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Überwachung und Sanktionierung durch die SEC

  • Marcus Kiefer
Chapter
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Part of the Rechnungswesen und Unternehmensüberwachung book series (REU)

Zusammenfassung

Das System der Aufsicht über die US-amerikanischen Wertpapiermärkte ist komplex, da die Regulierung von mehreren Organen wahrgenommen wird. Das Recht zur Durchsetzung von Normen gegen kapitalmarkorientierte Unternehmen haben im Wesentlichen die SEC, die Selbstverwaltungsorgane des Wertpapierhandels, die Abschlussprüfer und die audit committees, die Wirtschaftsprüfungsgremien der US-Einzelstaaten (State Boards of Accountancy) und das Public Company Accounting Oversight Board (PCAOB).389 Die Wirtschaftsprüfer ihrerseits unterliegen selbst Kontrollen. Die Rechtsprechung ist allen Instanzen übergeordnet. Die grafische Abbildung 5 gibt einen Überblick, welche Instanz gegenüber einer anderen Instanz Regelungen durchsetzen kann.

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Notes

  1. 389.
    Die Wertpapierbehörden der US-Bundesstaaten gelten als weitere bedeutende Durchsetzungsinstitutionen. Den Behörden der Bundesstaaten obliegt die Überwachung der Einhaltung der blue sky laws. Die Durchsetzungsfälle beschränken sich im Wesentlichen auf Verstöße von Händlern, Maklern und Anlageberatern sowie von einzelnen Personen (z. B. Anbieten unregistrierter Wertpapiere). Zwar sind die Durchsetzungsbefugnisse in den einzelnen Staaten nicht völlig deckungsleich, jedoch besteht eine weitgehende Übereinstimmung in dem Recht, erhebliche disziplinarische Sanktionen anzuordnen. Vgl. Phillips (1997), S. 8.Google Scholar
  2. 390.
    In Anlehnung an GAO (2002c), S. 32.Google Scholar
  3. 391.
    Vgl. Walker (2002), http://www.pwccomperio.com/search97cgi/s97is_english.dll (Abfrage: 5.01.2003).Google Scholar
  4. 392.
    Hopt (1975), S. 156.Google Scholar
  5. 393.
    Siehe z. B. die Sammlung von Regeln der NYSE (2003a).Google Scholar
  6. 394.
    Z. B. verpflichten die Börsen die bei ihr zugelassenen Unternehmen zur Veröffentlichung wesentlicher Informationen. Siehe zu den Anforderungen NYSE (2003a), Sec. 201.00 Listed Company Manual. Die Informationsanforderungen bleiben zum Teil vage und sind im Einzelnen nicht abschließend aufgeführt. Vgl. ähnlich Fülbier (1998), S. 98–99.Google Scholar
  7. 395.
    Vgl. für die NYSE etwa Doherty (1991), S. 644. Die Sanktionsmittel wie z. B. Verweise, zeitweilige oder endgültige Suspendierungen und Geldbußen sind begrenzt. Vgl. zur Sanktionierung Art. IX, Sec. 5 NYSE Constitution; Rule 476A NYSE Rules.Google Scholar
  8. 396.
    Vgl. die Grafik des disziplinarischen Ablaufs der NYSE (2003), http://www.nyse.com/regulation/p1020656068597.html?displayPage=%2Fregulation%2F1022221392702.html (Abfrage: 30.08.2003). Für ein kurzes Beispiel siehe CCH (2001), S. 10.Google Scholar
  9. 397.
    Vgl. insbesondere Sec. 15A i. V. m. Sec. 19a) SEA für die Wertpapiervereinigungen und Sec. 6 i. V. m. Sec. 19a) SEA in Bezug auf die Börsen.Google Scholar
  10. 398.
    Vgl. Sec. 19b) SEA.Google Scholar
  11. 399.
    1996 hat die SEC eine Strafe gegen die NASD verhängt und sie zu Reformen gedrängt. Der NASD wurde unter anderem seitens der SEC eine nachlässige Überwachung der market maker an der NASDAQ vorgeworfen. Die NASD musste ihre Organisationsstruktur neu ordnen, indem sie die Durchsetzungsaktivitäten strikt vom Börsenhandel getrennt hat. Vgl. Schroeder (1996), S. 40.Google Scholar
  12. 400.
    Die SEC hat mit mehreren Selbstverwaltungsorganisationen eine vertragliche Übereinkunft (memorandum of understanding) im Hinblick auf die Überwachung von Wertpapierhändlern und-maklern getroffen. Danach verpflichten sich die Unterzeichner, ihre Prüfungseinsätze miteinander abzustimmen und die aufgrund von Kontrollen gewonnenen Erkenntnisse auszutauschen. Vgl. SEC (1995), http://www.sec.gov/info/smallbus/mouind.txt (Abfrage: 28.12.2002).Google Scholar
  13. 401.
    Vgl. Phillips (1997), S. 5.Google Scholar
  14. 402.
    Weitere Voraussetzungen für den Kompetenzbereich der SEC sind die Art der Wertpapiere (Sec. 2a) Nr. 1 SA; Sec. Nr. 3a) Nr. 10 SEA) und das Wirtschaftssubjekt.Google Scholar
  15. 403.
    Vgl. Sec. 8 Clause 3 U.S. Constitution.Google Scholar
  16. 404.
    Vgl. SEC vs. Zubkis, 1998 U.S. Dist. LEXIS 10871, 1–10 (1998); Wiemann (1987), S. 32.Google Scholar
  17. 405.
    Vgl. SEC vs. Midwest Investments, Inc. et al., 1996 U.S. App. LEXIS 14424, 12–13 (1996).Google Scholar
  18. 406.
    Vgl. Dupuy vs. Dupuy, 511 F.2d 641, 643–644 (1975).Google Scholar
  19. 407.
    Vgl. Reg. S-X, Items 2-02, 3-01 und 3-02.Google Scholar
  20. 408.
    Vgl. Brotte (1997), S. 150, 367.Google Scholar
  21. 409.
    Zu jenen Angaben zählen prinzipiell die Informationspflichten nach Reg. S-X, Items 301, 302, 402 sowie 503 (d). Vgl. Sec. 634.57 AU; Kuhner (1998), S. 150.Google Scholar
  22. 410.
    In diesem Zusammenhang erstellen die Wirtschaftsprüfer vor allem im Verhältnis zu dem SEC-registrierten Unternehmen und der Emissionsbank nichtöffentliche comfort letters. Durch comfort letters wird der Umfang des nicht-prüfungspflichtigen Auftrags erläutert. Des Weiteren hat der Prüfer eine Aussage darüber zu treffen, dass keine Tatsachen festgestellt wurden, die Anlass geben könnten, nicht von der Ordnungsmäßigkeit bestimmter Informationen ausgehen zu können. Die comfort letters dienen der Emissionsbank und den Unternehmen zum Schutz vor etwaigen Schadenersatzansprüchen außenstehender Dritter. Vgl. Sec. 634.03 AU.Google Scholar
  23. 411.
    Vgl. Sec. 634.57 AU; Kuhner (1998), S. 150–151.Google Scholar
  24. 412.
    Vgl. zur Verbreitung Scheffler (2003), S. 238.Google Scholar
  25. 413.
    Vgl. Walker (2002), http://www.pwccomperio.com/search97cgi/s97is_english.dll (Abfrage: 5.01.2003).Google Scholar
  26. 414.
    Vgl. z. B. Board of Accountancy Washington State (2002), http://www.cpaboard.wa.gov/complain/Default.htm (Abfrage: 2.03.2003).Google Scholar
  27. 415.
    Vgl. Havermann (1989), S. 126.Google Scholar
  28. 416.
    Gegenwärtig hat die SECPS etwa 1200 Mitgliedsfirmen. Vgl. SECPS (2003), http://www.aicpa.org/members/div/secps/index.htm (Abfrage: 30.08.2003).Google Scholar
  29. 417.
    Siehe Abschnitt 5.1.3.Google Scholar
  30. 418.
    Ab 2001 beaufsichtigte das Gremium außerdem das Auditing Standards Board (ASB) des AICPA, das die Statements on Auditing Standards (SASs) erlässt. Vgl. Walker (2002), http://www.pwccomperio.com/search97cgi/s97is_english.dll (Abfrage: 5.01.2003).Google Scholar
  31. 419.
    Nach Bekunden des POB haben folgende Gründe den Beschluss zur Einstellung der Tätigkeit ausgelöst: (1) Die SECPS hat dem POB die finanzielle Unterstützung für die Durchführung von reviews des POB bei den Prüfungsfirmen verweigert. Die SEC hatte die reviews verlangt. (2) Die anschließend vereinbarte Durchführung von limited reviews schritt nur schleppend voran. (3) Auch bei der Erstellung einer Satzung des POB waren das AICPA und die Big Five wenig kooperativ. (4) Die SEC hatte — ohne Einbeziehung des POB — Gespräche mit dem AICPA und den Big Five über die Neuordnung des Regulierungssystems geführt. Vgl. POB (2002), S. 2–3. Niehus erkennt in der Auflösung ein „offenes Eingeständnis“, „dass der Peer Review von der Entwicklung überholt ist. Die Selbstregulierung in dieser Hinsicht muss als gescheitert gelten.“ Niehus (2002), S. I.Google Scholar
  32. 420.
    Vgl. Sec. 101 SOA.Google Scholar
  33. 421.
    Siehe Gliederungspunkt 4.2.1.5.Google Scholar
  34. 422.
    Vgl. Sullivan & Cromwell (2002), S. 24.Google Scholar
  35. 423.
    Das POB bezeichnete sich selbst als „the cornerstone of the self-regulatory system“, POB (2002a), http://www.publicoversightboard.org/about.htm (Abfrage: 21.03.2003). Lenz (2002a), S. 2273–2274, wertet das PCAOB als das Ende der Selbstregulierung.Google Scholar
  36. 424.
    Der peer review wird vermutlich auf Wirtschaftsprüferfirmen beschränkt, die weder der Aufsicht der SEC unterliegen noch kapitalmarktorientierte Unternehmen prüfen. Vgl. AICPA (2002), S. 2–4.Google Scholar
  37. 425.
    Die Ernennung erfolgt in Abstimmung mit dem Notenbankpräsidenten und dem US-Finanzminister. Vgl. 101 (e) (4) SOA.Google Scholar
  38. 426.
    Zu den Anforderungen und Auswirkungen der Registrierung für deutsche Abschlussprüfer vgl. Lanfermann/Maul (2003a), S. 1237–1239. Vgl. ausführlich zu Konflikten der Registrierung mit dem deutschen Recht Hilber/Hartung (2003), S. 1054–1060.Google Scholar
  39. 427.
    Vgl. zur Abgrenzung des Zuständigkeitsbereichs Sec. 101 (a) SOA; die Registrierung ist durch Sec. 102 SOA geregelt.Google Scholar
  40. 428.
    Vgl. Sec. 104 (a) SOA.Google Scholar
  41. 429.
    Vgl. Sec. 103 (a) (1) SOA.Google Scholar
  42. 430.
    Vgl. Sec. 104 (a)-(d) SOA.Google Scholar
  43. 431.
    Vgl. Sec. 105 (b) (1) SOA.Google Scholar
  44. 432.
    Vgl. Sec. 105 (b) (2) SOA; KPMG (2002), S. 7; Pitt (2002), http://www.sec.gov/news/speech/spch535.htm (Abfrage: 2.03.2002). Die bei Untersuchungen gewonnenen Erkenntnisse kann das Board unter anderem der SEC zugänglich machen. Vgl. Sec. 105 (b) (5) SOA.Google Scholar
  45. 433.
    Vgl. Sec. 105 (c) SOA.Google Scholar
  46. 434.
    Vgl. Sec. 107 SOA.Google Scholar
  47. 435.
    Das US-amerikanische Rechtssystem kennt auch das von der Legislative kodifizierte Gesetzesrecht (statutory law), wie oben gezeigt wurde.Google Scholar
  48. 436.
    Vgl. Haller (1990), S. 751.Google Scholar
  49. 437.
    Vgl. Kuhlewind (1997), S. 9.Google Scholar
  50. 438.
    Vgl. Haller (1994), S. 13–16; Wilhelm (1997), S. 7–8.Google Scholar
  51. 439.
    Vgl. Elsing/Van Alstine (1999), S. 40–41, Tz. 59–60.Google Scholar
  52. 440.
    Vgl. exemplarisch Bily vs. Arthur Young & Co., 3 Cal. 4th 370 (1992).Google Scholar
  53. 441.
    Vgl. Löw (1973), S. 59.Google Scholar
  54. 442.
    Rechtsgrundlage ist üblicherweise rule 10b-5. Vgl. PricewaterhouseCoopers (2002), S. 1–8, die aufschlussreich statistische Daten über Sammelklagen im Wertpapierbereich aufbereitet haben.Google Scholar
  55. 443.
