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Definition, Design, Demonstration

  • Lutz Unterseher
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Zusammenfassung

Eine kurze Bestimmung dessen, was in dieser Studie mit dem Begriff “Vertrauensbildende Verteidigung” gemeint ist, wurde bereits gegeben. Im Kern geht es darum, die Entwicklung von Streitkräften, was ihre Struktur, den Bewaffnungsmix und die Doktrin betrifft, als integralen Teil der Außen- und Sicherheitspolitik zu betrachten.

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Anmerkungen

  1. 1.
    I. Kant, Zum ewigen Frieden, zitiert nach: Kants gesammelte(n) Schriften, hrsg. von der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften (AA), Berlin 1900 passim, I, 8.Google Scholar
  2. 2.
    R Axelrodt, The Concept of Stability in the Context of Conventional War in Europe, Journal of Peace Research, Bd. 27, Heft 3/1990; E. Boeker, Europeese veiligheid. alternatieven voor de huidige veiligheidspolitiek, Amsterdam 1986, Kapitel 2; vgl. auch: B. Moller, “Stability”, Dictionary of Alternative Defense, Boulder, Colorado, 1995, 5. 314 f.; G. Neuneck, Die mathematische Modellierung von konventioneller Stabilität und Abrüstung, Baden-Baden 1995.Google Scholar
  3. 3.
    L. Unterseher (unter Mitarbeit von H. Bebermeyer und M. Chalmers), Stabile militärische Sicherheitsstrukturen in Europa. Programm für die Jahrtausendwende, Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung, Arbeitspapier Nr. 3, Burg Schlaining Juni/Juli 1992, S. 25 ff..Google Scholar
  4. 4.
    Siehe z. B. D. G. Press, Strategic Airpower in Desert Storm and Beyond: A Symposium Summary, Breakthroughs, Bd. V, Heft 1/1996, S. 27 ff..Google Scholar
  5. 7.
    L. Unterseher, Bewegung, Bewegung! Zur Kritik eingefahrener Vorstellungen vom Krieg, Sicherheit und Frieden, Bd. 5, Heft 2/1987, S. 94 ff..Google Scholar
  6. 8.
    Perzeption als Schlüsselvariable militärischer Stabilität wird z. B. herausgearbeitet von: I. Schölch, Abschreckung, Sicherheit und Stabilität. Grundsatzprobleme der sicherheitspolitischen Situation in Europa, Baden-Baden 1989, S. 107 ff.Google Scholar
  7. 1.
    L. Unterseher (unter Mitarbeit von H. Bebenneyer und M. Chalmers), Stabile militärische Sicherheitsstrukturen in Europa. Programm für die Jahrtausendwende, Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung, Arbeitspapier Nr. 3, Burg Schlaining, Juni/Juli 1992, S. 28 u. S. 69 ff..Google Scholar
  8. 4.
    Das General Accounting Office (GAO), angebunden an den U.S. Congress, hat eine sehr gründliche Studie zur Effizienz und insbesondere zur Kosteneffektivität von “smart weapons” vorgelegt, die–vor allem durch die U.S. Air Force - im zweiten Golfkrieg eingesetzt wurden. Entgegen dem damals die - vom Militär zensierten - Medien beherrschenden Eindruck ist das Urteil vernichtend: GAO, Operation Desert Storm: Operation Desert Storm Air War (Letter Report, PEMO-96–10), Washington, D. C., Juli 1996.Google Scholar
  9. 5.
    L. Bölkow, 1st Verteidigerdominanz technisch möglich? in: C. F. v. Weizetrker (Hg.), Die Zukunft des Friedens in Europa, München 1990, S. 115 ff; M. Hewish, G. Turbé, Fibre-optic guidance takes off, International Defense Review, Bd. 23, Heft 1/1990; J. Rhea, Militärische Anwendungen von Glasfaser-Lichtleitkabeln, Internationale Wehrrevue, Bd. 17, Heft 2/1984.Google Scholar
  10. 7.
