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Übertragbarkeit der SEC-Strukturen auf Deutschland bzw. Europa

  • Marcus Kiefer
Chapter
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Part of the Rechnungswesen und Unternehmensüberwachung book series (REU)

Zusammenfassung

Das deutsche System der Durchsetzung einer regelkonformen Finanzberichterstattung eines Unternehmens ist de lege lata durch unternehmensinterne903 und unternehmensexterne Aufsichtselemente gekennzeichnet. Zu den Durchsetzungsorganen zählen die BaFin, die Börsen, die Abschlussprüfer, der Aufsichtsrat, die Wirtschaftsprüferkammer, die Registergerichte und die steuerliche Außenprüfung. Die Judikative ist diesen Instanzen übergeordnet.

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Notes

  1. 903.
    Als unternehmensinternes Organ wird in dieser Arbeit einzig der Aufsichtsrat behandelt, da ihm externe Mitglieder angehören.Google Scholar
  2. 904.
    Vgl. für die Vorgängerinstitution BAWe Kümpel (1996), S. 192. Zu den Aufgaben in den Bereichen Banken-und Versicherungsaufsicht siehe die Homepage der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unter http://www.bafin.de/ (Abfrage: 28.08.2003).Google Scholar
  3. 905.
    Vgl. § 35 Abs. 6 WpHG und § 36 Abs. 5 WpHG.Google Scholar
  4. 906.
    Eine Konkretisierung der gesetzlichen Bestimmung der Überwachung des Verbots der Kurs-und Marktpreismanipulation durch eine Rechtsverordnung gemäß § 20a Abs. 2 Satz 2 und 3 WpHG ist noch nicht erfolgt. Insofern verbleibt bislang noch eine Rechtsunsicherheit. Siehe zu einer Erläuterung dieser Vorschrift und insbesondere zu den Tatbestandmerkmalen Park (2003), S. 1513–1517.Google Scholar
  5. 907.
    Vgl. § 20b Abs. 2 und 3 WpHG.Google Scholar
  6. 908.
    Die Tatbestände für das Vorliegen einer Ordnungswidrigkeit und die Betragsgrenzen sind in § 39 WpHG festgelegt.Google Scholar
  7. 909.
    BT-Drucksache 14/8017, S. 98.Google Scholar
  8. 910.
    Die rechtliche Grundlage, die die BaFin zur Festsetzung von Geldbußen ermächtigt, bildet § 40 WpHG i. V. m. § 36 Abs. 1 Nr. 1 Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWIG). In den Jahren 2000 und 2001 hat das vormalige BAWe in neun Fällen Bußgelder wegen Verstoßes gegen die Bestimmungen zur Ad-hoc-Mitteilung verhängt. Vgl. BAWe (2002), S. 9.Google Scholar
  9. 911.
    Vgl. § 39 Abs. 3 WpHG.Google Scholar
  10. 912.
    Vgl. §38 WpHG.Google Scholar
  11. 913.
    Vgl. § 18 WpHG.Google Scholar
  12. 914.
    Vgl. § 7 Abs. 1 WpHG.Google Scholar
  13. 915.
    Vgl. §§ 19 und 20b) Abs. 6 WpHG.Google Scholar
  14. 916.
    Vgl. §30 WpHG.Google Scholar
  15. 917.
    Vgl. Kümpel (1996), S. 195–196.Google Scholar
  16. 918.
    Siehe ebenso Abschnitt 5.5.Google Scholar
  17. 919.
    Siehe detaillierter Abschnitt 5.4.1.1.Google Scholar
  18. 920.
    Vgl. Kümpel (2000), S. 1190; Segna (1999), S. 20.Google Scholar
  19. 921.
    Einen Zugriff auf Informationen über die deutschen Börsenaufsichtsbehörden der Bundesländer ermöglicht http://www.boersenaufsicht.de.Google Scholar
  20. 922.
    Hopt/Baum sprechen sich für eine Zentralisierung der Überwachung und den Wegfall der Länderbehörden aus. Nach ihrer Überzeugung ist die gegenwärtige Struktur ein „politischer Kompromiß“. Hopt/Baum (1997), S. 450.Google Scholar
  21. 923.
    Vgl. § 1 Abs. 2 S. 3 BörsG.Google Scholar
  22. 924.
    Der Wertpapierrat ist eine Koordinationsschnittstelle zwischen Länder-und Bundesaufsicht. Vgl. Trouet (1998), S. 147. Er berät die BaFin vor allem bei dem Erlass von Verordnungen und Richtlinien im Hinblick auf mögliche Auswirkungen aufsichtsbezogener Fragestellungen sowie bei der Klärung von Zuständigkeiten und bei Fragen der Kooperation. Vgl. § 5 Abs. 2 WpHG.Google Scholar
  23. 925.
    Im Einzelfall greift die BaFin im Wege der juristischen Organleihe auf die Börsenaufsichtsbehörden der Länder zurück, um Unterstützung bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu erhalten. Vgl. noch für das BA-We Kümpel (2000), S. 1225.Google Scholar
  24. 926.
    Die Einrichtung basiert auf der Vorschrift § 1b Abs. 1 BörsG.Google Scholar
  25. 927.
    Vgl. § 4 Abs. 1 BörsG.Google Scholar
  26. 928.
    Vgl. Kümpel (2000), S. 1191.Google Scholar
  27. 929.
    Vgl. Kümpel (2000), S. 2008–2009.Google Scholar
  28. 930.
    Vgl. § 31 Abs. 1 BörsG; zu den Zulassungs-(folge-)pflichten siehe Deutsche Börse (2003).Google Scholar
  29. 931.
    Vgl. § 20 Abs. 2 Satz 2 BörsG.Google Scholar
  30. 932.
    Vgl. § 20 Abs. 4 BörsG.Google Scholar
  31. 933.
    Vgl. FEE (2001), S. 35. Siehe ebenso Abschnitt 2.1.4.Google Scholar
  32. 934.
    Vgl. § 316 bis 324 HGB. Dabei sind die vom IDW festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung zu beachten.Google Scholar
  33. 935.
    Vgl. IDW (2001), S. 906, Tz. 5.Google Scholar
  34. 936.
    Vgl. IDW (2003a), S. 1–2, Tz. 1.Google Scholar
  35. 937.
    Vgl. Arbeitskreis Externe und Interne Überwachung der Unternehmung der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft (2000), Rn. 91.Google Scholar
  36. 938.
    Vgl. IDW (2003a), S. 6, Tz. 14.Google Scholar
  37. 939.
    IDW (2002b), S. 709, Tz. 25.Google Scholar
  38. 940.
    Vgl. Levitt (1998), S. 2545.Google Scholar
  39. 941.
    Vgl. Wiedmann (2002a), S. 16.Google Scholar
  40. 942.
    Vgl. § 321 Abs. 2 Satz 3 HGB, neugefasst durch das „Gesetz zur weiteren Reform des Aktien-und Bilanzrechts, zu Transparenz und Publizität (Transparenz-und Publizitätsgesetz)“, vgl. BGBl. I 2002, S. 2684–2685. Eine berufsständische Empfehlung existiert schon seit längerem, vgl. IDW (1999a), S. 608, Tz. 70, 75–76. Pfitzer/Oser/Orth werten die Gesetzesvorschrift deshalb als „redundant“ und sehen in der „[Partikularregelung] eine unangemessene Hervorhebung“, Pfitzer/Oser/Orth (2002), S. 164. Auf Falschangaben in der Rechnungslegung ist lediglich in besonderen Fällen einzugehen: Sofern der Abschlussprüfer Tatsachen feststellt, die Unrichtigkeiten oder Gesetzesverstöße im Unternehmen erkennen lassen, hat er hierüber „positiv“ zu berichten. Dabei muss es sich um Fakten handeln, die den Bestand des geprüften Unternehmens oder des Konzerns gefährden oder seine Entwicklung wesentlich beeinträchtigen können oder die schwerwiegende Verstöße der gesetzlichen Vertreter oder der Arbeitnehmer gegen Gesetze, Gesellschaftsvertrag oder die Satzung erkennen lassen. Vgl. § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB.Google Scholar
  41. 943.
    Zu beispielhaften Formulierungen vgl. Hoffmann (2002), S. I.Google Scholar
  42. 944.