    Vgl. Wilhelm (1998), S. 365. Befreiungen der Wertpapiere und Wertpapiertransaktionen von der Registrierungspflicht sind in den Sec. 3 und 4 SA enthalten. Generell gilt die Registrierungspflicht nur bei einem öffentlichen Zeichnungsangebot und nicht für eine private Effektenplatzierung. Dennoch sind auch bei einer Befreiung von der Registrierung grundsätzlich die Haftungsbestimmungen in Sec. 12a) Nr. 2 SA und Sec. 17a) SA zu beachten. Die Registrierungspflichten der SEC sind grundsätzlich nicht an die Börsensegmente geknüpft. Vgl. Wilhelm (1997), S. 160.Google Scholar
  56. 444.
    Im US-amerikanischen Recht wird der Begriff der securities“ im Vergleich zum deutschen Recht weit ausgelegt. Vgl. Wiemann (1987), S. 33.Google Scholar
  57. 445.
    Seit 1970 bestehen neben dem Primär-und dem Sekundärmarkt der Tertiär-und Quartärmarkt, die beide den Handel mit institutionellen Investoren betreffen. Vgl. Küting/Hayn (1993), S. 405. Die Teilmärkte des Wertpapiermarkts unterscheiden sich somit in funktioneller Hinsicht.Google Scholar
  58. 446.
    Vgl. Sec. 5b) SA i. V. m. Sec. 10 SA und Sec. 5c) SA.Google Scholar
  59. 447.
    Die besonderen Zulassungskriterien von Wertpapieren ausländischer Staaten bleiben im Rahmen dieser Arbeit außer Betracht. Siehe hierfür Sec. 7a) SA i. V. m. Anlage B des SA.Google Scholar
  60. 448.
    Vgl. Reg. S-K, Items 101–103 zur Unternehmenstätigkeit, Reg. S-K, Items 201–202 zu den Wertpapieren und Reg. S-K, Items 301–304 zu den finanziellen Informationen.Google Scholar
  61. 449.
    Vgl. Reg. S-K, Item 503 (c).Google Scholar
  62. 450.
    Vgl. Reg. S-K, Item 511.Google Scholar
  63. 451.
    Vgl. Reg. S-K, Item 702.Google Scholar
  64. 452.
    Vgl. Reg. S-X, Items 3-01, 3-02, 3-04. Die Eigenkapitaldarstellung kann alternativ im Anhang erfolgen.Google Scholar
  65. 453.
    Hierbei handelt es sich um ein Instrument zur Erläuterung der Geschäftsentwicklung und der Lage der Gesellschaft. Vgl. Niehus/Thyll (2000), S. 489–491. Reg. S-K, Item 303 (a) verlangt insbesondere Erläuterungen zur Liquidität, zu den Investitionsverpflichtungen und zum Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit mit zukunftsorientierten Angaben. Vgl. das grundlegende Beispiel von Weygandt/Kieso/Kimmel (2003), S. A8–A14.Google Scholar
  66. 454.
    Vgl. Reg. S-K, Item 303 (a). Siehe zur Offenlegung von Ertragserwartungen in den MD&A Moxter (2003), S. 306–316.Google Scholar
  67. 455.
    Vgl. Sec. 7a) SA.Google Scholar
  68. 456.
    Welche Formulare im Einzelnen auszufüllen sind, ist von der Art der Platzierung, der Wertpapierkategorie, von dem Emittenten und der Dauer der Berichterstattung in der Vergangenheit abhängig. Zu den Voraussetzungen siehe 17 CFR § 239.11–13.Google Scholar
  69. 457.
    Siehe zur Veranschaulichung Form S-1 als Anlage 1 im Anhang.Google Scholar
  70. 458.
    Vgl. Sec. 10a) 1) SA. Die der SEC vorliegenden Informationen anlässlich einer Registrierung sind in Abhängigkeit des Emittenten und der Wertpapiergruppe in unterschiedlichem Umfang im Prospekt offen zu legen. Letztlich urteilt die SEC über die Notwendigkeit der Publizität von Informationen. Vgl. Sec. 10b) und c) SA.Google Scholar
  71. 459.
    Für den Zugang zum US-amerikanischen Kapitalmarkt verwenden deutsche Unternehmen meistens so genannte American Depository Receipts (ADRs). ADRs sind Hinterlegungsscheine, die anstelle der Aktien gehandelt werden. Die Aktien werden üblicherweise bei einer Bank treuhänderisch deponiert. Für die Anmeldung dieses Instruments ist Form F-6 zu benutzen, das relativ wenig Angaben erfordert. Im Wesentlichen handelt es sich um die Informationen nach Reg. S-K, Item 202f). Vgl. Loss/Seligman (2001), S. 185–186.Google Scholar
  72. 460.
    Vgl. Wilhelm (1997), S. 53. Für eine Kurzbeschreibung wesentlicher Registrierungsanträge siehe Thomson Financial Disclosure (2000), S. 4–25.Google Scholar
  73. 461.
    Vgl. Wilhelm (1997), S. 57–59.Google Scholar
  74. 462.
    Vgl. Sec. 7a) SA i. V. m. Sec. 28 SA.Google Scholar
  75. 463.
    Die im SEA enthaltenen Ausnahmevorschriften für ausländische Wertpapieremittenten bleiben in diesem Zusammenhang unberücksichtigt.Google Scholar
  76. 464.
    Vgl. Sec. 12b) und 12g) SEA. Nach dem SA ist die Registrierung für jedes (zusätzliche) Wertpapier notwendig. Hingegen erfordert der SEA die Registrierung der gesamten Wertpapiergattung. Vgl. Eisolt (1992), S. 44. Bestimmte Wertpapierkategorien sind von der Zulassungspflicht befreit (exempted securities). Hierzu gibt Sec. 3 Abs. 12 (a) SEA Aufschluss. Daneben gibt es weitere Ausnahmeregelungen von der Registrierungspflicht. Siehe Sec. 12a), 12g) und 12h) SEA. Es ist möglich, dass Wertpapiere von der Registrierung nach dem SA (SEA) ausgenommen sind, nicht aber nach dem SEA (SA). Vgl. Loss/Seligman (2001), S. 436; Wilhelm (1998), S. 372.Google Scholar
  77. 465.
    Vgl. Sec. 12g) Nr. 1 SEA. Zur letztmaligen Änderung der Größenmerkmale siehe SEC (1996), 61 FR 21354–21355.Google Scholar
  78. 466.
    Für einen Antrag bei der NYSE siehe NYSE (2003a), Sec. 903.00-01 Listed Company Manual.Google Scholar
  79. 467.
    Vgl. Reg. S-K, Item 504.Google Scholar
  80. 468.
    Vgl. Reg. S-K, Item 505.Google Scholar
  81. 469.
    Vgl. Skousen (1987), S. 23–24.Google Scholar
  82. 470.
    Vgl. Wilhelm (1997), S. 172. Siehe zu den inhaltlichen Anforderungen Form 10 als Anlage 2 im Anhang.Google Scholar
  83. 471.
    Vgl. Fischer/Iannaconi/Lechner (2001), S. 2895–2898.Google Scholar
  84. 472.
    Vgl. Sec. 13a) und 15d) SEA.Google Scholar
  85. 473.
    Vgl. KPMG (2003b), S. 326.Google Scholar
  86. 474.
    Die SEC hat die Frist für inländische Unternehmen, die über einen öffentlichen Streubesitz von mindestens 75 Millionen US-Dollar verfügen und bei denen zusätzliche Bedingungen zutreffen, auf 75 Tage ab dem 15.12.2003 und 60 Tage ab dem 15.12.2004 gekürzt. Für ausländische Unternehmen, die mittels Form 20-F an die SEC berichten, bleibt die bisherige Frist von 180 Tagen vorerst unverändert. Vgl. SEC (2002f), http://www.sec.gov/rules/final/33-8128.htm (Abfrage: 20.12.2002).Google Scholar
  87. 475.
    Aus diesem Grund können Unternehmen auf ihren als Anlage beizufügenden Geschäftsbericht verweisen, ohne die Informationen nochmals explizit in den Abschnitten I und II aufzulisten (incorporation by reference). Vgl. Form 10-K.G 1) und 2).Google Scholar
  88. 476.
    Vgl. Reg. S-K, Item 402. Alternativ kann die Angabe unter entsprechendem Hinweis im 10-K bei der Abgabe des proxy statement erfolgen. Vgl. Thomson Financial Disclosure (2000), S. 11. Für ein Beispiel siehe die Form 10-K der Restaurantkette Romacorp (2002), http://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1067457/000106745702000006/form10kpdf.pdf (Abfrage: 19.12.2002), zum Geschäftsjahresende 24.03.2002, S. 19. Als Entgelt werden das Gehalt, der Bonus, geldwerte Vorteile (z. B. Umzugskosten) und gewährte Aktienoptionen angegeben.Google Scholar
  89. 477.
    Vgl. Reg. S-K, Item 601b) (10).Google Scholar
  90. 478.
    Vgl. Reg. S-X, Items 3-01, 3-02, 3-04. Die Entwicklung des Eigenkapitals kann alternativ im Anhang erläutert werden.Google Scholar
  91. 479.
    Vgl. Reg. S-K, Item 303. Über absehbare Ereignisse und deren Folgen ist ebenso zu berichten.Google Scholar
  92. 480.
    Vgl. Reg. S-X, Item 03A-02 unter Berücksichtigung der einschlägigen US-GAAP zur Konsolidierung, wie z. B. ARB 51, SFAS 94 und EITF 96-16.Google Scholar
  93. 481.
    Vgl. Reg. S-X, Items 02-01, 02-02.Google Scholar
  94. 482.
    Vgl. Sec. 12c) SEA.Google Scholar
  95. 483.
    Vgl. 17 CFR Part 240.Google Scholar
  96. 484.
    Vgl. 17 CFR Part 229.Google Scholar
  97. 485.
    Vgl. 17 CFR Part 210.Google Scholar
  98. 486.
    Vgl. 17 CFR § 240.14a.Google Scholar
  99. 487.
    Siehe Form 10-K als Anlage 3 im Anhang.Google Scholar
  100. 488.
    Vgl. 17 CFR § 249.308a) i. V. m. 17 CFR §§ 240.13a-13 und 240.15d-13. Zum Berichtsinhalt siehe ausführlich Reg. S-X, Item 10-01.Google Scholar
  101. 489.
    Die SEC hat die Zeitspanne für inländische Unternehmen, die mindestens einen öffentlichen Streubesitz von mehr als 75 Millionen US-Dollar haben und weitere Voraussetzungen erfüllen, auf 40 Tage ab dem 15.12.2004 und 35 Tage ab dem 15.12.2005 herabgesetzt. Vgl. SEC (2002f), http://www.sec.gov/rules/final/33-8128.htm (Abfrage: 20.12.2002). Siehe ebenso Fußnote 474.Google Scholar
  102. 490.
    Vgl. Reg. S-X, Item 1-01; Reg. S-K, Item 303; Reg. S-K, Item 305; Pellens (2001), S. 371–372.Google Scholar
  103. 491.
    Vgl. Reg. S-X, Item 10-01a) (1).Google Scholar
  104. 492.
    Vgl. Reg. S-X, Item 10-01d). Die Verpflichtung zur prüferischen Durchsicht besteht noch nicht lange. Abschlüsse mit einem Quartalsende vor dem 15. März 2000 mussten noch nicht durch einen unabhängigen Prüfer durchgesehen werden. Die Änderung geht zurück auf Empfehlungen des Blue Ribbon Committee. Siehe Abschnitt 4.2.1.5.4.Google Scholar
  105. 493.
    Vgl. 17 CFR § 249.306 i. V. m. 17 CFR §§ 240.13a-16 und 240.15d-16.Google Scholar
  106. 494.
    Für ein Beispiel siehe die Form 6-K von SAP (2003), http://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1000184/000115697303001251/f00610e6vk.htm (Abfrage: 31.08.2003) zum Stichtag 30.06.2003.Google Scholar
  107. 495.
    Vgl. 17 CFR §§ 240.13a-11 und 240.15d-l 1. Bei diesen Bestimmungen handelt es sich funktionell um ein Pendant zur deutschen Regelung der Ad-hoc-Publizität nach § 15 WpHG. Die US-amerikanischen Vorschriften geben jedoch abweichend zur deutschen Norm konkrete Vorgaben hinsichtlich der Tatbestände der Bekanntgabe, Angabe der Konsequenzen der Ereignisse sowie der Offenlegungsfristen. Vgl. hierzu und darüber hinaus Fülbier (1998), S. 88–95. Die Voraussetzungen der Ad-hoc-Publizität nach deutschem Recht sind generell eher erfüllt als die US-amerikanischen Anforderungen. Ein Wechsel der Wirtschaftsprüfer und Austritte von directors sind innerhalb von fünf Arbeitstagen anzumelden. Die Bekanntgabe von Jahres-und Quartalsgewinnen ist ebenso innerhalb von fünf Arbeitstagen zu melden. Siehe Abschnitt 4.2.2.2. Eine weitere Ausnahme gilt durch Regulation FD, siehe Abschnitt 4.3.2.Google Scholar
  108. 496.
