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Nicht-etablierte Kleinparteien

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Part of the Sozialwissenschaft book series (SozWi)

Zusammenfassung

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) ist ein Kind der Ökologiebewegung. Ihre Vorgeschichte reicht bis in die siebziger Jahre zurück. Nachdem die ökologischen Grenzen des Wirtschaftswachstums zunächst nur in kleinen Kreisen eine Thematisierung erfuhren und in den Programmen der politischen Parteien kaum Platz einnahmen, erregte vor allem der erste Bericht des „Club of Rome”1 großes Aufsehen in der Öffentlichkeit. Neben lokalen Protestgruppen entstanden allmählich größere Vereinigungen mit dem Schutz der Umwelt als erklärtem Ziel. Der Zusammenschluss von 16 Bürgerinitiativen zum Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) im Juni 1972 symbolisiert diese Tendenz. Ab Mitte des Jahrzehnts wuchsen Bestrebungen nach bundesweit agierenden Verbänden. So entstand unter maßgeblicher Beteiligung einer „Gruppe Ökologie” im Juli 1975 der Bund für Natur- und Umweltschutz Deutschland (BNUD), dessen Vorsitz wenige Monate später Herbert Gruhl übernahm.2 Der CDU-Politiker aus Hannover saß von 1969 an im Deutschen Bundestag und führte dort die Fraktions-Arbeitsgruppe für Umweltvorsorge.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. Dennis Meadows: Die Grenzen des Wachstums. Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit, Stuttgart 1972.Google Scholar
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    Als Kurzbiographie Gruhls siehe: (2003).Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. Gruhl, Herbert: Ein Planet wird geplündert. Die Schreckensbilanz unserer Politik (1975), Neuausg., Frankfurt am Main 1992a.Google Scholar
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  9. 9.
    Der Gründungsparteitag ist dokumentiert bei Michael Schroeren: Die Grünen. 10 bewegte Jahre, Wien 1990, S. 23–131; zur Entstehung vgl. auch Joachim Raschke: Die Grünen. Wie sie wurden, was sie sind, Frankfurt am Main/Wien 1993; zur Grünung der Partei siehe auch Kapitel 6.2. Bündnis 90/Die Grünen.Google Scholar
  10. 10.
    Vgl. Herbert Gruhl: Die Überlebensnotwendigkeit ökologischer Politik, Grundsatzrede auf dem Gründungsparteitag der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) am 6. März 1982 in Bad Honnef, hrsg. von der ÖDP-Bundesgeschäftsstelle, Bonn o.J.Google Scholar
  11. 11.
    Vgl. Hans-Joachim Ritter/Edgar Guhde: Geschichte der ÖDP, 2. Aufl., Bonn 1992, S. 2.Google Scholar
  12. 12.
    Offener Brief des ehemaligen Parteivorsitzenden Herbert Gruhl anlässlich seines Austritts aus der ÖDP. Zit. nach Wüst 1993 (FN 7), S. 119.Google Scholar
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    Vgl. Peter Fahrenholz: Ob wohl das Volk die Kündigung ausspricht?, in: Frankfurter Rundschau vom 4. Februar 1998.Google Scholar
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    Vgl. Hans Holzhaider: Schon mit 21 Jahren in den Senat?, in: Süddeutsche Zeitung vom 27. September 1997.Google Scholar
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    Vgl. Raphael Mankau: 928.652 Menschen für schlanken Staat, in: OkologiePolitik (1997) 9, S. 45.Google Scholar
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  17. 25.
    Vgl. Bernhard G. Suttner: Schlanker Staat — Il. Teil, in: ÖkologiePolitik (1998) 1, S. 5–6. Siehe auch Maß und Bescheidenheit auch an der Staatsspitze, (1998).Google Scholar
  18. 26.
    Aus Sicht der Freien Wähler vgl. Rainer Schönberg: Reform des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs und der Richterwahl in Bayern, in: der freie Wähler (1998) 2, S. 1–2.Google Scholar
  19. 27.
    Die Diskussion ist abgedruckt in der Süddeutschen Zeitung vom 05. Februar 1998.Google Scholar
  20. 28.
    Vgl. Michael Stiller: Der nächste Stein in Davids Schleuder, in: Süddeutsche Zeitung vom 11. Februar 1998; als Antwort auf eventuelle Vorwürfe vgl. Suttner 1998 (FN 25), S. 6.Google Scholar
  21. 29.
    Vgl. Erik Spemann: Kein Interesse an einem Volksbegehren, in: Das Parlament vom 15. Mai 1998.Google Scholar
  22. 30.
    Vgl. Peter Fahrenholz: Bayern verzichtet auf neue Atomkraftwerke, in: Frankfurter Rundschau vom 10. Juli 1998.Google Scholar
  23. 32.
    Vgl. Verfassungsgericht kippt Fünf-Prozent-Hürde, in: Süddeutsche Zeitung vom 7. Juli 1999; Richter kippen die Fünf-Prozent-Hürde an Rhein und Ruhr, in: Die Welt vom 7. Juli 1999; Volker Bochnia: ödp kippt kommunale 5%-Hürde, in: ÖkologiePolitik (1999) 9, S. 5–6; als Folge der Wahlrechtsänderung versechsfachte die ÖDP ihren Mandatsanteil, in Bottrop erkämpfte sie sich gar die dritte Position.Google Scholar
  24. 33.
    Vgl. Die ödp im neuen Bayerischen Landtag, (1998).Google Scholar
  25. 34.
    Zur ÖDP-Wahlnachlese siehe ökologiePolitik (1999) 1, S. 25–29.Google Scholar
  26. 35.