    J. Grin, L. Unterseher,… den Bedrohungszirkel unterbrechen: Spinnennetz. Ein militärtheoretischer Beitrag zur Um-und Abrüstung, in: W. R. Vogt, Mut zum Frieden. Über die Möglichkeiten einer Friedensentwicklung fir das Jahr 2000, Darmstadt 1990, S. 251.Google Scholar
  11. 9.
    L. Unterseher, Defending Europe: toward a stable conventional deterrent, H. Shue Nuclearg Pe~ t, in: (Hg.), Deterrence and Moral Restraint, New York, New York, 1989, S. 326; vgl. auch: M. Allen, Combating NATO’s Integrated Area Anti-Tank Defense, Jane’s Defence Weekly, 20. Juli, 1985, S. 140 ff..Google Scholar
  12. 10.
    L. Unterseher, Landstreitkräfte im Jahre 2000, unveröffentlichtes SAS-Arbeitspapier, Bonn, Mai 1980.Google Scholar
  13. 11.
    Studiengruppe Alternative Sicherheitspolitik (SAS), Landstreitkräfte zur Verteidigung der Bundesrepublik Deutschland, in: SAS (Hg.), Strukturwandel der Verteidigung. Entwürfe für eine konsequente Defensive, Opladen 1984 ( Anhang).Google Scholar
  14. 12.
    B. H. Liddell Hart, Lebenserinnerungen, Düsseldorf und Wien 1966, S. 35 ff.. Sir Basils lebenslanges Plädieren für tiefe Gliederungsformen in der Verteidigung, dem sich übrigens auch Carl von Clausewitz hätte anschließen können, steht in bemerkenswertem Kontrast zum Kräftedesign aus der OR-Schule, das möglichst viel Kampfpotential in Front bringen will (dabei aber wohl die Risiken eines solchen Verfahrens verdrängt).Google Scholar
  15. 14.
    L. Unterseher, Ein anderes Heer: Wesentliche Einzelheiten, in: SAS (Hg.), Vertrauensbildende Verteidigung. Reform deutscher Sicherheitspolitik, Gerlingen 1989 ( Anhang).Google Scholar
  16. 18.
    J. Grin, Military-Technological Choices and Implications. Conunand and Control in Established NATO-Posture and a Non-Provocative Defence, Amsterdam 1990, insbesondere S. 135–246.Google Scholar
  17. 20.
    J. Gerber, Die Bundeswehr im Nordatlantischen Bündnis, Regensburg 1985, Kapitel 10; siehe auch: Ders., Beiträge zur Praxis der Alternativen Verteidigung, hrsg. von R Meyers, Münster-Hamburg 1989.Google Scholar
  18. 21.
    F. Leidenberger, Das operative Konzept der NATO nach 1995 unter besonderer Berücksichtigung von Defensivität und Raumschutz, Führungsakademie der Bundeswehr, unveröffentlichte Jahresarbeit, Hamburg 1992; vgl. A. v. Horn, Auf Defensive optimiert Das neue Waffensystem DAVID, Heereskonsequenzen aus VKSE, Soldat und Technik, Bd. 33, Heft 10/1990.Google Scholar
  19. 1.
    E. Müller, Dilemma Sicherheitspolitik. Tradierte Muster westdeutscher Sicherheitspolitik und Alternativoptionen: Ein Problem-und Leistungsvergleich, in: Ders. (Hg.), Dilemma Sicherheit, Baden-Baden 1984, S. 146; V. Böge, P. Wilke, Militärische Defensivkonzepte, in: E. Müller (Hg.), a.a.O., S. 195 f..Google Scholar
  20. 2.
    J. Grin, L. Unterseher,… den Bedrohungszirkel unterbrechen: Spinnennetz. Ein militärtheoretischer Beitrag zur Um-und Abrüstung, in: W. R. Vogt (Hg.), Mut zum Frieden. Ober die Möglichkeit einer Friedensentwicklung Ihr das Jahr 2000, Darmstadt 1990, S. 256.Google Scholar
  21. 3.
    R E. Simpkin. Race to the Swift - Thoughts an Twenty-First Century Warfare, London 1985, Kapitel 6.Google Scholar
  22. 4.
