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Bodo Morshäuser

  • Steffen Richter
Part of the Literaturwissenschaft/Kulturwissenschaft book series (LWKW)

Zusammenfassung

Mit dem Geburtsjahr 1953 gehört Bodo Morshäuser jener Generation an, die zuerst Reinhard Mohr als „die 78er“ bezeichnet hat und der Matthias Politycki gar eine eigene Poetik verordnen wollte (Vgl. M. Politycki 1998a). Bei aller Fragwürdigkeit derart großflächiger Zuschreibungen, wie sie ein Generationskonstrukt darstellt, gibt es doch einen Kern gemeinsamer Erfahrungen, der von vielen gleichaltrigen Schriftstellerkollegen ähnlich formuliert worden ist.94 Die „78er“, so Mohr, seien die „erste wirklich antiautoritäre Generation, die im Windschatten der politischen wie kulturellen Durchbrüche der 68er durch das befreite Gelände stolperte“. (R. Mohr 1992: 11) Neben der politischen Verortung markiert eine wahrnehmungstechnische ihre spezifische Erfahrung, nämlich die als der „ersten Mediengeneration der Bundesrepublik“ (ebd. 95).

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© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Steffen Richter

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