    Als Porträts der neu gewählten Vorstandsmitglieder Florence von Bodisco: Neue Köpfe an der Spitze, in: OkologiePolitik (2000) 1, S. 27–28.Google Scholar
  27. 36.
    Susanne Bachmaier auf dem 25. ÖDP-Bundesparteitag in Berlin; siehe ödp: Demokratiedefizite beseitigen, Pressemitteilung vom 19. September 1999Google Scholar
  28. 37.
    Vgl. ÖDP-Reformer zetteln Machtkampf mit Parteichef an, in: Süddeutsche Zeitung vom 26. Januar 2000.Google Scholar
  29. 38.
    Vgl. Rolf Thym: ÖDP will weiter eigenständig bleiben, in: Süddeutsche Zeitung vom 31. Januar 2000; Keine Fusion mit den Grünen. Auflösung der ödp Hirngespinste Einzelner, ÖDPPressemitteilung vom 23. Februar 2000.Google Scholar
  30. 39.
    Vgl. Florence von Bodisco: Dolata als „primus inter pares“, in: ÖkologiePolitik (2001) 3, S. 27; als Parteitagsberichte sowie Porträts der neuen Vorstandsmitglieder siehe auch S. 28–30.Google Scholar
  31. 40.
    Zum Start der Kampagne siehe Olaf Heinrich: Kein Strom aus Temelin!, in: ÖkologiePolitik (2001) 1, S. 29.Google Scholar
  32. 41.
    Vgl. Urban Mangold: ödp-Bürgerbegehren gegen Temelin-Strom, in: ÖkologiePolitik (2001) 3, S. 23.Google Scholar
  33. 42.
    Ders., zitiert nach ÖkologiePolitik (2001) 7, S. 6.Google Scholar
  34. 43.
    Vgl. Volksbegehren: Menschenwürde ja — Menschenkonen niemals!, hrsg. vom ÖDPLandesverband Bayern, (2002); siehe auch Sebastian Beck: ÖDP fordert Klon-Verbot in der Verfassung, in: Süddeutsche Zeitung vom 2. April 2001; „Ethischen Irrsinn lassen wir nicht zu“. Streitgespräch zwischen Bernhard Suttner [ÖDP-Landeschef] und Eberhard Sinner [bayerischer Gesundheitsminister], in: Süddeutsche Zeitung vom 31. Mai 2003.Google Scholar
  35. 44.
    Zit. nach: Christian Schneider: ÖDP will weiter für Klonverbot werben, in: Süddeutsche Zeitung vom 6. Juni 2003.Google Scholar
  36. 45.
    Zit. Nach Manfred Hummel: Lustreisen gefährden König Ludwigs Bezirke, in: Süddeutsche Zeitung vom 7. Februar 2001.Google Scholar
  37. 46.
    Dolata: „Wir halten Berlin Plakat-frei“, ÖDP-Pressemitteilung vom 9. Juli 2001.Google Scholar
  38. 47.
    Vgl. Claudius Moseler: ödp Sachsen-Anhalt: Volksabstimmung Ober Landeszukunft, ÖDPPressemitteilung vom 18. Dezember 2001; siehe ferner ders.: Zehn statt 16 Bundesländer, in: ÖkologiePolitik (2002) 7, S. 12.Google Scholar
  39. 49.
    Vgl. Herbert Gruhl: Die grüne Notwendigkeit, in: Brun 1978 (FN 6), S. 117.Google Scholar
  40. 51.
    Vgl. ders.: Das irdische Gleichgewicht. Ökologie unseres Daseins, Düsseldorf 1982.Google Scholar
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    Vgl. ders.: Himmelfahrt ins Nichts. Der geplünderte Planet vor dem Ende, 3. Aufl., München 1992.Google Scholar
  42. 53.
    Als aktuelle Sicht vgl. Ulrich Brehme: Tschernobyl WELTWEIT, in: de facto 2 (1996) 2, S. 16–17;Google Scholar
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    Norbert Baier/Karsten Runge: Tschernobyl — Zwölf Jahre danach, 2. Aufl., Recklinghausen 1998;Google Scholar
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    Dies. (Hrsg.): Ökologischer Wandel. Demokratische Erneuerung. Sinnvolle Arbeitsplätze. Programm zur Bundestagswahl 1994, Bonn 1994, S. 17.Google Scholar
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    Zusammengefasst vgl. Atomkraft — ein Irrweg. Neun gute Argumente gegen Atomkraft, in: Das bessere Energiekonzept. Eine politische Information der ÖDP, hrsg. von der ÖDP-Bundesgeschäftsstelle, Bonn o.J., S. 2–3; Klaus Buchner: Atomausstieg?!, (2001).Google Scholar
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    Vgl. Bundesamt für Verfassungsschutz (Hrsg.): Linksextremistische/militante Bestrebungen im Rahmen der Anti-CASTOR-Kampagne. Konzepte und Gruppen (Wendland), Köln 1996; Bettina Blank: Der Protest gegen CASTOR-Transporte und die Rolle der Linksextremisten, in: Uwe Sackes/Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie Bd. 10 (1998), S. 199–213.Google Scholar
