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Möglichkeiten und Grenzen dauerhafter Kooperation

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Part of the Entscheidungs- und Organisationstheorie book series (EOT)

Zusammenfassung

Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit ist die Dualität von Interaktionsbeziehungen, d.h. das gleichzeitige Auftreten von Konkurrenz und Kooperation. Diese Sichtweise verhindert eine einseitige Analyse potenzieller Konflikte im Sinne eines weitverbreiteten Konkurrenzparadigmas und hebt die dynamische Unterscheidung von Konkurrenz und Kooperation als wettbewerbsentscheidende Kernkompetenz hervor. Es stellt sich die zentrale Frage: Welche Möglichkeiten und Grenzen bietet die organisatorische Gestaltung dauerhafter Kooperation? Diesem Untersuchungsgegenstand wurde sich in drei Schritten genähert. Zunächst wurde in Kapitel 2 der theoretische Bezugsrahmen für die anschließende Analyse kooperationsfördernder Bedingungen dargestellt und erläutert. Den Schwerpunkt dieser Arbeit bildet die Entwicklung eines umfassenden Kooperationsmodells in Kapitel 3 sowie die Diskussion von Wiederholungsmechanismen in Kapitel 4. Nachfolgend werden die wesentlichen Ergebnisse dieser beiden Kapitel noch einmal zusammengefasst. Besonderes Augenmerk gilt dabei der extremen Kontextabhängigkeit der Ergebnisse, welche die Möglichkeit dauerhafter Kooperation maßgeblich bestimmt. Schließlich endet die Arbeit mit dem Hinweis, dass dauerhafte Kooperation nicht zwangsläufig positiv besetzt sein muss. Als Durchsetzungsmechanismen weisen dynamische Effekte häufig eine Reihe von Schattenseiten auf, die zugleich die Grenzen dauerhafter Kooperation bilden.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2004

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