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Eignung bestehender Verfahren zur Bewertung pharmazeutischer Marken im situativen Kontext Mergers & Acquisitions

  • Sabine Meissner
Part of the Strategie, Marketing und Informationsmanagement book series (SMI)

Zusammenfassung

Werte429 werden in der Unternehmensbewertungslehre430 im allgemeinen nicht als „Werte an sich“ verstanden. Vielmehr werden sie in Abhängigkeit von einem konkreten Bewertungsanlaß431 gesehen. Folglich determiniert der Anlaß die Anforderungen, die an die Bewertung zu stellen sind,432 und das Bewertungsergebnis.433 „Value does not exist in the abstract and must be adressed within the context of time, place, potentional owners, and potentional users.“434 Anläßlich Mergers & Acquisitions werden Unternehmen im wesentlichen zur Ermittlung eines „angemessenen“ Preises bewertet. Aus der Perspektive der Unternehmensbewertung sind die ermittelten Werte Entscheidungswerte, die den Grenzpreis des Entscheidungsträgers bilden.435 Dabei ist (heute) im Schrifttum herrschende Meinung, daß der Wert eines Unternehmens letztendlich durch den Nutzen für den Käufer bestimmt wird436 und ein Zukunftserfolgswert ist.437 Kritisch diskutiert wird hingegen, welche Größen relevante Erfolgsgrößen sind, wie Risikoaspekte bei der Bewertung zu berücksichtigen sind, sowie die Frage, ob und wie Strategien und Synergien in die Unternehmensbewertung einbezogen werden können.438 Einen Überblick über Verfahren zur Unternehmensbewertung gibt nachstehende Abbildung.439

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Literatur

  1. 429.
    Der Wert ergibt sich „aus den Eigenschaften, insbesondere aus dem Nutzen, den jemand der Sache beimißt.“ Born, K., 1995, S. 21. Vgl. hierzu auch Böhm-Bawerk, E., 1928.Google Scholar
  2. 430.
    Vgl. Coenenberg, A.G., 1992; Coenenberg, A.G./Sieben, G., 1976. Auch Sander weist auf die Bedeutung der Berücksichtigung von Markenwerten bei der bei M&A hin. Vgl. Sander, M., 1994, S. 53. Zur Bewertung bei Untemehmensakquisitionen auch Coenenberg, A.G./Sautter, M.T., 1992.Google Scholar
  3. 431.
    Zu unterschiedlichen Anlässen der Unternehmensbewertung vgl. z.B. Sieben, G./Schildbach, Th., 1979, S. 455; Sieben, G., 1993, Sp. 4321. Mögliche Kriterien zur Systematisierung von Anlässen zur Bewertung von Unternehmen sind die Entscheidungsanhängigkeit der Bewertungssituation (vgl. Börner, D., 1980; Ballwieser, W./Leuthier, R., 1986, S. 546.) und die Willensabhängigkeit des Bewertungsanlasses (vgl. Dörner, W., 1992, S. 25–26; Bellinger, B.A/ahl, G., 1992, S. 30–32.). Vgl. Künnemann, M., 1985, S. 59.Google Scholar
  4. 432.
    Vgl. Bellinger, B.A/ahl, G., 1992, S. 30.Google Scholar
  5. 433.
    Vgl. Hinz, H./Behringer, St., 2000, S. 21ff.; Busse von Colbe, W., 1992, S. 56–57.Google Scholar
  6. 434.
    Smith, G.V./Parr, R.L., 2000, S. 141. Vgl. Zur Diskussion über einen “objektiven„ Unternehmenswert z.B. Kraus-Grünewald, M., 1995.Google Scholar
  7. 435.
    Im Gegensatz zur isolierten Betrachtung des Zielunternehmens bei der Ermittlung von Schieds-oder Arbitriumwerten werden bei der Bestimmung von Entscheidungswerten mögliche Auswirkungen des Unternehmenskaufs in die Bewertung einbezogen. Vgl. Funk, J., 1995, S. 494; Matschke, M.J., 1992.Google Scholar
  8. 436.
    Vgl. Stützel, W., 1976, Sp. 4404; Bellinger B.A/ahl, G., 1992, S. 97; Macharzina, K., 1999, S. 539 sowie zur Verbindung der Werttheorie mit der Unternehmensbewertung Helbing, C., 1993, S. 21–22. Bis in die sechziger Jahre galt die Ermittlung eines objektiven, von individuellen Interessen des KäufersA/erkäufers unabhängigen Wertes als Ziel der Unternehmensbewertung (vgl. Stolze, G., 1986, S. 112). Die objektive Bewertungslehre geht von einem intersubjektiv identischen Wert aus, der eine selbständige Eigenschaft des Bewertungsobjektes ist. Vgl. Mellerowicz, K., 1952, S. 11–14; Jacob, H., 1960, S. 131–135. Heute hingegeben ist die funktionale Sichtweise — als „vermittelnder Ansatz“ zwischen objektiver und subjektiver Bewertungslehre — der Unternehmensbewertung herrschende Meinung. Vgl. z.B. Stolze, G., 1986, S. 112.Google Scholar
  9. 437.
    Vgl. z.B. Busse von Colbe, W., 1957; Münstermann, H., 1970; Moxter, A., 1991; IDW HFA, 1983, S. 468ff.; Küting, K./Eidel, U., 1999, S. 829.Google Scholar
  10. 438.
    Vgl. Peemölier, V.H./Bömeiburg, P./Denkmann, A., 1994, S. 741.Google Scholar
  11. 439.
