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Reproduktionsarbeit zwischen Notwendigkeit, persönlichem Lebensstil und gesellschaftlicher Norm

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Part of the Forschung Pädagogik book series (FORSCHPÄD)

Zusammenfassung

Jeder Mensch verdankt sein Leben reproduktiver Arbeit und benötigt täglich lebenslang diese Leistungen, denn durch sie werden „die täglichen Erfordernisse der Lebensführung befriedigt,“204 und nur durch sie bleibt die Lebens- und Arbeitskraft einer Gesellschaft erhalten.

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Literatur

  1. 204.
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  3. 206.
    Dieses Nomen wurde 2004 zum „Unwort des Jahres“ erklärt.Google Scholar
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    Pierre Bourdieu (1983) spricht dabei von „einem Prozeß der Bildung von kulturellem und sozialem Kapital, dessen Vermittlung an die nachwachsende Generation wesentlich durch die freie Zeit der Mutter sichergestellt und reproduziert wird.Google Scholar
  6. 208b.
    “Pierre Bourdieu (1983) zitiert nach Meier, Uta (2000/b): „Arbeit aus Liebe“: Das Trivialisierungsphänomen weiblicher Alltagsarbeit und seine verhängnisvollen Folgen. In: Tippeiskirch, Dorothee C. von & Spielmann, Jochen (Hg.)(2000): Solidarität zwischen den Generationen. Familie im Wandel der Gesellschaft. Stuttgart et al.: KohlhammerGoogle Scholar
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  19. 215.
    Vgl. Methfessel, Barbara (1992): Hausarbeit zwischen individueller Lebensgestaltung, Norm und Notwendigkeit. Baltmannsweiler: Schneider, Hohengehren, S. 23 ff.Google Scholar
  20. 216.
    Vgl. Bock, Gisela & Duden, Barbara (1977): a. a. O.Google Scholar
  21. 217a.
    Barbara Methfessel (1992) skizziert diesen Prozess wie folgt: „Die Trennung der Erwerbsarbeit/-leben und Hausarbeit/-leben geht einher mit der Herausbildung von Öffentlichkeit und Privatheit als getrennten gesellschaftlichen Räumen. In den verschiedenen Entwicklungsstufen und -formen dieses Prozesses (vgl. dazu Habermas 1984) wird der Haushalt zunehmend zum Ort des Privaten. Als Folge wird nicht nur das Leben, sondern auch die Arbeit im Haushalt im doppelten Sinn Bestandteil der neu gewonnenen Intimsphäre. Sie ist zum einen auf die Erhaltung und Gestaltung des privaten Raumes gerichtet, von ihrem Inhalt (Sorge um den Menschen, Schaffung eines spezifischen Milieus etc.) und von den sie bestimmenden Strukturen. Zum anderen muß sie den Charakter als Arbeit verlieren, muß sich als Häuslichkeit, Liebe, Fürsorge darstellen. Das Gelingen dieser Intimsphäre steht im besonderen gesellschaftlichen und staatlichen Interesse und bleibt deshalb auch keine ‚Privatsache‘. Eine neue Bestimmung der Familie erfolgt auf unterschiedlichen Ebenen: In Politik, Philosophie, Pädagogik oder auch Literatur werden so z. B. neue Leitbilder für Haushalt und Familie entwickelt, die bis heute eine starke normative Kraft haben. In der Abwendung von der alten gemeinsamen Hauswirtschaft wird nun das ‚traute friedvolle Heim’ mit der ‚liebevollen Familie‘ zu einer (körperlichen und geistig-seelischen) Erholungsstätte für den Mann, der wiederum von den Kämpfen aus der ‚feindlichen Welt‘ nach Hause zurückkehrt. Die aus der Erwerbsarbeit verdrängten Bedürfnisse sollen hier ihre Befriedung finden. Entsprechend wird erwartet, daß Organisation und Gestaltung des Haushaltes dem Anspruch der Gegenwelt zur Erwerbsarbeit genügen: Unterschiedlich, sogar widersprüchlich sollen — in Form und Inhalt — die einzelnen Prozesse (der Arbeit oder Sorge) bzw. Bereiche (wie Wohnungsgestaltung, Formen des Zusammenlebens) sein. In der allgemeinen bzw. gesamten Wirkung sollen Haushalt und Familie jedoch eine Ergänzung zur Erwerbsarbeit bzw. Öffentlichkeit bieten, sollen komplementär sein.Google Scholar
  22. 217b.
