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Zusammenfassung

Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass temporäre M&A Netzwerke vor allem dazu dienen, Vorteile von Arbeitsteilung und Spezialisierung im Wissensbereich wahrzunehmen. Diese Organisationsform bietet den entscheidenden Vorteil, dass Wissen und Kompetenzen transaktionsspezifisch zusammengestellt werden und die Projektnetzwerke damit den stetig steigenden Flexibilitätsanforderungen entsprechen können (These 1). Eine Besonderheit der M&A Netzwerke liegt darin, dass sie in der Regel nicht durch den Kunden, sondern durch einen der Dienstleister gesteuert werden. Es gibt also eine „doppelte Spitze“ bestehend aus Kunde und transaction leader. Der Kunde verfugt tiber Macht, besitzt jedoch zumeist nicht das notwendige Wissen, um diese Macht einzusetzen. Der transaction leader verfugt hingegen über Transaktionswissen, ist aber nur „fast“ weisungsbefugt und muss sich daher einer Mischung aus Kooperation und Autorität bedienen, um die Leistungen der anderen Dienstleister einzufordern.

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Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Vivien Lo

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