    Den Jahresabschlussadressaten wird der Prüfungsbericht nicht zugänglich gemacht.Google Scholar
  43. 945.
    „Eine Steigerung der Aussagekraft und Problemorientierung des Prüfungsberichtes … ist wohl zutreffend.“ WPK (2002b), http://www.wpk.de (Abfrage: 25.02.2003).Google Scholar
  44. 946.
    Hingegen skeptisch im Hinblick auf die praktische Umsetzbarkeit WPK (2002b), http://www.wpk.de (Abfrage: 25.02.2003).Google Scholar
  45. 947.
    Vgl. § 111 Abs. 1 AktG.Google Scholar
  46. 948.
    Vgl. § 171 Abs. 1 Satz 1 AktG.Google Scholar
  47. 949.
    Vgl. § 111 Abs. 2 AktG.Google Scholar
  48. 950.
    Vgl. ADS (1997), § 171 AktG, Tz. 19.Google Scholar
  49. 951.
    Vgl. Hüffer (2002), § 171 AktG, Tz. 5. Nonnenmacher betont aus diesem Grund die Notwendigkeit der intensiven Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsrat und Abschlussprüfer, vgl. Nonnenmacher (2003), S. 479.Google Scholar
  50. 952.
    Vgl. IDW (2003a), S. 5, Tz. 10.Google Scholar
  51. 953.
    Vgl. Böcking/Müßig (2003), S. 47–48.Google Scholar
  52. 954.
    Zu der durch das TransPuG kodifizierten Pflicht der Follow up-Berichterstattung siehe Böcking/Dutzi (2003), S. 216.Google Scholar
  53. 955.
    Vgl. ADS (1997), § 171 AktG, Tz. 21.Google Scholar
  54. 956.
    Vgl. § 173 Abs. 1 AktG. Gemäß § 171 Abs. 2 Satz 4 AktG i.d.F. TransPuG muss der Konzernabschluss nunmehr durch den Aufsichtsrat gebilligt werden. Vgl. BGBl. I 2002, S. 2682. Die Vorschrift kommt der Feststellung des Einzelabschlusses gleich.Google Scholar
  55. 957.
    Ihre Aufgaben sind im Einzelnen in § 57 WPO festgelegt.Google Scholar
  56. 958.
    Vgl. IDW (2000a), Abschnitt A, Tz. 374.Google Scholar
  57. 959.
    Vgl. § 63 Abs. 1 WPO.Google Scholar
  58. 960.
    Vgl. IDW (2000a), Abschnitt A, Tz. 387.Google Scholar
  59. 961.
    Vgl. IDW (2000a), Abschnitt A, Tz. 390.Google Scholar
  60. 962.
    Vgl. §68 WPO.Google Scholar
  61. 963.
    Siehe Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Zulassungs-und Prüfungsverfahrens des Wirtschaftsprüfungsexamens (Wirtschaftsprüfungsexamens-Reformgesetz — WPRefG). Der Gesetzentwurf und eine Synopse zum Entwurf sind im Internet abrufbar unter: http://www.wpo-novelle.de.Google Scholar
  62. 964.
    Vgl. BR-Drucksache 302/03, S. 62.Google Scholar
  63. 965.
    Vgl. BR-Drucksache 302/03, S. 78.Google Scholar
  64. 966.
    Vgl. BR-Drucksache 302/03, S. 79.Google Scholar
  65. 967.
    Vgl. BR-Drucksache 302/03, S. 15–16, Tz. 40.Google Scholar
  66. 968.
    Vgl. BR-Drucksache 302/03, S. 64.Google Scholar
  67. 969.
    Vgl. BR-Drucksache 302/03, S. 19, Tz. 53.Google Scholar
  68. 970.
    Vgl. BR-Drucksache 302/03, S. 75.Google Scholar
  69. 971.
    Vgl. BR-Drucksache 302/03, S. 75.Google Scholar
  70. 972.
    Vgl. BR-Drucksache 302/03, S. 70–71.Google Scholar
  71. 973.
    Vgl. BR-Drucksache 302/03, S. 71.Google Scholar
  72. 974.
    Vgl. BR-Drucksache 302/03, S. 71.Google Scholar
  73. 975.
    Damit sind Abschlüsse gemeint, die im Bundesanzeiger veröffentlicht werden, beim Registergericht hinterlegt werden und der Deutschen Börse AG in elektronischer Form zur Verfügung gestellt werden. Vgl. WPK (2001), S. 3.Google Scholar
  74. 976.
    Vgl. WPK (2001), S. 4.Google Scholar
  75. 977.
    Vgl. WPK (2001), S. 3.Google Scholar
  76. 978.
    Die Zahl schließt Rechenschaftsberichte von Parteien/Fraktionen und von Kapitalanlagegesellschaften ein.Google Scholar
  77. 979.
    Vgl. WPK (2001), S. 3–4.Google Scholar
  78. 980.
    Vgl. WPK (2002), S. 10; WPK (2001), S. 11.Google Scholar
  79. 981.
    Vgl. WPK (2002), S. 11; WPK (2001), S. 12.Google Scholar
  80. 982.
    Vgl. WPK (2002), S. 4–5; WPK (2001), S. 5–6.Google Scholar
  81. 983.
    Vgl. WPK (2002), S. 5; WPK (2001), S. 6.Google Scholar
  82. 984.
    Ähnlich verhält es sich mit den Verfahren der disziplinarischen Berufsaufsicht und der Berufsgerichtsbarkeit. Die Wirtschaftsprüferkammer belässt es bei wenigen Anhaltspunkten über den Inhalt der Rechtshandlungen. Vgl. exemplarisch WPK (2002c), S. 44.Google Scholar
  83. 985.
    Vgl. Wiedmann (2002), S. 15. Bei Kreditinstituten kann die BaFin als zuständiges Aufsichtsamt, auch ohne besonderen Anlass, Prüflingen vornehmen. Vgl. § 44 KWG.Google Scholar
  84. 986.
    WPK (2002a), http://www.wpk.de/ (Abfrage: 4.12.2002).Google Scholar
  85. 987.
    Durch das WPOÄG wurde ein fehlender Nachweis über die Teilnahme an der Qualitätskontrolle in § 319 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 und Abs. 3 Nr. 7 HGB als Exklusionstatbestand für die Abschlussprüfung eingefügt. Die konkrete Ausgestaltung des Verfahrens der Qualitätskontrolle ist in §§ 57-57h WPO geregelt.Google Scholar
  86. 988.
    Vgl. § 57 Abs. 2 Nr. 14 WPO. Zu diesem Zweck wurde eigens eine Kommission für Qualitätskontrolle (§ 57e WPO) und ein Qualitätskontrollbeirat (§ 57f WPO) innerhalb der Wirtschaftsprüferkammer eingerichtet.Google Scholar
  87. 989.
    Vgl. § 57a Abs. 6 Satz 1 WPO.Google Scholar
  88. 990.
    Küting/Wohlgemuth (2002), S. 266.Google Scholar
  89. 991.
    Vgl. IDW/F.A.Z.-Institut (2002), S. 84.Google Scholar
  90. 992.
    Vgl. BT-Drucksache 14/3649, S. 19.Google Scholar
  91. 993.
    Vgl. IDW (2000b), Abschnitt Q, Tz. 166.Google Scholar
  92. 994.
    Vgl. IDW (2000), S. 1029.Google Scholar
  93. 995.
    Vgl. Schacht (1980), S. 193–194.Google Scholar
  94. 996.
    Der Umfang der einzureichenden Dokumente ist in § 325 Abs. 1 bis 3 HGB enthalten.Google Scholar
  95. 997.
    Die Offenlegung ist in § 325 Abs. 2 und 3 HGB geregelt.Google Scholar
  96. 998.
    Vgl. § 329 Abs. 1 HGB.Google Scholar
  97. 999.
    Vgl. Morck (2002), § 329 HGB Rn. 1.Google Scholar
  98. 1000.
    Vgl. §§ 193–207 AO. Regelungen zur Steuerfahndung finden sich in § 208 AO.Google Scholar
  99. 1001.
    Vgl. § 2 Abs. 1 Satz 2 BpO i. V. m. §§ 85, 199 Abs. 1 AO.Google Scholar
  100. 1002.