    B. H. Liddell Hart, Strategy, New York, New York, 1974, S. 328 f. (Übersetzung: L. U.).Google Scholar
  23. 5.
    J. Grin, L. Unterseher, Spezialisierung auf die Defensive: Einige Zusammenhänge, in: Studiengruppe Alternative Sicherheitspolitik, SAS (Hg.), Vertrauensbildende Verteidigung. Reform deutscher Verteidigungspolitik, Gerlingen 1989, S. 140.Google Scholar
  24. 6.
    Wie gläubig die in der NATO herrschende Lehre, daß militärische Selbstbeschränkung notwendigerweise Effrzienzmängel mit sich bringt, von deutschen Friedensforschern übernommen wurde, belegt und diskutiert ausfiihrlich: M. Roick, Deutsche defensive Alternativen zu atomaren und konventionellen Kriegfiihrungsstrategien: Geschichte - Theorie - Evaluation - Perspektiven. Ein Beitrag zur alternativen militärischen Denkgeschichte in der Bundesrepublik Deutschland, unveröffentlichtes Manuskript, Berlin 1998, S. 104 ff.. In den Brennpunkt der Kritik geraten insbesondere E. Müller, a.a.O., und V. Böge, P. Wilke, a.a.O.. Herausgearbeitet wird auch, daß D. S. Lutz sich die These von der relativen Ineffizienz der Defensive zu eigen gemacht und sie gar noch zugespitzt bat (“AntiEffizienz-Effekt”); siehe: Ders., Zur Theorie struktureller Angriffsunfähigkeit. Genesis, Definition und Kriterien struktureller Angriffsunfähigkeit im Rahmen defensiver Abhaltung und Gemeinsamer Sicherheit, Hamburger Beiträge für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, Heft 22/1987, S. 94.Google Scholar
  25. 7.
    L. Unterseher, Bewegung, Bewegung! Zur Kritik eingefahrener Vorstellungen vom Krieg, Sicherheit und Frieden, Bd. 5, Heft 2/1987.Google Scholar
  26. 1.
    L. Unterseher, Die Landesverteidigung der Schweiz: Ein praktisches Modell fir die Zukunft (Expertise), SAS-Arbeitspapier, Bonn, Januar 1995.Google Scholar
  27. 2.
    Das SAS-Arbeitspapier (Anmerkung 1) mit dem Vorschlag Ihr eine “Armee 2005” wurde von der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz interessierten Bürgerinnen und Bürgern auf deren Anfrage hin in über 10.000 Exemplaren zur Verfigung gestellt. Über den auf einer Pressekonferenz am 19. Januar 1995 in Bern vorgestellten Vorschlag berichteten alle Tageszeitungen der Schweiz (auf der ersten und/oder zweiten Seite - und zwar sehr ausfihrlich); siehe insbesondere auch: G.-R. Plattner, “Armee 2005”: Modell mit Zukunft, Neue Zürcher Zeitung, 12. Juni 1995, S. 17. Zur seither in der Schweiz gelaufenen Diskussion: Ders. Wieviel Armee braucht die Schweiz? in: V. Krtöning, L. Unterseher und G. Verheugen (Hg.), Defensive und Intervention. Die Zukunft der Vertrauensbildenden Verteidigung, Bremen, 1998.Google Scholar
  28. 3.
    Sozialdemokratische Fraktion im Nationalrat, Zu den Verpflichtungskrediten 1996: Die Kürzungs- und Veränderungsvorschläge der SP, Pressemitteilung, Bern, 12. Juni 1996.Google Scholar
  29. 4.
    Gespräch mit Peter Hug, einem sicherheitspolitischen Berater der Schweizer Sozialdemokraten, Bern, 11. November 1994.Google Scholar
  30. 5.
    H. Scheer, Miliz - nüchtern betrachtet, in: D. Bald (Hg.), Miliz als Vorbild? Zum Reservistenkonzept der Bundeswehr, Baden-Baden 1987; L. Unterseher, Bürgerfreiheit, Wehrpflicht, Intervention - Frankreich und die Vereinigten Staaten im Vergleich, in: E. Opitz, F. S. Rödiger (Hg.), Allgemeine Wehrpflicht. Geschichte - Probleme - Perspektiven, Bremen 1994.Google Scholar
  31. 6.
