Advertisement

Einführung

  • Stephanie Elisabeth Hauser
Chapter
  • 109 Downloads

Zusammenfassung

Anfang der 70er Jahre entwickelte Eugene Fama das grundlegende Konzept des informationseffizienten Kapitalmarktes. Vereinfacht ausgedrückt bezeichnet man demnach einen Markt als informationseffizient, wenn die Preise der an ihm gehandelten Wertpapiere alle verfügbaren Informationen jederzeit vollständig und korrekt widerspiegeln. 1 Mit Ball/Brown (1968) und Fama/Fisher/Jensen/Roll (1969) entstand zunächst eine neue Richtung in der empirischen Kapitalmarktforschung, die mit Event-Study beziehungsweise Ereignisstudie bezeichnet wird und unter anderem die Informationsverarbeitung des betrachteten Marktes analysiert. Untersuchungsgegenstand ist die Reaktion des Kapitalmarktes auf ein oder mehrere Arten von Ereignissen.2 Theoretische Überlegungen und Modellformulierungen, wie beispielsweise die von Fama (1970) zur Informationsverarbeitung und Informationseffizienz entstanden erst auf Basis dieser und weiterer empirischer Untersuchungen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

References

  1. 1.
    Vgl. Fama (1970), S. 383, im Original: “A market in which prices any time ‘fully reflect’ all available information is called efficient.Google Scholar
  2. 3.
    Zum CAPM und zur Dividendenproblematik siehe beispielsweise Copeland/Weston (1992), S. 193 ff. bzw. 544 ff. oder Brealey/Myers (1991), S. 165 ff. bzw. 376 ff.Google Scholar
  3. 4.
    Die Hypothese der rationalen Erwartungen geht auf Muth (1961) zurück; zu Übersichten von Arbeiten zur Marktrationalität siehe Sawazki (1996), Kugler (1994), S. 138 ff., Sauer (1996), S. 60 ff.Google Scholar
  4. 10.
    Vgl. Grünwald (1980), S. 210 ff., mit einer Gegenüberstellung von Ergebnissen deutscher und amerikanischer Untersuchungen.Google Scholar
  5. 12.
    Vgl. Thompson (1995), S. 966, Woolridge (1983), S.4; Barclay/Litzenberger (1988), S. 71 f., Thompson/Olson/Dietrich (1988), S. 448.Google Scholar
  6. 14.
    Auch die im folgenden aufgeführten Arbeiten untersuchen ähnliche Ereignisklassen; Unterschiede bestehen teilweise in der Aggregation verschiedener Unterklassen und vor allem in den für die verschiedenen Klassen festgestellten Kurswirkungen. Zu einer Gegenüberstellung der festgestellten Kurswirkungen für ausgewählte Ereignisklassen siehe Nowak (2001).Google Scholar
  7. 34.
    Karl Raimund Poppers philosophisch-erkenntnistheoretisches Programm ging aus der geistigen Auseinandersetzung mit dem logischen Positivismus des Wiener Kreises hervor und fand seinen ersten Niederschlag in Poppers “Logik der Forschung” (1935 erschienen); Zur Diffusion des Kritischen Rationalismus in der Betriebswirtschaftslehre siehe Kreischmann (1990).Google Scholar
  8. 35.
    Zu theoriegeleitet-empiristischen Forschungsansätzen siehe beispielsweise Raffeé/Abel (1979); zum philosophischen Fundament des kritischen Rationalismus siehe Wallner (1991) oder Buttiglione (1991); zur Erkenntnisgewinnung im kritischen Rationalismus siehe beispielsweise Sievering (1988), Vollmer (1988), Pähler (1988); zur Erkenntnistheorie im Zusammenhang mit der Kapitalmarktforschung siehe Arrow (1974), S. 4, mit Bezug unter anderem auf Popper.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Stephanie Elisabeth Hauser

There are no affiliations available

Personalised recommendations