    Vgl. 17 CFR § 240.13a-11 und 17 CFR § 240.15d-11 für inländische Unternehmen sowie 17 CFR § 240.13a-16 und 240.15d-16 für ausländische Gesellschaften. Form 6-K gilt somit sowohl für Zwischenberichte als auch für Ad-hoc-Mitteilungen, die durch die ausländischen Gesellschaften im Sitzstaat oder an der Heimatbörse publiziert werden müssen. Die Veröffentlichungspflichtigen Sachverhalte in Form 6-K sind mit denen in Form 8-K weitgehend identisch. Vgl. Sauermilch (1996), S. 302–304.Google Scholar
  109. 497.
    Vgl. Heinze (1999), S. 275–276.Google Scholar
  110. 498.
    Vgl. Reg. S-K, Item 304. Siehe exemplarisch die Form 8-K von Energy West (2001), http://www.sec.gov/Archives/edgar/data/43350/000095013701504216/c65728e8-k.txt (Abfrage: 2.01.2003) zur Mitteilung eines Wechsels des Abschlussprüfers.Google Scholar
  111. 499.
    Siehe zum Beispiel die sich auf die Erklärung von Energy West (2001) beziehende schriftliche Zustimmung zur Ablösung als Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young (2001), http://www.sec.gov/Archives/edgar/data/43350/000095013701504216/c65728ex16-1.txt (Abfrage: 2.01.2003) als Anlage 16.1 der Form 8-K.Google Scholar
  112. 500.
    SEC (1982), LEXSEE 47 FR 11380.Google Scholar
  113. 501.
    Vgl. NYSE (2003a), Sec. 202.05 Listed Company Manual.Google Scholar
  114. 502.
    Vgl. Herz et al. (1997), S. 42. Ein Pilotversuch wurde schon 1984 gestartet.Google Scholar
  115. 503.
    Das Kernstück des EDGAR-Regelungsbereichs ist Regulation S-T. Verschiedene Dokumente sind von der elektronischen Versendung ausgenommen, so z. B. interpretive, no-action und exemptive requests. Weitere Ausnahmen enthält SEC (2002d), http://www.sec.gov/info/edgar/regoverview.htm (Abfrage: 19.12.2002). Solchen Dokumenten wird mit Zustimmung der SEC eine vertrauliche Behandlung zuteil, so dass für die Öffentlichkeit keine Möglichkeit zur Einsichtnahme besteht. Zum Gebrauch elektronischer Medien vgl. im Übrigen SEC (2000g), http://www.sec.gov/rules/interp/34-42728.htm (Abfrage: 28.12.2002).Google Scholar
  116. 504.
    Vgl. SEC (2002e), http://www.sec.gov/rules/final/33-8099.htm (Abfrage: 29.12.2002).Google Scholar
  117. 505.
    Vgl. EDGAR Online (2003), http://www.edgar-online.com/corporate/products/edgarpro_legal.asp (Abfrage: 17.03.2003).Google Scholar
  118. 506.
    Auf diese Möglichkeit wurde wohlgemerkt bereits im Jahre 1987 hingewiesen. Vgl. Skousen (1987), S. 9.Google Scholar
  119. 507.
    Vgl. Schäfer (1970), S. 16–17. Durch den Abonnementservice Edgar Online Pro können sich registrierte Benutzer bereits zum Zeitpunkt des filing über neu eingegangene SEC-Berichte informieren. Siehe http://www.edgarpro.com/login/login.asp (Abfrage: 29.08.2003).Google Scholar
  120. 508.
    Vgl. Sec. 2a) Nr. 2 SA und 3a) Nr. 9 SEA.Google Scholar
  121. 509.
    Vgl. Wilhelm (1997), S. 36–37.Google Scholar
  122. 510.
    Siehe Abschnitt 3.1.1. Der SEC obliegt außer der Überwachung der New Yorker Börsen die Aufsicht über die anderen US-amerikanischen Börsenplätze. Die Überwachung schließt das die Börsen miteinander verbindende elektronische Kommunikationssystem ein. Vgl. Honeygold (1989), S. 71.Google Scholar
  123. 511.
    Sec. 19a) SA; ähnlich Sec. 13b) 1) SEA.Google Scholar
  124. 512.
    Vgl. Schedule A, Items 25, 26 SA; Sec. 12b) 1) J) SEA.Google Scholar
  125. 513.
    Vgl. Sec. 11 und 17 SA; Sec. 10b) und 18a) SEA.Google Scholar
  126. 514.
    Vgl. SEC (2001i), http://www.sec.gOv/divisions/corpfin/acctdisc.htm#P706_123620 (Abfrage: 2.03.2003).Google Scholar
  127. 515.
    SEC (2001i), http://www.sec.gOv/divisions/corpfin/acctdisc.htm#P706_123620 (Abfrage: 2.03.2003).Google Scholar
  128. 516.
    Vgl. Bayless (2000), http://www.sec.gov/news/speech/spch394.htm (Abfrage: 10.12.2002).Google Scholar
  129. 517.
    Vgl. GAO (2001), S. 1.Google Scholar
  130. 518.
    Vgl. Herz et al. (1997), S. 74.Google Scholar
  131. 519.
    Vgl. Staff to the Senate Committee on Governmental Affairs (2002), S. 10.Google Scholar
  132. 520.
    Vgl. Herz et al. (1997), S. 74.Google Scholar
  133. 521.
    Vgl. Sec. 408 (c) SOA.Google Scholar
  134. 522.
    Vgl. Sec. 408 (b) SOA.Google Scholar
  135. 523.
    Vgl. Böckem (2000), S. 1188.Google Scholar
  136. 524.
    Fowler (1996), http://www.sec.gov/news/speech/speecharchive/1996/spch083.txt (Abfrage: 17.12.2002).Google Scholar
  137. 525.
    Vgl. z. B. kritisch zu den SEC-Berichten von Enron, das nach 1997 durch das Raster der Auswahlkriterien der SEC fiel, Staff to the Senate Committee on Governmental Affairs (2002), S. 35.Google Scholar
  138. 526.
    Die Handlungsalternativen sind: (1) „review of financial statements only“, (2) „full review (i.e., accounting and legal)“, (3) „targeted review“. SEC Regulations Committee (2002), III. D; vgl. ebenso Office of Inspector General (2000a), http://www.ignet.gov/internal/sec/298fin.htm (Abfrage: 20.12.2002).Google Scholar
  139. 527.
    Vgl. Staff to the Senate Committee on Governmental Affairs (2002), S. 12.Google Scholar
  140. 528.
    Vgl. Bayless (2000), http://www.sec.gov/news/speech/spch394.htm (Abfrage: 10.12.2002).Google Scholar
  141. 529.
    Insbesondere bei der Umsetzung jüngerer Rechnungslegungsvorschriften in der Bilanzierungspraxis kann die Division zu einer einheitlichen Anwendung der Regeln beitragen.Google Scholar
  142. 530.
    Als Beispiel nennt die frühere Assistentin des Chief Accountant Fowler eine wesentliche Wertberichtigung aktiver latenter Steuern eines Unternehmens, das sich durch eine positive Ertragskraft in der Vergangenheit auszeichnet. Angesichts der fehlenden Werthaltigkeit eines solchen Vermögenswertes, würde sie einen entsprechend pessimistischen Ausblick in den MD&As erwarten. Vgl. Fowler (1996), http://www.sec.gov/news/speech/speecharchive/1996/spch083.txt (Abfrage: 17.12.2002)Google Scholar
  143. 531.
    Vgl. Herz et al. (1997), S. 75.Google Scholar
  144. 532.
    Pro Monat sollte ein Mitarbeiter 15 bis 20 SEC-Berichte durchsehen.Google Scholar
  145. 533.
    Tokar (1998), S. 48, in der Funktion als Senior Associate Chief Accountant der SEC.Google Scholar
  146. 534.
    Meek (1997), S. 31, die den früheren Finanzvorstand der Bayer AG, Bernd-Joachim Menn, zitiert.Google Scholar
  147. 535.
    Vgl. zu der Kritik der Mitarbeiter Office of Inspector General (1998), http://www.ignet.gov/internal/sec/sec259.htm (Abfrage: 20.12.2002).Google Scholar
  148. 536.
    Diese Alternative kommt nach erfolgter Durchsicht des Berichts in Betracht oder wenn die SEC z. B. Bilanzierungstrends bzw.-praktiken in einer Branche überprüft (gemäß einer telefonischen Auskunft der SEC vom 19.12.2002).Google Scholar
  149. 537.
    Gelegentlich findet sich in der Literatur auch die Bezeichnung „deficiency letter“ anstelle „comment letter“ für das Schriftstück. Dies ist eine frühere Benennung des Dokuments.Google Scholar
  150. 538.
    Ebenso wenig kann ein Unternehmen aus der Prüfung schlussfolgern, dass die SEC die Bilanzierungs-oder Offenlegungsmethoden eines Unternehmens in Zukunft aufgrund der Tatsache billigen wird, dass sie die Vorgehensweise zurückblickend nicht beanstandet hat.Google Scholar
  151. 539.
    Vgl. Herz et al. (1997), S. 28.Google Scholar
  152. 540.
    Vgl. Bayless (2000), http://www.sec.gov/news/speech/spch394.htm (Abfrage: 10.12.2002).Google Scholar
  153. 541.
    Vgl. Herz et al. (1997), S. 76.Google Scholar
  154. 542.
    Ein Wechsel der Bilanzierungsmethoden oder das Revidieren im guten Glauben getroffener Einschätzungen macht keine rückwirkende Anpassung von Abschlüssen erforderlich. Vgl. Kelly (2000), S. 63–66.Google Scholar
  155. 543.
    Vgl. Herz et al. (1997), S. 77.Google Scholar
  156. 544.
    Vgl. Office of Inspector General (2001), http://www.ignet.gov/internal/sec/326fin.htm (Abfrage: 20.12.2002).Google Scholar
  157. 545.
    Vgl. Herz et al. (1997), S. 76.Google Scholar
  158. 546.
    Ein vorläufiger Wertpapierprospekt ist eine Angebotsvariante für den Zeitraum, in dem sich ein Registrierungsantrag bei der SEC befindet (quiet period oder waiting period). Zu Form und Inhalt eines vorläufigen Prospekts siehe 17 CFR § 230.430.Google Scholar
  159. 547.
    Vgl. Soderquist (1988), S. 84.Google Scholar
  160. 548.
    Vgl. Herz et al. (1997), S. 76.Google Scholar
  161. 549.
    Vgl. Buckley/Buckley/Plank (1980), S. 37.Google Scholar
  162. 550.
    Vgl. Herz et al. (1997), S. 80–81.Google Scholar
  163. 551.
    Vgl. SECPS (2002), http://www.aicpa.org/members/div/secps/lit/best/comsec.htm (Abfrage: 19.12.2002).Google Scholar
  164. 552.
    1996 hat die SEC ein Enforcement Complaint Center im Internet eingerichtet, das die Kommunikation für Beschwerden der Anleger vereinfachen soll. Vgl. International Business Publications (2002), S. 69.Google Scholar
  165. 553.
    Vgl. International Business Publications (2002), S. 63. Bei der aktiven Überwachungspolitik wird die SEC durch die Marktüberwachung der US-Börsen unterstützt. Vgl. Phillips et al. (1997), S. 34–35.Google Scholar
  166. 554.
    Unternehmensinsider können als whistleblower Schlüsselfiguren für Hinweise und die Beweisführung sein. Durch den Sarbanes-Oxley Act wurden Mitarbeiter, die „Alarm schlagen“ unter einen besonderen Schutz gestellt, um einen Anreiz für ihren Verrat von Unternehmensinformationen zu schaffen. Vgl. Sec. 806 und 1107 SOA; Lanfermann/Maul (2002), S. 1730–1731.Google Scholar
  167. 555.
    Vgl. Phillips et al. (1997), S. 34–35.Google Scholar
  168. 556.
    Die SEC befragt gegebenenfalls sogar Unternehmen innerhalb derselben Branche des potenziellen Untersuchungssubjekts, um ihre Bilanzierungspraxis in Erfahrung zu bringen.Google Scholar
  169. 557.
    Vgl. GAO (2002f), S. 46.Google Scholar
  170. 558.
    Vgl. Dickey et al. (2001), S. 11.Google Scholar
  171. 559.
    Vgl. Friedman (1981), S. 5.Google Scholar
  172. 560.
    Vgl. 18 USC Sec. 1001.Google Scholar
  173. 561.
    Vgl. Phillips et al. (1997), S. 39.Google Scholar
  174. 562.
    Im Falle einer regelwidrigen Finanzberichterstattung werden üblicherweise die Angestellten des Finanz-und Rechnungswesens eines Unternehmens als Zeugen vernommen. Vgl. Dickey et al. (2001), S. 11.Google Scholar
  175. 563.
    Vgl. Sec. 19b) SA und Sec. 21b) SEA. Der Begriff subpoena wird vereinzelt ausschließlich in Bezug auf die Vorladung von Zeugen verwendet.Google Scholar
  176. 564.
    Vgl. Dickey et al. (2001), S. 11.Google Scholar
  177. 565.