    P. Hug, R Meier, Rüstungskonversion. Die Umwandlung militärabhängiger Arbeitsplätze in zivile Beschäftigung, Zürich-Chur 1992, S. 186 ff.; A. Schoenenberger, F. Artigot, Combien coûte la défense nationale en Suisse? in: J.-J. Langendorf (Hg.), Année 2001: Le futur de la défense nationale Suisse, Chêne-Bourg 1995, S. 275 ff..Google Scholar
  32. 7.
    Bundesrat, Bericht des Bundesrates an die Bundesversammlung über die Konzeption der Armee in den neunziger Jahren (Armeeleitbild 95), Drucksache vom 27. Januar 1992, Bern 1992, S. 100 ff.Google Scholar
  33. 8.
    Gespräch mit V. Kröning, MdB (Mitglied des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages), Bonn, 25. Januar 1999; vgl. auch: Kompromiss für das deutsche Militärbudget. Zwang zur Streckung von Rüstungsvorhaben, Neue Zürcher Zeitung, 9. Juli, 1996, S. 2.Google Scholar
  34. 10.
    Zum Leistungsvermögen und Entwicklungspotential der Artillerie siehe insbesondere: R E. Simpkin, Antitank, London 1982, S. 158–165, und als Hintergrundinformation: K.-M. Schmidt, Das System der Artillerie - aus der Sicht der Heeresrüstung, Soldat und Technik (SuT), Bd. 39, Heft 5/1996; R Pengelley, G. Turbé, Artillery fire control - new computer systems improve guns’ effectiveness, International Defense Review, Bd. 21, Heft 8/1988; dies., Schwerpunktthema “Artilleriemodernisierung”, Internationale Wehrrevue, Bd. 20, Heft 2/1987; dies. und D. K. Malone, M. Hewish, D. Taman, E. Thomer, D. H. C. Jenkins, Schwerpunktthema “Artillerie-Feuerleitsysteme”, Internationale Wehrrevue, Bd. 18, Heft 1/1985.Google Scholar
  35. 11.
    L. Bölkow, Ist Verteidigungsdominanz technisch möglich? in: C. F. v. Weizsäcker (Hg.), Die Zukunft des Friedens in Europa, München 1990, S. 119 ff.; A. von Horn, Auf Defensive optimiert: Das neue Waffensystem DAVID, Heereskonsequenzen aus VKSE, SuT, Bd. 33, Heft 10/1996.Google Scholar
  36. 12.
    F. Leidenberger, Das operative Konzept der NATO nach 1995 unter besonderer Berücksichtigung von Defensivität und Raumschutz, Führungsakademie der Bundeswehr, unveröffentlichte Jahresarbeit, Hamburg 1992; vgl. auch L. Unterseher (unter Mitarbeit von H. Bebermeyer und M. Chalmers), Stabile militärische Sicherheitsstrukturen in Europa. Programm fir die Jahrtausendwende, Österr. Studienzentren für Frieden und Konfliktlösung, Arbeitspapier Nr. 3, Burg Schlaining Juni/Juli 1992, S. 95 ff..Google Scholar
  37. 1.
    Wesentliche Aktivitäten des Global NOD Network finden sich in dem mehrmals jährlich erscheinenden Newsletter “NOD & Conversion” dokumentiert, das von B. Moller vom Copenhagen Peace Research Institute (COPRI) herausgeberisch betreut wird.Google Scholar
  38. 2.
