. 428. So auch Punj/Stewart (1983), S. 143.Google Scholar
  48. 1130.
    Vgl. Neal (1989), S. 301; Matiaske (1994), S. 5; Hair/Anderson/Tatham/Black (1995), S. 436; Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 313, und Ketchen/Shook (1996), S. 445.Google Scholar
  49. 1131.
    Vgl. Brosius/Brosius (1995), S. 361 ff., zur Auswahl des Korrelationskoeffizienten für nominale Daten.Google Scholar
  50. 1132.
    Vgl. Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 314.Google Scholar
  51. 1133.
    Vgl. Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 265. Weiteres hierzu bietet Mullet (1987), S. 49 ff.Google Scholar
  52. 1134.
    Vgl. Brosius/Brosius (1995), S. 884.Google Scholar
  53. 1135.
    Vgl. hierzu Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 305.Google Scholar
  54. 1136.
    Dies erläutern bspw. Frank/Green (1968), S. 86 f.; Bailey (1975), S. 64 ff.; Edelbrock (1979), S. 373; Matiaske (1994), S. 3 ff.; Hair/Anderson/Tatham/Black (1995), S. 430 ff., und Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 273 ff. Einen Überblick über diese Maße gibt Cormack (1971), S. 325.Google Scholar
  55. 1137.
    Vgl. Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 267 ff.Google Scholar
  56. 1138.
    Vgl. hierzu Bailey (1975), S. 65.Google Scholar
  57. 1139.
    Vgl. Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 271 f.Google Scholar
  58. 1140.
    Weiteres hierzu bieten Edelbrock (1979), S. 373; Neal (1989), S. 301; Matiaske (1994), S. 5; Hair/Anderson/Tatham/Black (1995), S. 434, und Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 314.Google Scholar
  59. 1141.
    Vgl. hierzu Guerlain (1989), S. 325; Neal (1989), S. 303; Matiaske (1994), S. 2; Hair/Anderson/Tatham/Black (1995), S. 437 ff., und Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 282 ff. Kritik an diesem Verfahren findet sich bspw. bei Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 284 f.Google Scholar
  60. 1142.
    Vgl. Cormack (1971), S. 330; Bailey (1975), S. 75 ff.; Blashfield (1976), S. 378; Gediga (1980), S. 8; Neal (1989), S. 303; Matiaske (1994), S. 2; Hair/Anderson/Tatham/Black (1995), S. 437 ff., und Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 281 f. Die Diskussion der unterschiedlichen Verfahren kann an dieser Stelle nicht erschöpfend sein. Blashfield (1976), S. 377, und Edelbrock (1979), S. 367, identifizieren mehr als 100 Verfahren der Clusteranalyse. Überlappende Verfahren der Clusteranalyse beleuchtet bspw. Cormack (1971), S. 321 f.Google Scholar
  61. 1143.
    Vgl. Leker (2001), S. 44. Kritik an den hierarchischen Verfahren findet sich bspw. bei Hair/Anderson/Tatham/Black (1995), S. 442, und Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 282.Google Scholar
  62. 1144.
    Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 282. Wind (1978), S. 331, kritisiert, daß die Handlungsempfehlungen zur Auswahl eines geeigneten Algorithmus in der Literatur nicht ausreichend seien.Google Scholar
  63. 1145.
    Hair/Anderson/Tatham/Black (1995), S. 442, und Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 284, erörtern den Einsatz sowohl hierarchischer als auch partitionierender Verfahren. Dabei dienen hierarchische Verfahren zur Bestimmung der Ausgangslösung des partitionierenden Verfahrens. Vgl. auch Punj/Stewart (1983), S. 139.Google Scholar
  64. 1146.
    Aussagen zur Zentroid-Methode als weiterem Verfahren bieten bspw. Edelbrock (1979), S. 375, und Gediga (1980), S. 19 ff. Vgl. auch kritisch hierzu Punj/Stewart (1983), S. 138.Google Scholar
  65. 1147.
    Vgl. Ward (1963), S. 237 ff., und Blashfield (1976), S. 380 ff. Vgl. auch Hair/Anderson/Tatham/Black (1995), S. 440, und Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 292 ff.Google Scholar
  66. 1148.
    Vgl. Kuiper/Fisher (1975); S. 781; Blashfield (1976), S. 385, und Edelbrock (1979), S. 369. Eine neuere Untersuchung haben Gierl/Schwanenburg (2001), S. 139, vorgelegt. Vgl. auch Matiaske (1994), S. 11. Anders Milligan/Isaac (1980), S. 46.Google Scholar
  67. 1149.
    Vgl. Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 293.Google Scholar
  68. 1150.