    “ Methfessel, Barbara (1992): a. a. O., S. 25 ff.Google Scholar
  23. 218a.
    Beck-Gernsheim, Elisabeth (1980): a. a. O. Beck-Gernsheim, Elisabeth (1983): a. a. O. Behning, Ute (Hg.): Das Private ist ökonomisch. Widersprüche der Ökonomisierung privater Familien- und Haushalts- Dienstleistungen. Berlin: Edition Sigma.Google Scholar
  24. 218b.
    Bundesministerium für Familie und Senioren (1994): a. a. O.Google Scholar
  25. 218c.
    Bock, Gisela & Duden, Barbara (1977): a. a. O.Google Scholar
  26. 218d.
    Kontos, Silvia; Walser, Karin (1979): a. a. O.Google Scholar
  27. 218e.
    Sachse, Carola (2002): Der Hausarbeitstag. Gerechtigkeit und Gleichberechtigung in Ost und West 1939–1994. Göttingen: WallsteinGoogle Scholar
  28. 219a.
    Hingewiesen sei in diesem Zusammenhang vor allem auf die Arbeit von Ostner (1979). Sie hat die Spezifika der Hausarbeit in Abgrenzung zur Berufsarbeit besonders analysiert und betont dabei insbesondere die Naturgebundenheit, die Ganzheitlichkeit und den Personenbezug.Google Scholar
  29. 219b.
    Zur Auseinandersetzung mit ihrem Hausarbeitsverständnis und Hausarbeitsbegriff verweise ich aus umfänglichen Gründen auf Methfessel, Barbara (1992) a. a. O., S. 81 ff.Google Scholar
  30. 220a.
    Methfessel, Barbara (1992): a. a. O., S. 14.Google Scholar
  31. 220b.
    Vgl. ebenfalls Blosser-Reisen, Lore (1980/3): Grundlagen der Haushaltsführung. Eine Einführung in die Wirtschaftslehre des Haushalts. Baltmannsweiler: Burgbücherei Schneider, S. 125 ff.Google Scholar
  32. 220b.
    und 147 ff.Google Scholar
  33. 221.
    Von Schweitzer definiert Haushalt wie folgt: „Haushalte sind Zentren der Lebensgestaltung zum Überleben, zur Persönlichkeitsentfaltung und zur Bildung der Kultur des Zusammenlebens der Haushalts- und Familienangehörigen miteinander und mit anderen des sozialen Umfelds.“ Schweitzer, Rosemarie von (1988): Die privaten Versorgungs-, Pflege- und Erziehungsleistungen und ihre Wahrnehmung als Haushaltsproduktion. In: Hauswirtschaft und Wissenschaft, Jg. 36, 5, S. 230Google Scholar
  34. 223.
    Schmidt-Waldherr, Hiltraud (1992): „Nicht wir haben die Minuten...“Zeiterfahrung, Zeitprobleme von Frauen. In: Grabe, Silvia (1992): Alltagszeit — Lebenszeit. Zeitstrukturen im privaten Haushalt. Frankfurt a. M. et al.: Campus, S. 54Google Scholar
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    Vgl. ebenda sowie Schäfer, Dieter & Schwarz, Norbert (1996): Der Wert der unbezahlten Arbeit der privaten Haushalte — das Satellitensystem Haushaltsproduktion. In: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hg.)(1996): Zeit im Blickfeld: Ergebnisse einer repräsentativen Zeitbudgeterhebung. Stuttgart et al.: Kohlhammer, S. 22Google Scholar
  36. 225.
    Ravaioli, Carla (1987): a. a. O., S. 26 f.Google Scholar
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    Vgl. z. B. Friedrich-Ebert-Stiftung (Hg.)(1997): Stiegler, Barbara, Das 654-Milliarden-Paket. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, S. 17 ff.Google Scholar
  38. 226b.
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    Vgl. z. B. den Überblicksartikel: Berghahn, Sabine (1993): Frauen, Recht und langer Atem — Bilanz nach über 40 Jahren Gleichstellungsgebot in Deutschland. In: Helwig, Gisela & Nickel, Hildegard Maria (Hg.)(1993): Frauen in Deutschland 1945–1992. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, S. 71–138Google Scholar
  40. 228a.