    Die Steuerbilanz von Gewerbetreibenden ist eine Gewinnermittlung durch Vermögensvergleich nach § 4 Abs. 1 EStG i. V. m. § 5 EStG.Google Scholar
  101. 1003.
    Vgl. § 7 Satz 3 BpO; generelle Prüfungsschwerpunkte bei Großunternehmen nennt Kaligin (2002), S. 16.Google Scholar
  102. 1004.
    Vgl. § 5 Abs. 4 Satz 2 BpO. Eine Verschiebung aus „wichtige[n] Gründe[n]“ ist möglich, § 197 Abs. 2 AO.Google Scholar
  103. 1005.
    Vgl. § 6 BpO.Google Scholar
  104. 1006.
    Zu den einzelnen Mitwirkungspflichten vgl. Burkhard/Adler (2001), § 200 AO, Tz. 7–18.Google Scholar
  105. 1007.
    Vgl. § 200 Abs. 1 AO.Google Scholar
  106. 1008.
    Vgl. Böckem (2000), S. 1–2. Ein Großteil der Urteile im Zivil-und Strafrecht bilden Entscheidungen des Reichsgerichts und des Reichsoberhandelsgerichts. Vgl. die Auswertung von Münzinger (1987).Google Scholar
  107. 1009.
    Vgl. Moxter (1999), S. 5–6.Google Scholar
  108. 1010.
    Zur bis dato bestehenden Problematik der Zuständigkeit des EuGH im Bilanzrecht vgl. Hommel/Berndt (2000), S. 1747–1748. Kahle gibt einen Überblick der Meinungen in der Literatur in Bezug auf die Frage der Zuständigkeit des EuGH im Handelsbilanzrecht. Sofern ein Rechtsfall den Jahresabschluss einer Kapitalgesellschaft betrifft, bestehen demnach kaum Zweifel an der Zuständigkeit des EuGH. Vgl. Kahle (2002), S. 275–276 m. w. N.Google Scholar
  109. 1011.
    Regierungskommission Corporate Governance (2001), Rn. 277.Google Scholar
  110. 1012.
    Vgl. Fleischer/Kalss (2002), S. 334.Google Scholar
  111. 1013.
    Vgl. Assmann (1997a), S. 275–301, Tz. 94–182.Google Scholar
  112. 1014.
    Vgl. § 15 WpHG.Google Scholar
  113. 1015.
    Vgl. Gesetz zur weiteren Fortentwicklung des Finanzplatzes Deutschland (Viertes Finanzmarktförderungsgesetz) vom 21. Juni 2002, BGBl. I 2002, S. 2010–2072.Google Scholar
  114. 1016.
    Vgl. § 37b Abs. 1 WpHG.Google Scholar
  115. 1017.
    Vgl. § 37c Abs. 1 WpHG.Google Scholar
  116. 1018.
    Vgl. Großmann/Nikoleyczik (2002), S. 2034–2036.Google Scholar
  117. 1019.
    Vgl. ausfuhrlich Tielmann (2001), S. 136–172.Google Scholar
  118. 1020.
    Des Weiteren gelten Verfahrensfehler als mögliche Nichtigkeitsgründe. Siehe § 256 Abs. 2 und 3 AktG.Google Scholar
  119. 1021.
    Dies betrifft die Anhangsangaben nach §§ 284–288 HGB.Google Scholar
  120. 1022.
    Vgl. § 261 Abs. 1 und 2 AktG.Google Scholar
  121. 1023.
    § 335b HGB findet bei Unternehmen in der Rechtsform der oHG und KG Anwendung.Google Scholar
  122. 1024.
    Vgl. Regierungskommission Corporate Governance (2001), Rn. 184–185.Google Scholar
  123. 1025.
    Buxbaum/Hopt (1988), S. 250.Google Scholar
  124. 1026.
    Vgl. Naumann/Tielmann (2001), S. 1454.Google Scholar
  125. 1027.
    Dies bestätigte sich jüngst in einer Befragung unter den Hochschullehrern des „Arbeitskreises Steuern und Wirtschaftsprüfung“, die sich uneins über die Organisationsform gezeigt haben. Vgl. Mandler (2003), S. 343–347 und 349.Google Scholar
  126. 1028.
    Die Bezeichnung dieser Kommission lautete „Corporate Governance: Untemehmensführung — Unternehmenskontrolle — Modernisierung des Aktienrechts“. Leiter der Expertenkommission war der Frankfurter Wirtschaftsrechtsprofessor Theodor Baums.Google Scholar
  127. 1029.
    Ausführlicher zum Auftrag der Regierungskommission siehe Schneider (2000), S. 2413.Google Scholar
  128. 1030.
    Aus welchem Grund die Regierungskommission vorschlägt, dem Gremium das Recht der Anfechtungsklage einzuräumen, bleibt offen. Denn gemäß § 257 Abs. 1 Satz 2 AktG ist die Anfechtung aufgrund von Inhaltsfehlern des Jahresabschlusses ausgeschlossen. Stattdessen können lediglich Verfahrensfehler der Hauptversammlung bei der Feststellung des Jahresabschlusses eine Anfechtung begründen. Vgl. ADS (1997), § 257 AktG, Tz. 1.Google Scholar
  129. 1031.
    Dieses Vorhaben deckt sich mit einem Vorschlag Hommelhoffs, ein „Zwei-Säulen-Modell“ des enforcement mit der Kontrolle einerseits und der Sanktionierung andererseits zu schaffen. Hommelhoff (2001), S. 43. Der Arbeitskreis „Abschlussprüfung und Corporate Governance“ folgt in seinen unlängst veröffentlichten Empfehlungen diesem zweistufigen enforcement-System. Bei dem Arbeitskreis handelte es sich um ein Expertengremium unter dem Vorsitz von Baetge und Lutter, das der Bundesregierung Vorschläge zur Reform der Regulierung der Abschlussprüfung sowie der Regierungskommission „Deutscher Corporate Governance Kodex“ Empfehlungen zur Modifikation des Kodex unterbreitet hat. Vgl. zu den Empfehlungen für die Einrichtung einer enforcement-Stelle Baetge/Lutter (2003), S. 17–23.Google Scholar
  130. 1032.
    Siehe zum konkreten Maßnahmenkatalog BMF (2003a), http://www.bundesfinanzministerium.de/Anlage17029/MassnahmenkatalogderBundes-regierungzur-Staerkung-von-Unternehmensintegritaet-und-Anlegerschutz.pdf (Abfrage: 18.04.2003).Google Scholar
  131. 1033.
    BMF (2003).Google Scholar
  132. 1034.
    Vgl. Eichel (2002), http://www.bundesfinanzministerium.de/Aktuelles/Reden-.394.13887/BM-Hans-Eichel-Die-Modernisierung-des-deutschen-...htm (Abfrage: 25.03.2003); o. V. (2002b), S. 11.Google Scholar
  133. 1035.
    BMF (2003), S. 6.Google Scholar
  134. 1036.
    Siehe Art. 20 Abs. 2 und 3 GG.Google Scholar
  135. 1037.
    Vgl. Tielmann (2001), S. 321.Google Scholar
  136. 1038.
    Die uneingeschränkte Ablehnung gegenüber einer Instanz nach dem Leitbild der SEC verwundert, wird doch von den Protagonisten eines deutschen Review Panel das Beispiel FRRP für deutsche Zwecke angepasst. Ähnlich Hütten/Lorson (2002), S. 123.Google Scholar
  137. 1039.
    Vgl. etwa Tielmann (2001b), S. 1628.Google Scholar
  138. 1040.
    Vgl. Regierungskommission Corporate Governance (2001), Rn. 7.Google Scholar
  139. 1041.
    So auch Hütten/Lorson (2002), S. 124–125.Google Scholar
  140. 1042.
    Vgl. zur mangelnden Akzeptanz des Übernahmekodexes Erhardt/Nowak (2002), S. 343–344.Google Scholar
  141. 1043.
    BT-Drucksache 14/7477 vom 14.11.2001.Google Scholar
  142. 1044.
    Vgl. § 4 WpÜG.Google Scholar
  143. 1045.
    Vgl. die Änderung des § 20 WpHG in BGBl. I, 2002, S. 2032.Google Scholar
  144. 1046.
