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Ein Staat am Rande Europas

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Part of the Sozialwissenschaft book series (SozWi)

Zusammenfassung

Mit Rumänien verbinden wohl die meisten Europäer ein rückständiges, von der Geschichte vergessenes Land am Rande ihres Kontinents. Nicht zufällig stehen im deutschen Sprachgebrauch Transsylvanien, das heutige Siebenbürgen, synonym für das drohend Unbekannte, Gefährliche, Dunkle und die Walachei, eigentlich ein ausgedehntes Gebiet im Süden des Landes, für Ödnis, Eintönigkeit und kulturelle Wüstenei. Rumänien machte in den zurückliegenden Jahren in den westlichen Medien höchstens durch negative Schlagzeilen von sich reden, Fotos von hungernden und verdreckten Kindern in menschenunwürdigen Waisenhäusern erregten viel Aufsehen, hinzu kamen extreme Armut der Bevölkerung, sorglose Zerstörung der Umwelt, Misswirtschaft, Korruption und Unfähigkeit im aufgeblähten öffentlichen Dienst und nach dem Umbruch der Jahre 1989/90 eine Transformation mit so zweifelhaftem Erfolg, dass Rumänien heute mit Bulgarien das einzige europäische Land ist, das unter den Bewerberstaaten für eine Vollmitgliedschaft in der Europäischen Union in die zweite Reihe gerückt ist. Selbst die ehemaligen Sowjetrepubliken im Baltikum stehen im Vergleich mittlerweile besser da.

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© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

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