    Vgl. zu diesem Verfahren Blashfield (1976), S. 378 f.; Neal (1989), S. 303; Matiaske (1994), S. 11; Hair/Anderson/Tatham/Black (1995), S. 438, und Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 288.Google Scholar
  69. 1151.
    Vgl. Edelbrock (1979), S. 374. Blashfield (1916), S. 384, weist diesen Effekt empirisch nach.Google Scholar
  70. 1152.
    Vgl. Kuiper/Fisher (1975), S. 781; Blashfield (1976), S. 385; Matiaske (1994), S. 11, und Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 290.Google Scholar
  71. 1153.
    Vgl. hierzu Bailey (1975), S. 83; Blashfield(1976), S. 379 f.; Edelbrock (1979), S. 375; Neal (1989), S. 303; Matiaske (1994), S. 11, und Hair/Anderson/Tatham/Black (1995), S. 440.Google Scholar
  72. 1154.
    Auch dieses Verfahren erläutern Blashfield (1976), S. 379; Neal (1989), S. 303; Matiaske (1994), S. 11; Hair/Anderson/Tatham/Black (1995), S. 439, und Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 291.Google Scholar
  73. 1155.
    Vgl. Blashfield (1976), S. 379. In der Untersuchung von Edelbrock (1979), S. 380, und Edelbrock/McLaughlin (1980), S. 299, gehört dieses Verfahren zur „high accuracy group of algorithms“.Google Scholar
  74. 1156.
    Vgl. Matiaske (1994), S. 11, und Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 292.Google Scholar
  75. 1157.
    Vgl. Hair/Anderson/Tatham/Black (1995), S. 429, und Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 313.Google Scholar
  76. 1158.
    Wind (1978), S. 333. So auch Bachmann (1995), S. 157.Google Scholar
  77. 1159.
    Vgl. Hair/Anderson/Tatham/Black (1995), S. 442 f.; Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 303; Büschken/von Thaden (2000), S. 362, und Leker (2001), S. 44.Google Scholar
  78. 1160.
    Bonoma/Shapiro (1984), S. 260.Google Scholar
  79. 1161.
    Für die Verwendung solcher sachlogischer Kriterien bei der Auswahl der Segmentanzahl plädieren auch Wind (1978), S. 333, und Mullet (1987), S. 66. Kritisch gegenüber einer relativ geringen Zahl von Segmenten aufgrund des hiermit verbundenen Informationsverlustes äußern sich Allenby/Arora/Ginter (1998), S. 387 f. Schubert (1991), S. 244, merkt jedoch an, daß Aggregation zwangsläufig mit einem Verlust an Information verbunden ist und Bachmann (1995), S. 161, sieht gerade in der hiermit verbundenen Komplexitätsreduktion einen wesentlichen Vorteil der Segmentierung.Google Scholar
  80. 1162.
    Vgl. Dooley (1996), S. 297. Vgl. auch Hill (1988), S. 696, und Amt (1996), S. 29. Auch Haley (1982), S. 221, plädiert für die Berücksichtigung der Clustergrößen bei der Entscheidung für eine Lösung.Google Scholar
  81. 1163.
    Andere Kriterien für die Tauglichkeit von Segmenten liefern bspw. Sands/Warwick (1981), S. 72; Neal (1989), S. 313, und Zeithaml/Bitner (1996), S. 186 f.Google Scholar
  82. 1164.
    Greenberg/Schwartz/McDonald (1989), S. 33.Google Scholar
  83. 1165.
    Vgl. Wind (1978), S. 328; Punj/Stewart (1983), S. 145; Lesser/Hughes (1986), S. 21; Guerlain (1989), S. 325, und Hair/Anderson/Tatham/Black (1995), S. 444.Google Scholar
  84. 1166.
    Ketchen/Shook (1996), S. 447.Google Scholar
  85. 1167.
    Vgl. Neal (1989), S. 312; Hair/Anderson/Tatham/Black (1995), S. 446, und Backhaus/Erichson/P linke/Weiber (1996), S. 309.Google Scholar
  86. 1168.
    Dies empfehlen bspw. auch Punj/Stewart (1983), S. 146, und Guerlain (1989), S. 325, als Kriterium.Google Scholar
  87. 1169.
    Vgl. für ein ähnliches Vorgehen Frank/Green (1968), S. 87.Google Scholar
  88. 1170.
    Vgl. für Kritik an alternativen Maßen Brosius/Brosius (1995), S. 357. Ein ähnliches Vorgehen wählen auch Hair/Anderson/Tatham/Black (1995), S. 453; Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 310, und Best/ Rayner/Stephens (1998), S. 218.Google Scholar
  89. 1171.