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    Vgl. Ökologisch-Demokratische Partei (Hrsg.): Politik, die aufgeht. Das bundespolitische Programm, Würzburg o.J. (1998), S. 34–36; siehe auch Europapolitisches Programm 1999 (FN 55), S. 4–5.Google Scholar
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    Vgl. Das bessere Energiekonzept o.J. (FN 57), S. 5–7; siehe auch Jürgen Spykers: Vorwärts in die Vergangenheit, in: ÖkologiePolitik (1997) 9, S. 8–9; Patrick Brehm: Sonnenwende oder Sonnenfinsternis?, in: ebd., S. 10–11; Markus Gailfuß: Das Potential der erneuerbaren Energie, in: ebd., S. 11–13.Google Scholar
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    Vgl. Politik, die aufgeht 1998 (FN 59), S. 36–38; Edgar Guhde: Leidensfähige Wesen mit Eigenwert, in: ökologiePolitik (1998) 11, S. 16.Google Scholar
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    Eine weitere Alternative zum drohenden Verkehrsinfarkt durch übermäßigen LKW-Verkehr präsentiert Markus Rupprecht: Multimedia gestütztes Fracht-Abwicklungs-System (MEFAS). Ein Konzept zur Optimierung des gewerblichen Güterkraftverkehrs, 0.0. 1997–2000, (2000).Google Scholar
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    Vgl. Georg Abel: Kein Unternehmen kommt an den Verbrauchern vorbei; Volker Kempf: Politik mit dem Einkaufswagen; Edgar Guhde: „Weniger und artgerechtes Fleisch“ heißt der Ausweg, jeweils in: ÖkologiePolitik (1998) 5, S. 7–10.Google Scholar
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    Zu möglichen gefahren gentechnisch veränderter Lebensmittel für den Konsumenten siehe Risiko Gentechnik, hrsg. von der ÖDP-Bundesgeschäftsstelle, Würzburg o.J.; ferner Bio Statt Experimente. Gen-Nahrung stoppen, hrsg. von der ÖDP-Bundesgeschäftsstelle, Würzburg o.J. sowie die damit verbundene Postkartenaktion,Aus der BSE-Krise lernen — Gen-Nahrung stoppen!“ an den Deutschen Bundestag (2001); siehe auch Christine Becker: Essen ist Kultur, in: ÖkologiePolitik (2001) 3, S. 15–16.Google Scholar
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    Vgl. Tierschutzprogramm der ökologisch-Demokratischen Partei, hrsg. von der öDPBundesgeschäftsstelle, 3. Aufl., Bonn 1993; Politik, die aufgeht 1998 (FN 59), S, 49–51; Tierfreunde, hrsg. von der öDP-Bundesgeschäftsstelle, Würzburg o.J.; zu Details siehe Lydia Brunner: Tiere — unsere Mitgeschöpfe; Ilona Witten: Tierschutz ganz konkret; jeweils in: ökologiePolitik (2002) 3, S. 10–11, 12–13.Google Scholar
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    Vgl. Birgit Mütherich: Die Tierrechtsidee als ethisch-politisches Reformprojekt, in: ökologiePolitik (1998) 11, S. 15; Helmut F. Kaplan: Warum Tierethik und Tierrechte?; Stephanie Elsner: Tiere brauchen Rechte; jeweils in: ökologiePolitik (2002) 3, S. 13–14, 15.Google Scholar
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    Vgl. Das bessere Landwirtschaftskonzept. Eine politische Information der ÖDP, hrsg. von der öDP-Bundesgeschäftsstelle, Würzburg o.J.; zu Details siehe Uwe Dolata: ödp für Wende in der Agrarpolitik; Lore Hennig: BSE — Chance zur Umkehr?; Immo Lünzer: Auch ethische Werte einbeziehen, jeweils in: ökologiePolitik (2001) 3, S. 9, 10–11, 11–13.Google Scholar
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    Politik, die aufgeht 1998 (FN 59), S. 5.Google Scholar
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    Susanne Bachmaler: Idee der ökologischen Steuerreform zerstört, in: Kolpingblatt vom März 1999.Google Scholar
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    Vgl. Politik, die aufgeht 1998 (FN 59), S. 54–57; zu Details siehe auch Bernd Sauer: Der Weg zu mehr Bürgerbeteiligung, in: OkologiePolitik (1997) 11, S. 8–9; Maß und Bescheidenheit auch an der Staatsspitze, in: de facto 4 (1998) 3, S. 5–7; Demokratie leben, hrsg. von der ODPBundesgeschäftsstelle, Würzburg o.J.; Strafe muss sein, hrsg. von der ÖDPBundesgeschäftsstelle, Würzburg o.J.Google Scholar
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    Vgl. Keine Firmenspenden für Parteien, hrsg. von der ÖDP-Bundesgeschäftsstelle, Würzburg o.J. “ Vgl. Politik, die aufgeht 1998 (FN 59), S. 13–20Google Scholar
  66. 77.
