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Zusammenfassung

Warum können einige Unternehmen einer Branche radikale Umfeldveränderungen1 nutzen, um erfolgreich zu wachsen, während andere stagnieren und sich mit den neuen Gegebenheiten nicht zurechtfinden? Diese Frage wird angesichts der zunehmenden Veränderungsgeschwindigkeit insbesondere in Hochtechnologiebranchen immer wichtiger. Aber auch die Auswirkungen planvoller Veränderungen der Umfeldbedingungen von Unternehmen, wie dies bei der Deregulierung von Industrien (z. B. Telekommunikation und Energie) und der Privatisierung von Staatsunternehmen (z. B. bei Bahn und Post) der Fall ist, gewinnen in den letzten Jahren in Forschung und Praxis an Relevanz. Gerade die Deregulierung der Elektrizitätswirtschaft war und ist deshalb Gegenstand der intensiven öffentlichen Diskussion, da nahezu jeder Bürger Deutschlands von der Wirkung der Veränderungen in Preis und Servicequalität betroffen ist. Aber auch die Agenden von multinationalen Konzernen werden durch die Diskussion der Produktionsbedingungen am Industriestandort Deutschland und dem wichtigen Faktor Energiekosten bestimmt. Nicht zuletzt die Bemühungen einzelner Unternehmen, sich durch Differenzierung und Markenaufbau2 zu positionieren, führt zu breitem Interesse der Öffentlichkeit für den strategischen Wandel in der Elektrizitätswirtschaft (vgl. Student, 1999: 90). Wie der Energienotstand im US-amerikanischen Kalifornien deutlich zeigt, muss bei einer Deregulierung immer auch die wirtschaftliche Entwicklung und das Anpassungsverhalten der einzelnen Unternehmen betrachtet werden, damit das Ziel der Steigerung des Gemeinwohls erreicht werden kann.

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Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Berthold A. Wurm

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