    Vgl. Betsch, O./Groh, A.P./Lohmann, L.G.E., 1998, S. 141; Serfling, K./Pape, U., 1995. Alternativ ist bspw. eine Einteilung in Einzel- und Gesamtbewertungsverfahren möglich. Vgl. z.B. Achleitner, A.-K., 2001, S. 170. Aufgrund unterschiedlicher Rahmenbedingungen (z.B. sind in den USA mehr Unternehmen börsennotiert als in Deutschland) und Ziele, die mit der Unternehmensbewertung und Rechnungslegung verfolgt werden, dominieren in Deutschland und den USA unterschiedliche Methoden zur Bewertung von Unternehmen. Während in Deutschland das Realisations- und Vorsichtsprinzip die Rechnungslegung bestimmen, ist in den USA die Information der der aktuellen und potentiellen Eigen- und Fremdkapitalgeber das wesentliche Ziel. In Deutschland sind Ertragswertverfahren und DCF-Methoden vorherrschende Ansätze der Bewertung. Vgl. Peemölier, V.H./ Bömelburg, P./Denkmann, A., 1994, S. 747–749. Welche Methode Anwendung findet, ist häufig abhängig davon, wer die Bewertung durchführt. Während Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und M&A-Beratungen das Ertragswertverfahren bevorzugen (vgl. Peemölier, V.H./Meyer-Pries, L., 1995, S. 1202–1203.), wenden Unternehmensberatungen und Investmentbanken vorrangig das DCF-Verfahren an. Vgl. Peemölier, V.H./Bömelburg, P./Denkmann, A., 1994, S. 748. In den USA hingegen werden Marktbewertungsverfahren präferiert. Vgl. Sanfleber-Decher, M., 1992, S. 597, sowie zu einem Vergleich der Bewertungsmethoden in Deutschland und den USA Sanfleber-Decher, M., 1992, S. 603.Google Scholar
  12. 440.
    In Anlehnung an Löhr, D./Rams, A., 2000, S. 1983–1984. Vgl auch Franks, J.R./Broyles, J.W./ Carlton, W.T., 1985, S. 337. Zur Unternehmensbewertung bei Akquisitionen vgl. Baetge, J./ Krummholz, M., 1991; Becker, G., 1992; Fischer, H., 1989 sowie zur Preisbestimmung durch die Unternehmensbewertung Gösche, A., 1993.Google Scholar
  13. 441.
    Einer der ersten Betriebswirtschaftler, der Unternehmen als Investitionsobjekte verstanden hat, deren Vorteilhaftigkeit anhand der Erträge beurteilt werden muß, war Mellerowicz. Vgl. Mellerowicz, K., 1952. Vgl. zu diesem Verständnis auch Münstermann, H., 1966.Google Scholar
  14. 442.
    Schneider, D., 1992, S. 10. Vgl. auch Mellerowicz, K., 1952, S. 47.Google Scholar
  15. 443.
    Vgl. Mandl, G., 1999, S. 44 und die dort angegebene Literatur zum Ertragswertverfahren. Das Ertragswertverfahren basiert auf der Annahme der Vollausschüttung der erzielbaren Erfolge bei voller Substanzerhaltung. Vgl. Mandl, G./Rabel, K., 1997, S. 34; WP-Handbuch 1985/86, S. 1053ff.Google Scholar
  16. 444.
    Die theoretisch richtige Erfolgsgröße sind die Nettoeinnahmen, die der Investor durch das Bewertungsobjekt realisieren kann. Alternativ können auch die Ausschüttungen des zu bewertenden Unternehmens als Erfolgsgröße angesetzt werden. Vgl. Pape, U., 1997, S. 63–64 und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  17. 445.
    Die Erfolgsgröße hat in zweierlei Hinsicht Einfluß auf den Ertragswert, zum einen dadurch, welche Erfolgsgröße gewählt wird und zum anderen durch die (Prognose der) Realisationswerte der gewählten Erfolgsgröße in den zukünftigen Perioden.Google Scholar
  18. 446.
    Zur Prognose der Höhe der gewählten Erfolgsgröße wurden mehrere Methoden vorgeschlagen, die sich im wesentlichen hinsichtlich des Planungshorizontes und damit des Prognosezeitraumes und der angenommenen Sicherheit der prognostizierten Erfolgsgrößen unterscheiden. In der Literatur werden drei wesentliche Vorgehensweisen vorgeschlagen. Vgl. Pape, U., 1997, S. 61–63. Eine Möglichkeit ist die Annahme einer endlichen Lebensdauer des Unternehmens und die Ermittlung des Ertragswertes als Summe des Erfolgsstroms der Folgeperioden und des Restwertes des Unternehmens am Ende des Planungshorizontes. Eine weiter Alternative ist die Annahme einer unendlichen Lebensdauer des Unternehmens und die auf Vergangenheitsanalysen basierende Ermittlung der (konstanten) durchschnittlich erzielbaren Erfolgsgröße (vgl. Dörner, W., 1992, S. 92ff.). Das Institut für Wirtschaftsprüfer e.V. (IDW) hat als Kompromiß zwischen den Eckpunkten der vorgeschlagenen Verfahren ein Phasenmodell vorgeschlagen, das unterschiedliche Planungssicherheit in den drei Phasen des Modells annimmt.Google Scholar
  19. 447.
    Der Kalkulationszinsfuß wird basierend auf dem Opportunitätskostenprinzip bestimmt, indem die beste Handlungsalternative des Investors, die als Referenzmaßstab dient und der internen Verzinsung der durch das Bewertungsobjekt verdrängten Kapitalverwendungsmöglichkeit entspricht, dem Bewertungsobjekt gegenübergestellt wird. Vgl. Sieben, G./Zapf, B., 1981, S. 7–8. Weitere Funktionen des Zinsfußes sind die Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Risiken verschiedener Anlageformen und die Gleichnamigkeit der freien Cash Flows unterschiedlicher Jahre hinsichtlich ihres Zeitwertes. Grundsätzlich erfüllt der Diskontierungszinsfuß die Aufgabe, die Komplexität der Entscheidungssituation durch Annahmen über Finanzierungs- und Wiederanlagealternativen zu reduzieren. Vgl. Ballwieser, W., 1993, S. 159.Google Scholar
  20. 448.
    Vgl. Klein, K.-G./Jonas, M., 1999, S. 165. Der Ertragswert eines Unternehmens wird demnach durch die zukünftigen Zahlungsströme (und deren Prognose, Anm. d. Verf.) und den gewählten Zinsfuß zur Diskontierung der zukünftigen Erträge bestimmt. Vgl. Kerler, P., 2000, S. 201.Google Scholar
  21. 449.
    Dabei geht das Ertragswertverfahren von einem Bewertungssubjekt aus und kann daher als „individueller Ansatz“ bezeichnet werden. Vgl. Mandl, G., 1999, S. 44.Google Scholar
  22. 450.
    Moxter.A., 1983.S.23.Google Scholar
  23. 451.
    Drukarczyk, J., 1998, S. 285.Google Scholar
  24. 452.
    Vgl. hierzu und im folgenden Mandl, G., 1999, S. 44.Google Scholar
  25. 453.