    Vgl. Sec. 21c) SEA; Phillips et al. (1997), S. 35. Die Beweislast für ein Nichterscheinen liegt bei der geladenen Person. Vgl. McCraw (1984), S. 174.Google Scholar
  178. 566.
    Vgl. Dickey et al. (2001), S. 12.Google Scholar
  179. 567.
    Vgl. Winer/Bruch/Winer (2002), S. 6. Gleichwohl kann eine Bekanntgabe durch ein Unternehmen gegenüber seinen Investoren erforderlich sein. Vgl. Boltz/Boydston (1998), S. 1.Google Scholar
  180. 568.
    Vgl. Marshall (1997), S. 14.Google Scholar
  181. 569.
    Die SEC zeigt sich im Hinblick auf den Umfang der angeforderten Dokumente gesprächsbereit, falls das Unternehmen nachweisen kann, dass Schriftstücke für die Sachverhaltsaufklärung irrelevant sind. Vgl. Herz et al. (1997), S. 81.Google Scholar
  182. 570.
    Vgl. Winer/Bruch/Winer (2002), S. 5. Wenn die SEC Ermittlungen durchführt, ist sie jedoch nicht befugt, das bei ihr eingetragene Unternehmen bzw. Individuum dadurch zu täuschen, dass sie einen falschen Grund für ihr Tätigsein vorgibt. Gemäß einer Entscheidung eines Berufungsgerichts darf dadurch gewonnenes Beweismaterial seitens der SEC nicht verwertet werden. Vgl. SEC vs. ESM Government Securities, Inc., 645 F.2d 310, 317–318 (1981). Die Rechte der Bürger werden im Gesetz zum Schutz der Privatsphäre („Privacy Act of 1974“) geregelt, das in 5 USC Sec. 552A kodifiziert ist.Google Scholar
  183. 571.
    Vgl. zu Bestrebungen der SEC eine schnellere Durchsetzung zu erreichen („real-time“ enforcement) SEC (2002m), http://www.sec.gov/news/speech/spch585.htm (Abfrage: 23.03.2003).Google Scholar
  184. 572.
    Vgl. Dickey et al. (2001), S. 12.Google Scholar
  185. 573.
    Der Name geht auf den Vorsitzenden des Wells-Ausschusses (auch SEC Advisory Committee on Enforcement Policies and Practices genannt) zurück, der im Jahre 1972 Verbesserungen des Durchsetzungsverfahrens erarbeitete. Vgl. Boltz/Boydston (1998), S. 6.Google Scholar
  186. 574.
    Vgl. Dickey et al. (2001), S. 12.Google Scholar
  187. 575.
    Vgl. Friedman (1981), S. 15; Boltz/Boydston (1998), S. 7.Google Scholar
  188. 576.
    Siehe z. B. den Fall Worldcom SEC (2003k), http://www.sec.gov/news/press/2003-79.htm (Abfrage: 30.08.2003).Google Scholar
  189. 577.
    Vgl. Dickey et al. (2001), S. 13.Google Scholar
  190. 578.
    Für strafrechtliche Anklagen gilt generell eine Verjährungsfrist von fünf Jahren ab dem Zeitpunkt des Vergehens. Vgl. 18 USC Sec. 3282.Google Scholar
  191. 579.
    Zur alternativen Möglichkeit des report of investigation gemäß Sec. 21a) SEA siehe Maletta/Lang (1997), S. 134. Dieser Weg wird äußerst selten beschritten.Google Scholar
  192. 580.
    Vgl. Lang/Lipton (1997), S. 254.Google Scholar
  193. 581.
    Vgl. zu sämtlichen statistischen Größen SEC (2003c), S. 1–2. Siehe zu diesem Bericht ebenso Gliederungspunkt 4.2.1.5.2.Google Scholar
  194. 582.
    Im selben Zeitraum initiierte die SEC insgesamt 2.508 Rechtsverfahren. Vgl. SEC (2003c), S. 1. Der Anteil von Rechtsverfahren wegen einer regelwidrigen Unternehmensberichterstattung liegt somit bei ca. 20%.Google Scholar
  195. 583.
    Vgl. GAO (2002f), S. 49–50.Google Scholar
  196. 584.
    Inwieweit es in diesem Zusammenhang zusätzlich Missachtungsverfahren gab, ist nicht bekannt. Die vergleichsweise wenigen Missachtungsverfahren werden ausgelöst, wenn ein Unternehmen oder Individuum Unterlassungsverfügungen nicht befolgt. Diese Erläuterung basiert auf einer Auskunft der SEC per e-mail am 12.12.2002.Google Scholar
  197. 585.
    Quelle: SEC (2003c), S. 2.Google Scholar
  198. 586.
    „[T]o employ any device, scheme, or artifice to defraud.“. Rule 10b-5 SEA.Google Scholar
  199. 587.
    „..make any untrue statement of a material fact…“. Rule 10b-5 SEA.Google Scholar
  200. 588.
    „…omit to state a material fact necessary…“. Rule 10b-5 SEA.Google Scholar
  201. 589.
    „…in order to make the statements made, in the light of the circumstances under which they were made, not misleading…”. Rule 10b-5 SEA.Google Scholar
  202. 590.
    Neben einer unrichtigen oder irreführenden Rechnungslegung ahndet die SEC bei enforcement-Fällen im Bereich der Unternehmensberichterstattung auch häufig Unzulänglichkeiten des internen Kontrollsystems eines Unternehmens und Falschauskünfte der Unternehmensleitung an den Abschlussprüfer. Abgesehen von der genannten rule 10b-5 werden grundsätzlich die folgenden Rechtsgrundlagen bei diesen drei Tatbeständen durch die SEC herangezogen: 13a) sowie 13b) Nr. 2 A) SEA und rules 12b-20, 13a-l, 13a-13 sowie 13b2-l sind Vorschriften, die die SEC generell bei einer unwahren oder irreführenden Rechnungslegung in Betracht zieht. Der Geltungsbereich von Sec. 13b) Nr. 2 B), 13b) Nr. 5 SEA erstreckt sich ausschließlich auf ein fehlendes oder unzureichendes internes Kontrollsystem. Rule 13b2-2 wird wegen falscher Angaben gegenüber Wirtschaftsprüfern angewandt. Im Übrigen greift die SEC auf die Rechtsgrundlage Sec. 20a) SEA (Haftung von Vorgesetzten) zurück. Vgl. ausführlicher Dickey et al. (2001), S. 19–20; GAO (2002f), S. 243.Google Scholar
  203. 591.
    Vgl. Steinberg (1998), S. 541; Palmiter (1998), S. 277.Google Scholar
  204. 592.
    SEC vs. Steadman, 967 F.2d 636, 641 (1992).Google Scholar
  205. 593.
    Siehe Sec. 17a) 2) und 3) SA.Google Scholar
  206. 594.
    Vgl. Steinberg (1998), S. 537.Google Scholar
  207. 595.
    Vgl. 17 CFR§ 201.102 (e).Google Scholar
  208. 596.
    Vgl. Sec. 602 SOA.Google Scholar
  209. 597.
    Zu weiteren Tatbeständen einer Regelwidrigkeit vgl. Sec. 602 SOA.Google Scholar
  210. 598.
    Vgl. GAO (2002f), S. 52.Google Scholar
  211. 599.
    Vgl. Sec. 24 SA und 32a) SEA. Sec. 32a) enthält neben „willfully“ das Kriterium „knowingly“. In der Literatur und Rechtsprechung ist umstritten, wie diese Diskrepanz zwischen SA und SEA auszulegen ist. Vgl. zur Diskussion ausführlich Friedman (1981), S. 83–92; Loss/Seligman (2001), S. 1348–1350, halten das Merkmal „knowingly“ für redundant.Google Scholar
  212. 600.
    Zu weiteren strafrechtlichen Tatbeständen vgl. Dickey et al. (2001), S. 17.Google Scholar
  213. 601.
    Vgl. Wiemann (1987), S. 164 m. w. N.Google Scholar
  214. 602.
    Vgl. Wiemann (1987), S. 164–165; ferner zu den genannten Kriterien Aha (2002), S. 316.Google Scholar
  215. 603.
    Der Ablauf des Verfahrens richtet sich nach den SEC Rules of Practice in 17 CFR Part 201.Google Scholar
  216. 604.
    Siehe Kapitel 4.1.5.Google Scholar
  217. 605.
    Vgl. GAO (2002f), S. 47.Google Scholar
  218. 606.
    Vgl. 17 CFR §200.14.Google Scholar
  219. 607.
    Vgl. Sec. 20a) SA und 21b) SEA.Google Scholar
  220. 608.
    Vgl. Office of Inspector General (2000), http://www.ignet.gov/intemal/sec/326fin.htm (Abfrage 20.12.2002).Google Scholar
  221. 609.
    Vgl. International Business Publications (2002), S. 22.Google Scholar
  222. 610.
    Vgl. SEC (1997a), S. 36.Google Scholar
  223. 611.
    Vgl. Maletta (1997), S. 203–204.Google Scholar
  224. 612.
    Vgl. GAO (2002f), S. 47.Google Scholar
  225. 613.
    Als Verfahrensgrundlage gelten die Federal Rules of Civil Procedure.Google Scholar
  226. 614.
    Vgl. Phillips (1997), S. 9.Google Scholar
  227. 615.
    Vgl. Friedman (1981), S. 189–190.Google Scholar
  228. 616.
    Zur Organisation eines Schöffengerichts und der Verhandlung siehe Rule 6 Federal Rules of Criminal Procedure.Google Scholar
  229. 617.
    Vgl. Phillips (1997), S. 9.Google Scholar
  230. 618.
    Vgl. SEC (1997a), S. 36–37. Diese Verfahrenspraxis ist rechtlich umstritten. Vgl. die Diskussion von Friedman (1981), S. 17–21.Google Scholar
  231. 619.
    Im Jahr 2002 wurden 529 Individuen und Unternehmen strafrechtlich auf Initiative der SEC verurteilt. Wie hoch der Anteil der Beklagten aufgrund von Verstößen gegen die Finanzberichterstattung war, ist nicht bekannt. Vgl. SEC (2003e), S. 1.Google Scholar
  232. 620.
    Vgl. Phillips et al. (1997), S. 30.Google Scholar
  233. 621.
    Vgl. Dickey et al. (2001), S. 13.Google Scholar
  234. 622.
    Vgl. GAO (2002f), S. 44–45.Google Scholar
  235. 623.
    Vgl. Boltz/Boydston (1998), S. 4.Google Scholar
  236. 624.
    Vgl. Lev (2002), S. 10.Google Scholar
  237. 625.
    Vgl. Friedman (1981), S. 16. Die SEC kann ein solches Verhalten auch inoffiziell bestrafen (z. B. durch eine langsamere Bearbeitung zukünftiger Anträge).Google Scholar
  238. 626.
    Vgl. 17 CFR § 202.5 (f). Die Behörde ist verpflichtet, den beschuldigten Parteien die Gelegenheit zur Unterbreitung eines Vergleichsangebots zu geben. 5 USC Sec. 554 (c).Google Scholar
  239. 627.
    SEC (1997a), S. 31.Google Scholar
  240. 628.
    Das Sanktionspotenzial für das verwaltungsrechtliche Verfahren wurde durch den Remedies Act and Penny Stock Reform Act im Jahre 1990 signifikant ausgeweitet. Vgl. Dickey et al. (2001), S. 15.Google Scholar
  241. 629.
    Vgl. Sec. 8Aa) SA und Sec. 21C SEA.Google Scholar
  242. 630.
    Vgl. Maletta/Lang (1997), S. 138.Google Scholar
  243. 631.
    Die Arbeit beschränkt sich auf eine Darlegung häufig verwendeter Sanktionsmittel der SEC.Google Scholar
  244. 632.
    Vgl. Sec. 305 und 1105 SOA.Google Scholar
  245. 633.
    Vgl. im Einzelnen Sec. 21B SEA.Google Scholar
  246. 634.
    Vgl. GAO (2002f), S. 50.Google Scholar
  247. 635.
    Vgl. Sec. 8Ae) SA und Sec. 21Ce) SEA. Im Jahr 2002 betrug die Höhe der einbehaltenen Gewinne etwa 1,3 Milliarden US-Dollar in allen administrativen und zivilrechtlichen Verfahren. Vgl. SEC (2003e), S. 1.Google Scholar
  248. 636.
    Vgl. 17 CFR§ 201.611e).Google Scholar
  249. 637.
    Vgl. 17 CFR § 201.630. Unternehmen können einen vergleichbaren Antrag stellen. Vgl. 17 CFR § 209.1. Für den tatsächlichen Erlass von Zahlungen in der Vergangenheit siehe z. B. SEC (2001f), http://www.sec.gov/litigation/admin/34-44590.htm (Abfrage: 1.12.2002) sowie SEC (2001g), http://www.sec.gov/litigation/admin/33-8002.htm (Abfrage: 1.12.2002).Google Scholar
  250. 638.
    Vgl. beispielhaft Sec. 21B (d) SEA.Google Scholar
  251. 639.
    Vgl. GAO (2002e), S. 8.Google Scholar
  252. 640.
