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Kommunikation über Identität und Sinn

  • Peter Fuchs

Zusammenfassung

Tatsächlich findet zwei Wochen später, an einem Frühsommertag wie Samt und Seide, die nächste Sitzung als ‚Gehung’ statt. Siebenschwans verfugen über einen geräumigen Kleinbus, und mit diesem Fahrzeug wird ein Sauerländer Stausee angesteuert. Die Fahrt ist unruhig, weil einige der Siebenschwanschen Kinder mitgenommen werden mussten. Sie singen bekannte Volkslieder wie „Eisgekühlter Bommerlunder, Bommerlunder eisgekühlt, und dazu ein belegtes Brot mit Schinken“ . . . oder „Ein Fahrradlenker, ein Ommnisbuhus, zehn nackte Neger . . . “ und fallen dabei in regelrechte Ekstasen. Dr. Hasso Beben kann seine Einwände gegen Rassendiskriminierung nicht vorbringen, Frederik kann nicht rauchen, Frieda versucht mitzusingen, Siebenschwan singt mit, und seine Gattin strahlt. Es gibt einen weiteren Gast, den Dr. Beben mitgebracht hat, er heißt Fredemar Woltersbeck und ist Student der Theologie. Er macht einen bekümmerten Eindruck und weiß offenbar nicht einzuschätzen, ob er auf der richtigen Party ist. Nach einer sauna-ähnlichen Stunde ist man angelangt. Man parkt oberhalb einer wilhelminischen Staumauer. Der See blitzt königlich in der Form einer Sichel zwischen den Bergen. Sauerländer Monokulturen spiegeln sich in den Uferzonen des Gewässers.

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Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

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  • Peter Fuchs

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