Advertisement

Rahmenbedingungen und ökonomische Grundlagen

  • Andreas Franz
Part of the Markt- und Unternehmensentwicklung book series (MAU)

Zusammenfassung

Die Internet-Ökonomie und ihre Effekte auf das wirtschaftliche und soziale Umfeld wurden medial diskutiert, die ökonomischen Grundlagen der Geschehnisse blieben bei dieser Diskussion jedoch etwas außen vor.1 Deshalb soll das Wettbewerbsumfeld erörtert (2.1) und Wettbewerbsmerkmale (2.2) sowie Produktarchitekturen (2.3) der Internet-Ökonomie dargestellt werden, um die Treiber fir die Veränderungen von Organisationen zu charakterisieren.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 4.
    Vgl.hierzu Zerdick et al. (2001), S. 151–156.Google Scholar
  2. 9.
    Vgl.Kapitel 3.1.Google Scholar
  3. 12.
    Vgl. Varian/Shapiro (1999), S. 13. Die Gründe für die Entstehung von Netzwerkeffekten sind mehrschichtig. Vgl. Katz/Shapiro (1985), S. 424. Einen guten Überblick gibt auch Reed (1999).Google Scholar
  4. 13.
    Vgl. Reed (2001), S. 23.Google Scholar
  5. 14.
    Vgl. hierzu Messerschmidt (2000), S. 232f. Siehe u.a. auch Katz/Shapiro (1985), Katz/Shapiro (1992)) oder Thum (1995) im Rahmen von Regulierungsfragen.Google Scholar
  6. 15.
    Dieser Zusammenhang wird auch als Reeds law bezeichnet. Vgl. Reed (2001), S. 24.Google Scholar
  7. 16.
    Vgl. Picot/Reichwald/Wigand (2001), S. 65.Google Scholar
  8. 18.
    Beispielsweise ein Internet-Portal, welches eigentlich nur eine Kundenschnittstelle darstellt und ohne Dritt¬anbieter keinen signifikanten Kundenmehrwert liefert. (z.B. Yahoo! Portal und Shoppingangebote von Drittanbietem als Komplementärgüter).Google Scholar
  9. 19.
    Katz (1994), S. 106. Tipping wird in vielen Bereichen als epidemische Fortpflanzung diskutiert. Gladwell definiert in diesem Kontext drei Gesetzmäßigkeiten: Das „law of the few“ beschreibt die Tatsache, dass nur eine kleine Gruppe an Personen mit besonderen Eigenschaften eine Epidemie auslösen kann. Dies ist aller¬dings abhängig vom „stickiness factor`, also der Art und Weise, wie die Botschaft von den ersten Nutzern (so genanne „early adopters”) übermittelt wird. Des weiteren spielt der „power of context“ eine wichtige Rol¬le, worunter Gladwell Situationen oder Orte versteht, in denen sich bestimmte Botschaften besonders leicht übermitteln lassen (z.B. themenspezifische Online-Communities). (Vgl. hierzu Gladwell (2000)).Google Scholar
  10. 20.
    Vgl. u.a. Katz/Shapiro (1992), S. 55–84.Google Scholar
  11. 24.
    Je größer die installierte Basis bzw. die Erwartung über die zukünftige Größe der installierten Basis eines bestimmten Netzwerks/Unternehmens ist, desto wahrscheinlicher wird es, dass ein Kunde das Produkt dieses Netzwerks/Untemehmens kauft (geschwungene Kurve). Ohne Netzwerkeffekt ist die Wahrscheinlichkeit des Kaufs im Verhältnis 1:1 proportional zum bestehenden Marktanteil (gestrichelte Diagonale).Google Scholar
  12. 26.
    Vgl. Kleinaltenkamp (1993), S. 1ff. 2s Vgl. 25 Vgl. Diskussion bei Economides (1996).Google Scholar
  13. 27.
    Vgl. Kleinaltenkamp (1993), S. 1ff.Google Scholar
  14. 28.
    Vgl. Grindley (1995Google Scholar
  15. Internet selbst hat seinen Erfolg der Schaffung eines nahezu weltweit akzeptierten Kommunikations¬standards sowie eines Standards zur Präsentation von Dokumenten zu verdanken. 29 Vgl. hierzu Fleisch (2001), S. 27–28.Google Scholar
  16. 30.
    Vgl. hierzu Grindley (1995), S. 22–23.Google Scholar
  17. 35.
    Vgl. hierzu Grindley (1995), S. 25.Google Scholar
  18. 36.
    Vgl. Katz (1994), S. 105.Google Scholar
  19. 38.
    Vgl. Borowicz/Scherm (2001), S. 400ff oder Besen/Farrel (1994).Google Scholar
  20. 39.
    Vgl. Picot/Reichwald/Wigand (2001), S. 68.Google Scholar
  21. 42.
    Vgl. u.a. Varian/Shapiro (1999), S. 184ff. oder Zerdick et al. (2001), S. 162.Google Scholar
  22. 43.
    Vgl. hierzu Katz (1994), S. 95.Google Scholar
  23. 44.