    Vgl. Watrin (2001), S. 934.Google Scholar
  145. 1047.
    Vgl. § 342 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 HGB.Google Scholar
  146. 1048.
    Die faktische Verbindlichkeit der DRS tritt mit Bekanntmachung der Rechnungslegungsstandards durch das Bundesjustizministerium gemäß § 342 Abs. 2 HGB ein. Vgl. Böcking/Dutzi (2002), § 342 HGB Tz. 61–70.Google Scholar
  147. 1049.
    Vgl. FEE (2001), S. 12, 22, 31, 41–45.Google Scholar
  148. 1050.
    Vgl. FEE (2001), S. 12, 20–21, 27–28, 46–47.Google Scholar
  149. 1051.
    Vgl. FEE (2001), S. 12.Google Scholar
  150. 1052.
    Vgl. Böckem (2000), S. 70.Google Scholar
  151. 1053.
    Vgl. Böckem (2000), S. 70.Google Scholar
  152. 1054.
    Vgl. Financial Reporting Council Limited (2002), S. 10.Google Scholar
  153. 1055.
    Vgl. Böckem (2000a), S. 1187.Google Scholar
  154. 1056.
    Vgl. FRC (2003), S. 59, Tz. 5.Google Scholar
  155. 1057.
    Vgl. Böckem (2000), S. 80.Google Scholar
  156. 1058.
    Vgl. Financial Reporting Council Limited (2002), S. 3.Google Scholar
  157. 1059.
    Vgl. Financial Reporting Council Limited (2002), S. 3.Google Scholar
  158. 1060.
    Vgl. Böckem (2000), S. 80.Google Scholar
  159. 1061.
    Siehe die Pressenotizen unter http://www.frrp.org.uk/.Google Scholar
  160. 1062.
    Vgl. FRC (2003), S. 62, Tz. 19.Google Scholar
  161. 1063.
    Bei dem UITF handelt es sich um ein Gremium des britischen standard setter ASB, dessen Aufgabe es ist, das ASB bei der Klärung widersprüchlicher oder unzulänglicher Rechnungs-legungsvorschriften in der Anwendungspraxis durch die Verlautbarung von Lösungsansätzen zu unterstützen. Vgl. Böckem (2000), S. 68–69.Google Scholar
  162. 1064.
    Vgl. FRC (2003), S. 62, Tz. 19.Google Scholar
  163. 1065.
    Vgl. Page (2001), S. 35.Google Scholar
  164. 1066.
    Quelle für Großbritannien: FRRP (2000), Nr. 1-56, http://www.frrp.org.uk/aboutprocedures.html (Abfrage: 15.07.2002), sofern explizit keine anderen Quellen in den Fußnoten genannt werden.Google Scholar
  165. 1067.
    Zweifel an der Finanzierbarkeit aus dem Staatshaushalt äußert Tielmann (2001), S. 220.Google Scholar
  166. 1068.
    Siehe Abschnitt 5.3.13.Google Scholar
  167. 1069.
    A. A. IDW/F.A.Z.-Institut (2002), S. 88.Google Scholar
  168. 1070.
    Vgl. Hütten/Lorson (2002), S. 125.Google Scholar
  169. 1071.
    Moxter (2001), S. 607.Google Scholar
  170. 1072.
    Moxter (2001), S. 607.Google Scholar
  171. 1073.
    Vgl. Moxter (2001), S. 607.Google Scholar
  172. 1074.
    Kuhner (1998), S. 112.Google Scholar
  173. 1075.
    Vgl. Kuhner (1998), S. 112.Google Scholar
  174. 1076.
    Siehe zu weiteren Argumenten für eine staatliche Aufsicht S. 168ff.Google Scholar
  175. 1077.
    Siehe im Einzelnen § 264a Abs. 1 HGB.Google Scholar
  176. 1078.
    Siehe § 316 Abs. 1 HGB und § 6 Abs. 1 PublG.Google Scholar
  177. 1079.
    Siehe §§ 324 bis 328 HGB und § 9 PublG.Google Scholar
  178. 1080.
    Vgl. z. B. § 274a HGB und § 276 HGB.Google Scholar
  179. 1081.
    Als organisierter Markt gilt gemäß § 2 Abs. 5 WpHG ein Markt, der von staatlich anerkannten Stellen geregelt und überwacht wird, regelmäßig stattfindet und für das Publikum unmittelbar oder mittelbar zugänglich ist. Der Freiverkehr fällt somit nicht unter die Definition. Ohnehin erstreckt sich auch der Anwendungsbereich der EU-Verordnung zur Rechnungslegung nach IAS/IFRS nicht auf Unternehmen des Freiverkehrs. Siehe Fußnote 66.Google Scholar
  180. 1082.
    Vgl. für Kapitalgesellschaften § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB, § 325 Abs. 1 und 2 HGB sowie § 325 Abs. 3 HGB, für Personenhandelsgesellschaften § 293 Abs. 5 HGB und § 15 Abs. 1 Satz 1 PublG i. V. m. § 325 Abs. 3 HGB.Google Scholar
  181. 1083.
    Vgl. Simon et al. (2003), S. A 1.Google Scholar
  182. 1084.
    Vgl. Böcking (2001), S. 1435.Google Scholar
  183. 1085.
    Zu den Ausnahmen siehe Fußnote 67; für weitere Ausführungen zur EU-Verordnung siehe Fußnote 1176 und zur Modernisierung der 4. und 7. EU-Richtlinie zur Übereinstimmung der Richtlinien mit den IAS/IFRS siehe detailliert Böcking/Herold/Wiederhold (2003).Google Scholar
  184. 1086.
    Nach Plänen der Regierung soll der Einzelabschluss nach HGB erhalten bleiben. Die Unternehmen können optional zusätzlich einen Einzelabschluss nach IAS/IFRS erstellen. Zum augenblicklichen Stand der Regierungsplanung siehe BMF (2003a), http://www.bundesfinanzministerium.de/Anlage17029/MassnahmenkatalogderBundesregierungzur-Staerkung-von-Unternehmensintegritaet-und-Anlegerschutz.pdf (Abfrage: 18.04.2003).Google Scholar
  185. 1087.
    Die angegebene Gesamtzahl der Betriebe für das Jahr 2000 teilt sich auf in 17,9 Millionen Einzeluntemehmen (sole proprietorships), 2 Millionen Personengesellschaften (partnerships) und 5,5 Millionen Kapitalgesellschaften (corporations). Vgl. U.S. Small Business Administration (2002), http://appl.sba.gov/faqs/faqindex.cfm?areaID=2 (Abfrage: 4.03.2003).Google Scholar
  186. 1088.
    In der genannten Zahl 17.000 sind ausländische Gesellschaften enthalten.Google Scholar
  187. 1089.
    Vgl. zur hohen Bedeutung des Konzernabschlusses in den USA Gingele (1989), S. 47–49.Google Scholar
  188. 1090.
    Bei den Rechtsformen handelt es sich nach steuerlichen Angaben für das Jahr 2000 um etwa 2 Millionen Einzelunternehmen, ca. 363.000 Personengesellschaften und rund 452.000 Kapitalgesellschaften. Vgl. Hansen (2003), S. 23. In Statistiken mit einer hiervon abweichenden Datenerhebung werden andere Zahlen ausgewiesen (z. B. ca. 850.000 Gesellschaften mit beschränkter Haftung). Vgl. Meyer (2002), S. 177–179.Google Scholar
  189. 1091.
    Vgl. BR-Drucksache 458/99, S. 30.Google Scholar
  190. 1092.
    A. A. IDW/F.A.Z.-Institut (2002), S. 85, die eine Nichtberücksichtigung von Einzelabschlüssen sachlich für nicht gerechtfertigt halten.Google Scholar
  191. 1093.