    Auch Steinhausen/Steinhausen (1977), S. 11; Lesser/Hughes (1986), S. 23; Bauer/Huber/Adam (1998), S. 283 ff., und Forsyth/Gupta/Haldar/Kaul/Kettle (1999), S. 10, wählen griffige Bezeichnungen für ihre Cluster. Auch Matear/Gray (1995), S. 49, plädieren hierfür. Vgl. hierzu auch Greenberg/Schwartz/ McDonald (1989), S. 36.Google Scholar
  90. 1172.
    Vgl. Steinhausen/Steinhausen (1977), S. 19. So verfahren auch Minhas/Jacobs (1996), S. 6, und Perrey (1998), S. 193. Aufgrund des nicht-metrischen Skalenniveaus der zusätzlich erhobenen Charakteristika konnte keine Diskriminanzanalyse zum Einsatz kommen. Auf die Anwendung loglinearer Modelle wurde aus forschungsökonomischen Gründen verzichtet.Google Scholar
  91. 1173.
    Die Segmentgrößen entstammen dem Internet-Zählservice der aktuellen Soll und Haben-Studie. Vgl. hierzu Spiegel-Verlag (Hrsg.) (2000), S. 5.Google Scholar
  92. 1174.
    Vgl. Timko (1993), S. 19; Bailom/Hinterhuber/Matzler/Sauerwein (1996), S. 124; Bailom/Tschemernjak/Matzler/Hinterhuber (1998), S. 55, und Sauerwein (2000), S. 49.Google Scholar
  93. 1175.
    Weiteres zum mobilen Vertrieb bietet bspw. Schierenbeck (1999), S. 21 ff.Google Scholar
  94. 1176.
    Vgl. Wilcox (1999), S. 77.Google Scholar
  95. 1177.
    Sándor/Wedel (2001), S. 432, erachten ein solches Vorgehen als typisch bei empirischen Studien.Google Scholar
  96. 1178.
    So verfahren bspw. auch Currim (1981), S. 301; Louviere/Gaeth (1988), S. 71 f.; Ross/Gulledge (1989), S. 183, und Müller-Hagedorn/Sewing/Toporowski (1993), S. 143.Google Scholar
  97. 1179.
    Zwar findet an dieser Stelle lt. Sawtooth Software (1997), S. 3–32, meist eine neunstufige Skala Verwendung, Untersuchungen zur Informationsverarbeitungskapazität von Probanden legen jedoch nahe, daß diese oft nicht in der Lage sind, eine derart feine Diskriminierung zu leisten. Vgl. hierzu bspw. Morrison (1972), S. 338, und Cox (1980), S. 415.Google Scholar
  98. 1180.
    Vgl. Singh/Kingsley (1999), S. 126.Google Scholar
  99. 1181.
    So auch Chrzan (1991), S. 211, und Sawtooth Software (1997), S. 3–34.Google Scholar
  100. 1182.
    Die Produkteigenschaft des Beratungsumfangs stellt für das Segment der Dankbaren eine irrelevante Anforderung dar. Damit läuft ihre Aufnahme in das Untersuchungsdesign der obigen Empfehlung entgegen, keine Nachfragerwünsche aufzunehmen, die für ein Segment ein Indifferent darstellen. Die interne Interessenslage der Klientin sprach jedoch für eine Berücksichtigung dieser Facette im Design.Google Scholar
  101. 1183.
    Diesen Umfang der Pilot-Befragung schlagen Trommsdorff/Bleicker/Hildebrandt (1980), S. 286, vor.Google Scholar
  102. 1184.
    Damit liegt die Größe der verfügbaren Stichprobe deutlich über dem von Wittink/Cattin (1989), S. 94, nachgewiesenen Median von 300 Probanden je Conjoint-Studie.Google Scholar
  103. 1185.
    Aufgrund einer geänderten Interessenlage der Klientin bestanden leichte Abweichungen zwischen den Zielgruppen der Kano- und der Conjoint-Analyse, die letztlich zu deren Vergrößerung führten.Google Scholar
  104. 1186.
    Vgl. Baier/Säuberlich (1997), S. 967.Google Scholar
  105. 1187.
    Auch McCullough (2000), S. 99, plädiert dafür, tolerant gegenüber Verletzungen von a priori-Erwartungen zu sein, da sie irrationales, aber realiter anzutreffendes Entscheidungsverhalten im Markt widerspiegeln und so die Realitätsnähe der Ergebnisse verbessern können.Google Scholar
  106. 1188.