    Das bessere Familienkonzept. Eine politische Information der ÖDP, hrsg. von der ÖDP-Bundesgeschäftsstelle, Würzburg o.J.; Standort Familie, hrsg. von der ÖDP-Bundesgeschäftsstelle, Würzburg o.J.; siehe auch Roswitha Bendl: Standort Familie, in: ÖkologiePolitik (1998) 7, S. 6–7; Gertrud Martin: Mit Kennerknecht-Modell und Erziehungsgehalt Familien sichern, in: ebd., S. 7–9; Gerhard Wehr: Erziehungsgehalt — vier Konzepte, in: ebd., S. 10–11.Google Scholar
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    Zur Details der ÖDP-Lebensschutz-Politik siehe die Beiträge in ÖkologiePolitik (1999) 11, S. 1016, 20; Dieter Emmerling: Leben ist heilig, in: ökologiePolitik (2002) 7, S. 20–21; ders.: Würde in allen Lebensphasen; Harald von Canstein: Was ist Biotechnologie?, jeweils in: ÖkologiePolitik (2002) 1, S. 10–11, 13–14; siehe ferner Bioethische Grundsätze der bayerischen ódp, (2002).Google Scholar
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    Politik, die aufgeht 1998 (FN 59), S. 14.Google Scholar
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    Ebd., S. 56; vgl. auch Prävention und schnelle Ahndung von Straftaten. Direktkandidaten im Ge-spräch — Uwe Dolata (ÖDP), in: Mainpost Newsline vom 02. September 1998.Google Scholar
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    Vgl. Ökologischer Wandel 1994 (FN 56), S. 62–68; Politik, die aufgeht o.J. (FN 59), S. 58–63.Google Scholar
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    Vgl. Erklärung der ödp zum Kosovo-Krieg, verabschiedet vom 24. ödp-Bundesparteitag am 24./25. April 1999 in Esslingen, http://www.oedp.de (1999).Google Scholar
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    Vgl. Weltweite Politik der Versöhnung — dem Terror die Grundlage entziehen, ÖDPPressemitteilung vom 18. September 2001; siehe auch Erklärung der ödp zum Thema „Terror und Terrorbekämpfung“, hrsg. vom ÖDP-Landesverband Bayern, http://www.oedp-bayern.de (2001).Google Scholar
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    Vgl. Europa — ökologisch, demokratisch, dezentral 1994 (FN 55), S. 4–12; zu Details siehe Matthias Kitsche: Europa, in: de facto 4 (1998) 1, S. 3; Andreas Gross: Die EU muß demokratischer, die Demokratie europäischer werden, in: OkologiePolitik (1998) 3, S. 6–7; Thomas Brützel: Alte Inhalte und neue Grundsätze, in: ÖkologiePolitik (1998) 11, S. 28–29, als Kritik für die Reformvorschläge von Nizza 2000 siehe Franz Hitzelsberger: EU nicht fit für Herausforderungen der Zukunft, ÖDP-Pressemitteilung vom 11. Dezember 2000.Google Scholar
  76. 87.
    Vgl. Uwe Dolata: Eine Gefahr für die Demokratie, in: ÖkologiePolitik (1999) 3, S. 5–6; siehe auch Europapolitisches Programm 1999 (FN 55), S. 2–4.Google Scholar
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    Vgl. Bevor Sie BIG MAC-MILLIONÄRE unterstützen…, Flugblatt der Jungen Ökologen, Friedrichshafen o.J.Google Scholar
  78. 90.
    Vgl. Jugend für eine andere Politik, Flugblatt der Jungen Ökologen, Würzburg o.J. (1994); Martin Viehöver: Jugendliche — rein in die Parteien, in: OkologiePolitik (1998) 9, S. 12–13.Google Scholar
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    Vgl. Jörg Walde: Hochschulpolitik, die aufgeht, in: ökologiePolitik (1997) 11, S. 12.Google Scholar
  80. 92.
    Zur Arbeit und den Erfolgen der öds Cottbus siehe Anne Pfeifer: Streitkultur wecken, in: OkologiePolitik (2002) 3, S. 35.Google Scholar
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    Zum Engagement der M.E.I. vgl. Wilfried Edener: Ökologisches Planen in Frankreich, in: ÖkologiePolitik (2000) 1, S. 31.Google Scholar
  82. 94.
    Beide Parteien können bislang nur Erfolge auf lokaler Ebene aufweisen. Nur einmal konnten die BGÖ auch bundesweit Aufmerksamkeit bündeln, als 1996/97 248.787 Unterschriften (4,34 Prozent der Wahlberechtigten) für ein Anti-Atom-Volksbegehren gesammelt wurden. Vgl. Günter Ofner: 248.787 Österreicher für ein atomfreies Österreich, in: ÖkologiePolitik (1998) 3, S. 11–12.Google Scholar
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    Vgl. Michael de Wet: Europäische Initiative „I.D.E.E“ gegründet, in: Junge Freiheit vom 26. Januar 1998.Google Scholar
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    Vgl. Manifest Weltbündnis Ökologischer Parteien — World Ecological Parties, in: (2004).spielte.Google Scholar
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  87. 99.
    Diese kurzlebige „Christlich-Soziale Volkspartei der Mitte“ hatte ihre Einflusssphären aufgeteilt:Die CSU sollte in Sachsen und Thüringen agieren, die FDU in den anderen Regionen. 100 Jene Gefahr drohte bereits im November 1976, als die CSU in Wildbad Kreuth die Aufkündigung der seit 1949 bestehenden Fraktionsgemeinschaft mit der CDU beschloss. Erst nach Drohungen, die CDU würde sich auf Bayern ausdehnen, fanden sich beide Parteien wieder. Zur Diskussion des Jahres 1990 vgl. Jürgen W. Falter/Siegfried Schumann: Konsequenzen einer bundesweiten Kandidatur der CSU bei Wahlen. Eine in die unmittelbare Vergangenheit gerichtete Prognose, in: Aus Politik und Zeitgeschichte (1991) 11–12, S. 33–45.Google Scholar
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    Zum Ursprung der Wahlkampf-Formel durch die CSU vgl. Reinhold Roth: Die Bundestagswahl im Prozeß der machtpolitischen Auseinandersetzung — Wahlkampf und Wahlergebnisse 1976, in: Heino Kaack/Reinhold Roth (Hrsg.): Parteien-Jahrbuch 1976. Dokumentation und Analyse der Entwicklung des Parteiensystems der Bundesrepublik Deutschland im Bundestagswahljahr 1976, Meisenheim am Glan 1979, S. 47–52.Google Scholar
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    Vgl. Wolfgang G. Gibowski: Demokratischer (Neu-) Beginn in der DDR. Dokumentation und Analyse der Wahl vom 18. März 1990, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen 21 (1990), S. 5–22; Matthias Jung: Parteiensystem und Wahlen in der DDR. Eine Analyse der Volkskammerwahl vom 18. März 1990 und der Kommunalwahl vom 6. Mai 1990, in: Aus Politik und Zeitgeschichte (1990) 27, S. 3–15.Google Scholar
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    Zu den einzelnen Statistiken vgl. Gibowski (FN 103), S. 13–17.Google Scholar
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    Vgl. Christian Kerl: Eine gefährliche Partnerschaft, in: Freie Presse vom 18. Februar 1998.Google Scholar
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    Vgl. Jörg Fischer: Schwarze Zahlen, in: Junge Freiheit vom 14. April 2000.Google Scholar
  105. 124.
