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Gütekriterien

  • Hans-Ullrich Mühlenfeld
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Zusammenfassung

Für eine empirische Untersuchung und die in ihr verwendeten Messinstrumente existieren verschiedene sogenannte Gütekriterien, mit denen sich einerseits messen lässt, wie verlässlich die Messinstrumente sind und andererseits, ob die erhobenen Daten insgesamt als gültig für die zu messenden Sachverhalte angesehen werden können. Diese Gütekriterien sind die Validität (Gültigkeit), die Reliabilität (Verlässlichkeit) und die Objektivität. Im Grunde sind diese für eine soziologische Untersuchung nicht so interessant, dass sie expliziert werden müssen. Insbesondere, wenn Sekundäranalysen mit großen Datensätzen wie dem ALLBUS oder dem SoeP durchgeführt werden, stellt sich die Frage nach den Gütekriterien nur selten, da davon ausgegangen werden kann, dass sie gegeben sind. Bei der vorliegenden Untersuchung verhält es sich ein wenig anders, da es sich um ein Experiment handelt. Diese Untersuchungsmethode gehört zwar zum Repertoire der Soziologie, wird aber m.E. eher selten verwendet. Zwar gelten sowohl für eine Bevölkerungsumfrage wie für ein Experiment dieselben Gütekriterien, allerdings werden sie unterschiedlich sicher gestellt. Die nachfolgenden Abschnitte gehen daher explizit auf die Gütekriterien im Allgemeinen und in Bezug auf das Experiment im Speziellen ein. Dabei wird ausschließlich der Validität Beachtung geschenkt.

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Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Hans-Ullrich Mühlenfeld

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