    Wenn der deutsche Gesetzgeber die Anwendung der IAS/IFRS anstelle der handelsrechtlichen Goß für den Einzelabschluss aller Unternehmen vorschreibt bzw. optional zulässt, werden die IAS/IFRS bei einer Beibehaltung des Maßgeblichkeitsgrundsatzes unter Abwägung der Interessen des Fiskus mit denen der Steuerpflichtigen von der Finanzgerichtsbarkeit ausgelegt. Die IAS/IFRS würden somit durch steuerrechtliche Normzwecke beeinflusst. Zur Vermeidung dessen muss das deutsche Gesetzesorgan die Steuer-von der Einzelbilanz abkoppeln, falls sich der Anwendungsbereich der IAS/IFRS ebenso auf den Einzelabschluss erstrecken soll. Für die Aufgabe des Maßgeblichkeitsprinzips spricht sich Böcking (2002), S. 927, aus; vgl. kritisch zum Maßgeblichkeitsgrundsatz Böcking/Link (2002), S. 32.Google Scholar
  192. 1094.
    Vgl. Böcking (2001), S. 1435–1439 m. w. N., der Für und Wider der möglichen Anwendung der IAS/IFRS im Einzelabschluss würdigt; zu Überlegungen des Gesetzgebers Ernst (2001), S. 1443–1445.Google Scholar
  193. 1095.
    Vgl. § 40 BörsG i. V. m. § 53–62 BörsZulV.Google Scholar
  194. 1096.
    Bis zur Neuordnung der Börse waren lediglich die Unternehmen des Neuen Markts privatrechtlich zur Aufstellung von Quartalsberichten verpflichtet; vgl. Deutsche Börse (2002a), Abschnitt 2, Ziffer 7.1.2 (2) Nr. 7 Regelwerk Neuer Markt. Zu den Verpflichtungsquellen der Zwischenberichterstattung siehe DRS 6.4.Google Scholar
  195. 1097.
    Vgl. Schindler/Schurbohm/Böckem (2002), S. 88.Google Scholar
  196. 1098.
    Vgl. KPMG (2003b), S. 353–354. Siehe Abschnitt 4.1.3.Google Scholar
  197. 1099.
    Die Regierungskommission „Corporate Governance“ empfiehlt die Aufstellung und prüferische Durchsicht von Quartalsberichten. Vgl. Regierungskommission Corporate Governance (2001), Rn. 325. Im Deutschen Corporate Governance Kodex wird ebenso die Aufstellung von Zwischenberichten empfohlen. Vgl. Regierungskommission Corporate Governance Kodex (2003), Tz. 7.1.1.Google Scholar
  198. 1100.
    Brand (2001), S. 53.Google Scholar
  199. 1101.
    Hütten/Lorson (2002), S. 127.Google Scholar
  200. 1102.
    EU-Kommission (2000a), S. 10, Tz. 26.Google Scholar
  201. 1103.
    Vgl. Korn (2002), S. 1504.Google Scholar
  202. 1104.
    Vgl. Eichel (2002), http://www.bundesfinanzministerium.de/Aktuelles/Reden-.394.13887/BM-Hans-Eichel-Die-Modernisierung-des-deutschen-...htm (Abfrage: 25.03.2003).Google Scholar
  203. 1105.
    Vgl. Regierungskommission Corporate Governance (2001), Rn. 181–190.Google Scholar
  204. 1106.
    Vgl. BMF (2003), S. 6–7.Google Scholar
  205. 1107.
    Vgl. IDW (2003), S. 1–3.Google Scholar
  206. 1108.
    So zumindest noch die Auffassung des IDW im Jahr 2000. Vgl. IDW (2000a), Abschnitt A, Tz. 390.Google Scholar
  207. 1109.
    Vgl. etwa die entsprechende Auffassung des IDW (2000), S. 1029. Inzwischen befürwortet das IDW eine proaktive Durchsetzung nach einer gewissen Tätigkeitsphase des Gremiums.Google Scholar
  208. 1110.
    Vgl. FEE (2001), S. 14.Google Scholar
  209. 1111.
    Welche Verstöße durch die proaktive Kontrolle aufgedeckt wurden, ist nicht veröffentlicht worden. Das Panel stellt lediglich fest: „However, the study revealed examples of non-compliance that might be expected to come to the Panel’s attention, but had not. “ FRRP (2002), S. 62.Google Scholar
  210. 1112.
    Vgl. FRRP (2002), S. 62–63.Google Scholar
  211. 1113.
    Vgl. FRC (2003), S. 61; IDW (2002c), S. 517.Google Scholar
  212. 1114.
    Vgl. FRC (2003), S. 14–15.Google Scholar
  213. 1115.
    Vgl. IDW/F.A.Z.-Institut (2002), S. 91.Google Scholar
  214. 1116.
    Das IDW fordert bereits bei der Beschwerde Dritter „gewisse Anforderungen an die Begründung der geäußerten Vermutung“ IDW/F.A.Z.-Institut (2002), S. 90–91.Google Scholar
  215. 1117.
    Baums schlägt die Einrichtung eines elektronischen Unternehmensregisters vor, das vergleichbar zum EDGAR-System ist. Vgl. Baums (2001), S. 8.Google Scholar
  216. 1118.
    § 20b Abs. 2 Satz 1 WpHG.Google Scholar
  217. 1119.
    § 20b Abs. 3 Satz 1 WpHG.Google Scholar
  218. 1120.
    BT-Drucksache 14/8017, S. 64.Google Scholar
  219. 1121.
    Vgl. § 15 WpHG.Google Scholar
  220. 1122.
    Die eingegangenen Verpflichtungen sollen Einfluss auf das Verhalten nach dem Vertragsabschluss haben. Zum Konzept der Selbstbindung vgl. Koch/Schmidt (1981), S. 245–247.Google Scholar
  221. 1123.
    Page (2001), S. 36.Google Scholar
  222. 1124.
    Tielmann (2001a), S. 63.Google Scholar
  223. 1125.
    Siehe § 409 AO.Google Scholar
  224. 1126.
    Siehe §81 Abs. 4 GWB.Google Scholar
  225. 1127.
    Hommelhoff (2001), S. 42.Google Scholar
  226. 1128.
    Vgl. Hommelhoff (2001), S. 41.Google Scholar
  227. 1129.
    Vgl. FRRP (2000), Nr. 45, http://www.frrp.org.uk/aboutprocedures.html (Abfrage: 15.07.2002).Google Scholar
  228. 1130.
    Böckem (2000), S. 94.Google Scholar
  229. 1131.
    Das IDW geht sogar so weit, den Unternehmen die Benachrichtigung der Rechnungslegungsadressaten über die Unregelmäßigkeiten vollständig zu überlassen. Vgl. IDW/F.A.Z.-Institut (2002), S. 93.Google Scholar
  230. 1132.
    Korn (2002), S. 1501.Google Scholar
  231. 1133.
    Vgl. entsprechend Haller/Eierle/Evans (2001), S. 1680.Google Scholar
  232. 1134.
    Zu den hierfür erforderlichen Gesetzesänderungen siehe IDW/F.A.Z.-Institut (2002), S. 92. Insbesondere weist das IDW darauf hin, dass § 256 AktG auf die Feststellung der Nichtigkeit des Jahresabschlusses begrenzt ist. Der Konzernabschluss wird von dieser Regelung nicht erfasst.Google Scholar
  233. 1135.
    Vgl. Korn (2002), S. 1504.Google Scholar
  234. 1136.
    Korn (2002), S. 1504.Google Scholar
  235. 1137.
    Vgl. §81 Abs. 2 GWB.Google Scholar
  236. 1138.
    Vgl. §34 GWB.Google Scholar
  237. 1139.
    Es gilt im Einzelfall abzuwägen, ob der verfassungsrechtliche Grundsatz der Berufsfreiheit oder der Anlegerschutz höher wiegt.Google Scholar
  238. 1140.
    Vgl. Bruns (2001), S. 70.Google Scholar
  239. 1141.
    Vgl. Bruns (2001), S. 69–70.Google Scholar
  240. 1142.
    Vgl. Kleekämper/Kuhlewind/Alvarez (2001), Tz. 77–78.Google Scholar
  241. 1143.
    Bis zur Neustrukturierung des IASC im Mai 2000 trug das Gremium die Bezeichnung Standards Interpretations Committee (SIC).Google Scholar
  242. 1144.
    Vgl. Fey/Schruff (1997), S. 586, die die Funktion des SIC umfassend darlegen; IASC Foundation (2002), Part B, Sec. 37.Google Scholar
  243. 1145.
    Vgl. Tweedie (2002), S. 91.Google Scholar
  244. 1146.