    Vgl. zur näheren Beschreibung von Innovationsrenten und Innovationserfolg, Hauschildt (1993), S. 300ff.Google Scholar
  24. 47.
    Vgl. Kelly (1998), S. 64 ff.Google Scholar
  25. 53.
    Vgl. Wertschöpfungsnetzwerkbetrachtung für Unternehmen unter starken Netzwerkeffekten u.a. bei Cartwright/Oliver (2000)Google Scholar
  26. 57.
    Innovationen können als neuartige Mittel-Zweck-Kombinationen verstanden werden. D.h., sie vereinen immer Aspekte des Markts (-)Zweck) und der Lösung eines (technischen) Problems (4 Mittel). Vgl. Hauschildt (1997), S. 1. Nach Schumpeter sind Innovationen die „Durchsetzung neuer Kombinationen“ Schumpeter (1993), S. 111. Was neu ist, ist allerdings ein zu diskutierender Begriff. Vgl. Hauschildt (1993), S. 319f. oder Braun (1991), S. 3ff.Google Scholar
  27. 63.
    Abbildung in Anlehnung an Tushman/Murmann (1998), S. 246.Google Scholar
  28. 65.
    Henderson/Clark (1990), S. 12. oder zur ähnlichen Klassifikation Hauschildt (1997), S. 3–6.Google Scholar
  29. 66.
    Vgl. Henderson/Clark (1990), S. 12 ff., Christensen (1997), S. 29ff.Google Scholar
  30. 71.
    Vgl. Abernathy (1978), S. 70 ff.Google Scholar
  31. 72.
    Utterback (1994), S. 25.Google Scholar
  32. 76.
    Vgl. auch Abschnitt 2.3.1.Google Scholar
  33. 77.
    Henderson/Clark (1990), S. 14.Google Scholar
  34. 78.
    Die Begriffe Unsicherheit und Unklarheit werden nach der Defmition von Schrader/Riggs/Smith (1993), S. 81 verwendet Unsicherheit richtet sich demnach auf Art und Ausprägung der Verteilung der Eintrittswahr¬scheinlichkeiten; Unklarheit bezieht sich auf das Verständnis der relevanten Variablen sowie deren Kausal¬zusammenhänge.Google Scholar
  35. 79.
    Vgl. Henderson/Clark (1990), S. 15 ff. Henderson und Clark stellten in ihrer empirischen Untersuchung der Photolithographiebranche fest, dass architektonische Innovationen fier die etablierten Unternehmen verhee¬rende Folgen hatten. Keine der zum jeweiligen Zeitpunkt führenden Unternehmen war in der Lage, diese Marktfihrerschaft auch in der nächsten Generation zu behaupten.Google Scholar
  36. 80.
    Tushman/Murmann (1998), S. 244.Google Scholar
  37. 81.
    Vgl. Tushman/Murmann (1998), S. 244f. s3 Tushman/Murmann (1998), S. 249.Google Scholar
  38. 82.
    Tushman und Murmann formulieren unterschiedliche Hypothesen für die Entstehung von dominanten De¬signs in Abhängigkeit vom Produkt und von den Eigenschaften des Marktes. Vgl. Tushman/Murmann (1998), S. 252f.Google Scholar
  39. 83.
    Vgl. Tushman/O’Reilly/Charles (1996), S. 9.Google Scholar
  40. 84.
    Abbildung in Anlehnung an Utterback (1994), S. 82.Google Scholar
  41. 85.
    Utterback (1994), S. 25f.Google Scholar
  42. 86.
    Vgl. Utterback (1994), S. 95.Google Scholar
  43. 87.
    Vgl. Grindley (1995) S. 8f.Google Scholar
  44. 88.
    Zur weiteren Abgrenzung siehe Kapitel 2.3.2.Google Scholar
  45. 89.
    Vgl. Tushman/Murmann (1998), S. 255f.Google Scholar
  46. 90.
    Unter tazitem Wissen versteht man Fähigkeiten, die nur implizit vorhanden sind und nur über eine persönli¬che Erfahrung übertragen werden können. Vgl. hierzu Polanyi (1985), S. 13ff. Vor allem bei Wissenstransfer spielt tazites Wissen eine große Rolle und erfordert eine Reihe an persönlichen „face-to-face“ Übermittlun¬gen, was eine Kontrolle von Subsystemen erschwert. ( Vgl. Teece (1998), S. 63 ).Google Scholar
  47. 92.
    Teece (1986), S. 287.Google Scholar
  48. 93.
    Vgl. hierzu Teece (1998), S. 65–67.Google Scholar
  49. 94.
    In Anlehnung an Teece (1998), S. 67. 99Vgl. Kogut (2000), v.a. S. 418.Google Scholar
  50. 95.
    Choke Points stellen die Inhaber von zentralen Technologieangeboten dar, die Grundlage fir Geschäftstätig¬keit der Partner sind. Vgl. hierzu Teece (1998), S. 72.Google Scholar
  51. 96.
    Vgl. Teece (1996), S. 194.Google Scholar
  52. 97.
    Vgl. Teece (1986), S. 288f. und Kapitel 2. 3. 1.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Andreas Franz

There are no affiliations available

Personalised recommendations