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Schlussbetrachtung

  • Stephanie Elisabeth Hauser
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Zusammenfassung

Ziel der Arbeit war es, die Informationsverarbeitung und Informationseffizienz des Neuen Marktes anhand einer Analyse der Kursreaktion um die Bekanntgabe von Adhoc-Meldungen zu untersuchen.

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References

  1. 2.
    ROder (1999) hingegen stellt für Standardwerte betragsmäßig höhere Kursreaktionen bei positi-ven Meldungen fest.Google Scholar
  2. 3.
    Bei seiner Untersuchung der Kursreaktion deutscher Unternehmen stellt Roder (1999) eine durchschnittliche abnormale Rendite am Ereignistag von 2,01% fest (Es handelt sich hier um einen Betrags-Wert, in Röders Arbeit werden positive und negative Meldungen in einer Stichprobe behandelt).Google Scholar
  3. 4.
    Röder (1999) beobachtet durchschnittlich 1,35 Meldungen je halbes Jahr für traditionelle Unter-nehmen. Die Ergebnisse sind jedoch nicht unmittelbar vergleichbar, da Röder einen früheren Zeitraum betrachtet und allgemein ein Anstieg der Anzahl an Ad-hoc-Meldungen zu beobachten ist.Google Scholar
  4. 5.
    Oerke (1999) stellt in einer Gesamtanalyse kumulierte abnormale Renditen von ca. 4,5% für po-sitive Meldungen und ca. -4% für negative Meldungen fest (innerhalb einer Ereignisperiode von ±10 Tagen); Roder (1999) misst in einem Zeitraum um ±3 Tage um die Bekanntgabe von Adhoc-Meldungen eine abnormale Performance API von 3–6% (verschiedene Zeiträume und Segmente).Google Scholar
  5. 6.
    Der Neue Markt stellt dabei keine Ausnahme dar, May (1990), S. 327, stellte bei einer Auswer-tung von 68 Untersuchungen fest, dass in 81% der Tests die halbstrenge und strenge Form der Informationseffizienz verworfen wird; auch Fama (1991) ist sich bei der Formulierung seiner testbaren Hypothesen zu den verschiedenen Stufen der Informationseffizienz darüber im klaren, dass die Realität immer mehr oder weniger geringe Abweichungen vom Modell zeigen wird. Er fügt daher seinen Ausführungen hinzu, dass jeder seine eigene Interpretation der Abweichungen bezüglich der Informationseffizienz finden muss. Siehe Fama (1991), S. 1575: “Each reader is then free to judge the scenarios where market efficiency is a good approximation (that is, deviations from the extreme version of the efficiency hypothesis are within information and trading costs) and those where some other model is a better simplifying view of the world.”Google Scholar
  6. 8.
    Das Teilportfolio “Prozesse” weist allerdings lediglich ein n = 3 auf, so dass aufgrund der klei-nen Stichprobengröße dieses Ergebnis mit Vorsicht zu behandeln ist.Google Scholar
  7. 9.
    Auch hier sind die Teilportfolios “Insolvenzverfahren” und “Übernahme” durch eine geringe Stichprobengröße geprägt.Google Scholar
  8. 10.
    Im Gegensatz stellen Roder (1999) und Oerke (1999) keine signifikante Informationswirkung von Personalveränderungen fest; Nowak (2001) stellt zwar eine Kurserheblichkeit von Personalveränderungen fest, weist aber auf den kleinen Stichprobenumfang in dieser Meldungskategorie hin.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Stephanie Elisabeth Hauser

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