    Vgl. Pape, U., 1997, S. 73.Google Scholar
  26. 454.
    Vgl. Sieben, G., 1993, S. 62; Ballwieser, W., 1998, S. 83.Google Scholar
  27. 455.
    Vgl. Jacobs, O.H./Scheffler, W., 1993, Sp. 1979. Vgl. zur Bewertung von Warenzeichen beim Unternehmenskauf Rohnke, Chr., 1992.Google Scholar
  28. 456.
    Vgl. Jacobs, O.H./Scheffler, W., 1993, Sp. 1981.Google Scholar
  29. 457.
    Vgl. Pape, U., 1997, S. 75 und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  30. 458.
    Die genannten Erfolgswirkungen werden auch bei allen anderen kapitalwertbasierten Verfahren nicht oder nur unzureichend zu berücksichtigen sein. Zur kritischen Darstellung des Ertragswertverfahrens insbesondere vor dem Hintergrund von Unternehmenskäufen vgl. Beck, P., 1996, S. 83–107.Google Scholar
  31. 459.
    Vgl. Sieben, G./Diedrich, R., 1990, S. 799f.Google Scholar
  32. 460.
    Vgl. Beck, P., 1996, S. 86.Google Scholar
  33. 461.
    Die Strategie kann über die Prognose zukünftiger Erträge in die Bewertung einfließen.Google Scholar
  34. 462.
    Vgl. Schneider, J., 1988, S. 523; Sieben, G./Diedrich, R., 1990, S. 795; Ruhnke, K., 1991, S. 1890; Sieben, G., 1988, S. 83; Schneider, J., 1989; Pümpin, C., 1990.Google Scholar
  35. 463.
    Vgl. Havermann, H., 1986, S. 167.Google Scholar
  36. 464.
    Vgl. Beck, P., 1996, S. 99, 107.Google Scholar
  37. 465.
    Vgl. Sieben, G., 1988, S. 83; Dirrigl, H., 1994, S. 410.Google Scholar
  38. 466.
    Vgl. Dirrigl, H., 1994, S. 409. Ballwieser setzt der Kritik am Ertragswertverfahren entgegen, daß sie bei der Definition des Ertragswertes als Gesamtwert der Nettoausschüttungen aus dem zu bewertenden Unternehmen haltlos sei. Vgl. Ballwieser, W., 1993, S. 164ff.Google Scholar
  39. 467.
    Vgl. Rosenbaum, D., 1993.Google Scholar
  40. 468.
    Vgl. Buchner, R., 1994, S. 513, der die Erfassung und Bewertung des durch die Unternehmenstätigkeit geschaffenen Nutzens als Ziel des DCF-Verfahrens definiert.Google Scholar
  41. 469.
    Vgl. beispielhaft Brealy, R./Myers, S., 199, S. 11ff.Google Scholar
  42. 470.
    Vgl. Kerler, P., 2000, S. 205.Google Scholar
  43. 471.
    Vgl. Gomez, P./Weber, W., 1990, S. 186.Google Scholar
  44. 472.
    Vgl. Hebung, C., 1990, S. 535.Google Scholar
  45. 473.
    Die Differenzierung in systematisches und unsystematisches Risiko spiegelt die Betrachtung des Unternehmensgesamtrisikos auf der Ebene des Kapitalmarktes wider. Vgl. Pape, U., 1997, S. 91. Das „systematische Risiko“ bezeichnet die Entwicklung des Kurses einer Aktie im Verhältnis zur Entwicklung des Gesamtkapitalmarktes. Es resultiert aus politischen und volkswirtschaftlichen Risiken, gegen die kein Schutz durch Diversifikationsstrategien möglich ist. Hingegen kann das unsystematische Risiko, das aus zufälligen Entwicklungen wie der Betriebsunterbrechung eines Zulieferers resultiert, durch Diversifikation vermieden werden. Vgl. Adam, D., 1994, S. 261; Adam, D., 1993, S. 332–333.Google Scholar
  46. 474.
    Leicht ergänzte Abbildung, vgl. Ballwieser, W., 1993, S. 168.Google Scholar
  47. 475.
    Vgl. Beck, P., 1996, S. 133.Google Scholar
  48. 476.
    Vgl. Perridon, L./Steiner, M., 1999, S. 519. Zur Ermittlung des Cash Flow vgl. ausführlich Perridon, L./Steiner, M., 1999, S. 517–521.Google Scholar
  49. 477.
    Vgl. Sanfieber-Decher, M., 1992, S. 602.Google Scholar
  50. 478.
    Vgl. Pape, U., 1997, S. 135–136.Google Scholar
  51. 479.
    Vgl. Heibing, C., 1990.S. 536.Google Scholar
  52. 480.
    Vgl. Nowak, K., 2003, S. 3.Google Scholar
  53. 481.
    Vgl. beispielhaft Born, K., 1995, S. 174.Google Scholar
  54. 482.
    Vgl. Kerler, P., 2000, S. 203.Google Scholar
  55. 483.
    Vgl. Sanfieber-Decher, M., 1992, S. 600.Google Scholar
  56. 484.
    Vgl. Sanfleber-Decher, M., 1992, S. 601.Google Scholar
  57. 485.
    Vgl. Kriegbaum, C., 2001, S. 78. „Goodwill“ ist definiert als Differenz zwischen Ertrags- und Substanzwert eines Unternehmens. Der Goodwill eines Unternehmens besteht also aus gewinnfördernden immateriellen Vermögensgegenständen wie den (nicht bilanzierten) Markenwerten, dem Unternehmensimage und dem Kundenstamm. Vgl. Voigt, J., 1990, S. 29. Im Kontext des Corporate Identity Konzeptes kann der Goodwill definiert werden als „Summe des Vertrauens der mit der Unternehmung in Beziehung kommenden Marktpartner, die Kreditwürdigkeit ebenso wie die Verankerung des Unternehmens in den Köpfen und Herzen der Menschen“. Meyer, P., 1995, S. 15–16, zitiert nach Glöckler, Th., 1995, S. 167. Vgl. zur Bilanzierungspraxis und der Ableitung des Markenwertes aus dem Goodwill in England Tollington, T., 1999, 1999a sowie zu einem Überblick über die Generierung von Markenwerten zum Zwecke der Bilanzierung Seetharaman, A./Nadzir, Z.A.B.M./Gunalan, S., 2001.Google Scholar
  58. 486.
