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Kommentar

  • Felix Tretter

Zusammenfassung

Die heutige Psychiatrie und klinische Psychologie hat viele empirische Daten über das Suchtphänomen gesammelt. Psychometrische Skalen, biologische Marker, bildgebende Verfahren und andere Methoden haben dies ermöglicht und demgemäß soll das Suchtphänomen adäquat eingestuft werden können. In den letzten Jahren sind vor allem die neurobiologischen Erkenntnisse über die neurochemischen Grundlagen der Suchtentstehung angewachsen. Der Erkenntnisfortschritt in diesem Bereich war teilweise so faszinierend, dass zunehmend der Trend bestand, das Suchtphänomen im Wesen als Folge von Funktionsstörungen von Transmittersystemen im Sinne der Störung der „Säftegleichgewichte“ zu interpretieren. Medikamentöse Therapieverfahren erschienen plötzlich erfolgversprechend. Dieser Trend hält an.

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Literatur

  1. Kruse GKörkel JSchmal. U. Alkoholabhängigkeit erkennen und behandeln. Psychiatrie VerlagBonn 2000.Google Scholar
  2. Tretter FLehman. AAuroi. OMerfert-Diet. Ch, Schneide. K. Sucht und Literatur. LambertusFreiburg 1989.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Felix Tretter

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