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Entwicklungspotential des Anlagebetrugs am «Grauen Kapitalmarkt» in Deutschland

  • Martin Klaffke
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Part of the Wirtschaftswissenschaft book series (WiWiss)

Zusammenfassung

In kaum einer Branche haben sich die Rahmenbedingungen in den letzten Jahren so umfassend geändert wie im Finanzsektor. „Dank des weltweiten Abbaus von Kapitalverkehrsbeschränkungen und anderer Markthemmnisse sowie der raschen Ausbreitung moderner Informations- und Telekommunikationstechniken stehen heute geographische und administrative Grenzen der Anbahnung und Abwicklung von Geschäften nicht mehr im Wege.“256 Während sich die finanziellen Erfolge etablierter Finanzdienstleister rückläufig entwickeln, dringen neue Wettbewerber in den Markt ein und beginnen, die Spielregeln der Branche zu verändern.257

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Literatue

  1. 254.
    Müller & Strotmannn (1998), S. v.Google Scholar
  2. 255.
    Finanzplatz (1999), S. 37.Google Scholar
  3. 256.
    Artopoeus (2000), S. 12.Google Scholar
  4. 257.
    Vgl. Böhme (1997), S. 2.Google Scholar
  5. 26(1 Kritikpunkt der Wettbewerbsanalyse PORTERS ist u.a. ihr begrenzter Anwendungsnutzen. Vgl. zur Kritik der Analyse Macharzina (1995), S. 253 f.Google Scholar
  6. 251.
    Kreikebaum (1991), S. 66.Google Scholar
  7. 262.
    Porter (1997), S. 27.Google Scholar
  8. 264.
    Vgl. Porter (1997), S. 25 ff.Google Scholar
  9. 265.
    Unter einem Strategischen Geschäftsfeld wird in der Literatur eine relativ autonome Planungseinheit verstanden, deren Tätigkeitsbereich sich nach Produkt(en), Kunden und Wettbewerbern nachhaltig von anderen Aktivitätsfeldern eines Unternehmens unterscheidet. Beispiele für strategische Geschäftsfelder in der Finanzbranche sind das Wertpapiergeschäft oder die Vermögensverwaltung. Vgl. Nieschlag, Dichtl & Hörsch-gen (1997), S. 91 f., Schreyögg (1984), S. 141 ff., Wilde (1989), S. 27 ff., Marr & Picot (1991), S. 668 ff. und Macharzina (1995), S. 288 f.Google Scholar
  10. 266.
    Vgl. zu der Einteilung in Banken, Near-und Non Banks Buschgen (1995), S. 60 f.Google Scholar
  11. 268.
    Kirmße (1999), S. 146.Google Scholar
  12. 269.
    Privatbankiers wie Z.B. SAL. OPPENHEIM oder MERCK, FINK & Co, gelten als Zielgruppenbanken für das Geschäft mit vermögenden Kunden. Sie stellen die Beratungsqualität und die Angebotsindividualisierung in den Mittelpunkt ihrer absatzpolitischen Aktivitäten. Vgl. Stracke & Geitner (1992), S. 456 ff.Google Scholar
  13. 270.
    Vgl. Rolfes (1999), S. 4.Google Scholar
  14. 271.
    Hohe Erträge erzielen Banken vor allem im Provisionsgeschäft, während das Kreditgeschäft angesichts des hohen Wettbewerbsdrucks von einem massiven Margenverfall gekennzeichnet ist, der nicht durch Provisionsmehreinnahmen kompensiert werden kann. Vgl. Wessel (1997), S. 481, o.V. (2000a), S. 61, o.V. (2001a), S. 17 und BAKred (2001), S. 53 ff.Google Scholar
  15. 272.
    Vgl. Rolfes (1999), S. B.Google Scholar
  16. 273.
    Der Verkauf von Finanzprodukten über Bankfilialen hat einen Anteil von 80% am Gesamtumsatz der Kreditinstitute. Vgl. Balzer (2000), S. 165 ff., Betsch (1997), S. 710 und Benölken & Wings (1995), S. 147.Google Scholar
  17. 275.
    Vgl. o.V. (1994), S. 9.Google Scholar
  18. 276.
    Vgl. Marketing Anzeigen (2001), o.S.Google Scholar
  19. 277.
