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Raumplanung als politischer Prozess: Demokratisierung von Planungsprozessen

  • Christine Bauhardt

Zusammenfassung

In der Auseinandersetzung um den Funktionswandel von räumlicher Planung in bezug auf ihre Methoden ebenso wie auf ihre Steuerungskapazitäten zeichnen sich zwei Perspektiven ab. Zum einen gerieten im Zuge der weltpolitischen Veränderungen seit dem Fall der Berliner Mauer gesamtgesellschaftliche Steuerungsmodelle in den Verdacht autoritärer Gesellschafts- und Staatsauffassung. Nach dem Ende der Blockkonfrontation wurde der Bedarf nach neuen, globalen Steuerungsmodellen deutlich. Der Begriff der „Governance“ tritt gleichberechtigt neben das Konzept des „Government“ im Sinne der nationalstaatlich verfassten Regierung (Kap. IV.1.1). Zum anderen hatte sich die Planungseuphorie der siebziger Jahre aufgrund ihrer technokratischen Planungsauffassung in der Bundesrepublik in den achtziger Jahren mit dem Aufkommen von Bürgerinitiativen und Basisgruppen mit ihrem erweiterten Politikbegriff ohnehin relativiert. Daraus leiteten sich für die Raumplanung Forderungen nach Demokratisierung des Planungsprozesses und weitergehender Partizipation der Planungsbetroffenen am Planungsprozess ab (Kap. IV.1.2).

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Christine Bauhardt

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