    Die vielfältigen Benachteilungen von Frauen auf die Berufschancen, den Erwerbsverlauf, die Erwerbseinkommensentwicklung bei Teilzeitarbeit und Erwerbsunterbrechung sind hervorragend untersucht. Vgl. hierzu z. B. den Überblick von Höpflinger, François; Charles, Maria; Debrunner, Annelies (1991): Familienleben und Berufsarbeit. Zum Wechselverhältnis zweier Lebensbereiche. Zürich: Seismo.Google Scholar
  41. 228b.
    Mayer, Karl Ulrich; Allmendinger, Jutta; Huinink, Johannes (Hg.)(1991): Vom Regen in die Traufe: Frauen zwischen Beruf und Familie. Frankfurt a. M. et al.: CampusGoogle Scholar
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    Kontos, Silvia; Walser, Karin (1979): a. a. O.Google Scholar
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    Vgl. z. B. Sachse, Carola (2002): a. a. O.Google Scholar
  48. 231a.
    Vgl. z. B. Kontos, Silvia; Walser, Karin (1979): a. a. O.Google Scholar
  49. 231b.
    Hungerbühler, Ruth (1988): a. a. O.Google Scholar
  50. 231c.
    Friedrich-Ebert-Stiftung (Hg.)(1997): a. a. O.Google Scholar
  51. 231d.
    Arn, Christof (1997/3): a. a. O.Google Scholar
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    Vgl. z. B. Kettschau, Irmhild; Methfessel, Barbara; Piorkowsky, Michael-Burkhard (Hg.)(2000): Familie 2000. Bildung für Familien und Haushalte zwischen Alltagskompetenz und Professionalität. Europäische Perspektiven. Dokumentation der dritten europäischen Fachtagung, 26.–28. 9.1999. Baltmannsweiler: Schneider, Hohengehren.Google Scholar
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  54. 232c.
    Schweitzer, Rosemarie von (2001): Hauswirtschaft — ein Berufsfeld im Aufbruch. Der Welttag der Hauswirtschaft und die Notwendigkeit von internationaler Bildung für das Alltagsleben. Vortrag am 21. März 2001 im Universitätsclub Bonn.Google Scholar
  55. 232d.
    Meier, Uta (2002): a. a. O.Google Scholar
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    Vgl. z. B.: Thiessen, Barbara (1997): Individualisierung und Reproduktion. Analyse prekärer Arbeitsverhältnisse im Privathaushalt. Werkstattberichte des Instituts für angewandte Biographie- und Lebensweltforschung Nr. 5, Universität Bremen.Google Scholar
  57. 233b.
    Friedrich-Ebert-Stiftung (Hg.)(1997): a. a. O.Google Scholar
  58. 234.
    Bundesministerium für Familie und Senioren (1994): a. a. O., S. 21Google Scholar
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    Meier, Uta (2002): Auslaufmodell oder Refugium? Familie im Wandel — Plädoyer für eine stärkere Alltagsorientierung. In: Frauenrat 2/2002, S. 7Google Scholar
  60. 236a.
    Beispielhaft stellen Beik & Spitzner(1995) in ihrer Studie zur Verkehrsplanung dieses Vergessen und Negieren der reproduktiven Arbeit bzw. ihre mangelnde Berücksichtigung bei der Gestaltung der Infrastruktur dar.Google Scholar
  61. 236b.
    Vgl.: Beik, Ute & Spitzner, Meike (1995): Reproduktionsarbeitsmobilität. Theoretische und empirische Erfassung, Dynamik ihrer Entwicklung und Analyse ökologischer Dimensionen und Rahmenbedingungen für Handlungsstrategien. Endbericht zum Teilprojekt 5. „Entwicklungen der Arbeits- und Freizeitmobilität.“ Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbHGoogle Scholar
  62. 237a.
    Zitiert nach Krüsselberg, Hans-Günter (1997): Die Fabel von der Unproduktivität der Arbeit im Familienhaushalt. In: Meier, Uta (Hg.)(1997): Vom Oikos zum modernen Dienstleistungshaushalt. Der Strukturwandel privater Haushaltsführung. Festschrift für Rosemarie von Schweitzer. Frankfurt a. M. et al.: Campus, S. 15Google Scholar
  63. 237b.
