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Target Costing zur Steuerung von Produktinnovationsprozessen

  • Jens Wilhelm Meyer
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Zusammenfassung

In der Literatur finden sich verschiedene, jeweils wichtige Teilaspekte des Konzeptes in den Vordergrund stellende Definitionen des Target Costing. Beispielhaft seien die drei folgenden betrachtet:
  • Sakurai definiert Target Costing “as a cost management tool for reducing the overall cost of a product over its entire life cycle with the help of the production, R&D, marketing and the acoounting departments1.

  • Gemäß Horvath ist das Target Costing „ein umfassendes Bündel an Kostenplanungs-, Kostenkontroll- und Kostenmanagementinstrumenten, die schon in den frühen Phasen der Produkt- und Prozeßgestaltung zum Einsatz kommen, um die Kosten frühzeitig im Hinblick auf die Marktanforderungen gestalten zu können2.

  • Ewert und Wagenhofer heben den Planungsaspekt des Target Costing hervor, indem sie es als „ein aus Japan stammendes Verfahren für die Planung und Einführung neuer Produkte3 charakterisieren.4

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Literatur

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    Vgl. Zahn W. (1995), S. 149. Hahn sieht in der Verstärkung der Marktorientierung sogar einen Hauptzweck des Target Costing [vgl. Hahn D. (1993), S. 110.]. In der Tat könnte man die Marktorientierung auch als eine Zwecksetzung des Target Costing ansehen. Sie ist hier jedoch als Merkmal aufgeführt, da sie letztlich kein Selbstzweck ist, sondern der Sicherstellung des finanziellen Innovationsziels dient.Google Scholar
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Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Jens Wilhelm Meyer

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