    Dieses Instrument der Verfügung geht auf James M. Landis, Kommissionsmitglied der FTC und später der SEC, zurück. Vgl. McCraw (1984), S. 172.Google Scholar
  253. 641.
    Vgl. Sec. 8b) SA und 8d) SA.Google Scholar
  254. 642.
    Vgl. Soderquist (1988), S. 96.Google Scholar
  255. 643.
    Vgl. Sec. 8e) SA.Google Scholar
  256. 644.
    Vgl. Rule 102 (e); Sec. 602 SOA; eingehend Lang/Lipton (1997), S. 272–281.Google Scholar
  257. 645.
    Vgl. Sec. 20b) SA und 21d) SEA.Google Scholar
  258. 646.
    Vgl. Dickey et al. (2001), S. 14.Google Scholar
  259. 647.
    Vgl. Friedman (1981), S. 64.Google Scholar
  260. 648.
    Vgl. Dickey et al. (2001), S. 14.Google Scholar
  261. 649.
    Vgl. Office of Inspector General (2001a), http://www.ignet.gov/internal/sec/aud311.htm (Abfrage: 20.12.2002).Google Scholar
  262. 650.
    Vgl. Friedman (1981), S. 53.Google Scholar
  263. 651.
    Vgl. Sec. 1103 SOA.Google Scholar
  264. 652.
    Darüber hinaus kann entsprechend zum Verwaltungsverfahren Sec. 304 SOA zur Anwendung kommen.Google Scholar
  265. 653.
    Vgl. Sec. 20d) SA und Sec. 21d) Nr. 3 SEA. Die Höhe der Bußgelder lag in der Summe bei ca. 101 Millionen US-Dollar in allen administrativen und zivilrechtlichen Verfahren im Jahr 2002. Vgl. SEC (2003e), S. 1. Dieses Sanktionsmittel geht auf den Securities Enforcement Remedies Act and Penny Stock Reform Act von 1990 zurück. Vgl. Dickey et al. (2001), S. 15.Google Scholar
  266. 654.
    Vgl. Sec. 20d) Nr. 3A SA und 21d) Nr. 3C i) SEA. Eine Ausnahme hierzu wurde durch Sec. 308 SOA geschaffen.Google Scholar
  267. 655.
    Vgl. Dickey et al. (2001), S. 15.Google Scholar
  268. 656.
    Vgl. Friedman (1981), S. 62–63.Google Scholar
  269. 657.
    Vgl. Dickey et al. (2001), S. 15.Google Scholar
  270. 658.
    Vgl. Sec. 24 SA.Google Scholar
  271. 659.
    Vgl. Sec. 1106 SOA, durch den Sec. 32 SEA geändert wurde.Google Scholar
  272. 660.
    Vgl. Böcking/Kiefer (2002), S. 28.Google Scholar
  273. 661.
    Zwar bewegen sich solche Marktteilnehmer am Rande der moralischen Verwerflichkeit, aber es ist anzunehmen, dass diese short sellers nicht gegen die Bestimmungen des Insiderhandels verstoßen, da sie theoretisch durch eine Analyse der Handelsumsätze verfolgt und identifiziert werden könnten.Google Scholar
  274. 662.
    Das restatement wurde in einem Großteil der Fälle nicht von der SEC durchgesetzt, sondern durch die Unternehmen selbst initiiert. Vgl. GAO (2002f), S. 5, 23–25.Google Scholar
  275. 663.
    Vgl. GAO (2002f), S. 15.Google Scholar
  276. 664.
    Der genannte Verlust wurde um die Kursbewegung durch den allgemeinen Markttrend angepasst. Andere Faktoren wurden nicht berücksichtigt. Vgl. GAO (2002f), S. 25–26.Google Scholar
  277. 665.
    Vgl. GAO (2002f), S. 29–30.Google Scholar
  278. 666.
    In einem anderen Zusammenhang Pellens (2001), S. 136. Gleichwohl wird das übernehmende Unternehmen u. a. den durch die Bekanntgabe erlittenen Reputationsverlust des zu übernehmenden Unternehmens sowie das Fortbestehen eines Haftungsrisikos in sein Akquisitionskalkül ziehen.Google Scholar
  279. 667.
    Vgl. Wiest (1992), S. 141.Google Scholar
  280. 668.
    Vgl. Wiest (1992), S. 137, 141.Google Scholar
  281. 669.
    Vgl. Sagalow/Young (2000), S. 133–156.Google Scholar
  282. 670.
    Vgl. Loomis (1999), S. 82, mit einer Aufzählung von Chief Executive Officers, die strafrechtlich zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden.Google Scholar
  283. 671.
    Dies gilt ebenso für Wirtschaftsprüfer, die verklagt werden. Siehe einen konkreten Fall in Abschnitt 4.2.1.5.3.Google Scholar
  284. 672.
    Vgl. Sec. 6b) SA.Google Scholar
  285. 673.
    Vgl. Sec. 31 SEA.Google Scholar
  286. 674.
    Vgl. Sec. 14g) SEA. Das Aufkommen dieser Gebühren ist vernachlässigbar.Google Scholar
  287. 675.
    Vgl. Sec. 13e)SEA.Google Scholar
  288. 676.
    Vgl. GAO (2002b), S. 6.Google Scholar
  289. 677.
    Vgl. Sec. 405 National Securities Markets Improvement Act (NSMIA). Gebühren fallen auch für over-the-counter Geschäfte an. Vgl. SEC (2002a), S. 117. Nach dem NSMIA, der im Oktober 1996 durch den Kongress verabschiedet wurde, sollten die Gebühren schrittweise bis zum Jahr 2007 reduziert werden.Google Scholar
  290. 678.
    Vgl. Sec. 404 NSMIA. Ursprünglich wurde der Gebührensatz im SA auf 1/50 eines Prozentpunkts des Emissionsvolumens festgesetzt. Vgl. SEC (2001a), S. 116–117.Google Scholar
  291. 679.
    Die geplanten Kürzungen des NSMIA sind nun de facto hinfällig.Google Scholar
  292. 680.
    Vgl. Sec. 2 Investor and Capital Markets Fee Relief Act.Google Scholar
  293. 681.
    Vgl. Sec. 4 Investor and Capital Markets Fee Relief Act.Google Scholar
  294. 682.
    Vgl. Sec. 6b) Nr. 5 SA 1933 und 13e) Nr. 5 SEA.Google Scholar
  295. 683.
    Vgl. Sec. 6b) Nr. 11 SA 1933 und 13e) Nr. 3 SEA.Google Scholar
  296. 684.
    Die SEC prognostizierte für das Jahr 2003 ein Emissionsvolumen von etwa 5,4 Billionen US-Dollar und ein Handelsvolumen von ca. 33 Billionen US-Dollar. Vgl. SEC (2002b), http://www.sec.gov/rules/other/33-8095.htm (Abfrage: 25.11.2002).Google Scholar
  297. 685.
    Im deutschen Schrifttum fällt diese Form des earnings management unter den Begriff der Jahresabschlusspolitik i. w. S., da es sich um Sachverhaltsgestaltungen handelt. Vgl. die Einteilung von Bitz/Schneeloch/Wittstock (2000), S. 504–506; Fuchs (1997), S. 22–25.Google Scholar
  298. 686.
    Vgl. Young (2000), S. 13.Google Scholar
  299. 687.
    Vgl. Müller/Wulf (2001), S. 2206.Google Scholar
  300. 688.
    Levitt (1998), S. 2545.Google Scholar
  301. 689.
    Vgl. Levitt (1998), S. 2545; Vorwold (1999), S. 2321.Google Scholar
  302. 690.
    Lüdenbach/Hoffinann (2002), S. 1169.Google Scholar
  303. 691.
    Vgl. Bitner/Dolan, S. 45.Google Scholar
  304. 692.
    Vgl. Fox (1997), S. 49–50.Google Scholar
  305. 693.
    „Auch wenn bereitwillig geglaubt wird, daß US-GAAP keine bilanzpolitischen Spielräume bieten, entspricht diese Hoffnung nicht der Realität.“ Schildbach (1999a), S. 411. Eine ähnliche kritische Haltung gegenüber den US-amerikanischen Vorschriften nahm Küting (1993a), S. 36–38, zu einem Zeitpunkt ein, als Vorwürfe erhoben wurden, das deutsche Bilanzrecht sei internationalen Vorschriften unterlegen.Google Scholar
  306. 694.
    Vgl. Fox (1997), S. 49–50. Siehe im Übrigen die Erkenntnisse der SEC (2002o), http://www.sec.gov/litigation/admin/34-46017.htm (Abfrage 31.08.2003), die dieses Indiz untermauern. Zahllose Unternehmen, die nach US-GAAP bilanzieren und diese Politik verfolgen, könnten an dieser Stelle darüber hinaus angeführt werden. Bei diesen in der Literatur genannten Unternehmen handelt es sich um US-amerikanische Unternehmen. Jedoch ist anzunehmen, dass ebenso deutsche Unternehmen, die ihren Abschluss nach US-GAAP erstellen, ihren Gewinn durch den Einsatz bilanzpolitischer Maßnahmen gezielt beeinflussen. Gerade weil es keine zur US-amerikanischen Aufsichtsbehörde vergleichbare Instanz in Deutschland gibt, die die Abschlüsse überprüft und bei Verstößen gegen Vorschriften Sanktionen verhängt, und zudem die Anwendung der US-GAAP in Deutschland noch eine junge Vergangenheit hat, sind Fälle der bewussten Gewinnglättung durch deutsche Unternehmen, die nach US-GAAP bilanzieren, (noch) nicht öffentlich bekannt. Vgl. zu weiteren US-amerikanischen Unternehmen (z. B. America Online, Coca Cola), die offensichtlich Gewinnmanagement betreiben, Fox (1997), S. 51–52; des Weiteren Worthy (1984), S. 34.Google Scholar
  307. 695.
    Vgl. Degeorge/Patel/Zeckhauser (1999), S. 15–16.Google Scholar
  308. 696.
    Der von den Analysten erwartete Gewinn pro Aktie ist eine endogene Größe. Zwischen der von den Analysten antizipierten Schätzung des Gewinns pro Aktie und dem ermittelten tatsächlichen Gewinn des Unternehmens besteht ein wechselseitiger Zusammenhang. Während die Analysten unter anderem aufgrund von Informationen seitens der Unternehmensleitung ihre Prognosen bilden, versuchen die Unternehmen wiederum die entstandenen Erwartungen der Analysten nicht zu enttäuschen und bedienen sich dafür nicht selten bilanzpolitischer Maßnahmen. Vgl. Degeorge/Patel/Zeckhauser (1999), S. 8.Google Scholar
  309. 697.
    Degeorge/Patel/Zeckhauser (1999), S. 21, bezeichnen dieses Vorgehen als „saving for a better tomorrow“.Google Scholar
  310. 698.
    Vgl. Collingwood (2001), S. 67.Google Scholar
  311. 699.
    Vgl. Collingwood (2001), S. 72.Google Scholar
  312. 700.
    Vgl. o. V. (1999), S. 26; o. V. (1999a), S. 26.Google Scholar
  313. 701.
    Vgl. Collingwood (2001), S. 73. Nach erfolgtem earnings management kann eine weitere Problematik darin bestehen, dass für den Zweck der Gewinnmeldung einmalige und zahlungsunwirksame Erfolgsbestandteile herausgerechnet werden. Siehe Abschnitt 4.2.2.Google Scholar
  314. 702.
    Eine Übersicht über die inoffiziellen Schätzungen findet sich unter http://www.WhisperNumber.com (gebührenpflichtig).Google Scholar
  315. 703.
    Turner (1999), http://www.sec.gov/news/speech/speecharchive/1999/spch326.htm (Abfrage: 10.12.2002).Google Scholar
  316. 704.
    Vgl. o. V. (1999b), S. 26. In den drei Jahren vor dem Konkurs des Energiekonzerns Enron, der durch Bilanzmanipulationen ausgelöst wurde, erzielte der damalige CEO Jeff Shilling einen Erlös in Höhe von 112 Millionen US-Dollar durch den Verkauf von Aktienoptionen. Bei Tyco, einem weiteren Unternehmen, das earnings management betrieb, erlöste der Chef, Dennis Kozlowski, 240 Millionen US-Dollar durch den Verkauf von stock options in einem Zeitraum von drei Jahren vor seiner Entlassung. Vgl. Nocera (2002), S. 42. Zur Kapitalverwässerung des Eigenkapitals durch die Ausgabe von Aktienoptionen vgl. Langsam/Kreuze/Newell (1997), S. 92.Google Scholar
  317. 705.
    Vgl. Menichetti (1996), S. 1689. Optionen auf Aktien gewähren das Recht zum Erwerb einer im im Voraus festgelegten Anzahl und Art von Aktien während einer festgelegten Zeitspanne oder zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem festgesetzten Preis (Basispreis), falls ein im Zeitpunkt der Gewährung vereinbartes Erfolgsziel erreicht wird. Vgl. E-DRS 11.6.Google Scholar
  318. 706.