    Studiengruppe Alternative Sicherheitspolitik (SAS), Ober Luftstreitkräfte einer defensiven Verteidi-gung (Berichterstatter: L. Unterseher), in: SAS (Hg.) Strukturwandel der Verteidigung, Opladen 1984; B. Moller, Air Power and Non-Offensive Defence. A Preliminary Analysis, Working Papers, Nr. 2, Centre for Peace and Conflict Research, Copenhagen 1989; L. Unterseher, Umrisse einer stabilen Luftverteidigung, in: SAS (Hg.), Vertrauensbildende Verteidigung. Reform deutscher Sicherheitspolitik, Gerlingen 1989; J. Wissdorf, Doktrin und Struktur. Eine Untersuchung über den Zusammenhang von sicherheitspolitischen Konzepten und Streitkräftestrukturen unter besonderer Berücksichtigung von Einsatzoptionen Air Luftstreitkräfte, Baden-Baden 1992; H. Hagena, NOD in the Air, in: B. Moller, H. Wiberg (Fig.), Non-Offensive Defence for the Twenty-First Century, Boulder, Colorado 1994; vgl. auch: Project on Defense Alternatives (PDA), SAS, Confidence-building Defense. A Comprehensive Approach to Security and Stability in the New Era. Application for the Newly Sovereign States of Europe, Cambridge, Massachusetts, Bonn 1994, S. 63–66; V. Kröning, Luftverteidigungskonzeption und Eurofighter 2000, unveröffentlichtes Arbeitspapier, Bonn - Bremen, November 1995.Google Scholar
  39. 3.
    G. K. Schukow, Erinnerungen und Gedanken, Stuttgart 1969, S. 395; G. Förster, H. Helmert, H. Schnitter, Der zweite Weltkrieg. Militärhistorischer Abriß, Berlin (Ost ) 1989. Das letztgenannte (DDR-offiziöse) Werk enthält keinerlei Hinweis auf selbständige Aktionen der Roten Luftarmeen; es gab danach nur ein sehr unmittelbares Kooperieren mit den Landstreitkräften.Google Scholar
  40. 4.
    A. Cordesman, A. Wagner, The Lessons of Modem Warfare, Bd. I: The Arab-Israeli Conflicts, 1973–1989. Boulder, Colorado, 1990, Kapitel 3: The 1982 War in Lebanon; T. N. Dupuy, Understanding War: History and Theory of Combat, New York, New York, 1987, Kapitel 17: The Bekaa Valley.Google Scholar
  41. 8.
    Siehe auch: C. E. Myers Jr., The Military Utility of Tacair, Working Paper (unveröffentlicht), Arlington, Virginia, Januar 1985, S. 8 f..Google Scholar
  42. 10.
    B. Sweetnuan, Naval air power for 2000 - Time to change course, International Defense Review (IDR), Bd. 25, Heft 5/1991.Google Scholar
  43. 11.
    Desert Storm Study Project, Certain Victory: The U.S. Army in the Gulf War, Washington, D. C., 1993.Google Scholar
  44. 12.
    H. Köhler, Schnelle luftbewegliche Eingreifverbände, Soldat und Technik (S. u. T.), Bd. 34, Heft 5/ 1991; M. Ertl, Ein neues Element auf dem Gefechtsfeld. Die luftmechanisierte Brigade 1, S. u. T., Bd. 40, Heft 6 /1997.Google Scholar
  45. 13.
    Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten V. Kröning ( Mitglied des Haushaltsausschusses ), Januar 1999.Google Scholar
  46. 14.
    K. S. Brower, Das militärische Gleichgewicht im Nahen Osten, Internationale Wehrrevue, Bd. 19, Heft 7/1986, S. 907 f..Google Scholar
  47. 15.
    W. J. Vogt, Beyond the bean count: quality/quantity assessment of conventional forces, IDR, Bd. 22, Heft 3/1989, S. 274.Google Scholar
  48. 16.
    Das klingt ein wenig utopisch. Tatsache ist aber immerhin, daß 19% im parlamentarischen Defence Review Process der Republik Südafrika von wichtigen Debattenteilnehmern eine substanzielle Reduzierung der nationalen Streitkräfte nicht nur mit innenpolitischen Ressourcenkalkülen, sondern auch mit dem Argument begründet wurde, daß sich damit eigene provozierende Dominanz gegenüber den - relativ schwachen - Nachbarn abbauen lasse (Gespräche mit Laurie Nathan, persönlicher Berater des Verteidigungsministers, in Kapstadt und telefonisch, im März und Juli 1996 ).Google Scholar
  49. 17.