    Vgl. Angelika Burkhardt: Verfassungsbeschwerde über 5%-Klausel, Pressemitteilung des Thüringer DSU-Landesverbandes vom 19. Februar 2001Google Scholar
  106. 125.
    Vgl. Eberhard Löblich: Frey-Getreue verlassen DVU, in: Der Tagesspiegel vom 29.Januar 2000.Google Scholar
  107. 127.
    Karl-Heinz Obser auf dem DSU-Bundesparteitag am 23. November 2002, in: Carsten Heckmann: Zerreißprobe für DSU auf Parteitag in Leipzig, in: Leipziger Volkszeitung vom 24. November 2002.Google Scholar
  108. 128.
    Vgl. Jäger/Walter 1998 (FN 107), S. 186.Google Scholar
  109. 129.
    Vgl. Für ein schönes und wirtschaftlich starkes Sachsen; Die alten Bonzen müssen weg!!! Flugblätter der DSU zu den sächsischen Landtagswahlen vom 14. Oktober 1990.Google Scholar
  110. 130.
    Vgl. SPD — Partei der Wendehälse. Flugblatt der DSU zu den Volkskammerwahlen vom 18. März 1990. Aktionen dieser Art waren noch harmlos im Vergleich zu den gegenseitigen Zerstörungen von Plakaten oder den Störungen von Wahlkampfveranstaltungen, etwa durch „Zettel-Propaganda“.Google Scholar
  111. 131.
    „Westhilfe für den Übergang“. Interview mit Peter-Michael Diestel, Generalsekretär der Deutschen Sozialen Union (DSU), in: WirtschaftsWoche 44 (1990) 7, S. 18.Google Scholar
  112. 132.
    DSU (Hrsg.): Soziale Verantwortung statt Sozialismus. Sozialprogramm der Deutschen Sozialen Union, Leipzig 1990, S. 2.Google Scholar
  113. 134.
    Bis zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Mai 1993 galten gemäß Einigungsvertrag für Ost-und Westdeutschland unterschiedliche Regelungen zur Schwangerschaftsunterbrechung (Indikationsregelung in der Alt-Bundesrepublik, Fristenregelung in der ehemaligen DDR)Google Scholar
  114. 135.
    Vgl. DSU (Hrsg.): Kommunalpolitische Leitsätze der DSU, Flugblatt, o.O. o.J. (1990).Google Scholar
  115. 136.
    Vgl. DSU (Hrsg.): Deutsch, Sozial, Unbelastet. Grundsatzprogramm der Deutschen Sozialen Union. Beschlossen auf dem 4. Bundesparteitag am 20. Juni 1992 in Weimar, Dresden 1996.Google Scholar
  116. 137.
    Diese Thematik fand auch eine personelle Verknüpfung, indem DSU-Mitbegründer und — Vorstandsmitglied Dr. Paul Latussek 1992 zum Vizepräsidenten des Bundes der Vertriebenen gewählt wurde.Google Scholar
  117. 138.
    Vgl. Und die Gewalt gegen Deutsche?, in: Die Sachsen Union 2 (1993) 3, S. 9.Google Scholar
  118. 139.
    Einen entsprechenden Antrag stellte der Kreisverband Erfurt auf dem 9. Bundesparteitag am 14. November 1998 in Burgstädt. „Zweifelsfrei nachgewiesener kaltblütiger Mord sowie sexuelle Mißhandlung mit Todesfolge“ sollen demnach mit dem Tod bestraft werden. Die Delegierten überwiesen den Antrag in die Programmkommission.Google Scholar
  119. 140.
    Vgl. DSU-Kreisverband Erfurt (Hrsg.): Initiative Denkmal, in: (1996).Google Scholar
  120. 143.
    Vgl. Werner Roth: Deutschlands neue Kraft, in: Die Sachsen Union 2 (1993) 3, S. 11.Google Scholar
  121. 144.
    Vgl. Baldur Jahn: DSU intern — Roberto Rink beim Marathonlauf, in: Criticón 23 (1993) 139, S. 230.Google Scholar
  122. 145.
    Vgl. Reinhard Busch: Bündnisprotest gegen Euro-Geld, in: Deutsche Stimme (1997) 7/8.Google Scholar
  123. 146.
    Vgl. JWA: DSU behält Eigenständigkeit bei, in: Freie Presse vom 16. November 1998.Google Scholar
  124. 147.
    Vgl. Dringlichkeitsantrag zum Bundesparteitag vom 14. November 1998. Mitteilung der DSUBundesgeschäftsstelle vom 19. November 1998 an den Verfasser.Google Scholar
  125. 148.
    Der vollständige Vertragstext ist abgedruckt in: Thomas Läufer (Bearb.): Europäische Union — Europäische Gemeinschaft. Die Vertragstexte von Maastricht mit den deutschen BegleittextenGoogle Scholar
  126. 149.