    Vgl. Styppa (2001), S. 104.Google Scholar
  20. 278.
    Als einzige Direktbank bietet die ADVANCE BANK bislang auch kostenlose Beratung an. Vgl. Styppe (2001), S. 104.Google Scholar
  21. 279.
    Vgl. Marketing Anzeigen (1999), S. 16.Google Scholar
  22. 280.
    Erdmann (2001), S. 372.Google Scholar
  23. 281.
    Vgl. Reitz & Söhler (2001), S. 57.Google Scholar
  24. 282.
    Vgl. o.V. (2001b), S. 90.Google Scholar
  25. 283.
    Vgl. Stracke & Geitner (1992), S. 272 ff. und Buschgen (1995), S. 60 f. Soweit Near Banks Geschäfte nach § 1 Abs. la KWG erbringen, fallen sie als Finanzdienstleistungsinstitute unter die Aufsicht des BAKRED.Google Scholar
  26. 284.
    Vgl. zu der Situation im Versicherungsmarkt Marketing Anzeigen (1999), S. 46 f.Google Scholar
  27. 285.
    Vgl. o.V. (2001c), S. 18.Google Scholar
  28. 286.
    Vgl. Marketing Anzeigen (1999), S. 44.Google Scholar
  29. 287.
    Vgl. Styppe (2001), S. 104.Google Scholar
  30. 289.
    Mittlerweile sollen bis zu 20% der Neuabschlüsse bei Lebensversicherungen über den Strukturvertrieb erfolgen. In der Literatur wird der Geschäftserfolg der Strukturvertriebe vor allem auf ein Versagen der etablierten Banken und Sparkassen zurückgeführt. Vgl. Wolff (1993), S. 3 und Stiftung Warentest (1999), S. 14.Google Scholar
  31. 290.
    Vgl. Stiftung Warentest (1999), S. 12.Google Scholar
  32. 291.
    Vgl. Stiftung Warentest (1999), S. 12, Bielenberg (1997), S. 27 und Stracke & Geitner (1992), S. 264 ff.Google Scholar
  33. 292.
    Artopoeus (2000), S. 12.Google Scholar
  34. 293.
    Vgl. BdB (1999), S. 9 f.Google Scholar
  35. 294.
    Vgl. Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften (1999), Weber (2000), S. 2061 und Miletzki (2000), S. 176.Google Scholar
  36. 295.
    Vgl. Bundesregierung (2001). Vgl. zu der Diskussion der Reform der staatlichen Finanzmarktaufsicht Hetzer (2000), S. 184, Stuhr & Ströer (2000), S. 11 f. und Miletzki (2000).Google Scholar
  37. 296.
    Vgl. http://www.bundesregierung.de/dokumente/Artikel/ix_35/62.htm.Google Scholar
  38. 15 des Schreibens des BAWE den Anhang 10.1 und Von Schönfels (2001), S. 266.Google Scholar
  39. 298.
    Berger & Möller (2000), S. 388.Google Scholar
  40. 299.
    Vgl. die Antwort 5 des Schreibens des BAWE den Anhang 10.1.Google Scholar
  41. 300.
    Dabei gilt eine Freigrenze von 1.000 DM, die Gewinne bis zu 999 DM unbesteuert, 301 Verluste aus Beteiligungen werden steuerlich anerkannt, wenn nicht das Abschreiben von Verlusten, sondern die Absicht, auf Dauer Einnahmen zu erzielen, im Vordergrund der Anlage steht. Vgl. Stiftung Warentest (2001), S. 71.Google Scholar
  42. 302.
    Vgl. Commerzbank (2000b), S. 21.Google Scholar
  43. 304.
    Für einen renditeorientierten Anleger mit nicht ausgeschöpften Sparerfreibetrag könnte es sich aus steuerlicher Sicht hingegen empfehlen, in Rentenpapiere mit im Vergleich zu Aktien gleich hoher Bruttorendite anzulegen. Vgl. Bloehs (2000), S. 693 f.Google Scholar
  44. 305.
    Vgl. Art. 9 EUVO-109.Google Scholar
  45. 307.
    Vgl. zur Psychologie der EWWU Wiswede & Peters (1997).Google Scholar
  46. 308.
    Vgl. Finanzplatz (1999b), S. 17 f.Google Scholar
  47. 309.
    Über 50% der Befragten erwarteten von der EURO-Einführung eher Nachteile und nur noch knapp 47% glaubten, der EURO werde sich auf lange Sicht zu einer erfolgreichen Währung entwickeln. Vgl. Losse (2000), S. 26.Google Scholar
  48. 310.
    Sinn (2001), S. 26.Google Scholar
