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Zusammenfassung und Ausblick

  • Nico Reimers
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Zusammenfassung

Für Familienunternehmen gibt es vier grundsätzlich zu unterscheidende Notwendigkeiten, auf Private Equity zurückzugreifen: (1) Wachstumsfinanzierung, (2) Ersatz von Familiengesellschaftern, (3) Börsenvorbereitung und (4) Krisenüberbrückung. In die letzte Kategorie kann auch eine fehlende familieninterne Nachfolge fallen. Zu einer Beteiligung eines Finanzinvestors an einem Familienunternehmen wird es aber nur dann kommen, wenn neben einer aussichtsreichen Marktentwicklung das Potenzial der betrachteten Firma, von dieser auch profitieren zu können, vorausgesetzt werden kann. Angesichts einer durchschnittlichen Abschlussquote von drei Beteiligungen im Mittelstand pro Investor im Jahr wird deutlich, dass Private Equity i.e.S. nicht vorbehaltlos als Finanzierungsalternative bezeichnet werden sollte. Da PE-Gesellschaften einer Beteiligung relativ strikte Kriterien zugrunde legen, kann nach wie vor nur eine kleine Minderheit von Familienunternehmen vom auf den ersten Blick vielversprechenden PE-Angebot profitieren.

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Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Nico Reimers

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