    Bonn 1997, S. 17–35. Die Protokolle und die Schlussakte sind abgedruckt auf S. 36–110, die Neufassung des EG-Vertrags auf S. 119–271.Google Scholar
  127. 150.
    Zur Person vgl. Alexander Graf Schönburg: Sir James Goldsmith, in: Criticón 26 (1996) 152, S. 177–180; Ralf Soltschek: Milliardenschwerer Europahasser, in: tageszeitung vom 21. Juli 1997. Neben der französischen Anti-Maastricht-Partei gründete er auch in seiner Heimat Großbritannien eine Vereinigung — die Referendum Party. Sie trat für eine Volksabstimmung der Briten über das EU-Abkommen ein, verpasste freilich bei den Unterhauswahlen im Mai 1997 den Einzug ins Parlament.Google Scholar
  128. 151.
    Zur Biographie siehe: Wer ist Manfred Brunner? Für Entschiedenheit und Zivilcourage. Porträt eines Unbeugsamen, in (1996).Google Scholar
  129. 152.
    Vgl. Manfred Brunner (Hrsg.): Kartenhaus Europa? Abkehr vom Zentralismus — Neuanfang durch Vielfalt, München 1994.Google Scholar
  130. 153.
    Vgl. Eva Grosskinsky/Heiner Emde/Eugen Georg Schwarz: Weiter Gast bei der FDP-Basis. Der FPÖ-Vorsitzende Jörg Haider über die deutschen Liberalen, die Chancen der Brunner-Partei und Österreichs EU-Beitritt, in: Focus Nr. 3/1994.Google Scholar
  131. 158.
    Vgl. Wer ist der BUND FREIER BÜRGER?, in: (1996). Die Zahlen beziehen sich auf ein halbes Jahr nach Parteigründung.Google Scholar
  132. 159.
    Vgl. Hartmut Grewe: Der „Bund freier Bürger“. Die Brunner-oder Anti-Maastricht-Partei vor und nach der Europawahl 1994, Sankt Augustin 1994, S. 73. Der Aufnahmebeitrag ist später abgeschafft worden.Google Scholar
  133. 160.
    Vgl. Heiner Möller: Brunner statt Schönhuber, in: Konkret (1994) 3, S. 30–31; siehe auch Martin Dietzsch/Anton Maegerle: Der Bund freier Bürger — Die Freiheitlichen (BFB). Der Versuch, in derGoogle Scholar
  134. 164.
    Vgl. Karl Doemens: Grenze der Glaubwürdigkeit, in: Frankfurter Rundschau vom 21. September 1997.Google Scholar
  135. 165.
    Vgl. ders.: Nun sitzt Heiner Kappel allein, in: Frankfurter Rundschau vom 24. September 1997; ptn.: Rechtsradikal ist für Kappel ein Ehrentitel, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 26. September 1997. Aus Sicht des BFB: Zum Ausscheiden von Dr. Kappel aus der F.D.P.-Landtagsfraktion — F.D.P. unterdrückt Meinungsfreiheit, BFB-Pressemitteilung vom 24. September 1997.Google Scholar
  136. 166.
    Der BFB trat mit dem Slogan „Hamburg wählt den Euro ab“ an, setzte auf den terminlichen Aspekt: Zum letzten Mal vor der EU-Entscheidung über die Teilnehmer an der Währungsunion waren die Wähler an die Urnen gerufen.Google Scholar
  137. 167.
    Im Brennpunkt: Die Vereinbarung mit Heiner Kappel, in: DeutschlandBrief 3 (1997) 9.Google Scholar
  138. 168.
    Vgl. Peter Pragal: Deutsche Töne am Kyffhäuser, in: Berliner Zeitung vom 4. Oktober 1997.Google Scholar
  139. 169.
    Vgl. Klaus-Peter Klingelschmidt: Offensive für Deutschland — von rechts, in: tageszeitung vom B. Dezember 1997; Peter Pragal: Rechter FDP-Aussteiger will Deutschlands Haider werden, in: Berliner Zeitung vom B. Dezember 1998; Thorsten Thaler: „Nicht nur eine Partei“. Interview mit Heiner Kappel, in: Junge Freiheit vom 12. Dezember 1997.Google Scholar
  140. 170.
    Die Republikaner verloren in Bayern durchschnittlich 8,0 Prozentpunkte, bundesweit 3,2. Mit 3,9 Prozent blieben sie deutlich unter der Sperrklausel.Google Scholar
  141. 171.
    Vgl. exemplarisch Brunner und Haider im Eierhagel, in: General-Anzeiger vom 1. Juni 1994.Google Scholar
  142. 172.
    Vgl. Deutschland vor der dritten Währungsunion, in: Deutschland-Brief 1 (1995) 11. Die gesamte Ausgabe des BFB-Mitgliederblattes beschäftigt sich mit den Risiken und Gefahren einer einheitlichen europäischen Währung.Google Scholar
  143. 173.
    Vgl. Markus Schleusener: Rechtsliberale Sammlung, in: Junge Freiheit vom 19. Dezember 1998.Google Scholar
  144. 174.
    Vgl. Christoph Seils: Frühere Liberale gründen neue Rechts-Partei, in: Berliner Zeitung vom 26. Januar 1998.Google Scholar
  145. 175.
    Vgl. Jörg Schindler: Von “Wirrköpfen” und „Demokraten“ vor der Frankfurter Paulskirche, in: Frankfurter Rundschau vom 30. März 1998; Elisa Oldenburg: Ein politischer Staffellauf, in: Junge Freiheit vom 3. April 1998.Google Scholar
  146. 176.
    Euro-Klage von Manfred Brunner, BFB-Pressemitteilung vom 1. April 1998.Google Scholar
  147. 177.