  49. 311.
    Vgl. zur Rentenreform Presse-und Informationsamt der Bundesregierung (2000), Deutsches Aktieninstitut (1999), S. 5 und Meyer (2000), S. 34.Google Scholar
  50. 312.
    Art. 6 Nr. 1 AVmG ändert das Einkommensteuergesetz. Nach den §§ 79-85 EStG sieht das Gesetz die Förderung im Rahmen des Sonderausgabenabzugs oder über Zulagen vor.Google Scholar
  51. 313.
    Vgl. Präve (2001b), S. 796.Google Scholar
  52. 314.
    Die Altersvorsorge stellt einen Finanzierungsvertrag mit einer Anspar-und einer Rentenphase dar. Mit Beginn der Rentenphase werden die in der Ansparphase angesammelten Einzahlungen und Zinsen als Rentenzahlungen ausgezahlt und das Restkapital entsprechend verzinst. Vgl. Thießen (2000), S. 372.Google Scholar
  53. 313.
    Die Zuweisung der Zertifizierungsaufgabe an das BAV ist nicht unproblematisch, da ein unmittelbarer Sachzusammenhang mit der Tätigkeit der Versicherungsaufsicht nicht gegeben ist. Vgl. zu den Bedenken Präve (2001b), S. 797 ff.Google Scholar
  54. 316.
    Vgl. Bundestag (2001), S. 41.Google Scholar
  55. 317.
    Die Informationspflichten sind durch eine ergänzende Rechtsverordnung mit näheren Bestimmungen zu konkretisieren. Vgl. § 6 AltZertG.Google Scholar
  56. 319.
    Vgl. Afhüpe et al. (2001), S. 164.Google Scholar
  57. 321.
    Anbieter, die Kunden unzulässigerweise zum übereilten Abschluß von Versicherungsverträgen drängen, müssen mit Abmahnungen durch den Verbraucherschutz, wie bereits in einigen Fällen erfolgt, rechnen. Vgl. Knospe (2001), S. 368.Google Scholar
  58. 322.
    Vor dem Hintergrund des Herkunftslandprinzips dürfte zukünftig zu erwarten sein, daß der Gesetzgeber bei der Setzung rechtlicher Nonnen darauf achtet, daß den nationalen Anbietern keine Wettbewerbsnachteile entstehen.Google Scholar
  59. 323.
    Das Fernabsatzgesetz ist in Art. 1 des «Gesetzes über Fernabsatzverträge und andere Fragen des Verbraucherrechts sowie zur Umstellung von Vorschriften auf EURO» geregelt, das die «Richtlinie 97/7 EG des Europäischen Parlaments und des Rates» vom 20.05.1997 über den Verbraucherschutz bei Vertragsabschlüssen im Fernabsatz umsetzt. Nach Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit Anhang II werden Finanzdienstleistungen von dieser allgemeinen Femabsatzrichtlinie nicht erfaßt.Google Scholar
  60. 324.
    Vgl. zum Stand der Vorbereitung einer speziellen EU-Femabsatzrichtlinie Hadding (2001), S. 108 ff.Google Scholar
  61. 325.
    Vgl. o.V. (2001d), S. 9.Google Scholar
  62. 326.
    Vgl. Sinn (2001), S. 21.Google Scholar
  63. 327.
    Vgl. Commerzbank (2000a), S. 21.Google Scholar
  64. 328.
    Vgl. Sinn (2001), S. 21.Google Scholar
  65. 334.
    Deutsche Bundesbank (2001), S. 31.Google Scholar
  66. 335.
    Vgl. zu Höhe, Struktur und Verteilung der Geldvermögen auch die Auswertung die Einkommens-und Verbrauchsstichprobe (1998) des Statistischen Bundesamtes bei Münnich (2001), S. 154 ff.Google Scholar
  67. 337.
    Vgl. Thiemann (1999), S. 89.Google Scholar
  68. 338.
    Vgl. Polan (1995), S. 6.Google Scholar
  69. 339.
    Vgl. Thiemann (1999), S. 89.Google Scholar
  70. 34° Vgl. Boehm-Betzig (1994), S. 6. Vgl. zu einer Auswahl demographischer Entwicklungsprognosen Priewasser (1994), S. 34 ff.Google Scholar
  71. 342.
    BETSCH spricht in diesem Kontext von der sog. «Konfettigeneration», die über keine lebenslang gültigen Lebensstilkriterien verfügt und verschiedenartige Ansprüche aufweist. Vgl. Betsch (1997), S. 709. Vgl. zum Wertewandel auch Buschgen (1995), S. 54 und Bielenberg (1997), S. 34.Google Scholar
