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Einleitung

  • Heide von Felden
Chapter
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Part of the Studien zu Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung book series (SZEUB, volume 21)

Zusammenfassung

Ziel dieser Arbeit ist es, die Kategorien „Bildung“und „Geschlecht“aufeinander zu beziehen. Allgemein gilt Bildung im demokratischen Diskurs als universell, so dass die Einbeziehung der Kategorie „Geschlecht“im mainstream bildungstheoretischer Diskussionen als zu speziell oder als historisch überholt angesehen wird. Es wird davon ausgegangen, dass Bestimmungen über Bildung für alle Menschen gleichermaßzen gelten, dass man weder Geschlecht (gender), noch Schicht oder Klasse (class), noch Farbe oder Rasse (race) oder anderes speziell berücksichtigen müsse. Entgegen dieser Meinung bin ich der Auffassung, dass die behauptete Universalität von Bildung die hierarchischen Bestimmungen des Geschlechterverhältnisses im Rahmen des Systems der Zweigeschlechtlichkeit unterschwellig perpetuiert und damit Ungleichverhältnisse durch Niehtbenennung beibehält. Die Notwendigkeit der Verbindung der Begriffe „Bildung“und „Geschlecht“wird nicht allein von mir vertreten. Verschiedentlich sind in der Literatur in diesem Bereich Forschungsdefizite benannt worden. So monieren Rendtorff/Moser (1999), dass der „gegenwärtige bildungstheoretische Diskurs […] zwar zum Teil Verknüpfungen von Bildungsbegriff und Subjekttheorie vor[nimmt], bislang allerdings fast ohne Berücksichtigung der Geschlechterperspektive“(Rendtorff/Moser, 1999, 46) und dass „auch Untersuchungen zu geschlechterstrukturierenden Konstruktionen innerhalb erziehungswissenschaftlicher Theoriebildung nur in Ansätzen vorhanden“(ebd., 56) seien.

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© Leske + Budrich, Opladen 2003

Authors and Affiliations

  • Heide von Felden

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