    Hax schlägt aus diesem Grund stattdessen eine Erfolgsbeteiligung am Bilanzgewinn vor. Eventuelle Manipulationen führten lediglich zu Periodenverschiebungen. Vgl. o. V. (2002c), S. 16, zu der von Hax gehaltenen „Thünen-Rede“ anlässlich der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik in Innsbruck im Jahr 2002.Google Scholar
  319. 707.
    Siehe Abschnitt 4.1.9.2 und 4.1.9.3 zur Sanktion gemäß Sec. 304 SOA.Google Scholar
  320. 708.
    Vgl. Kunzi/Hasbargen/Kahre (2000), S. 285–286.Google Scholar
  321. 709.
    Vgl. Langsam/Kreuze/Newell (1997), S. 92Google Scholar
  322. 710.
    Zu weiteren Motiven für das earnings management vgl. Healy/Wahlen (1999), S. 375–379; Panel on Audit Effectiveness (2000), Appendix F, S. 228.Google Scholar
  323. 711.
    Vgl. Ketz (1999), S. 48.Google Scholar
  324. 712.
    Vgl. Levitt (1998), S. 2544–2547. Das Phänomen der Jahressabschlusspolitik ist nicht neu. Bereits in den 30er Jahren beeinflussten Unternehmen die Höhe ihres Gewinns, indem sie je nach verfolgtem Ziel außerplanmäßige Abschreibungen oder Wertaufholungen langlebiger Vermögensgegenstände vornahmen. Vgl. Bitner/Dolan (1998), S. 44.Google Scholar
  325. 713.
    Vgl. Loomis (1999), S. 76.Google Scholar
  326. 714.
    Vgl. Levitt (1998), S. 2545–2546.Google Scholar
  327. 715.
    Vgl. FEI Research Foundation (2001), Folie 7. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt das GAO für den Zeitraum Januar 1997 bis Juni 2002. 38% der rückwirkenden Anpassungen von Abschlüssen bezogen sich auf den Umsatzausweis. Vgl. GAO (2002f), S. 21.Google Scholar
  328. 716.
    Die Gewinnmeldungen der kapitalmarktorientierten Unternehmen erwecken seit den jüngsten Bilanzskandalen mehr Misstrauen bei den Informationsadressaten als Ende 1998. In der US-amerikanischen Zeitschrift Fortune wurde der folgende ironische Vergleich gezogen: „when it comes to reporting earnings, U.S. companies have about as much credibility these days as the judges of Olympic figure skating.“ Nocera (2002), S. 39; vgl. Ackermann (2002), Editorial.Google Scholar
  329. 717.
    Vgl. Enron (2001), http://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1024401/000095012901503835/h91831e8-k.txt (Abfrage: 16.03.2003).Google Scholar
  330. 718.
    Vgl. zu den komplexen, jahresabschlusspolitisch motivierten Konstruktionen Enrons Lüdenbach/Hofrmann (2002), S. 1171–1174. Zum Untersuchungsbericht des board of directors Enrons vgl. Powers/Troubh/Winokur (2003), S. 3–5. Enron hatte angeblich mehrere tausend Personengesellschaften gegründet, wovon es sich mehrheitlich um Zweckgesellschaften handelte. Vgl. Subcommittee on Oversight and Investigations (2002), S. 4. Zur Klageschrift der SEC gegen den früheren CFO Enrons vgl. SEC (2002k), http://www.sec.gov/litigation/complaints/comp17762.htm (Abfrage: 17.03.2003).Google Scholar
  331. 719.
    Vgl. SEC (2002n), http://www.sec.gov/litigation/complaints/comp17829.htm (Abfrage: 29.08.2003).Google Scholar
  332. 720.
    Vgl. GAO (2002f), S. 233–234.Google Scholar
  333. 721.
    Vgl. Atkins (2003), http://www.sec.gov/news/speech/spch020503psag.htm (Abfrage: 15.03.2003).Google Scholar
  334. 722.
    Vgl. Law Library of Congress (2003), http://www.loc.gov/law/guide/enronhrgs.html (Abfrage: 16.03.2003).Google Scholar
  335. 723.
    Das Gesetz ist nach zwei US-amerikanischen Kongressmitgliedern benannt. Paul S. Sarbanes ist demokratischer Senator und ranghöchstes Mitglied des Ausschusses für Banken, Wohnraum und Raumordnung im US-Senat. Im Repräsentantenhaus ging eine eigenständige Gesetzesinitiative von dem republikanischen Abgeordneten Michael G. Oxley aus.Google Scholar
  336. 724.
    Vgl. zum Neun-Punkte Plan der SEC Ketz (1999), S. 50.Google Scholar
  337. 725.
    Bis zu der im SOA vorgebenen Frist am 26.01.2003 hat die SEC außer zu den genannten Themenbereichen insbesondere Verordnungen zum Gebrauch von Pro-Forma Angaben, zu einem Ethik-Kodex für Manager, zur Aufbewahrung von Prüfungsunterlagen, zu Meldepflichten von Rechtsanwälten und zum Insider-Handel von Aktien innerhalb bestimmter Sperrfristen erlassen.Google Scholar
  338. 726.
    Vgl. SAB 99; zusammenfassend Illiano (1999), http:/www.nysscpa.org/cpajournal/d641299a.html (Abfrage: 28.06.2000).Google Scholar
  339. 727.
    Vgl. SAB 100.Google Scholar
  340. 728.
    Vgl. SAB 101; zusammenfassend Bear Stearns (2000).Google Scholar
  341. 729.
    Zu den Auswirkungen einer objektivierten Gewinnermittlung vgl. Böcking (1998), S. 31–32.Google Scholar
  342. 730.
    Vgl. Sec. 108 SOA und das Projekt des FASB (2002b).Google Scholar
  343. 731.
    Sonnemann (1989), S. 19.Google Scholar
  344. 732.
    Vgl. zu dieser Diskussion Preißler (2002), S. 2389–2395.Google Scholar
  345. 733.
    Nach Böcking kann die wirtschaftliche Betrachtungsweise als ein wesentliches Kriterium für eine Konvergenz der internationalen Rechnungslegungssysteme dienen. Vgl. Böcking (1997), S. 101–102.Google Scholar
  346. 734.
    Vgl. SEC (2001h), http://www.sec.gov/rules/other/33-8040.htm (Abfrage: 8.10.2002).Google Scholar
  347. 735.
    Vgl. FEI Research Foundation (2001), Folie 5.Google Scholar
  348. 736.
    Vgl. FEI Research Foundation (2001), Folien 3, 11.Google Scholar
  349. 737.
    Vgl. FEI Research Foundation (2001), Folie 5. Eine deutliche Zunahme der Korrekturen seit 1998 hat ebenso die Huron Consulting Group festgestellt. Vgl. zu deren Datenerhebung Huron Consulting Group (2003).Google Scholar
  350. 738.
    Vgl. ebenso FEI Research Foundation (2001), Folien 29, 30.Google Scholar
  351. 739.
    Vgl. Fortune (2002), http://www.fortune.com/fortune/fortune500 (Abfrage: 17.03.2003).Google Scholar
  352. 740.
    Vgl. SEC (2003b), http://www.sec.gov/divisions/corpfin/fortune500rep.htm (Abfrage: 17.03.2003).Google Scholar
  353. 741.
    Vgl. SEC (2003b), http://www.sec.gov/divisions/corpfin/fortune500rep.htm (Abfrage: 17.03.2003).Google Scholar
  354. 742.
    Vgl. SEC (2003b), http://www.sec.gov/divisions/corpfin/forrune500rep.htm (Abfrage: 17.03.2003).Google Scholar
  355. 743.
    Vgl. NYSSCPA (2003), http://www.nysscpa.org/home/2002/402/lweek/article7.htm (Abfrage: 16.03.2003).Google Scholar
  356. 744.
    Vgl. Sec. 704 (a) SOA.Google Scholar
  357. 745.
    Vgl. Sec. 704 (b) SOA.Google Scholar
  358. 746.
    Vgl. SEC (2003c), S. 43.Google Scholar
  359. 747.
    Vgl. SEC (2003c), S. 43–46.Google Scholar
  360. 748.
    Vgl. Rappaport (1972), Kapitel 5, S. 1–2.Google Scholar
  361. 749.
    Vgl. Herz et al. (1997), S. 30–31.Google Scholar
  362. 750.
    Unter Unabhängigkeit wird prinzipiell eine äußere, eine innere und eine wahrnehmbare Unabhängigkeit verstanden. Während die äußere Unabhängigkeit die Loslösung von möglichen rechtlichen und wirtschaftlichen Einwirkungen Dritter ist, wird die innere Unabhängigkeit mit der Einstellung des Prüfers zur prüfenden Gesellschaft gleichgesetzt. Wenn sich ein Abschlussprüfer sowohl nach außen als auch innerlich unabhängig verhält, trägt er mit seiner Tätigkeit zu einem wirksamen Schutz der Rechnungslegungsadressaten bei. Vgl. Panel on Audit Effectiveness (2000), S. 109.Google Scholar
  363. 751.
    Vgl. Rappaport (1972), Kapitel 26, S. 2.Google Scholar
  364. 752.
    Vgl. Levitt (1998), S. 2547; Mulford/Comiskey (2002), S. 104.Google Scholar
  365. 753.
    Vgl. Panel on Audit Effectiveness (2000), S. 109.Google Scholar
  366. 754.
    Zum Vergleich des quasi peer review mit dem SECPS peer review vgl. Panel on Audit Effectiveness (2000), Appendix E, S. 211–212.Google Scholar
  367. 755.
    Dennoch blieb die Frage eines expliziten Verbots von Beratungsleistungen unter den Mitgliedern des Panel on Audit Effectiveness umstritten. Vgl. zu den Stellungnahmen der Mitglieder Panel on Audit Effectiveness (2000), S. 118–132. Auch in Bezug auf die Anstellung von Prüfungsmitarbeitern gab es innerhalb des Panel on Audit Effectiveness keinen einheitlichen Standpunkt.Google Scholar
  368. 756.
    Schmidt (2000a), S. 806.Google Scholar
  369. 757.
    Vgl. POB Staff (2002), S. 15.Google Scholar
  370. 758.
    Zu den vorgeschlagenen unzulässigen Dienstleistungen von Prüfungsfirmen vgl. SEC (2000i), http://www.sec.gov/rules/proposed/34-42994.htm (Abfrage: 12.03.2003). Siehe Böcking/Orth (2002), Sp. 257–259, zu einer Darstellung des grundlegenden Zusammenhangs zwischen Prüfung und Beratung. Zu einer ökonomischen (Vorteilhaftigkeits-)Analyse der Prüfung und Beratung durch denselben Abschlussprüfer siehe Böcking/Löcke (1997), S. 178–187.Google Scholar
  371. 759.
    Nach der Zerschlagung Arthur Andersens wird der Markt der Wirtschaftsprüfungsdienstleistungen von vier Prüfungsgesellschaften (Big Four) dominiert.Google Scholar
  372. 760.
    Vgl. SEC (2000i), http://www.sec.gov/rules/proposed/34-42994.htm (Abfrage: 12.03.2003).Google Scholar
  373. 761.
    Vgl. schon McCraw (1984), S. 189–190.Google Scholar
  374. 762.
    „You help me out with the numbers, and I’ll help you out with the business.“ Walker (1998), http://www.sec.gov/news/speech/speecharchive/1998/spch246.txt (Abfrage: 23.03.2003), der zu jenem Zeitpunkt Direktor der Division of Enforcement war.Google Scholar
  375. 763.
    Hingegen hält Lenz übereinstimmende Interessen des Prüfers und des Mandanten per se nicht in jedem Fall für problematisch. Vgl. Lenz (2001), S. 300, 304.Google Scholar
  376. 764.
    Mautz/Sharaf (1961), S. 222.Google Scholar
  377. 765.
    SEC (2001d), http://www.sec.gov/litigation/admin/34-44444.htm (Abfrage: 10.12.2002). Die Sanktionierung von Abschlussprüfern bei aufgedeckten Fällen des earnings management von Unternehmen war innerhalb der Kommission umstritten. Das frühere Kommissionsmitglied Johnson äußerte Bedenken: „it is critical that we not unfairly blame professionals just because we disagree with their advice after the fact“ Johnson (1999), http://www.sec.gov/news/speech/speecharchive/1999/spch272.htm (Abfrage: 10.03.2003).Google Scholar
  378. 766.
    Vgl. Unger (2001a), S. 18.Google Scholar
  379. 767.
    Unger (2001a), S. 18.Google Scholar
  380. 768.
    Zur politischen Gegenwehr vgl. Levinsohn (2000), S. 74.Google Scholar
  381. 769.
    Zwischenzeitlich hat KPMG seine Beratungseinheit an die Börse gebracht, PwC hat den Geschäftsbereich an IBM veräußert.Google Scholar
  382. 770.
    Andere Faktoren waren für die Entscheidungsfindung bei Ernst & Young, KPMG und PwC nicht unerheblich, z. B. die Erwartung eines höheren Verkaufserlöses durch einen frühzeitigen Verkauf der Sparte, interne Spannungen zwischen den Geschäftsbereichen innerhalb der Firmen (z. B. Quersubventionierung), finanzielle Anreize für die Partner und die Absicherung von Pensionszahlungen im Wirtschaftsprüfungssegment. Vgl. McNamee et al. (2000), S. 71; o. V. (2002d), S. 24.Google Scholar
  383. 771.