    Ein typisches Beispiel ist der Eurofighter 2000 (alias “Jäger 90”). Es handelt sich hierbei um ein relativ schweres, eindringfähiges Flugzeug, dem früher eine Spezialisierung auf die Defensive (Schließen der Luftverteidigungslücke) bescheinigt wurde: wohl um das - von alternativem Denken infizierte? - Publikum zu beschwichtigen. 1995 entdeckte man aber amtlicherseits, daß die Maschine auch zum Jagdbomber mit beträchtlicher Luft-Boden-Bewaffnung taugt.Google Scholar
  50. 1.
    Diese Argumentation hat auch ihre banalen Aspekte: Im März 1994 frotzelte eine sozialdemokratische Bundestagsabgeordnete, damals schon seit längerem im Verteidigungsausschuß, an mich gewandt: Die Sache mit der alternativen Verteidigung sei doch wohl von gestern, nun komme es auf das Mit-Tragen von Verantwortung und - insbesondere maritime - Machtprojektion an. (Dies geschah in einem Lift des “Langen Eugen”.)Google Scholar
  51. 2.
    Siehe vor allem: B. Moller, A Non-offensive Maritime Strategy for the Nordic Area: Some Preliminary Ideas, Working Papers, Nr. 3, Centre for Peace and Conflict Research, Kopenhagen 1987; H. Bebermeyer, L. Unterseher, Wider die Großmannssucht zur See: Das Profil einer defensiven Marine, in: Studiengruppe Alternative Sicherheitspolitik, SAS (Hg.), Vertrauensbildende Verteidigung. Reform deutscher Sicherheitspolitik, Gerlingen 1989; K. Booth, NOD at Sea, in: B. Moller, H. Wiberg (Hg.), Non-Offensive Defence for the Twenty-First Century, Boulder, Colorado, 1994; vgl. auch: E. Grove, The Future of Sea Power, London 1990; ders., Naval Technology and Stability, in: W. Snit, J. Grin, L. Voronkov (Hg.), Military Technological Innovation and Stability in a Changing World: Politically Assessing and Influencing Weapon Innovation and Military Research and Development, Amsterdam 1992.Google Scholar
  52. 3.
    H. v. Moltke, Unter dem Halbmond. Erlebnisse in der alten Türkei 1835–1839, Berlin 1984, S. 112.Google Scholar
  53. 5.
    F. W. Lanchester, Aircraft in Warfare: The Dawn of the Fourth Arm, London 1916.Google Scholar
  54. 6.
    Siehe zunächst die entsprechenden länderspezifischen Eintragungen in: The International Institute for Strategic Studies (IISS), The Military Balance 1998–1999, London 1998; darüber hinaus: H. Sorensen, L. Unterseher, Ikke-Offensive elementer indpasset dansk forsvar, in: H. Sorensen (Hg.), Ikke-Offensivt Forsvar - en introduktion, Frederiksberg 1990, S. 113 f.; B. Sauerwein, Norwegian defense: At fjords’ length, International Defense Review (IDR), Bd. 22, Heft 4/1989; T. Ries, Die Verteidigungskraft Finnlands, Internationale Wehrrevue, Bd. 19, Heft 9/1996; M. Hewish, Schwedens Küstenartillerie, Internationale Wehrrevue, Bd. 19, Heft 9/1996; C. G. Pritchard, Soviets expand coastal and anti-landing defense, IDR, Bd. 23, Heft 7/1990.Google Scholar
  55. 7.
    J. Grin, Military-Technological Choices and Political Implications: Command and Control in Established NATO Posture and a Non-Provocative Defence, Amsterdam 1990.Google Scholar
  56. 8.
    Project on Defense Alternatives (PDA), SAS, Confidence-building Defense. A Comprehensive Approach to Security and Stability in the New Era. Application for the Newly Sovereign States of Europe, Cambridge, Massachusetts, Bonn 1994, S. 66 ff..Google Scholar
  57. 9.
    B. v. Bonin, “Juli-Studie”, in: H. Brill (Hg.), Bogislaw von Bonin im Spannungsfeld zwischen Wiederbewaffnung - Westintegration - Wiedervereinigung, Bd. 2, Dokumente und Materialien, Baden-Baden 1989.Google Scholar
  58. 11.
