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Werbung, Irreführung und Sanktionsmöglichkeiten

  • Claudia Gerstenmaier

Zusammenfassung

Mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren, ist ein Unterfangen, das die Unternehmen der heutigen Zeit längst auf einer professionellen und umfangreichen Ebene mit ihren Zielgruppen ausüben. Im Rahmen ihrer Kommunikationspolitik, insbesondere dem Instrumentarium der Werbung1, kommen auch hier die Funktionen menschlicher Kommunikation (vgl. Wehner, 1996, S.13) wie Information, Unterhaltung und Persuasion2 zum Tragen. Zwar bergen Kommunikationsprozesse durch ihre Komponenten latent ein gewisses Potenzial an Kommunikationsstörungen in sich3, jedoch werden vor dem Hintergrund der Persuasion die zwei Seiten der Werbung besonders deutlich. Den positiven Werbezielen, wie denen der Information4, können negative gegenübergestellt werden, bei denen die Anbieter in Werbeaussagen über die tatsächliche Qualität ihrer Leistungen täuschen. Diese Art der Animierung, unter falschen oder zumindest missverständlichen Voraussetzungen zum Kaufabschluss zu gelangen, kann Konflikte zwischen den Marktteilnehmern nach sich ziehen, die oftmals nur noch über den Rechtsweg lösbar sind. Doch bevor ein solcher Fall quasi das „Endstadium“ in einer rechtlichen Klärung erreicht, passiert er auf seinem Weg einige Entwicklungsstufen, deren markante Stationen im Folgenden nachgezeichnet werden.

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© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003

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  • Claudia Gerstenmaier

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