    Bestandteil der final rule waren eine Reihe weiterer Einzelvorschriften, um das Verhältnis zwischen dem Prüfer, dessen Angehörigen, der Wirtschaftsprüfungsfirma einerseits sowie den Mandanten andererseits zu regeln. Im Wesentlichen wurden wirtschaftliche Verflechtungen und persönliche Beziehungen zum Mandanten restringiert. Vgl. im Einzelnen SEC (2001e), http://www.sec.gov/rules/final/33-7919.htm (Abfrage: 15.03.2003).Google Scholar
  384. 772.
    Die Voraussetzungen variieren je nach Art der Beratung. Vgl. deshalb ausführlich SEC (2001e), http://www.sec.gov/rules/final/33-7919.htm (Abfrage: 15.03.2003).Google Scholar
  385. 773.
    Vgl. ausführlicher Lenz (2001), S. 303–304.Google Scholar
  386. 774.
    Vgl. Schroeder (2000), http://interactive.wsj.com/archive/retrieve.cgi?id=SB974252070298334338.djm (Abfrage: 16.03.2003).Google Scholar
  387. 775.
    Neben den Regelungen der SEC zur Unabhängigkeit haben die Wirtschaftsprüfer grundsätzlich die Unabhängigkeitsvorschriften des AICPA und des zwischenzeitlich wieder aufgelösten Independence Standards Board (ISB) zu beachten.Google Scholar
  388. 776.
    Die entsprechenden Regelungen in Sec. 201 bis 206 SOA wurden in Sec. 10A (g) bis (1) SEA eingefügt.Google Scholar
  389. 777.
    Bei den nicht zulässigen Beratungsleistungen handelt es sich um (1) die Mitwirkung bei der Buchführung und Erstellung des Abschlusses; (2) die Entwicklung und Einführung von Informationssystemen; (3) Bewertungsleistungen und Sacheinlageprüfungen; (4) versicherungsmathematische Leistungen; (5) die Durchführung der Internen Revision; (6) die Ausführung von Managementfunktionen sowie Personalberatung; (7) die Erbringung von Finanzdienstleistungen; (8) Rechtsberatung und Gutachtertätigkeit außerhalb der Wirtschaftsprüfung; (9) mögliche andere Verbote durch das PCAOB.Google Scholar
  390. 778.
    Vgl. Sec. 202 SOA; zu weiteren Anforderungen siehe SEC (2003d), http://www.sec.gov/rules/final/33-8183.htm (Abfrage: 19.03.2003).Google Scholar
  391. 779.
    Vgl. Turner (1999a), S. 35–36.Google Scholar
  392. 780.
    Vgl. Richter (1975), S. 99; Walker (2002), http://www.pwccomperio.com/search97cgi/s97is_english.dll (Abfrage: 5.01.2003); Ewert (2002), Sp. 2388.Google Scholar
  393. 781.
    Vgl. United States vs. Arthur Young, 465 U.S. 805, 819 (1984).Google Scholar
  394. 782.
    Vgl. United States vs. Arthur Young, 465 U.S. 805, 819 (1984).Google Scholar
  395. 783.
    Ewert (2003), S. 537.Google Scholar
  396. 784.
    Vgl. Ewert (2003), S. 537.Google Scholar
  397. 785.
    Vgl. Blue Ribbon Committee (1999), S. 10–16. Zu den Vorschlägen des Gremiums vgl. Böckli (2000), S. 139–140 und 150–151.Google Scholar
  398. 786.
    Vgl. Arthur Andersen (2000), S. 25.Google Scholar
  399. 787.
    Vgl. explizit AU Sec. 380, die vorgibt, welche Sachverhalte zwischen den Prüfern und den audit committees diskutiert werden sollten.Google Scholar
  400. 788.
    Der Bericht ist Bestandteil des proxy statement. Zu weiteren Angaben des audit committee, den Informationspflichten des Unternehmens und zur prüferischen Durchsicht der Zwischenberichte durch Wirtschaftsprüfer vgl. SEC (2000h), http://www.sec.gov/rules/final/34-42266.htm (Abfrage: 1.12.02).Google Scholar
  401. 789.
    Existiert kein audit committee, ist das gesamte board of directors verantwortlich. Vgl. Sec. 2 (a) (3) SOA.Google Scholar
  402. 790.
    Siehe zur Konkretisierung der gesetzlichen Vorschrift SEC (2003j), http://www.sec.gov/rules/final/33-8220.htm (Abfrage: 30.06.2003); zur Vereinbarkeit der Regelungen mit dem deutschen Recht Lanfermann/Maul (2003), S. 350–352.Google Scholar
  403. 791.
    Vgl. Sec. 301 SOA. Siehe im Einzelnen zu den gesetzlich zu erfüllenden Anforderungen, z. B. zu den Aufgaben, der Unabhängigkeit und der Finanzierung der Mitglieder, Sec. 301 SOA. Siehe zu einer Synopse bezüglich der Bedingungen der NYSE, NASD, AMEX und des SOA, die an audit committees gestellt werden, KPMG (2003a), S. 12–39.Google Scholar
  404. 792.
    Vgl. zu den drei genannten Aufgaben Sec. 204 SOA.Google Scholar
  405. 793.
    Vgl. Sec. 301 SOA; zur Umsetzung SEC (2003j), http://www.sec.gov/rules/final/33-8220.htm (Abfrage: 30.06.2003).Google Scholar
  406. 794.
    Vgl. SEC (2003i), http://www.sec.gov/rules/final/33-8177.htm (Abfrage: 28.03.2003).Google Scholar
  407. 795.
    Zu den Qualifikationsmerkmalen von Finanzexperten vgl. SEC (2003i), http://www.sec.gov/rules/final/33-8177.htm (Abfrage: 28.03.2003).Google Scholar
  408. 796.
    So eine empirische Feststellung von Lougee/Marquardt (2002), S. 8, 14 und 23.Google Scholar
  409. 797.
    Vgl. Kley/Vater (2002), S. 1085.Google Scholar
  410. 798.
    Gebräuchliche Bezeichnungen für diese Pro-Forma Größe sind „operating earnings“, „cash earnings“, „earnings before one-time charges“, „EBITDA“, „adjusted earnings“, „pro forma net income“ und ähnliche Begriffe. IOSCO (2002), http://www.iosco.org/news/pdf/10SCONEWS4.pdf (Abfrage: 30.08.2003).Google Scholar
  411. 799.
    Vgl. Bhattacharya et al. (2002), S. 1–2.Google Scholar
  412. 800.
    Vgl. Kley/Vater (2003), S. 45.Google Scholar
  413. 801.
    Vgl. Lougee/Marquardt (2002), S. 1.Google Scholar
  414. 802.
    Vgl. Kley/Vater (2003), S. 46.Google Scholar
  415. 803.
    Vgl. Doyle/Lundholm/Soliman (2002), S. 1.Google Scholar
  416. 804.
    Vgl. Heitger/Ballou (2002), S. 1.Google Scholar
  417. 805.
    Heitger/Ballou (2002), S. 1.Google Scholar
  418. 806.
    Vgl. Hillebrandt/Sellhorn (2002), S. 1.Google Scholar
  419. 807.
    Turner (2001), http://www.sec.gov/news/speech/spch468.htm (Abfrage: 2.01.2003). Ähnlich Blitzer (2002), http://www.fese.be/initiatives/speeches/2002/efmc2002_blitzer_speech.htm (Abfrage: 31.08.2003), der den bereinigten Erfolg als „EBBS or earnings before bad stuff“ bezeichnet. Blitzer ist Managing Director und Chairman of the Index Committee Standard & Poor’s.Google Scholar
  420. 808.
    Vgl. Johnson/Schwartz (2002), S. 1.Google Scholar
  421. 809.
    Vgl. veranschaulichend zur Praxis der Kommunikation von Pro-Forma Erfolgen unter Berücksichtigung der Finanzanalysten, der Finanzinformationsdienstleister und der Finanzpresse Kley/Vater (2003), S. 47.Google Scholar
  422. 810.
    Für die praktische Umsetzung von SEC-Vorschriften ziehen die Unternehmen häufig die von der SEC veröffentlichten Questions and Answers (Q&A) heran. Siehe etwa die Fragen und Antworten zu den Regelungen über Pro-forma-Erfolge SEC (2003n), http://www.sec.gov/divisions/corpfin/faqs/nongaapfaq.htm (Abfrage: 15.08.2003).Google Scholar
  423. 811.
    Zum Anwendungsbereich und zur begrifflichen Eingrenzung des „non-GAAP financial measure“ SEC (2003), http://www.sec.gov/rules/final/33-8176.htm (Abfrage: 2.02.2003). Die Regelungen beziehen sich auch auf Kennzahlen der Finanzmittelrechnung. Hinsichtlich der Bekanntgabe der Erfolgsgrößen können zusätzlich die Voraussetzungen der Regulation FD erfüllt sein. Siehe dazu Abschnitt 4.3.2.Google Scholar
  424. 812.
    Zur allgemeinen Bestimmung siehe Sec. 401b) SOA. Zum Anwendungsbereich der Regelungen für im Ausland ansässige Unternehmen siehe SEC (2003), http://www.sec.gov/rules/final/33-8176.htm (Abfrage: 2.02.2003).Google Scholar
  425. 813.
    Vgl. SEC (2003), http://www.sec.gov/rules/final/33-8176.htm (Abfrage: 2.02.2003).Google Scholar
  426. 814.
    Vgl. Reg. S-K, Item 10.Google Scholar
  427. 815.
    Vgl. SEC (2003), http://www.sec.gov/rules/final/33-8176.htm (Abfrage: 2.02.2003).Google Scholar
  428. 816.
    Reg. S-K, Item 10 wurde entsprechend ergänzt.Google Scholar
  429. 817.
    Vgl. SEC (2003), http://www.sec.gov/rules/final/33-8176.htm (Abfrage: 2.02.2003).Google Scholar
  430. 818.
    Die Frist zur Abgabe der Form-8K bei der SEC beträgt fünf Arbeitstage. Vgl. SEC (2003), http://www.sec.gov/rules/final/33-8176.htm (Abfrage: 2.02.2003).Google Scholar
  431. 819.
    Vgl. SEC (2002h), http://www.sec.gov/news/press/2002-6.txt (Abfrage: 2.01.2003).Google Scholar
  432. 820.
    Vgl. zu diesem geschilderten Fall SEC (2002g), http://www.sec.gov/litigation/admin/34-45287.htm (Abfrage: 2.01.2003).Google Scholar
  433. 821.
    Vgl. SEC (2001b), http://www.sec.gov/rules/other/33-8039.htm (Abfrage: 2.01.2003).Google Scholar
  434. 822.
    Vgl. SEC (2001c), http://www.sec.gov/investor/pubs/proforma12-4.htm (Abfrage: 2.01.2003). Schon im Jahre 1973 hat die SEC die Investoren vor möglichen irreführenden Finanzgrößen außerhalb der US-GAAP gewarnt. Vgl. ASR No. 142.Google Scholar
  435. 823.
    Vgl. Herzog (1989), S. 172–183.Google Scholar
  436. 824.
    Vgl. Müller/Vogelsang (1979), S. 7. Nach den Terroranschlägen vom 11.09.2002 in New York City ist die Behörde diesem Anspruch beispielsweise gerecht geworden. Vgl. auch Groß/Beyhs (2001), S. 29.Google Scholar
  437. 825.
    Lang/Lipton (1997), S. 242.Google Scholar
  438. 826.
    Vgl. Kaplan (1980), S. 195.Google Scholar
  439. 827.
    Vgl. Sonnemann (1989), S. 22.Google Scholar
  440. 828.
    Als Beweis für diese Behauptung wurde die im Vergleich zu anderen Bundesbehörden geringe Anzahl an Verordnungen angeführt. Vgl. Sonnemann (1989), S. 22.Google Scholar
  441. 829.
    United States Senate (1976), S. 20–22.Google Scholar
  442. 830.
    Vgl. Nelligan (1980), S. 113.Google Scholar
  443. 831.
    Vgl. Lang/Lipton (1997), S. 242 m. w. N.Google Scholar
  444. 832.
    Vgl. Lang/Lipton (1997), S. 242.Google Scholar
  445. 833.
    Vgl. auch Müller/Vogelsang (1979), S. 14, die diese Option generell in der US-amerikanischen Regulierungspraxis aufzeigen.Google Scholar
  446. 834.
    Müller/Vogelsang (1979), S. 14.Google Scholar
  447. 835.
    Vgl. Müller/Vogelsang (1979), S. 14, deren Feststellung die gesamte Regulierungspraxis in den USA betrifft.Google Scholar
  448. 836.
    Vgl. Friedman (1981), S. 38–47.Google Scholar
  449. 837.
    Vgl. SEC (2003a), http://www.sec.gov/about/whatwedo.shtml (Abfrage: 26.02.2003).Google Scholar
  450. 838.