    Vgl. Schneider, J., 1988; 1989; Pümpin, C., 1990.Google Scholar
  59. 487.
    Vgl. Schneider, J., 1989, S. 216–219.Google Scholar
  60. 488.
    Der Shareholder Value kann als hinsichtlich der Bestimmung der zukünftigen Free Cash Flow modifiziertes DCF-Verfahren verstanden werden. Vgl. Suckut, St., 1992, S. 83. Vgl. Zur Bewertung von Marken als Teil des Shareholder Value Franzen, O., 1996.Google Scholar
  61. 489.
    Vgl. Dirrigl, H., 1994, S. 409.Google Scholar
  62. 490.
    Vgl. beispielhaft Funk, J., 1995, S. 497ff.; Kinast, G., 1991, S. 35ff.Google Scholar
  63. 491.
    Vgl. Krüger, D./Kalbfleisch, E., 1999, S. 174 und die dort angegebene Literatur. Demnach muß der Kaufvertrag spezifische Regelungen enthalten, wenn Verkäufer für bestimmte Eigenschafen des Unternehmens einstehen soll.Google Scholar
  64. 492.
    Planung bezeichnet die gedankliche Vorwegnahme zukünftiger Entscheidungen. Vgl. Hax, K., 1966, S. 189. Von der „Planung“ ist die „Prognose“ abzugrenzen. Prognosen treffen Aussagen darüber, welche Ereignisse oder Folgen von Ereignissen wahrscheinlich eintreten werden. Vgl. Adam, D., 1993, S. 173. Ist die Durchführung einer Due Diligene vor dem Unternehmenszusam-menschluß zeitlich oder aufgrund der besonderen Vertraulichkeit von Informationen nicht möglich, wird sie gelegentlich auch nachher durchgeführt. Vgl. Krüger, D./Kalbfleisch, E., 1999, S. 174f.Google Scholar
  65. 493.
    Vgl. Zimmerer, C., 1988, S. 417 und Kapitel 4.1.2.Google Scholar
  66. 494.
    Vgl. Baetge, J., 1997, S. 452; Krüger, D./Kalbfleisch, E., 1999, S. 175; Harrer, H., 1993, S. 1673–1675. Brauner/Grillo bezeichnen die im Rahmen der Due Diligence zu analysierende Unternehmensplanung als ein wesentliches Instrument zur Unternehmensbewertung. Vgl. Brauner, H.U./ Grillo, U., 1999, S. 207. Über die genannten Funktionen hinaus können die in der Due Diligence gewonnen Informationen zur Durchsetzung von Vertragsverbesserungen genutzt werden. Vgl. beispielhaft Barthel, C.W., 1999, S. 73.Google Scholar
  67. 495.
    Ais Lemon-Problem wird das Phänomen der Adversen Selektion bezeichnet. Adverse Selektion beschreibt ein Phänomen, demzufolge auf Märkten mit asymmetrischer Informationsverteilung bzgl. der Qualität der Güter qualitativ schlechtere Güter getauscht werden (können) als in Märkten ohne Informationsasymmetrien. Die Bedeutung von Informationsasymmetrien, die bei der Unternehmensbewertung im Kontext von Mergers & Acquisitions ein zentrales Problem darstellen, für das Auftreten Adverser Selektionsphänomene hat Akerlof herausgearbeitet Vgl. Akerlof, G.A., 1970, S. 488–500; Varían, H.R., 1992, S. 468–469.Google Scholar
  68. 496.
    Vgl. Barthel, C.W., 1999, S. 77.Google Scholar
  69. 497.
    Vgl. Brauner, H.U./Grillo, U., 1999, S. 210.Google Scholar
  70. 498.
    Vgl. Brauner, H.U./Grilio, U., 1999, S. 207f.. Während die Due Diligence in den USA eine tragende Säule des Haftungsrechtes ist, ist die rechtliche Bedeutung der Due Diligence in Deutschland noch nahezu ungeklärt. Vgl. Loges, R., 1997, S. 956.Google Scholar
  71. 499.
    Vgl. Wagner, F.W., 1997. Bei anderen Autoren finden sich z.T. andere Einteilungen der unterschiedlichen Bereiche einer Due Diligence. Beispielsweise wird neben der Financial Due Diligence eine Tax Due Diligence genannt, die sich mit der Prüfung steuerlicher Chancen und Risiken be-faßt. Auch die Commercial Due Diligence wird in einigen Quellen in weitere Teilbereiche aufgespalten, so wird beispielsweise die Analyse der Marktpositionierung des Zielunternehmens als Market Due Diligence bezeichnet. Vgl. Walter, N., 1999, S. 39.Google Scholar
  72. 500.
    Vgl. Sebastian, K.-H./Niederdrenk, R./Tesch, A., 1999, S. 888–890.Google Scholar
  73. 501.
    Vgl. Sebastian, K.-H./Niederdrenk, R./Tesch, A., 1999, S. 308–309.Google Scholar
  74. 502.
    Vgl. Rockholz, C., 1999, S. 180.Google Scholar
  75. 503.
    Vgl. Brauner, H.U./Grillo, U., 1999, S. 210–211.Google Scholar
  76. 504.
    Vgl. Kapitel 2.Google Scholar
  77. 505.
    Die Bezeichnung „immaterielle Vermögensgegenstände“ wird in der Literatur nicht konsistent verwendet. Synonym oder inhaltsverwandt werden die Begriffe „immaterielle Werte“, „immaterielle Güter“, „knowledge based assets“, „intellectual property“, “intangible assets„ und “intellectual capital„ verwendet. Vgl. Arbeitskreis “Immaterielle Werte im Rechnungswesen„ der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V., 2001, S. 990.Google Scholar
  78. 506.
    So besteht bspw. für deutsche Unternehmen gem. § 248 Abs. 2 HGB und gem. § 5 Abs. 2 EStG ein Aktivierungsverbot für selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, während es in Frankreich unter bestimmten Voraussetzungen ein Aktivierungswahlrecht gibt. Vgl. Kapferer, J.-N., 1997, S. 392. Zu den Voraussetzungen vgl. v. Rütte, M./Hoenes, R.C., 1995, S. 107.Google Scholar
  79. 507.
