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Ansätze und Theorien in der Bewegungsforschung

  • Sebastian Haunss
Part of the Bürgergesellschaft und Demokratie book series (BÜD, volume 19)

Zusammenfassung

Das 20. Jahrhundert ist in seinem Verlauf mit vielen Begriffen belegt worden: das Jahrhundert der Gewalt, das Jahrhundert der Extreme, das kurze und das lange 20. Jahrhundert. Welche dieser Charakterisierungen auch immer zutreffen mag, in jedem Fall war es auf der politischen Ebene durch Massenmobilisierungen der unterschiedlichsten Art geprägt. Es sah Höhepunkt und Niedergang der Arbeiterinnenbewegung und der Frauenbewegung, faschistische Massenmobilisierungen in den 20er- und 30er-Jahren, nationale Befreiungsbewegungen im Kontext der antikolonialen Bewegungen, die von den Studentinnen ausgehenden aber keineswegs nur auf sie beschränkt gebliebenen mit dem Jahr 1968 verbundene Mobilisierungen in den westlichen Industrienationen, eine neue Frauenbewegung und die so genannten neuen sozialen Bewegungen seit den 70er-Jahren. Der trotz aller Erschütterungen lange stabil geglaubte Ostblock brach schließlich doch zusammen, begleitet von demokratischen, aber auch von nationalistischen und ethnischen Volksbewegungen.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

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  • Sebastian Haunss

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