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Die Entwicklung der qualitativen Motivforschung

  • Guido Schwarz

Zusammenfassung

Phileon: Siegfried Lamnek (vgl. Siegfried Lamnek; Qualitative Sozialforschung; Weinheim 1993, Bd. 1; S. 1) berichtet, daß die qualitative Sozialforschung in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat, aber immer noch in dem Stadium ist, aus und durch die Abgrenzung zu herkömmlichen, quantitativen Methoden zu existieren, d.h. indirekt auch aus dem Widerstand gegen und der Konkurrenz zur quantitativen Forschung ihre Energie zu schöpfen. Das eigene wissenschaftliche Gebäude, das sie daraus zu entwickeln versucht, ist noch nicht weit genug fortgeschritten. Allerdings, und man hört hier die Befriedigung Lamneks über diesen Umstand heraus, „…hat die von den ‚Qualitativen‘ vorgebrachte Kritik an den Verfahrensweisen einer „tatsachenbezogenen Empirie“ (vgl. Bonss 1982) das Monopol quantifizierender Untersuchungsmethoden ins Wanken gebracht und damit eine Grundlagendiskussion über die Prinzipien empirischer Sozialforschung entfacht, in deren Gefolge eine unreflektierte Anwendung traditioneller Forschungsmethoden nicht mehr legitimierbar erscheint.“ (Lamnek, Bd. 1, S. 5)

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© Leske + Budrich, Opladen 2000

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  • Guido Schwarz

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