Advertisement

Sizilien pp 37-46 | Cite as

Kastell Mola, Naxos, Melia und Mongiuffi

  • René König
Part of the René König · Schriften · Ausgabe letzter Hand book series (RKSALH, volume 5)

Zusammenfassung

Das Gebirge, in dessen letztem Sattel sich Taormina einschmiegt, ist ein seitlicher Ausläufer der Monti Peloritani, die von Messina schräg hineinstoßen in den nordöstlichen Inselarm. In mehreren Schwüngen drängen die Peloritanerberge wieder ans Meer, sie steigen immer noch einmal auf, als könnten sie sich von der Grathöhe nicht trennen. So folgen einander von innen her der Monte Venere, ein langgestreckter Rücken wie von einem lauernden graubraunen Tier, dann mit wenigen Beilhieben zurecht- geschlagen der stumpfe Felsen von Kastell Mola, danach der verwegen aufgereckte Felsen von Kastell Taormina mit seinem treppenförmig geschichteten Gestein, und schließlich der Sattel, in dem Taormina liegt, der sich unmittelbar vor dem endgültigen Absturz noch einmal hebt. Dieser letzte Kegel ist von unregelmäßiger Form, die sich nur mit Mühe dem Auge einprägt, an seinen Außenseiten harschig verwittert und mit wuchernden Kakteenhecken bestanden. Wie aber ein belangloses Gestein den Achat in sich einschließt, so umfängt dieser letzte Ausläufer der Peloritani das Juwel des griechischen Theaters von Taormina. Die offene Rückwand der Bühne liegt der schmalen Ebene von Fiumefreddo zugekehrt, hinter der sich dunkel und in seinen Basen schwerfällig ausgebreitet der Ätna erhebt.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2005

Authors and Affiliations

  • René König

There are no affiliations available

Personalised recommendations