    J. D. Watkins, The Maritime Strategy, U.S. Naval Institute Proceedings, Supplement, Februar 1986 (Übersetzung: L. U.); P. X. Kelley, H. K. ODonnell Jr., The Amphibious Warfare Strategy, U. S. Naval Institute Proceedings, a.a.O..Google Scholar
  59. 13.
    Zum Konzept (auch) maritimer “Bastionen”: B. Moller, Dictionary of Alternative Defense (Stichwort: “Bastion”), London 1995, S. 37 ff..Google Scholar
  60. 14.
    Die wohl phantasievollste Version eines sowjetischen Angriffs auf die nordatlantischen Verbindungslinien der NATO verdanken wir einem amerikanischen Autor von Militärpolit-Thrillern. Danach zieht sich die Sowjetmarine vor Ausbruch des Konfliktes in den Schutz ihrer Nordmeer-Bastion(en) zurück, um die weitreichenden Angriffe den Seeflieger-Kräften zu überlassen, die ungehindert operieren können, weil es gelingt, Island (mitsamt Flugbasen und Autklänmgsmitteln) im amphibischen Handstreich zu nehmen: T. Clancy, Red Storm Rising, New York, New York, 1987, S. 22’7–349.Google Scholar
  61. 16.
    Siehe z. B.: E. Grove 1990, a.a.O., S. 14; H. Bebermeyer, L. Unterseher, a.a.O., S. 170 ff.; J. J. Mearsheimer, A Strategic Misstep: The Maritime Strategy and Deterrence in Europe, International Security, Bd. 11, Heft 2/1986.Google Scholar
  62. 17.
    S. Turner, Victory at Sea: Bull Halsey at Leyte Gulf, The Guardian Weekly, 13. April, 1986.Google Scholar
  63. 18.
    Mahan publizierte 1890 sein Hauptwerk “The Influence of Sea Power Upon History, 1600–1783”, 5. Auflage, New York, New York, 1987 - gefolgt von: “The Influence of Sea Power Upon the French Revolution and Empire, 1793–1812 (veröffentlicht 1892).Google Scholar
  64. 19.
    Diese Darstellung ist wesentlich inspiriert durch: H. Rosinski, The Development of Naval Thought, hrsg. und mit einer Einleitung von B. M. Simpson III, Newport, Rhode Island, 1977.Google Scholar
  65. 20.
    Die Lehren Mahans schwappten auch in das zeitgenössische Offrzierkorps der Royal Navy hinein. Dort erwies sich freilich das Werk J. S. Corbetts als einflußreicher: Ders., Some principles of maritime strategy, Nachdruck, Annapolis, Maryland, 1988. Dieses zuerst 1911 erschienene Werk teilt mit Mahans Oeuvre die Perspektive weitgespannter Seeherrschaft, hebt aber eher die Vorteile der Defensive hervor (und ist im übrigen merklich systematischer).Google Scholar
  66. 22.
    F. Uhle-Wettler (Alfred von Tirpitz in seiner Zeit, Hamburg 1998 ) unternimmt es, den Wilhelntinischen Flottenbau vor der Kritik bundesdeutscher Geschichtswissenschaft in Schutz zu nehmen - mit dem Hauptargument, dieser sei fast bescheiden gewesen, wenn damalige Wirtschaftskraft und Handelsaktivitäten des Reiches berücksichtigt werden. Die Briten hätten sich also “eigentlich” nicht provoziert fühlen dürfen. Wie dumm, daß dies aber dennoch passierte! Vielleicht auch wegen der besonderen Dynamik dieser Rüstung, dem Streben nach qualitativer Überlegenheit und einer erklärten Defensivdoktrin, die nicht so recht zur Struktur der kaiserlichen Marine passen wollte?Google Scholar
  67. 23.
    B. H. Liddell Hart, Geschichte des Zweiten Weltkrieges, Wiesbaden 1970, S. 467–497.Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 1999

Authors and Affiliations

  • Lutz Unterseher

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