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Soziale Präsenz — Kommunikation und ihre Komplexität

  • Hans-Ullrich Mühlenfeld
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Zusammenfassung

Soziale Präsenz ist ein komplexes Konstrukt, mit dem versucht wird, unterschiedliche Kommunikationssituationen zu beschreiben. Generell ist Soziale Präsenz das Gefühl, mit jemandem anderes zusammen zu sein33. Soziale Präsenz ist dabei u.a. Gegenstand von zwei Zweigen der Tele-Kooperations- und Tele-Kollaborationsforschung, also jener Forschung, die sich mit der Zusammenarbeit von Personen, die nicht an ein und demselben Ort sind, auseinandersetzt. Typische Felder sind hier die Kooperation bei der Arbeit (Boos, Jonas, Sassenberg 2000; Bilsev 2002, Mühlenfeld 2003a), Kooperation in der Ausbildung (Steeples und Jones 2002, Ligorio 2001; Rourke et al. 2001), Kooperation in der Medizin (Mutter 2002; Stock 2002) und Kooperation im Dienstleistungsbereich (Chapman und Rowe 2001). Einer dieser Zweige beschäftigt sich mit der Kooperation zwischen Mensch und Maschine, wobei versucht wird, die Schnittstellen (Interfaces) einer Maschine (z.B. dem Computer) so zu gestalten, als ob die Maschine ein echtes Gegenüber sei34. Der andere Zweig, um den es in der vorliegenden Untersuchung geht, bezieht sich auf die Soziale Präsenz in Mensch-zu-Mensch Interaktionen. Hierbei dreht sich das Interesse um den Einfluss des Mediums auf die Kommunikationssituation und die Kommunizierenden. Bei der Exploration des Einflusses, werden u.a. Vergleiche zwischen elektronisch mediatisierter Kommunikation und der Face-to-Face Kommunikation vorgenommen, wobei die Face-to-Face Kommunikation als Parameter für alle anderen Formen der Kommunikation gilt.

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© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

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  • Hans-Ullrich Mühlenfeld

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