    Vgl. Baetge/Thiele/Plock (2000), S. 1036.Google Scholar
  245. 1147.
    Vgl. Bruns (2001), S. 68.Google Scholar
  246. 1148.
    Zur Diskussion des „worst-case“-Szemrio, d. h. einer fehlenden Anerkennung einzelner IAS/IFRS-Vorschriften siehe Tweedie (2002), S. 83.Google Scholar
  247. 1149.
    Vgl. van Hulle (2001), S. 31–32.Google Scholar
  248. 1150.
    Vgl. van Hulle (2001), S. 32.Google Scholar
  249. 1151.
    Siehe die Empfehlung der EU-Kommission zur Unabhängigkeit vom 16.05.2002, AB1EG Nr. L 191, 2002, S. 22–57 und die daran anküpfende Mitteilung der EU-Kommission (2003) zur Stärkung der Abschlussprüfung in der EU. Ferlings/Lanfermann (2002), S. 2121, haben eine Gegenüberstellung der EU-Empfehlungen und der entsprechenden Regelungen des deutschen Rechts und des SOA erstellt. Zu einer Kommentierung der genannten Mitteilung der EU-Kommission siehe van Hulle/Lanfermann (2003), S. 1323–1328.Google Scholar
  250. 1152.
    Vgl. Ferlings/Lanfermann (2002), S. 2117.Google Scholar
  251. 1153.
    Siehe BMF (2003a), http://www.bundesfmanzministerium.de/Anlage17029/MassnahmenkatalogderBundes-regierungzur-Staerkung-von-Unternehmensintegritaet-und-Anlegerschutz.pdf (Abfrage: 18.04.2003).Google Scholar
  252. 1154.
    Vgl. Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex (2003), Tz. 5.3.2.Google Scholar
  253. 1155.
    Holt der Aufsichtsrat die Unabhängigkeitserklärung nicht ein, so hat er dies offen zu legen; vgl. zur Entsprechenserklärung Bernhardt (2002), S. 1841. Zur Erstellung eines Corporate Governance Berichts über Abweichungen der Kodexempfehlungen siehe Böcking/Dutzi (2003), S. 228.Google Scholar
  254. 1156.
    Vgl. Art. 3 Abs. 1 GG.Google Scholar
  255. 1157.
    Vgl. Naumann (2002), S. 20.Google Scholar
  256. 1158.
    Vgl. Artikel 3c) EWG-Vertrag.Google Scholar
  257. 1159.
    Siehe z. B. 4. EU-Richtlinie vom 25.07.1978, AB1EG Nr. L 222, 1978, S. 11–31; 7. EU-Richtlinie vom 13.06.1983, AB1EG Nr. L 193, 1983, S. 1–17.Google Scholar
  258. 1160.
    Die Schaffung des Ecu als Gemeinschaftswährung wurde 1978 beschlossen. Vgl. Servais (1995), S. 75.Google Scholar
  259. 1161.
    Das Ziel eines einheitlichen europäisch dimensionierten Kapitalmarkts wurde in der EU erst 1986 durch die angestrebte Errichtung eines europäischen Binnenmarkts des freien Waren-, Personen-, Dienstleistungs-und Kapitalverkehrs vertraglich festgelegt. Vgl. Hoppmann (1998), S. 1.Google Scholar
  260. 1162.
    Siehe EU-Kommission (1985).Google Scholar
  261. 1163.
    Vgl. EU-Kommission (1999), S. 3.Google Scholar
  262. 1164.
    Vgl. Europäischer Rat (1998), Nr. 17.Google Scholar
  263. 1165.
    Vgl. EU-Kommission (1998).Google Scholar
  264. 1166.
    Vgl. EU-Kommission (1998), Nr. 6–10, 34–41.Google Scholar
  265. 1167.
    Vgl. EU-Kommission (1998), Nr. 37.Google Scholar
  266. 1168.
    Vgl. Europäischer Rat (1998a), Nr. 51.Google Scholar
  267. 1169.
    Vgl. EU-Kommission (1999).Google Scholar
  268. 1170.
    Ihre Konsultationen für ein Aktionsprogramm führte sie mit den persönlichen Vertretern der Wirtschaftsund Finanzminister und der Europäischen Zentralbank (Politische Gruppe für Finanzdienstleistungen). Vgl. EU-Kommission (1999), S. 3. Die Gruppe verfolgte das Ziel, einen Konsens zwischen den Ministern der einzelnen Länder herbeizuführen. Vgl. EU-Kommission (1999a), S. 1.Google Scholar
  269. 1171.
    Vgl. Solbes (2002), http://www.fese.be/initiatives/speeches/2002/efinc2002_solbes_speech.htm (Abfrage: 29.11.2002). Solbes ist als Mitglied der Europäischen Kommission verantwortlich für das Ressort Wirtschaft und Währung. Die Projekte sind in vier strategische Zielkategorien unterteilt: ein einheitlicher EU-Firmenkundenmarkt, offene und sichere Privatkundenmärkte, moderne Aufsichtsregeln und Überwachung und umfassendere Voraussetzungen für einen optimalen Finanzbinnenmarkt. Die Projekte betreffen ein breites Spektrum an Themenkomplexen: z. B. Wertpapierdienstleistungen, Börsenzulassung, Wertpapierprospekte, Marktmanipulation und Unternehmensübernahmen. Vgl. EU-Kommission (1999), S. 19–30.Google Scholar
  270. 1172.
    Europäischer Rat (1998), Nr. 17.Google Scholar
  271. 1173.
    Ausschuss der Weisen (2000), S. 18. Siehe zur Funktion des Ausschusses der Weisen nachstehend im Text.Google Scholar
  272. 1174.
    Vgl. EU-Kommission (1999), S. 6, 23.Google Scholar
  273. 1175.
    Vgl. EU-Kommission (1999), S. 6.Google Scholar
  274. 1176.
    Vgl. EU-Verordnung vom 19.07.2002, AB1EG Nr. L 243, 2002, S. 1–4. Durch die EU-Verordnung werden die 4. und 7. EU-Richtlinie zur Rechnungslegung nicht außer Kraft gesetzt. Vgl. Busse von Colbe (2002), S. 1588. Divergenzen zwischen den Rechnungslegungsrichtlinien und den IAS/IFRS werden durch Anpassungen der EU-Richtlinien beseitigt. Vgl. Böcking/Dutzi (2002a), S. 360. Sofern Regelungslücken in den IAS/IFRS bestehen (z. B. Lageberichterstattung), sind die EU-Richtlinien insoweit anzuwenden. Vgl. IDW (2002a), S. 698. Zu den zwischenzeitlich beschlossenen Änderungen der Bilanzrichtlinien siehe die Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinien 78/660/EWG (4. EU-Richtlinie), 83/349/EWG (7. EU-Richtlinie), 86/635/EWG (Banken-Richtlinie) und 91/674/EWG (Versicherungs-Richtlinie) des Rates über den Jahresabschluss und den konsolidierten Abschluss von Gesellschaften bestimmter Rechtsformen, von Banken und anderen Finanzinstituten sowie von Versicherungsunternehmen (so genannte Modernisierungs-Richtlinie). Siehe im Übrigen Böcking/Herold/Wiederhold (2003).Google Scholar
  275. 1177.
    Vgl. EU-Kommission (1999), S. 13.Google Scholar
  276. 1178.
    Vgl. EU-Kommission (2000), S. 2. Die Kommission legt dem Rat der Wirtschafts-und Finanzminister und dem Europäischen Parlament alle sechs Monate Berichte über den Stand der Umsetzung des Aktionsplans vor. Vgl. etwa EU-Kommission (1999a), S. 1.Google Scholar
  277. 1179.
    Vgl. ECOFIN (2000).Google Scholar
  278. 1180.
    Vgl. Ausschuss der Weisen (2000), S. 5–15.Google Scholar
  279. 1181.
    Der vorläufige Report enthält eine Bestandsaufnahme der europäischen Wertpapiermärkte und nennt künftige Chancen und Risiken eines integrierten Markts. Außerdem werden in dem Bericht die Mängel des damaligen Regulierungssystems beschrieben und mögliche Verbesserungsmaßnahmen aufgeführt. Vgl. Ausschuss der Weisen (2000), S. 16–21. Im Schlussbericht werden der vorgeschlagene Regulierungsansatz präzisiert und Reformvorschläge unterbreitet. Vgl. Ausschuss der Weisen (2001), S. 4.Google Scholar
  280. 1182.