    Da die EG- bzw. EU-Richtlinie den EU-Mitgliedstaaten allerdings viel Freiheit bei der Umsetzung in nationales Recht läßt, sind die Vorschriften zur bilanziellen Behandlung von Marken in den einzelnen EU-Staaten seht unterschiedlich. Vgl. zur Markenbilanzierung allg. auch Atchley, K., 1993.Google Scholar
  80. 508.
    Vgl. BFH-Urteil vom 13.8.1957, BStBI. 1957 III, S. 350.Google Scholar
  81. 509.
    Vgl. BFH-Urteil vom 28.1.1954, BStBI. 1954 III, S. 109; Veit, R., 1990; Treiber, K., 1991.Google Scholar
  82. 510.
    Vgl. BFH-Urteil vom 15.4.1958, BStBI. 1958 III, S. 260; Gräuel, H., 1998.Google Scholar
  83. 511.
    Vgl. Coenenberg, A.G., 1997, S. 71. Die Differenzierung zwischen Wirtschaftsgut und Vermögensgegenstand wird zunehmend aufgegeben. Vgl. Hoyos, M./Schmidt-Wendt, D. 1999, S. 164.Google Scholar
  84. 512.
    Vgl. auch Baetge, J./Kirsch, H.-J./Thiele, St., 2001, S. 126–132; v. Keitz, I., 1997, S. 31.Google Scholar
  85. 513.
    Selbständig bewertbar heißt Abgrenzbarkeit von anderen Wirtschaftsgütern und direkte Zurechenbarkeit von Aufwendungen zu den Marken.Google Scholar
  86. 514.
    Nur wenn einer „Marke“ Ausgaben und Aufwendungen direkt zugeordnet werden können, ist sie selbständig bewertbar (vgl. Buchner, R., 1998, S. 343.) und damit aktivierungspflichtig oder -fähig. Vgl. Greinert, M., 2002.Google Scholar
  87. 515.
    Vgl. Veit, R., 1990, S. 170–171.Google Scholar
  88. 516.
    Vgl. § 248 Abs. 2 HGB; § 5 Abs. 2 EStG, die ein ausdrückliches Aktivierungsverbot für nicht entgeltlich erworbene immaterielle Vermöggegenstände des Anlagevermögens beinhalten. Das Aktivierungsverbot für selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird durch das Vorsichtsprinzip begründet. Vgl. auch Stein, C./Ortmann, M., 1996, S. 787. Für Ausgaben zum Aufbau von Marken wie Werbeausgaben — die wie Investitionen für materielle Vermögensgegenstände Cash Flow generieren — gilt damit ein Aktivierungsverbot, da das Kriterium der selbständigen Verwertbarkeit nicht erfüllt ist. Folglich schmälern Werbeausgaben als Aufwand das Betriebsergebnis in der Gewinn- und Verlustrechnung. Vgl. v. Keitz, I., 1997, S. 81.Google Scholar
  89. 517.
    Vgl. § 266 Abs. 2A. I. HGB; Coenenberg, A.G., 1991, S. 94. Nach Auffassung des Gesetzgebers kann eine Aktivierung also nur dann erfolgen, wenn der Wert des Vermögensgegenstandes durch den Markt objektiviert ist. Dann allerdings besteht Aktivierungspflicht. Vgl. Hammann, P./Gathen, A. v. d., 1994, S. 204. Höchstgrenze des bilanziellen Markenwertes sind die Anschaffungskosten für die Marke. Vgl. § 253 Abs. 1 in Verb, mit § 255 Abs. 1 HGB. Voraussetzung für die Bilanzierung des Markenwertes ist der separate Ausweis desjenigen Entgeltes, das für die Marke (nicht für das Produkt) gezahlt wurde. Vgl. Lamers, A., 1983, S. 270.Google Scholar
  90. 518.
    Vgl. Riedel, F., 1996, S. 39. In Abhängigkeit von der Art des Erwerbs werden Markenwerte bilanziell unterschiedlich erfaßt. Werden Marken als asset deal, d.h. im Rahmen der Übernahme von Unternehmensteilen (Vermögensteilen) erworben, werden sie im Einzelabschluß des Käuferunternehmens erfaßt. Werden Marken hingegen im Rahmen der Übernahme von Unternehmensanteilen erworben (share deal), werden sie erst im konsolidierten Jahresabschluß bilanziell ausgewiesen. Vgl. Mussler, S./Mayerhöfer, J., 2000, S. 442.Google Scholar
  91. 519.
    Vgl. Hommel, M., 1997, S. 363.Google Scholar
  92. 520.
    Vgl. Mandler, U., 1997, S. 137–138.Google Scholar
  93. 521.
    Vgl.v. Keitz, I., 1997, S.96.Google Scholar
  94. 522.
    Vgl. Pellens, B., 1997, S. 183.Google Scholar
  95. 523.
    Zur Fragen der Bilanzierung (selbsterstellter) Marken nach amerikanischem Recht vgl. ausführlich Fahrquahr, P.H./Han, J.Y./Ijiri, Y., 1991.Google Scholar
  96. 524.
    Vgl. Pellens, B., 1997, S. 185.Google Scholar
  97. 525.
    Vgl. KPMG (Hrsg.), 1997, S. 67.Google Scholar
  98. 526.
    Vgl. Pfeil, O.P.A/ater, H.J., 2002, S. 66, 73. Die SFAS Standards 141 und 142 sind im Juni 2001 verabschiedet worden. Vgl. Küting, K./Weber, C.-P./Wirth, J., 2001, S. 185.Google Scholar
  99. 527.
    Vgl. SFAS No. 141.13, zitiert nach Pfeil, O.P.A/ater, H.J., 2002, S. 67.Google Scholar
  100. 528.
    In den SFAS wird der Fair Value definiert als „The Fair Value... refers to the amount at which the [reporting, Anm. d. Verf.] unit as a whole could be bought or sold in a current transaction between willing parties.“ SFAS No. 142.23.Google Scholar
  101. 529.
    Vgl. hierzu und im folgenden Pfeil, O.P.A/ater, H.J., 2002, S. 69, 78.Google Scholar
  102. 530.
    SFAS 142.24.Google Scholar
  103. 531.
    Die Relevanz der Markenbewertung im Kontext der Bilanzierung wird darüber hinaus durch den sog. Impairment-only Approach zunehmen, der anstelle der planmäßigen Abschreibung des Firmenwertes nur noch dessen außerplanmäßige Abschreibung vorsieht und damit eine kontinuierliche Bewertung der Werthaltigkeit des GoF erfordert.Google Scholar
  104. 532.