    Zur Person siehe Markus Neumann: Der Rächer der Sparer und Rentner, in: Freie Presse vom 16./17. Mai 1998.Google Scholar
  148. 178.
    So die Bestimmungen im Programm der „Initiative Pro D-Mark — neue liberale Partei“, Düsseldorf 1998, S. 1.Google Scholar
  149. 179.
    Michael Oelmann: Neu, reich, liberal sucht Wähler, in: Junge Freiheit vom 1. Mai 1998.Google Scholar
  150. 180.
    Mit diesen Zahlen bezog sich Hoffmann auf eine Umfrage des Instituts Emnid. Er gab das Resultat falsch wieder, da sich die Frage nicht konkret auf seine Partei bezog, sondern auf eine grundsätzliche Haltung zum Euro. Vgl. REPORT München, Sendung vom 7. September 1998 im Ersten Programm der ARD. Wenige Tage nach Ausstrahlung der Sendung, die Hoffmann mit weiteren Vorwürfen konfrontierte, schaltete dieser eine neuerliche bundesweite Anzeigenkampagne zur „Richtigstellung“; vgl. exemplarisch Freie Presse vom 12./13. September 1998. Am 19. Oktober 1998 musste REPORT München eine Gegendarstellung senden.Google Scholar
  151. 181.
    Alle statistischen Angaben sind abgedruckt in: Das Parlament vom 4. September 1998.Google Scholar
  152. 182.
    Vgl. BFB-Pressemitteilung vom 27. April 1998. Zum Angebot Brunners einer Zusammenarbeit mit PRO DM vgl. auch Dieter Stein: „Inhumaner Geist“. Interview mit Manfred Brunner, in: Junge Freiheit vom 1. Mai 1998. Vgl. Republikaner bieten Heiner Kappel gemeinsamen Wahlkampf in Hessen an, REP-Pressemitteilung vom 3. Oktober 1998.Google Scholar
  153. 182.
    Vgl. Manfred Brunner wird „Bund freier Burger“ verlassen, in: Die Welt vom 21. Dezember 1998. t83 Vgl. Ex-Chef des Bundes Freier Bürger” trat in die F.D.P. ein, in: Dresdner Neueste NachrichtenGoogle Scholar
  154. 183.
    vom 13./14. März 1999; Birgit Matuschek-Labitzke: Ein trojanisches Pferd zieht in Sachsen ein, in: Süddeutsche Zeitung vom 16. März 1999.Google Scholar
  155. 184.
    Vgl. Frank Müller: Drei Leute, zwei Fraktionen, in: Süddeutsche Zeitung vom 16. März 1999; Bernd Siegler: Liberale lieben Brunner nicht, in: tageszeitung vom 6. April 1999.Google Scholar
  156. 185.
    Vgl. Kappel: Wem will Gmeiner schaden?, BFB-Pressemitteilung vom 23. Dezember 1998; Inzwischen fordern 26 Parteimitglieder Gmeiners Parteiausschluß, BFB-Pressemitteilung vom 27. Dezember 1998.Google Scholar
  157. 186.
    Andrea Neitzel: Der Bund der zerstrittenen Bürger, in: Frankfurter Rundschau vom 07. Januar 1999.Google Scholar
  158. 187.
    Vgl. Bund Freier Bürger will CDU unterstützen; Untergang mit schrillem Gesang, jeweils in: Süddeutsche Zeitung vom 11. Januar 2001.Google Scholar
  159. 188.
    Vgl. Gesa Ufer: Bürger King für Deutschland, in: Süddeutsche Zeitung vom 05. Mai 1999.Google Scholar
  160. 189.
    Vgl. Vereinigung beschlossen, BFB-Pressemitteilung vom 28. Februar 2000; siehe auch Moritz Schwarz: Die Fürsten sollen Farbe bekennen, in: Junge Freiheit vom 10. März 2000.Google Scholar
  161. 190.
    Jean Cremet: Der „Österreich-Effekt“ bleibt aus, in: analyse & kritik, Zeitung für linke Debatte und Praxis vom 16. März 2000.Google Scholar
  162. 191.
    Vgl. Moritz Schwarz: Dicke Luft in Hinterzimmern, in: Junge Freiheit vom 21. April 2000.Google Scholar
  163. 192.
    Vgl. ders.: Auf zu neuen Ufern, in: Junge Freiheit vom 26. Mai 2000.Google Scholar
  164. 193.
    Vgl. Peter Freitag: Politischer Elan wird ausgebremst, in: Junge Freiheit vom 15. März 2002.Google Scholar
  165. 194.
    Vgl. Bertholf Neff: Der freie Bürger und sein Edelmann, in: Süddeutsche Zeitung vom 10. Oktober 2002; ders.: Die seltsamen Methoden des Manfred B., in: Süddeutsche Zeitung vom 11. Oktober 2002.Google Scholar
  166. 195.
    Grewe 1994 (FN 59), S. 79.Google Scholar
  167. 196.
    Vgl. Bund Freier Bürger (Hrsg.): Freiheit braucht Mut. Grundsatzprogramm des Bundes Freier Bürger — Die Freiheitlichen. Beschluss des Bundesparteitages vom 4./5. Februar 1995 in Baunatal, München 1995. Zitiert wird nach Programmpunkten, weil sich die Seitenangaben in den verschiedenen Ausgaben verschieben.Google Scholar
  168. 197.
    Vgl. Manfred Brunner und Heiner Kappel: Was wir gemeinsam wollen, in: DeutschlandBrief 4 (1998) 1/2.Google Scholar
  169. 198.