    Nach seinem Vorsitzenden werden die Empfehlungen des Ausschusses auch als „Lamfalussy-Konzept“ bezeichnet.Google Scholar
  281. 1183.
    Vgl. Ausschuss der Weisen (2001), S. 18.Google Scholar
  282. 1184.
    Siehe zum so genannten Mitentscheidungsverfahren Artikel 251 EGV.Google Scholar
  283. 1185.
    Vgl. Ausschuss der Weisen (2001), S. 16.Google Scholar
  284. 1186.
    Das empfohlene Konzept wird als Vier-Stufen-Verfahren bezeichnet.Google Scholar
  285. 1187.
    Das vorgeschlagene Modell kann nach Auffassung des Ausschusses der Weisen, anders als das jetzige System der Rechtsetzung und-Umsetzung, dazu beitragen, den FSAP innerhalb der vorgesehenen Zeitspanne zu implementieren. Vgl. Ausschuss der Weisen (2001), S. 17–18.Google Scholar
  286. 1188.
    Vgl. Ausschuss der Weisen (2001), S. 29–30. Die Kommission hat das Initiativmonopol inne, d. h. der Ministerrat wird bei der Rechtsetzung zumeist erst nach einem Kommissionsvorschlag tätig.Google Scholar
  287. 1189.
    Die Rechtsgrundlage für die Festlegung bestimmter Modalitäten zur Ausübung von Durchführungsbefugnissen ist Art. 202 EU-Vertrag. Das Parlament und der Ministerrat sollen halbjährlich über die Fortschritte auf dem Weg zu einem integrierten Kapitalmarkt von externen Kontrolleuren informiert werden. Zudem ist 2004 eine umfassende Überprüfung geplant. Vgl. Ausschuss der Weisen (2001), S. 50.Google Scholar
  288. 1190.
    Die Delegierung der Durchführungsbefugnisse vom Europäischen Rat auf die Kommission wird als Komitologie bezeichnet. Die Kommission wird in der Wahrnehmung ihrer Durchführungsbefugnisse von Komitologieausschüssen unterstützt. Gemäß Vorschlag des Ausschusses der Weisen ist nur der Wertpapierausschuss ein Komitologieorgan. Der Ausschuss der Regulierungsinstanzen ist als beratendes Element außerhalb des Komitologieverfahrens eingesetzt. Vgl. ausführlich Ausschuss der Weisen (2001), S. 41 und Anhang 5, S. 4–7; zum Komitologieverfahren Ernst (2001), S. 1442–1443.Google Scholar
  289. 1191.
    Vgl. Ausschuss der Weisen (2001), S. 46.Google Scholar
  290. 1192.
    Vgl. den Beschluss der Europäischen Kommission (2001) in Bezug auf den Wertpapierausschuss und die Entscheidung der Europäischen Kommission (2001a) hinsichtlich des Ausschusses der europäischen Wertpapierregulierungsbehörden.Google Scholar
  291. 1193.
    CESR wird in deutschen Dokumenten der EU mit AEWRB abgekürzt.Google Scholar
  292. 1194.
    Vgl. Ausschuss der Weisen (2001), S. 22.Google Scholar
  293. 1195.
    Vgl. Ausschuss der Weisen (2000), S. 16 und 18.Google Scholar
  294. 1196.
    Ausschuss der Weisen (2001), S. 50–51. In einem Bericht einer von der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft eingesetzten Sachverständigengruppe, unter Vorsitz von Claudio Segré, wurde bereits 1966 eine Institution für die Publizitätskontrolle vergleichbar zur SEC „wegen der Dimension des Markts“ für notwendig erachtet. EWG-Kommission (1966), S. 249. Allerdings wurde eine schnelle Implementierung einer solchen Einrichtung für nicht möglich gehalten. Vgl. EWG-Kommission (1966), S. 249. Auch die EU-Kommission hat sich 1999 entsprechend geäußert: In Bezug auf die Aufsichtsstrukturen „könnte sich die Möglichkeit einer einzigen Aufsichtsbehörde für die Überwachung der Wertpapiermärkte als bedeutsamer Vorschlag herausbilden im Lichte der Marktveränderungen.“ EU-Kommission (1999), S. 13.Google Scholar
  295. 1197.
    Vgl. CESR (2002) mit entsprechenden Vorschlägen zur Umsetzung des Koordinationsmechanismus; für eine Koordination der einzelstaatlichen Regulierungen spricht sich die FEE (2001), S. 44–47, aus.Google Scholar
  296. 1198.
    Dies gilt auch für das FRRP. Vgl. Haller/Eierle/Evans (2001), S. 1677.Google Scholar
  297. 1199.
    Aus diesem Grund spricht sich Naumann (2002), S. 20, für eine auf Deutschland begrenzte Regulierungsinstanz aus.Google Scholar
  298. 1200.
    Ein ausschließlich nationales Gremium kommt insoweit allenfalls für die Durchsetzung eines landesspezifischen Rechnungslegungssystems in Frage.Google Scholar
  299. 1201.
    Vgl. § 342 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 HGB; Schildbach (1999b), S. 647.Google Scholar
  300. 1202.
    Vgl. Böcking/Dutzi (2002), § 342 HGB Tz. 37–38.Google Scholar
  301. 1203.
    Tweedie (2002), S. 77.Google Scholar
  302. 1204.
    Es ist davon auszugehen, dass die Zivil-und Strafgerichte weitaus häufiger über zweifelhafte Rechnungslegungssachverhalte zu urteilen haben als das bislang der Fall ist.Google Scholar
  303. 1205.
    Vgl. zur Bildung gerichtlicher Kammern als zusätzliche Stufe der Europäischen Gerichtsbarkeit Lenz (2002), S. 132–133.Google Scholar
  304. 1206.
    Vgl. zur Zuständigkeit der Gerichte im europäischen Wettbewerbsrecht Keim (1998), S. 73–74.Google Scholar
  305. 1207.
    Zwar gilt das europäische Recht defmitionsgemäß nur für den europäischen Wettbewerb, d. h. bei einer zwischenstaatlichen Aktivität. Die Voraussetzung wird allerdings sehr weit ausgelegt. Das europäische Wettbewerbsrecht findet selbst dann Anwendung, wenn nur der Markt in einem Mitgliedsland beeinträchtigt wird. Das Kriterium der Zwischenstaatlichkeit sollte bei börsennotierten Unternehmen in der Regel erfüllt sein, solange Anleger eines europäischen Staats ihre Investitionsentscheidung in Aktien jedes europäischen Unternehmens treffen (können).Google Scholar
  306. 1208.
    Vgl. Bruns (2001), S. 70; zu den in der Praxis erforderlichen Maßnahmen der Umstellung der Rechnungslegung auf IAS/IFRS siehe Böcking/Busam/Dietz (2003), S. 457–476.Google Scholar
  307. 1209.
    Eine entsprechende Ausgestaltung für eine deutsche Durchsetzungsinstanz wird (nach einer Einführungsphase) von den meisten Autoren dieses Sachgebiets gefordert. Für einen schrittweisen Ausbau der Kontrolle sind das IDW/F.A.Z.-Institut (2002), S. 91.Google Scholar
  308. 1210.
    Schon die den Mitgliedstaaten auf der Grundlage einer europäischen Richtlinie überlassene Verfolgung rechtswidriger Insidergeschäfte wird in der Praxis unzureichend umgesetzt. Nach Arlman, Generalsekretär des Federation of European Stock Exchanges (FESE), der Interessensvereinigung der Börsen der Europäischen Union, der Schweiz, Polens und Norwegens verfolgen die Regulierungsinstanzen bzw. die Staatsanwälte die von den Börsen entdeckten Verdachtsfälle oftmals nicht weiter. Als Folge kommt es in Europa selten zu Gerichtsverhandlungen, ferner gelten Verurteilungen in solchen Fällen als Ausnahme. Vgl. Arlman (2001), http://www.fese.be/initiatives/speeches/2001/epfsf_brussels_6_november_2001. htm (Abfrage: 17.02.2003).Google Scholar
  309. 1211.