    Deutschland ist durch das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) und die Wirtschaftsprüferkammer (WPK) im IASC vertreten. Vgl. Brücks, M./Risse, A., 1997, S. 40.Google Scholar
  105. 533.
    Vgl. Brücks, M./Risse, A., 1997, S. 40. Die Einhaltung der zur Lösung zentraler Bilanzierungsfragen aufgestellten International Accounting Standards (IAS) können vom IASC jedoch nicht erzwungen werden. Vgl. v. Keitz, I., 1997, S. 176. Das IASC hat sich 2001 umbenannt in „International Accounting Standards Board“ (IASB), die von ihm erlassenen Normen werden als „Internationel Financial Reporting Standards“ (IFRS) bezeichnet. Vgl. auch Baetge, J./thiele, St./Plock, M., 2000.Google Scholar
  106. 534.
    Vgl. auch Stolowy, H./Haller, A., 1996; Stolowy, H./Haller, A./Klockhaus, V., 1999.Google Scholar
  107. 535.
    Vgl. IAS 38.51 (2003); Förschte, G., 1999, S. 238.Google Scholar
  108. 536.
    Vgl. IAS 38.52 (2003).Google Scholar
  109. 537.
    Vgl. International Accounting Standards Committee (Hrsg.), 1998, S. 19.Google Scholar
  110. 538.
    Mit “wahrem„ Wert des Unternehmens ist im vorliegenden Kontext derjenige Wert des Unternehmens gemeint, der alle Vermögensgegenstände unabhängig davon, ob sie bilanziell erfaßt sind, einschließt.Google Scholar
  111. 539.
    „The problem is that mergers and acquisitions have been getting steadily bigger, and further inflated by a generally rising market, so that prices paid bear no relation at all to balanced sheet figures.“ Foster, G., 1989, S. 92.Google Scholar
  112. 540.
    Vgl. Hofmann, D., 1997, S. 42.Google Scholar
  113. 541.
    Rasche, C., 1994, S. 297.Google Scholar
  114. 542.
    Vor diesem Hintergrund wird die Aufnahme immaterieller Vermögensgegenstände im Sinne “oftmals wettbewerbsentscheidender Kompetenzen„ (Rasche, C., 1994, S. 145.) gefordert. Vgl. beispielhaft Munson, R./Mainz, A., 1990, S. 73; Brockington, R., 1996, S. 195. Da es jedoch bisher keine geeignete, konsistente Bewertungsmethode für immaterielle Vermögensgegenstände gibt, ist die Aufnahme selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände derzeit nicht zweckmäßig. Vgl. Sturgess, B., 1990, S. 107.Google Scholar
  115. 543.
    Vgl. Arnold, D., 1992, S. 298.Google Scholar
  116. 544.
    Vgl. Bekmeier-Feuerhahn, S., 1998, S. 60.Google Scholar
  117. 545.
    Vgl. Hammann, P./von der Gathen, A., 1994, S. 206.Google Scholar
  118. 546.
    Vgl. ähnlich Batchelor, A., 1999, S. 81. Vgl. zu Mergers & Acquisitions und Intangibles in der Bilanzierung Holzmann, O.J., 2001, S. 55–64.Google Scholar
  119. 547.
    Vgl. Küting, K./Weber, C.-P./Wirth, J., 2001, S. 185; Pellens, B./Fülbier, R.U., 2000, S. 119; Smith, G.V./Parr, R.L., 2000, S. 123ff.Google Scholar
  120. 548.
    Boulton, R.E.S./Libert, B.D./Samek, S.M., 2000, S. xvi ff.Google Scholar
  121. 549.
    Vgl. zu Intangible Assets in der Pharmaindustrie Ramanathan, K./Seth, A./Thomas, H., 2001.Google Scholar
  122. 550.
    Vgl. beispielhaft Maul, K.-H./Menninger, J., 2000, S. 529; Kasperzak, R./Krag, J./Wiedenhofer, M., 2001, S. 1494 sowie die dort angegebenen Studien sowie zum Zusammenhang zwischen dem Wert der Unternehmensmarke und dem Unternehmensumfeld wie Kapitalmarkt und weiteren Bezugsgruppen Frigge, C./Houben, A., 2002, S. 28–35. Vgl. zu empirischen Studien über den Zusammenhang zwischen dem Aktienkurs eines Unternehmens und der Veröffentlichung von Informationen zu selbsterstellten Marken Simon, C.J./Sullivan, M.W., 1992 und 1993 sowie Aaker, D.A./Jacobson, R., 1994, S. 18.Google Scholar
  123. 551.
    Küting, K., 2001, S. 32. Vgl. auch Kasperzak, R./Krag, J./Wiedenhofer, M., 2001, S. 1494. Auch das Financial Accounting Standards Board (FASB) plädiert für eine Anpassung bestehender Regelungen. Vgl. Financial Accounting Standards Board (FASB), 2001.Google Scholar
  124. 552 In der Literatur werden unterschiedliche Vorschläge zur Systematisierung des Intellectual Capital gemacht. Wesentliche Konzeptionen wurden von Edvinsson, L./Malone, M.S., 1997, dem IFAC, 1998, Kaplan, R.S./Norton, D.P., 1997 (Balanced Scorecard) und im deutschsprachigen Raum von Maul, K.H./Menninger, J., 2000 entwickelt. Vgl. für einen Überblick Lorson, P.C./Heiden, M., 2002, S. 375–377 sowie die dort angegebene Literatur. Gemeinsam ist allen Konzeptionen die fehlende monetäre Aggregation der Bestandteile des Intellecutal Capital. Als mögliche Konzepte zur Quantifizierung des Intellectual Capital schlagen die Autoren das Marktwert-Buchwert-Verhältnis, Tobin’s q, den Calculated Intangible Value (CIV) sowie den derivativen Geschäfts- oder Firmenwert vor. Vgl. Lorson, P.C./Heiden, M., 2002, S. 377.Google Scholar
  125. 553.
    Vgl. z.B. Torres, A., 1999.Google Scholar
  126. 554.
    Vgl. Maul, K.-H./Menninger, J., 2000, S. 529.Google Scholar
  127. 555.
    Vgl. exemplarisch Kasperzak, R./Krag, J./Wiedenhofer, M., 2001, S. 1495.Google Scholar
  128. 556.
