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Integration der Ausländer in den demokratischen Verfassungsstaat: Ziele und Aufgaben

  • Dieter Oberndörfer
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Part of the Sozialwissenschaft book series (WiWiss)

Zusammenfassung

Als der deutschen Öffentlichkeit bewusst wurde, dass Millionen zugewanderter Ausländer nicht mehr in ihre Heimatländer zurückkehren, sondern in Deutschland verbleiben würden, rückten im Streit über die Ausländerpolitik zunehmend Forderungen nach „Integration“ der Zuwanderer in den Mittelpunkt. Der Begriff Integration blieb dabei unbestimmt, diffus und unreflektiert. Meist wurde so getan als ob jedermann wüsste, was Integration bedeute, was ihre Ziele und Formen seien. Viele, die sich dem Chor der Forderungen anschlossen, besaßen dazu selbst keine klaren eigenen Vorstellungen. Die meisten meinten wohl mit Integration die Assimilierung der Ausländer, ihre Einschmelzung in die deutsche Gesellschaft mit darauf folgendem Unsichtbarwerden. Da solche und andere Vorstellungen von Integration, von vielen Ausländern auf Grund ihrer physischen Eigenschaften und kulturellen Überlieferungen nicht erfüllbar waren, konnten Forderungen nach Integration sogar für die Verhinderung weiterer Zuwanderung instrumentalisiert werden.

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© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH/GWV Fachverlage, Wiesbaden 2004

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  • Dieter Oberndörfer

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