    Vgl. Bund Freier Bürger — Offensive für Deutschland (Hrsg.): Wahlprogramm `98, o.O. (München) 1998.Google Scholar
  170. 199.
    Vgl. Heinz Heyden (Hrsg.): Die Europäische Währungsunion und ihre Folgen. Äußerungen kompetenter Währungsfachleute aus Wissenschaft und Praxis, Ratingen o.J. (1996); Bruno Bandulet: Was wird aus unserem Geld?, München 1997; Jens Ehrhardt: „Euro“-Studie, Pullach 1997.Google Scholar
  171. 200.
    Grewe 1994 (FN 159), S. 78.Google Scholar
  172. 201.
    Claudia Schute: Kurrezept gegen die Übel der Etablierten?, in: Das Parlament vom 28. Januar 1998.Google Scholar
  173. 202.
    Vgl. Demokratiereform: Bürgerstaat statt Parteienstaat, in: Freiheit braucht Mut 1995 (FN 202), Punkt 14. Im Wahlprogramm für die Bundestagswahl 1998 nahm die Thematik deutlich mehr Platz ein und befand sich im Kapitel „Rückkehr zu Demokratie und Recht“ an erster Stelle.Google Scholar
  174. 203.
    Vgl. Manfred Brunner: Mehrheitswahl ist eine Stärke, in: Münchner Merkur vom 21. April 1993.Google Scholar
  175. 204.
    Vgl. Außen-, Europa-und Verteidigungspolitik: Sicherung Deutschlands, in: Freiheit braucht Mut 1995 (FN 202), Punkt 1; Für ein Europa ohne Euro, in: Wahlprogramm 1998 (FN 198), S. B.Google Scholar
  176. 205.
    Vgl. Verfassungsbeschwerde des Rechtsanwalts Manfred Brunner (Beschwerdeführer) wegen Verfassungswidrigkeit des Eintritts in die dritte Stufe der europäischen Wirtschafts-und Währungsunion — Verletzung der Grundrechte aus Art. 38, 14 I, 2 I GG vom 31. März 1998, in: (1998).Google Scholar
  177. 206.
    Wahlprogramm 1998 (FN 198), S. B.Google Scholar
  178. 207.
    Vgl. Deutschland vor der dritten Währungsunion, in: DeutschlandBrief 1 (1995) 11.Google Scholar
  179. 209.
    Wahlprogramm 1998 (FN 198), S. B.Google Scholar
  180. 210.
    Vgl. Brunner 1994 (FN 152).Google Scholar
  181. 211.
    Vgl. Freiheit braucht Mut 1995 (FN 202), Punkt 1.5.Google Scholar
  182. 212.
    Wahlprogramm 1998 (FN 198), S. 6.Google Scholar
  183. 213.
    Vgl. Bericht eines Insiders: Wie Rühe die Bundeswehr demoralisiert, in: DeutschlandBrief 4 (1998) 1/2.Google Scholar
  184. 214.
    Freiheit braucht Mut 1995 (FN 202), Punkt 6.Google Scholar
  185. 219.
    Vgl. Bundeskriminalamt KI 12 (Hrsg.): Die Kriminalität in der Bundesrepublik Deutschland, Köln 1998.Google Scholar
  186. 220.
    Vgl. CDU legt sich fest: Noch mehr Ausländer; Kriminelle abschieben? Eine Wählertäuschung, jeweils in: DeutschlandBrief 4 (1998) 8/9.Google Scholar
  187. 221.
    Vgl. Friedrich Löffler/Bernd-Thomas Ramb: Kernkraftwerke in Deutschland: Stillegung, Weiterbetrieb oder Ausbau? Positionspapier des BFB, in: (1998).Google Scholar
  188. 222.
    Freiheit braucht Mut 1995 (FN 202), Punkt 15, S. 20.Google Scholar
  189. 223.
    Wahlprogramm 1998 (FN 198), S. 10.Google Scholar
  190. 224.
    Freiheit braucht Mut 1995 (FN 202), Punkt 16.Google Scholar
  191. 225.
    Vgl. Offener Brief an Ignatz Bubis vom 24. August 1998, in: (1998). Am 2. Oktober 1999 organisierte der Partei gegen das geplante Holocaust-Mahnmal eine Demonstration vor der Neuen Wache in Berlin — mit etwa 50 Teilnehmern; vgl. (1999).Google Scholar
  192. 227.
    Die Zahl findet sich bei Seils 1998 (FN 171).Google Scholar
  193. 228.
    Vgl. Peter Schmalz: Mit unerschütterlichem Optimismus gegen Hohn und Spott, in: Die Welt vom 11. Mai 1998.Google Scholar
  194. 229.
    Auf Anfrage des Verfassers sprach der BFB von knapp 3.500 Mitgliedern (Juli 1998). Eine entsprechende Datei enthält auch jene Personen, die die Partei bereits verlassen haben.Google Scholar
  195. 230.
    Die führenden Personen sind porträtiert in BFB-Offensive: Wer wir sind, in: offensive.de (1998).Google Scholar
  196. 231.
    Die Daten beziehen sich auf den Stand vom 31. August 1998.Google Scholar
  197. 232.
    Vgl. Grewe 1994 (FN 159), S. 75.Google Scholar
  198. 233.
    Vgl. § 4 Abs. 3 der Beitrags-und Finanzordnung zur Bundessatzung (BFO), beschlossen auf dem Gründungsparteitag am 23. Januar 1994 in Wiesbaden.Google Scholar
  199. 235.
    Oliver Remy: „Speerspitze“ des BFB, in: Pflugblatt. Das Mitgliedermagazin für freie Bürger in Hessen (1997) 3, S. 2.Google Scholar

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© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

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