    Vgl. Haller, G., 1998, S. 561–596.Google Scholar
  129. 557.
    Vgl. Maul, K.-H./Menninger, J., 2000, S. 529. Einige Autoren beziehen sich bei der Intellectual Property Definition ausdrücklich (und ausschließlich) auf Wissen als Intellctual Property. So definiert z.B. Sullivan Intellectual Property als „knowledge that can be converted into profit.“ Sullivan, P.H., 1998, S. 21.Google Scholar
  130. 558.
    Als Tobin’s q wird der Quotient aus dem Produkt von (Anzahl der Aktien und aktuellem Aktienkurs) und den Wiederbeschaffungskosten der Assets eines Unternehmens bezeichnet. Vgl. Günther, T., 1997, S. 281 ff.Google Scholar
  131. 559.
    In Anlehnung an die Darstellung bei Kasperzak, R./Krag, J./Wiedenhofer, M., 2001, S. 1495 sowie deren Ausführungen und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  132. 560.
    Diese Vorgehensweise ist insbesondere deshalb möglich, da nahezu alle Markenbewertungsverfahren beanspruchen, universell, d.h. branchenübergreifend und unabhängig vom konkreten Be-wertungsanlaß einsetzbar zu ein.Google Scholar
  133. 561.
    Für einen ausführlicheren Überblick über Markenbewertungsmodelle vgl. auch Wiedmann, K.-P./ Meissner, S., 2002. Vgl. zum Zusammenhang zwischen Markenmanagement und Markenwert Kapferer, J.-N., 1992a und zur Diskussion der praktischen Nutzung der Markenbewertung u.a. Franzen, O., 1995.Google Scholar
  134. 562.
    Vgl. auch Bekmeier-Feuerhahn, S., 1998, S. 61.Google Scholar
  135. 563.
    Vgl. Blackstone, M., 1990, S. 3–7; Herreiner, T., 1992.Google Scholar
  136. 564.
    Vgl. zu preisorientierten Ansätzen exemplarisch Aaker, D.A., 1992, S. 39; Winters, L.C., 1991, S. 72; Schweiger, G./Friederes, G., 1995, S. 31. Preispremien wird auch als meßbarer Preisbonus für „markierte Produkte“ bezeichnet. Vgl. z.B. Sander, M., 1994; Crimmins, J.C., 1992, S. 16.Google Scholar
  137. 565.
    Vgl. die Methoden zur Markenwertmessung der GfK Nürnberg. Maretzki, J./Wildner, R., 1994 und für die Markenbewertung basierend auf Scanner-Daten Kamakura, W.A./Russel, G.J., 1993.Google Scholar
  138. 566.
    Vgl. z.B. für Conjoint Analysen zur Ermittlung des Preispremiums Dichtl, E./Thomas, U., 1986; Brockdorff, K./Sattler, H., 1996; Sattler, H., 1991; Mengen, A./Tacke, G., 1995.Google Scholar
  139. 567.
    Crimmins schlägt Längsschnittanalysen zur Identifikation von Markenwertdeterminabte sowie zu Inhalt und Entstehung des Markenwertes vor: „Because it is relatively easy and inexpensive to measure the amount of value added by our brands in this way, we should be tracking the value added over time to better understand the conditions that cause value to increase or diminish.“ Crimmins, J.C., 1992, S. 19.Google Scholar
  140. 568.
    Vgl. auch Sander, M., 1995, S. 76–80.Google Scholar
  141. 569.
    Der Markt derjenigen Medikamente wie Vitamine, die nicht apothekenpflichtig sind, wurde aus dem Untersuchungsgegenstand vorliegender Arbeit ausgeschlossen.Google Scholar
  142. 570.
    Vgl. Simon, C./Sullivan, M., 1992; Simon, C./Sullivan, M., 1993.Google Scholar
  143. 571.
    Vgl. Simon, C./Sullivan, M., 1992, S. 1; Simon, C./Sullivan, M., 1993, S. 29.Google Scholar
  144. 572.
    Vgl. hierzu und im folgenden Simon, C./Sullivan, M., 1992; Simon, C./Suliivan, M., 1993.Google Scholar
  145. 573.
    In Anlehnung an Kriegbaum, C., 2001, S. 112–113. Während Simon/Sullivan die Steigerung der Attraktivität einer Marke als einen Wertbestandteil durch die Werbemaßnahmen operationalisieren und das Modell insgesamt empirisch bestätigt werden konnte, konnten Kamakura/Russel in einer empirischen Studie nachweisen, daß kein empirisch eindeutiger Zusammenhang zwischen der Höhe der Werbeausgaben und der Markenstärke besteht. Vgl. Kamakura, W.A./Russel, G.J., 1993, S. 24–25.Google Scholar
  146. 574.
    Vgl. Simon, C./Sullivan, M., 1993.Google Scholar
  147. 575.
    Vgl. Simon, C./Sullivan, M., 1992.Google Scholar
  148. 576.
    Vgl. z.B. Ross, S.A/Westerfield, R.W./Jaffe, J.F., 1993, S. 381.Google Scholar
  149. 577.
    Vgl. auch Aaker, D.A., 1996a, S. 110.Google Scholar
  150. 578.
    Kapferer, J.-N., 1992, S. 9.Google Scholar
  151. 579.
    Vgl. Bekmeier-Feuerhahn, S., 1998, S. 35; Esch, F.R., 2000, S. 980–1023.Google Scholar
  152. 580.
    In enger Anlehnung an Sattler, H., 1998, S. 198.Google Scholar
  153. 581.
    „Customer based brand equity is defined as the differential effect of brand knowledge on consumer response to the marketing of the brand. A brand is said to have a positive (negative) costumer based brand equity when consumers react more (less) favourably to an element of the marketing mix for the brand than they do to the same mix element when it is attributed to fictitiously named or unnamed version of the product or service.“ Keller, K.L., 1993, S. 1, 8.Google Scholar
  154. 582.
    Vgl. hierzu und im folgenden Keller, K.L., 2001, S. 1061–1062; Keller, K.L., 1993.Google Scholar
  155. 583.
    Die Bekanntheit einer Marke kann sowohl auf bildlicher als auch auf verbaler Erinnerung basieren. Vgl. Esch, F.-R., 1993, S. 59.Google Scholar
  156. 584.