    Siehe bereits Abschnitt 3.1.2.1.Google Scholar
  451. 839.
    Vgl. den empirischen Nachweis von Francfort/Rudolph (1992), S. 1059–1079. Im US-amerikanischen System ist ferner die Fremdfinanzierimg durch bonds bedeutsam.Google Scholar
  452. 840.
    O. V. (1994), S. 89.Google Scholar
  453. 841.
    Zu den institutionellen Investoren zählen z. B. Wertpapierhandelshäuser, Makler, Versicherungsunternehmen, Investmentgesellschaften sowie Pensionsfonds. Vgl. Schimmöller (1974), S. 10–11.Google Scholar
  454. 842.
    Vgl. GAO (2002a), S. 3, 7.Google Scholar
  455. 843.
    Vgl. International Business Publications (2002), S. 64.Google Scholar
  456. 844.
    Vgl. SEC (2003o), http://www.sec.gov/about/gpra2004_2002.pdf (Abfrage: 31.08.2003).Google Scholar
  457. 845.
    Vgl. Wiemann (1987), S. 179.Google Scholar
  458. 846.
    Siehe zur Konkretisierung Fußnote 297.Google Scholar
  459. 847.
    Geschieht die Veröffentlichung bewusst, ist die Information allen Investoren zur selben Zeit mitzuteilen. Erfolgt die Preisgabe unabsichtlich, so hat ein Unternehmen die Information „unverzüglich“ (innerhalb von 24 Stunden) offen zu legen. Die Bekanntgabe kann mittels Form 8-K erfolgen. Vgl. SEC (2000j), http://www.sec.gov/rules/final/33-7881.htm (Abfrage: 26.03.2003). Zu den ersten enforcement-Fällen u. a. gegen Siebel Systems, Inc. und Motorola, Inc. vgl. SEC (2002i), http://www.sec.gov/news/press/2002-169.htm (Abfrage: 26.03.2003).Google Scholar
  460. 848.
    Vgl. o. V. (2001), S. 74.Google Scholar
  461. 849.
    Vgl.Glaum/Mandler (1996), S. 180.Google Scholar
  462. 850.
    Diese Feststellung leitet sich aus der Verfahrenspraxis der SEC ab, Geldbußen und herausgegebene Gewinne verklagter Unternehmen und Individuen finanziell geschädigten Investoren zugute kommen zu lassen. Siehe Abschnitt 4.1.9.2 und 4.1.9.3.Google Scholar
  463. 851.
    In Deutschland wird die Gruppe der Anleger vor allem im juristischen Lager unter Verweis auf das verfassungsrechtliche Sozialstaatsprinzip als besonders schutzwürdig hervorgehoben. Vgl. statt vieler Hopt (1975), S. 288–289. Anders als andere Interessengruppen unterliegen die Anleger einem elementaren Risiko des Substanzverlustes, dessen Ausmaß von den Unternehmensverantwortlichen mit beeinflusst wird. Vgl. Renner (1976), S. 10; Ekkenga (1998), S. 27. Der Schutz der Anleger wird in der EU — anders als nach angelsächsischem Verständnis — neben kapitalmarktrechtlichen Regelungen durch das Gesellschaftsrecht wahrgenommen. Vgl. Ekkenga (1998), S. 15–16.Google Scholar
  464. 852.
    White/Sondhi/Fried (1998), S. 4. Siehe bereits Fußnote 19.Google Scholar
  465. 853.
    Zusätzlich sichern sich kurz-und langfristige Gläubiger in den USA durch zivilrechtliche Verträge mit den Kreditnehmern ab. Vgl. Wüstemann (1996), S. 424.Google Scholar
  466. 854.
    SFAC 1.34.Google Scholar
  467. 855.
    Vgl. Ballwieser/Kuhner (1994), S. 87–88; Haller (2000), S. 9.Google Scholar
  468. 856.
    SFAC 1.30.Google Scholar
  469. 857.
    Vgl. SFAC 1.24.Google Scholar
  470. 858.
    Vgl. SFAC 1.25.Google Scholar
  471. 859.
    Vgl. Herz et al. (1997), S. 39.Google Scholar
  472. 860.
    Müller/Vogelsang (1979a), S. 102.Google Scholar
  473. 861.
    Die Berücksichtigung politischer Interessen bei der SEC lässt sich anhand von Indizien erkennen, die einen Rückgriff auf journalistische Recherchen erfordern: einem Bericht der „Washington Post“ zufolge soll der amtierende US-Präsident George W. Bush Junior während seiner Zeit als Mitglied des Prüfungsausschusses und Berater der Harken Energy ein rechtswidriges Insidergeschäft getätigt haben, da er schon 16 Tage vor dem Verkauf seines Aktienpakets im Wert von 848.560 US-Dollar der Harken Energy von Finanzproblemen des Unternehmens gewusst haben soll. Das Bekanntwerden der finanziellen Nöte löste einen Kurssturz der Aktie aus. Zwar zeigte Bush der SEC seine Verkaufsabsicht an, die Frist für die Anzeige des durchgeführten Verkaufs überschritt er jedoch um etwa acht Monate. Bei der anschließenden Untersuchung der SEC — zu dieser Zeit war George Bush Senior noch Präsident — wurden jedoch keine Anhaltspunkte gefunden, die den Insiderverdacht erhärtet hätten. George W. Bush Junior beteuert von den Problemen der Harken Energy nichts gewusst zu haben, obwohl er nach Informationen des unparteiischen Zentrums für öffentliche Integrität (Center for Public Integrity) wöchentlich einen Bericht über die Finanzperspektiven der Harken Energy erhalten hatte. Die Untersuchungsakten können nach Auskunft der SEC nur veröffentlicht werden, wenn George W. Bush dem zustimme. Vgl. Allen/Lardner (2002), http://www.washingtonpost.com/wpdyn/articles/A1447-2002Jul 13.html (Abfrage: 15.07.2002). Die rechtliche Grundlage für die Verkaufsanzeige ist Sec. 16a) SEA. Die frühere Fristregelung von 10 Tagen nach Ablauf des Monats, in der eine Transaktion nach Sec. 16a) SEA stattgefunden hat, wurde durch Sec. 403 SOA transaktionsabhängig auf grundsätzlich zwei bzw. zehn Tage nach der Geschäftsdurchführung verkürzt.Google Scholar
  474. 862.
    Vgl. etwa o. V. (2001a), S. 21; Liebert (2002), http://www.ftd.de/bm/bo/1014399217561.html?nv=rs (Abfrage: 6.01.2003).Google Scholar
  475. 863.
    Vgl. SEC (2001a), S. VII.Google Scholar
  476. 864.
    Vgl. Buckley/Buckley/Plank (1980), S. 32.Google Scholar
  477. 865.
    Die meisten Kommissionsvorsitzenden waren vor ihrer Zeit bei der SEC als Anwälte tätig. Lediglich William H. Donaldson und Arthur Levitt waren von den hier aufgeführten Vorsitzenden in einer anderen Funktion beschäftigt. Donaldson ist u. a. Gründungsmitglied der Investmentfirma Donaldson, Lufkin & Jenrette und war Vorsitzender der New York Stock Exchange. Levitt war zuvor u. a. Vorsitzender von Wertpapierhandelsunternehmen. Vgl. Jaffe (2002), http://finance.pro2net.com/x36473.xml (Abfrage: 30.08.2003).Google Scholar
  478. 866.
    Interimsvorsitzende bis zur erneuten Ernennung eines Vorsitzenden durch den Präsidenten bleiben außer Betracht.Google Scholar
  479. 867.
    Quelle: SEC Historical Society (2003), http://www.sechistorical.org/museum/museum_chairmen.shtml (Abfrage: 13.03.2003).Google Scholar
  480. 868.
    Vgl. Niskanen ( 1933/1996), S. 41. Das Verhalten von Behörden hat Niskanen mit der ökonomischen Theorie der Bürokratie erläutert. Kritisch dazu Müller/Vogelsang (1979a), S. 109–111, die einen Automatismus der tatsächlichen Budgeterhöhung bezweifeln.Google Scholar
  481. 869.
    Vgl. Niskanen (1933/1996), S. 38.Google Scholar
  482. 870.
    Vgl. Bealing (1991), S. 125–195.Google Scholar
  483. 871.
    Vgl. Bealing (1991), S. 191–192.Google Scholar
  484. 872.
    Vgl. ebenso Müller/Vogelsang (1979a), S. 104–109, die verschiedene Verhaltensmodelle für Kommissionen erläutern.Google Scholar
  485. 873.
    Diese Feststellung gilt ebenso für private Instanzen mit privaten Finanziers.Google Scholar
  486. 874.
    Vgl. Müller/Vogelsang (1979a), S. 111.Google Scholar
  487. 875.
    Vgl. Böckem (2000), S. 44.Google Scholar
  488. 876.
    Regulators are not automatons, but men and women…“, Hilton (1972), S. 47.Google Scholar
  489. 877.
    Vgl. Staff to the Senate Committee on Governmental Affairs (2002), S. 31.Google Scholar
  490. 878.
    Vgl. GAO (2002d), S. 3.Google Scholar
  491. 879.
    Davon kamen im Jahr 2002 etwa 80% der Kontakte durch das Internet, per e-mail oder durch das Telefon zustande. Die Zahl der Beschwerden lag bei 21.613 im Jahr 2002, hiervon richteten sich 9.452 gegen Händler oder Makler. Vgl. SEC (2003e), S. 24–25.Google Scholar
  492. 880.
    Vgl. GAO (2002d), S. 3. Die Beschwerden und Anfragen beziehen sich auf sämtliche Regulierungsbereiche des Kapitalmarkts. Die Zuständigkeit der enforcement-Mitarbeiter ist nicht auf die Berichterstattung von Unternehmen begrenzt.Google Scholar
  493. 881.
    Quelle: SEC (2003e), S. 25.Google Scholar
  494. 882.
    Vgl. Staff to the Senate Committee on Governmental Affairs (2002), S. 9; ähnlich in 2000 SEC (2000e), S. 3.Google Scholar
  495. 883.
    Die SEC wurde nach dem Bilanzskandal Enrons kritisiert, weil red flags (z. B. Veränderung der Geschäftstätigkeit, rasantes Wachstum) in den Abschlüssen Enrons im screening process missachtet bzw. übersehen wurden. Vgl. Staff to the Senate Committee on Governmental Affairs (2002), S. 35.Google Scholar
  496. 884.
    Vgl. GAO (2002d), S. 5.Google Scholar
  497. 885.
    Vgl. SEC (2001a), S. 69.Google Scholar
  498. 886.
    Vgl. GAO (2002a), S. 23.Google Scholar
  499. 887.
    Vgl. Nocera (2002), S. 41; Walker (2002), http://www.pwccomperio.com/search97cgi/s97is_english.dll (Abfrage: 5.01.2003).Google Scholar
  500. 888.
    Vgl. Staff to the Senate Committee on Governmental Affairs (2002), S. 11.Google Scholar
  501. 889.
    Vgl. GAO (2002a), S. 6.Google Scholar
  502. 890.
    Vgl. SEC (2002j), http://www.sec.gov/news/studies/payparity.htm (Abfrage: 18.10.2002).Google Scholar
  503. 891.
    Vgl. SEC (2002j), http://www.sec.gov/news/studies/payparity.htm (Abfrage: 18.10.2002).Google Scholar
  504. 892.
    Vgl. SEC (2002j), http://www.sec.gov/news/studies/payparity.htm (Abfrage: 18.10.2002).Google Scholar
  505. 893.
    Vgl. Walker (2002), http://www.pwccomperio.com/search97cgi/s97is_english.dll (Abfrage: 5.01.2003).Google Scholar
  506. 894.
    Die erforderlichen Ressourcen für eine Normdurchsetzung hängen überdies vor allem von den rechtlichen Tatbestandsmerkmalen, der Zahl der Investoren und der Beklagten sowie der Kooperation der Beklagten ab. Vgl. SEC (2000a), http://www.sec.gov/about/gpra1999-2000.shtml (Abfrage: 26.11.2002).Google Scholar
  507. 895.
    Ketz (1999), S. 52.Google Scholar
  508. 896.
    Vgl. SEC (2002j), http://www.sec.gov/news/studies/payparity.htm (Abfrage: 18.10.2002).Google Scholar
  509. 897.
    Vgl. Unger (2001), http://www.sec.gov/news/speech/spch465.htm (Abfrage: 25.02.2003); zu weiteren Gründen GAO (2002a), S. 5.Google Scholar
  510. 898.
    Vgl. GAO (2002e), S. 6.Google Scholar
  511. 899.
    Vgl. GAO (2001a), S. 1.Google Scholar
  512. 900.
    Siehe Abschnitt 4.1.10.Google Scholar
  513. 901.
    Vgl. SEC (2002j), http://www.sec.gov/news/studies/payparity.htm (Abfrage: 18.10.2002).Google Scholar
  514. 902.
    Vgl. White House (2003), http://www.whitehouse.gov/news/releases/2003/01/20030111-l.html (Abfrage: 27.03.2003).Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Marcus Kiefer

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