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Zusammenfassung

In dem enthusiastischen Rückblick auf den rauschhaften Glückszustand der vorangegangenen Nacht, in der er seine Erzählung „in einem Zug geschrieben“ hatte, notierte Kafka am 23. September 1912 in sein Tagebuch: „Gedanken an Freud natürlich“. An was genau Kafka dachte, als er sich über Freud Gedanken machte, können wir nur vermuten. Die Themen, Motive und Konflikte, für die sich die Psychoanalyse bevorzugt interessierte, sind in der Erzählung allerdings leicht zu finden: die familialen Beziehungen zwischen Vater, Sohn und Mutter mitsamt jener Mischung von Liebe, Hass, Schuldbewusstsein und Bestrafungsphantasie, die für das ödipale Drama kennzeichnend sind.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Thomas Anz

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