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Vorbereitungsphase und Systemwechsel

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Zusammenfassung

Die außerparlamentarische, Demokratische Opposition‘hat im Frühjahr 1987 ein Reformprogramm entworfen. Darin forderte sie die fundamentale Änderung des sozialistischen Einparteienstaates. Diesem Schritt ist ein langer Weg allmählicher Liberalisierungsmaßnahmen des autokratisch — kommunistischen Systems vorausgegangen (s. Anl. 2). In den Jahrzehnten der Kádár — Herrschaft kamen die Reformforderungen einerseits verdeckt aus den intellektuellen Oppositionskreisen, andererseits aus der Partei selbst. Im Zuge langsam aus der Illegalität herauswachsender bürgerlicher Aktivitäten wurde am 27.09.1987 in Lakitelek das Ungarische Demokratische Forum MDF [Magyar Demokrata Forum] — mit Billigung des Generalsekretärs der Volksfront, Imre Pozsgai, — gegründet. Das wurde zur Initialzündung für weitere Oppositionsparteien: Am 30.04.1988 konstituierte sich der Bund Junger Demokraten FIDESz [Fiatal Demokraták Szövet-sége]; am 18.10. folgte die Unabhängige Kleinlandwirtepartei FKGP [Független Kisgazdapárt]; im Mai 1988 das Netzwerk Freier Initiativen SzKH [Szabad Kez-deményezések Hálózata], das sich am 13.11. in den Bund Freier Demokraten SzDSz [Szabad Demokraták Szövetsége] umformte.

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© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003

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