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Zusammenfassung

Bereits seit langem wird in der bankbetriebswirtschaftlichen Literatur darauf hingewiesen, dass durch den Trend zur Universalbank eine gewisse Sättigung im deutschen Kreditgewerbe erreicht und auch durch Produktinnovationen nur kaum dem Wettbewerbsdruck zu entkommen ist. Vielmehr wird das Augenmerk auf Strategien gelegt, mit denen sich ein Kreditinstitut von den Mitbewerbern im Markt absetzen und einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil schaffen kann. Diese Strategien sind entweder darauf ausgerichtet, neue Teilmärkte zu erschließen, technologische Entwicklungen zu nutzen oder anderweitige geschäftspolitische Konzeptionen einzusetzen, um die bereits vorhandenen Kunden besser zu bedienen oder weitere Kunden hinzuzugewinnen. Der Fokus auf die Zufriedenstellung der Konsumenten hat dabei zu einer Vielzahl von Zielgruppenstrategien geführt, die allesamt angewandt werden, um lukrative Märkte abzugrenzen. In diesem Zusammenhang wird vielfach der Begriff der Nische verwendet. Die Entdeckung von Nischenmärkten wird thematisiert, die Ergreifung von Nischenstrategien diskutiert und schließlich die Existenz von Nischenbanken erklärt, ohne dass eine einheitliche Begriffsverwendung etabliert, geschweige denn eine distinkte Definition aufgestellt wurde. Die Erklärung des Gesamtkomplexes von Nischen im Kreditgewerbe, die Darstellung unterschiedlicher Nischenstrategien sowie die Definition von Nischenbanken fehlt bisher in der kreditwirtschaftlichen Wissenschaft. Hier setzt der folgende Beitrag an.

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Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Jan Grasshoff

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