    Auch Green/Goldberg/Wiley (1982), S. 148; Huber/Hansen (1987), S. 161; Finkbeiner (1988), S. 78; Green/Helsen/Shandler (1988), S. 394; Kalish/Nelson (1991), S. 329, und Baier/Säuberlich (1997), S. 965 ff., verwenden vier Stimuli zur Messung der Prognosevalidität.Google Scholar
  107. 1189.
    Vgl. Johnson (1989), S. 280.Google Scholar
  108. 1190.
    Vgl. Agarwal (1988), S. 54, und Agarwal/Green (1991), S. 144.Google Scholar
  109. 1191.
    Baier/Säuberlich (1997), S. 969, berichten von ähnlichen Resultaten.Google Scholar
  110. 1192.
    Für diese Interpretation bin ich Prof. Dick Wittink von der Yale School of Management zu Dank verpflichtet.Google Scholar
  111. 1193.
    Auch Torrance/Haynes (2000), S. 2, finden solche Ausmaße an Korrelation für empirische Daten hoch.Google Scholar
  112. 1194.
    Zur besseren Vergleichbarkeit mit den unten folgenden segmentweisen Abbildungen ist die relative Wichtigkeit in dieser Abbildung bis zu 22% skaliert.Google Scholar
  113. 1195.
    Vgl. zu diesem Themenkomplex bspw. Bauer/Thomas (1984), S. 209; Dichtl/Thomas (1986), S. 30; Schubert (1991), S. 234; Gutsche (1995), S. 133, und Reiners (1996), S. 138. Cattin/Wittink (1982), S. 51, betrachten das Problem der Normierung für praktische Anwendungen jedoch nicht als gravierend.Google Scholar
  114. 1196.
    Vgl. Green/Srinivasan (1978), S. 117, und Kucher/Simon (1987), S. 31; Chrzan (1991), S. 205; Green/Krieger (1991), S. 25, und Hauser/Urban (1995), S. 603.Google Scholar
  115. 1197.
    Auch Sands/Warwick (1981), S. 71; Bauer/Thomas (1984), S. 221 f.; Dichtl/Thomas (1986), S. 30; Thomas (1989), S. 285 ff.; Auty (1995), S. 192, und Reiners (1996), S. 140, favorisieren die Gruppierung anhand der Teilnutzenwerte. Ogawa (1987), S. 74, und Tyner/Weiner (1989), S. 46, hingegen plädieren für die Benutzung der relativen Wichtigkeiten.Google Scholar
  116. 1198.
    Dies konstatieren bspw. Edelbrock (1979), S. 373; Matiaske (1994), S. 3, und Hair/Anderson/Tatham/Black (1995), S. 434. Vgl. zu diesem Distanzmaß etwa Cormack (1971), S. 326; Hair/Anderson/Tatham/Black (1995), S. 431 ff., und Backhaus/Erichson/Plinke/Weiber (1996), S. 273 ff.Google Scholar
  117. 1199.
    Vgl. Neal (1989), S. 302.Google Scholar
  118. 1200.
    Vgl. hierzu Guerlain (1989), S. 328 ff.Google Scholar
  119. 1201.
    Vgl. Guerlain (1989), S. 330.Google Scholar
  120. 1202.
    Vgl. Torrance/’Haynes (2000), S. 3.Google Scholar
  121. 1203.
    Merbecks/Schramm/Herrmann (2002), S. 205, bspw. finden bei ihrer Untersuchung des Kreditkartenmarkts ebenfalls die Dominanz des Preises als Kriterium bei der Kaufentscheidung.Google Scholar
  122. 1204.
    Vgl. Perrey (1998), S. 189.Google Scholar
  123. 1205.
    Vgl. hierzu Brosius/Brosius (1995), S. 518 ff.Google Scholar
  124. 1206.
    Die erwähnte Änderung der Zielgruppe der Befragung führt zu einer Vergrößerung der Grundgesamtheit gegenüber der Kano-Analyse von ca. 0,87 Mio. Nachfragern.Google Scholar
  125. 1207.
    Auch Zinkhan/Zinkhan (1989), S. 48, befürworten solche Marktsimulationen für Finanzdienstleistungen.Google Scholar
  126. 1208.
    Vgl. Jasny (1999), S. 31Google Scholar
  127. 1209.
    Vgl. hierzu Sawtooth Software (1997), S. 1–3 ff.Google Scholar
  128. 1210.
    Vgl. Deutsche Bank 24 (Hrsg.) (2002), S. 11. Hierbei kann es sich nur um eine Näherung handeln, da bspw. der Umsatz aus dem Online-Wertpapiergeschäft oder der mit Firmenkunden nicht in Ansatz gebracht ist.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Dirk Schmidt-Gallass

There are no affiliations available

Personalised recommendations