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Prozesse kollektiver Identität bei den Autonomen und in der Schwulenbewegung — ein Vergleich

  • Sebastian Haunss
Part of the Bürgergesellschaft und Demokratie book series (BÜD, volume 19)

Zusammenfassung

Ein Vergleich der in den vorangegangenen Kapitel beschriebenen Prozesse kollektiver Identität bei den Autonomen und in der Schwulenbewegung lässt strukturelle Ähnlichkeiten, aber auch bedeutsame Differenzen zum Vorschein kommen, die zu einem tiefer gehenden Verständnis der Bedeutung von Prozessen kollektiver Identität in sozialen Bewegungen beitragen können. Dabei ist es sinnvoll, verschiedene Ebenen voneinander zu trennen: In einem ersten Schritt (10.1.) gilt es zu fragen, welche grundsätzlichen Schlüsse sich aus den Unterschieden der Prozesse kollektiver Identität in beiden Bewegungen ziehen lassen. In einem zweiten Schritt (10.2.) lohnt es sich, nach formalen Ubereinstimmungen und Differenzen zu fragen, da dadurch die Rahmenbedingungen der Bewegungsdiskurse deutlicher konturiert werden können. Dabei lohnt es insbesondere, einen Blick auf die Teilnehmerinnen an den Diskursen und auf die Medien, in denen diese Diskurse stattgefunden haben, zu werfen. Daran anschließend werden einige bedeutsame Analogien (10.3.) und Differenzen (10.4.) in den Prozessen kollektiver Identität beider Bewegungen detaillierter diskutiert, um so zu verstehen, wie in den beiden Bewegungen Prozesse kollektiver Identität und Bewegungsentwicklungen zusammenhängen. Schließlich wird es darum gehen, welche Rolle Szenen in den Prozessen kollektiver Identität beider Bewegungen gespielt haben und wie vor dem Hintergrund dieser Erkenntnisse die Konzeptualisierung von Bewegungsszenen präzisiert werden muss.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

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  • Sebastian Haunss

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