  72. 344.
    Paul & Paul (1997), S. 877.Google Scholar
  73. 345.
    Vgl. BdB (1999), S. 27 und Krumnow (1989), S. 37.Google Scholar
  74. 346.
    Herrmann, Jasny & Vetter (1999), S. 12.Google Scholar
  75. 347.
    Im Anlageverhalten zeigen sich Tendenzen hin zur internationalen und zur riskanteren Geldanlage. Vgl. BdB (1999), S. 14 und Botschen, Koll & Noisternig (1995), S. 503.Google Scholar
  76. 348.
    Helmschrott & Waßmer (1999), S. 1855. Die Zeichnung von Aktien des Telekommunikationsanbieters MoBILCoM bescherte im Jahre 1998 einen Gewinn von 3300 Prozent, die des Trickfilmers EM-TV sogar von über 5500 Prozent.Google Scholar
  77. 350.
    Die Sparkassen und Genossenschaftsbanken weisen eine im Vergleich zu den Direkt-und Großbanken höhere Kundenbindungsintensität auf. Vgl. Becker, Herges & Steitz (1991), S. 23 ff.Google Scholar
  78. 351.
    Sieweck (2001), S. 167.Google Scholar
  79. 352.
    Vgl. Paul & Paul (1997), S. 880 f.Google Scholar
  80. 353.
    Als Hauptbank gilt das Kreditinstitut bei dem das wichtigste Giro-Konto besteht oder mit dem Geschäfte am intensivsten betrieben werden. Vgl. Keller, Lerch & Matzke (2000), S. 378.Google Scholar
  81. 354.
    Vgl. zu weiteren Möglichkeiten der Typologisierung von Bankkunden Stracke & Geitner (1992), S. 160 f., Benölken & Greipel (1994), S. 22 ff. und Knoblauch (1998), S. 21 ff.Google Scholar
  82. 355.
    Vgl. Sieweck (2001), S. 169.Google Scholar
  83. 356.
    Vgl. Becker, Herges & Steitz (1991), S. 23 ff.Google Scholar
  84. 357.
    Vgl. Paul & Paul (1997), S. 877.Google Scholar
  85. 358.
    Vgl. Lohmann (1998), S. 185 ff.Google Scholar
  86. 359.
    Hygienefaktoren verhindern die Entstehung negativer Zustände, können jedoch positive Zustände selbst nicht aufbauen. Vgl. Rosenstiel (1992), S. 74 ff.Google Scholar
  87. 36° Vgl. Lohmann (1998), S. 185 f.Google Scholar
  88. 361.
    Vgl. BdB (1999), S. 7.Google Scholar
  89. 362.
    Vgl. Locarek-Junge & Schwaiger (1998), S. 372 und Sieweck (2001), S. 175.Google Scholar
  90. 363.
    Vgl. Sieweck (2001), S. 168 f.Google Scholar
  91. 365.
    Vgl. Frisemo (2000), S. 11.Google Scholar
  92. 366.
    Styppe (2001), S. 104.Google Scholar
  93. 367.
    Vgl. Styppe(2001), S. 103.Google Scholar
  94. 370.
    So plant die CITIGROUP eine weitreichende Allianz mit dem Internet-Provider und Portal AMERICA ONLINE. Vgl. Cocca et al. (2001), S. 234.Google Scholar
  95. 371.
    Dabei dürfte der WAP-Markt an Bedeutung gewinnen, da das Wireless Application Protocol (WAP) den Intemet-Zugang über das Mobilfunknetz erlaubt. Vgl. Stuhr & Biondi (2000), S. 14. Vgl. zum M-Banking. Horster (2001), S. 101 ff.Google Scholar
  96. 372.
    Vgl. Balzer (2000), S. 172 und BdB (1999), S. 39.Google Scholar
  97. 375.
    Vgl. Häring (2000), S. 14.Google Scholar
  98. 376.
    Sieweck (2001), S. 167.Google Scholar
  99. 384.
    In der Vergangenheit haben unseriöse Anbieter die Ängste der Anleger in Zusammenhang mit der Einführung des EURO oder Unsicherheiten hinsichtlich der gesetzlichen Alterssicherung für den Absatz ihrer Produkte genutzt. Vgl. Busch & v. Schönfels (1998), S. 148.Google Scholar

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Authors and Affiliations

  • Martin Klaffke

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