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Einleitung

  • Tobias Schumacher
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Part of the „Studien zur Internationalen Politik“ book series (SIP)

Zusammenfassung

Im Rahmen ihrer Außenbeziehungen1 hat die Europäische Union (EU)2 ein weitverzweigtes Netz bi- und multilateraler Kontakte zu den meisten Staaten und internationalen Organisationen der Erde geknüpft. Nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes sind jedoch insbesondere die Beziehungen der EU zu den mittel- und osteuropäischen Reformstaaten verstärkt in den Blickpunkt des Interesses geraten, während häufig unreflektiert bleibt, daß die EU nicht nur an ihrer östlichen Grenze, sondern auch an ihrer südlichen Peripherie als zentraler Akteur präsent ist.3 So hat die EU seit Ende der fünfziger Jahre ihre Beziehungen zu den nicht zur Gemeinschaft gehörenden Mittelmeeranrainern kontinuierlich ausgebaut und mit den meisten dieser Staaten im Rahmen der 1972 vom Europäischen Rat beschlossenen „globalen Mittel-meerpolitik“ (Globalansatz)4 die Beziehungen auf vertragliche Grundlagen in Form verschiedener Assoziierungsabkommen gestellt.

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© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 1998

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  • Tobias Schumacher

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