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Einleitung

  • Jadwiga K. Xylander
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Zusammenfassung

Mit der Organisation eines Bahnausfluges von Leicester nach Loughborough zu einer Abstinenzlerversammlung am 5. Juli 1841 — bestehend aus Hin- und Rückfahrt inklusive Tee, Broten und Musikkapelle zu 1 Schillling —, an dem 570 Personen teilnahmen, legte Thomas Cook nicht nur den Grundstein für den heutigen Pauschaltourismus.1 Die Idee des Engländers, mehrere aufeinander abgestimmte Reisedienstleistungen zu einem Gesamtpreis zu vermarkten, begründete später gleichsam einen eigenen Unternehmenszweig — die Reiseveranstalter —, der jahrzehntelang beispiellose Wachstumsraten aufwies und das Reisen schnell zur Selbstverständlichkeit machte. So stieg die Reiseintensität als Anteil der Bundesdeutschen ab 14 Jahren, die mindestens einmal im Jahr für wenigstens fünf Tage in den Urlaub fahren, in der Nachkriegszeit nahezu kontinuierlich an: von rund einem Viertel einmal jährlich für längere Zeit Verreisender der Bevölkerung in den 50er Jahren auf rund die Hälfte Anfang der 70er und bereits über drei Viertel Mitte der 90er Jahre.2 Zur Organisation der Urlaubsreise wurde dabei im Laufe der Zeit in immer größerem Maße auf die Hilfe eines Veranstalters oder Reisebüros zurückgegriffen.

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© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003

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  • Jadwiga K. Xylander

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