    Vgl. Keller, K.L., 1993, S. 7.Google Scholar
  157. 585.
    Das Verfahren wird in der Literatur unter verschiedenen Namen dargestellt.Google Scholar
  158. 586.
    Das Markenbewertungsmodell von icon Forschung & Consulting wird auch als “Brand Status„ (vgl. Drees, N., 1999, S. 20.) oder als Markeneisberg (vgl. Andresen, Th./Esch, F.-R., 2001, S. 1081–1103.) bezeichnet.Google Scholar
  159. 587.
    Vgl. hierzu und im folgenden Andresen, Th., 1991; Esch, F.-R., 2000; Esch, F.-R./Andresen, Th., 1994 und Andresen, Th./Esch, F.-R., 2001.Google Scholar
  160. 588.
    Die auf Paivio zurückgehende Theorie der dualen Kodierung besagt, daß verbale Codes in bildliche Codes übertragen werden können und umgekehrt und daß die Übertragung von dem Grad der Konkretheit der Information abhängig ist. Abstrakte Informationen werden verbal kodiert, konkrete Bilder hingegen verbal und bildlich. Vgl. Paivio, A., 1971.Google Scholar
  161. 589.
    Vgl. Bekmeier-Feuerhahn, S., 1998, S. 96. Kroeber-Riel konnte die Übertragbarkeit von Vorstellungsbildern auf Marken, Unternehmen und Geschäfte nachweisen. Vgl. Kroeber-Riel, W., 1996, S. 50–57; Kroeber-Riel, W., 1996a, S. 81–96.Google Scholar
  162. 590.
    Vgl. Andresen, Th./Esch, F.-R., 1999, S. 1013; Esch, F.-R./Andresen, Th., 1997.Google Scholar
  163. 591.
    Vgl. Andresen, Th., 1991, S. 31–32.Google Scholar
  164. 592.
    Vgl. Esch, F.-R./Andresen, Th., 1997.Google Scholar
  165. 593.
    Die Erfolgsrelevanz der Markenwertfaktoren konnte in empirischen Studie nachgewiesen werden. Vgl. Andresen, Th./Esch, F.-R., 1999, S. 1013.Google Scholar
  166. 594.
    Vgl. Andresen, Th./Esch, F.-R., 1999, S. 1017.Google Scholar
  167. 595.
    Die (durchschnittlichen) Referenzwerte ergeben sich aus der Datenbank der icon Forschung und Consulting, Nürnberg. Vgl. Esch, F.-R., 1999, S. 986.Google Scholar
  168. 596.
    Vgl. zur Darstellung des Markenbewertungsansatzes von Interbrand z.B. Wiedmann, K.-P./ Meissner, S. 2002, sowie zur detaillierten kritischen Würdigung des Verfahrens Esch, F.-R., 1999, S. 976–984; Sander, M., 1994, S. 76–80; Berndt, R./Sander, M., 1994, S. 1368–1369.Google Scholar
  169. 597.
    Vgl. Hainer, W., 1989, S. 371.Google Scholar
  170. 598.
    Vgl. Schulz, R./Brandmeyer, K., 1989, S. 365; Hammann, P., 1992, S. 223.Google Scholar
  171. 599.
    Schulz, R./Brandmeyer, K., 1989, S. 365.Google Scholar
  172. 600.
    Vgl. Penrose, N., 1989, S. 33.Google Scholar
  173. 601.
    Vgl. Berndt, R./Sander, M., 1994, S. 1356.Google Scholar
  174. 602.
    Vgl. Hammann, P., 1992, S. 223f.; Sander, M., 1994, S. 82f.; Schlaberg, F., 1997, S. 192.Google Scholar
  175. 603.
    Vgl. hierzu und im folgenden Bekmeier-Feuerhahn, 1998.Google Scholar
  176. 604.
    Die empirische Überprüfung des Modells hat die dargestellten Zusammenhänge für die Märkte Sekt, Uhren und Hifi bestätigt. Eine Überprüfung des Modells in weiteren Märkten steht noch aus. Vgl. Bekmeier-Feuerhahn, S., 1998, S. 188ff.Google Scholar
  177. 605.
    Vgl. zur Darstellung der Verknüpfung Bekmeier-Feuerhahn, S., 1998, S. 194–203.Google Scholar
  178. 606.
    Die multiplikative Verknüpfung wird damit begründet, daß eine additive Verknüpfung in stärkerem Maße die Unabhängigkeit der Ausgangsvariablen erfordert als eine multiplikative Verknüpfung. Vgl. Bekmeier-Feuerhahn, S., 1998, S. 195.Google Scholar
  179. 607.
    Vgl. Bekmeier-Feuerhahn, S., 1998, S. 202.Google Scholar
  180. 608.
    Vgl. Bekmeier-Feuerhahn, S., 1998, S. 217–218.Google Scholar
  181. 609.
    Z.T. in Anlehnung an Bekmeier-Feuerhahn, S., 1998, S. 188 sowie in Anlehnung an die Ausführungen zur Darstellung des Modells. Zur kritischen Würdigung des Modells vgl. Bekmeier-Feuerhahn, S., 1998 und Kriegbaum, C., 2001, S. 140–144.Google Scholar
  182. 610.
    Beispielsweise wird der Einfluß mangelnder Verfügbarkeit einer Marke im Absatzkanal auf die Markenassoziationen nicht in die Betrachtung einbezogen. Vgl. Kriegbaum, C., 2001, S. 140–141.Google Scholar
  183. 611.
    Vgl. Kriegbaum, C., 2001, S. 140–141.Google Scholar
  184. 612.
    Vgl. Bekmeier-Feuerhahn, S., 1998, S. 148ff.Google Scholar
  185. 613.
    Vgl. zu beiden genannten Aspekten Kriegbaum, C., 2001, S. 143.Google Scholar
  186. 614.
    Vgl. Kriegbaum, C., 2001, S. 140–142.Google Scholar
  187. 615.
    Vgl. Bekmeier-Feuerhahn, S., 1998, S. 188ff.Google Scholar
  188. 616.
    Vgl. z.B. Huber, F./Hieronimus, F., 2001, S. 12.Google Scholar
  189. 617.
    Vgl. Richter, C., 2000, S. 66.Google Scholar
  190. 618.
    Vgl. Sattler, H., 2001, S. 167.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Sabine Meissner

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