    Vgl. Böckem (2000), S. 9.Google Scholar
  310. 1212.
    In diesem Wirkungsmechanismus erweist sich die wechselseitige Abhängigkeit zwischen Normsetzung und Normdurchsetzung. Vgl. Böckem (2000), S. 55.Google Scholar
  311. 1213.
    Vgl. Fey/Schruff (1997), S. 586.Google Scholar
  312. 1214.
    Vgl. Tweedie (2002), S. 91.Google Scholar
  313. 1215.
    Vgl. Tweedie (2002), S. 91.Google Scholar
  314. 1216.
    Vgl. Ausschuss der Weisen (2000), S. 13.Google Scholar
  315. 1217.
    Vgl. Euronext (2003a), S. 35.Google Scholar
  316. 1218.
    Großfeld stellte in einem anderen Zusammenhang fest: „Entscheiden werden die Märkte. Märkte schaffen sich ihre Ordnung, auch ihre Rechtsinstitute, die wiederum auf die Märkte zurückwirken.“ Großfeld (1994), S. 801, im Hinblick auf eine mögliche Angleichung der Bilanzziele der Rechnungslegungssysteme verschiedener Staaten.Google Scholar
  317. 1219.
    Vgl. o. V. (2001b), http://www.ftd.de/bm/ne/1073356.html?nv=sl (Abfrage: 12.05.2002).Google Scholar
  318. 1220.
    Vgl. Euronext (2003), http://www.euronext.com/vgn/images/portal/cit_53424/15/22/62114827euronext_en_0701.pdf (Abfrage: 31.08.2003).Google Scholar
  319. 1221.
    Auch wenn diese Entwicklung jüngst vor dem Hintergrund der Bekanntgabe der NASDAQ Europe, ihre Geschäftstätigkeit einzustellen, einen Rückschlag erlitten hat, wird sich die weitere Konsolidierung der europäischen Börsen sicherlich fortsetzen, da Euronext bereits innerhalb weniger Jahre eine bedeutende Marktstellung errungen hat.Google Scholar
  320. 1222.
    Vgl. ebenso Großfeld (2001), S. 136–137, der einen Alleingang Deutschlands bezüglich der Einrichtung einer Durchsetzungsinstanz ablehnt, da Deutschland allein kein ernstzunehmender Widersacher für die SEC ist.Google Scholar
  321. 1223.
    Vgl. SEC (2002p), http://www.sec.gov/divisions/corpfin/internatl/geo2001.htm (Abfrage: 9.07.2003).Google Scholar
  322. 1224.
    Siehe zur Auswahl der SEC-Berichte Gliederungspunkt 4.1.6.Google Scholar
  323. 1225.
    Vgl. Böcking/Link (2002), S. 32.Google Scholar
  324. 1226.
    Vgl. ebenso Bolkestein (2001), http://www.aei.org/news/newsID.12788/news_detail.asp (Abfrage: 19.06.2003).Google Scholar
  325. 1227.
    Vgl. IASB (2002), S. 1.Google Scholar
  326. 1228.
    Vgl. FASB/IASB (2002), S. 3.Google Scholar
  327. 1229.
    Vgl. IASB (2002a), S. 2.Google Scholar
  328. 1230.
    Siehe SEC (20021), http://www.sec.gov/rules/final/33-8124.htm (Abfrage: 11.04.2003).Google Scholar
  329. 1231.
    Die Regelung gilt nicht für die Forms 8-K und 6-K. Vgl. SEC (20021), http://www.sec.gov/rules/final/33-8124.htm (Abfrage: 11.04.2003).Google Scholar
  330. 1232.
    Siehe zum Tatbestand der Irreführung Abschnitt 4.1.8.2.Google Scholar
  331. 1233.
    Diese Anforderung wurde von der SEC in ihrer Ausführungsbestimmung ergänzt. Vgl. SEC (20021), http://www.sec.gov/rules/final/33-8124.htm (Abfrage: 11.04.2003).Google Scholar
  332. 1234.
    Vgl. Sec. 302 (a) SOA, der von den Unternehmensvertretern für weitere Sachverhalte Bestätigungen erfordert (z. B. Wirksamkeit des internen Kontrollsystems).Google Scholar
  333. 1235.
    Vgl. o. V. (2002a), S. 70.Google Scholar
  334. 1236.
    Vgl. Sec. 906 (c) SOA.Google Scholar
  335. 1237.
    Vgl. z. B. Sec. 302 SOA.Google Scholar
  336. 1238.
    Ausführlich zu diesem Fall siehe die Presseerklärung der SEC (2002), http://www.sec.gov/news/press/2002-95.htm (Abfrage: 8.07.2002). Es handelt sich um den ersten Fall der angeblichen Verletzung der Unabhängigkeitsbestimmungen durch eine ausländische Prüfungsgesellschaft. Die SEC bezichtigte die Gesellschaft einer unangemessenen Berufsausübung auf der Grundlage von 17 CFR § 201.102 (e) (l) (ii). Vgl. SEC (2002), http://www.sec.gov/news/press/2002-95.htm (Abfrage 8.07.2002).Google Scholar
  337. 1239.
    Die Handlungsfähigkeit der Prüfungsgesellschaften wird außer durch den beschriebenen direkten Einfluss der SEC zukünftig in erheblichem Maße durch das PCAOB bestimmt (z. B. finanzielle Belastungen, verwaltungsmäßige Auflagen).Google Scholar
  338. 1240.
    Siehe zu den problematischen Themen EU-Kommission (2002), S. 13.Google Scholar
  339. 1241.
    Siehe zum institutionellen Aufbau im europäischen Wettbewerbsrecht Keim (1998), S. 61–62.Google Scholar
  340. 1242.
    Vgl. im Zusammenhang mit dem Wettbewerbsrecht Keim (1998), S. 77, 90.Google Scholar
  341. 1243.
    Über die geforderten umfangreichen Ermittlungs-und Sanktionskompetenzen für eine enforcement-Instanz verfügt die EU-Kommission im Wettbewerbsrecht. Unter anderem darf sie Geschäftsräume durchsuchen sowie Zwangs-und Bußgelder verhängen. Vgl. Keim (1998), S. 64, 71. Insofern wäre die in dieser Arbeit geforderte Ausgestaltung der enforcement-Instanz ebenso bei Instanzen auf europäischer Ebene bereits vorhanden und würde somit keine Neuerung darstellen.Google Scholar
  342. 1244.
    Vgl. Liener (1995), S. 207.Google Scholar
  343. 1245.
    Fanto (1996), S. 204–205.Google Scholar
  344. 1246.
    Vgl. Großfeld (2001), S. 131.Google Scholar
  345. 1247.
    Vgl. zu entsprechenden Erfahrungen im Wettbewerbsrecht den Bericht über die Umsetzung des Abkommens zwischen den USA und der EU über die Anwendung von Wettbewerbsnormen, EU-Kommission (2002a). Darin wird unter anderem konstatiert: „co-operation has been very closely and fruitful; it has facilitated a growing convergence in the EU and US approaches.” EU-Kommission (2002a), S. 9.Google Scholar
  346. 1248.
    Vgl. IOSCO (1998), http://www.iosco.org/library/pubdocs/pdf/IOSCOPD82-English.pdf (Abfrage: 30.08.2003).Google Scholar
  347. 1249.
    Die internationale Zusammenarbeit der Mitglieder konkretisiert sich in den bi-und multilateralen Amtshilfevereinbarungen der Aufsichtsinstanzen, die auf der Basis von festgelegten Prinzipien der IOSCO (Principles for Memoranda of Understanding) ausgehandelt werden. Für eine aktuelle Aufstellung der Amtshilfevereinbarungen siehe IOSCO (2003), http://www.iosco.org/library/index.cfm?whereami=mou (Abfrage: 30.08.2003).Google Scholar
  348. 1250.
    Vgl. zum Anwendungsbereich die Übersicht der EU vom 16.11.2002, AB1EG Nr. C 280, S. 3.Google Scholar
  349. 1251.
    Die Korrespondenz sollte grundsätzlich in Englisch erfolgen.Google Scholar
  350. 1252.
    Die Veröffentlichung der Behörde sollte in allen üblichen EU-Sprachen vorgenommen werden.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Marcus Kiefer

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