    Vgl. ebenfalls: Leipert, Christian & Opielka, Michael (1998): Erziehungsgehalt 2000. Ein Weg zur Aufwertung der Erziehungsarbeit, Bonn: Institut für Sozialökologie, S. 51Google Scholar
  64. 238a.
    Pigou, A.C. (1962/4): The Economies for Welfare. London, S. 33Google Scholar
  65. 238b.
    zitiert nach Arn, Christof (1997/3): HausArbeitsPolitik. Leistungen, Probleme und Modelle der Haus- und Familienarbeit. CH Köniz: Edition Soziothek, S. 35Google Scholar
  66. 239a.
    Vgl. Ravaioli, Carla (1987): a. a. O., S. 8.Google Scholar
  67. 239b.
    Schäfer, Dieter & Schwarz, Norbert (1996): a. a. O., S. 18.Google Scholar
  68. 239c.
    In der BRD kämpfte u. a. die Haushaltsökonomin Rosemarie von Schweitzer für die statistische Darstellung der in den Privathaushalten erschaffenen Werte. Die UNO-Weltfrauenkonferenz forderte 1985 in Nairobi die Staaten dazu auf, auch die reproduktive Arbeit in die Berechnungen des Bruttosozialprodukts zu integrieren. Vgl.: Pinl, Claudia (2004): Wo bleibt die Zeit? Die Zeitbudgeterhebung 2001/02 des Statistischen Bundesamtes. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 31–32, S. 19Google Scholar
  69. 240.
    Schäfer, Dieter & Schwarz, Norbert (1996): a. a. O., S. 15–69Google Scholar
  70. 241.
    Krüsselberg, Hans-Günther; Auge, Michael; Hilzenbecher, Manfred (1986): Verhaltenshypothesen und Familienzeitbudgets — Die Ansatzpunkte der „Neuen Haushaltsökonomik“ für Familienpolitik. Schriftenreihe des Bundesministers für Jugend, Familie und Gesundheit. Stuttgart: KohlhammerGoogle Scholar
  71. 242.
    Institut der Deutschen Wirtschaft (Hg.): Private Haushalte aus der Dunkelzone getreten. In: iwd, Nr. 17, 27. April 1995, Köln: Deutscher Institutsverlag GmbH, S. 8Google Scholar
  72. 243a.
    Berechnet wurde die Haushaltsproduktion nach dem sogenannten Dritt-Personen-Kriterium. D. h. als unbezahlte Arbeit sind nur die Tätigkeiten definiert, die auch von einer dritten Person gegen Vergütung übernommen werden könnten. Es werden folglich nur die Tätigkeiten in die Kalkulation einbezogen, die theoretisch über den Markt ausgeführt werden können. Die ausführliche Erläuterung der Berechnungsmethode und zu den Grenzen der ökonomischen Betrachtung der Haushaltproduktion siehe Schäfer, Dieter & Schwarz, Norbert (1996): a. a. O., S. 21 ff.Google Scholar
  73. 243b.
    Zur Problematisierung der Erfassung von Reproduktionsarbeit in Zeitbudgeterhebungen: Beik, Ute & Spitzner, Meike (1995): a. a. O., S. 29 f. In diese Berechnung einbezogen wurden nur die Tätigkeiten aus den folgenden vier Arbeitbereichen: hauswirtschaftliche Arbeiten, Pflege und Betreuung, handwerkliche Tätigkeit (z. B. Autoreparaturen und Wohnungsrenovierungen), aber auch ehrenamtliche Tätigkeiten und unbezahlte Arbeit in sozialen Organisationen und Vereinen.Google Scholar
  74. 243c.
    Schäfer, Dieter & Schwarz, Norbert (1996): a. a. O., S. 27Google Scholar
  75. 244.
    Schäfer, Dieter & Schwarz, Norbert (1996): a. a. O., S. 16Google Scholar
  76. 245.
    Ebenda, S. 35Google Scholar
  77. 246a.
    Ebenda, S. 7Google Scholar
  78. 246b.
  79. 247.
    Ebenda, S. 35 f.Google Scholar
  80. 248a.
    Schäfer, Dieter (2004): Unbezahlte Arbeit und Haushaltsproduktion im Zeitvergleich. Beitrag zur Ergebniskonferenz zur Zeitbudgeterhebung 2001/02 am 16. und 17. Februar 2004 in Wiesbaden (Manuskript). In: Alltag in Deutschland — Analysen zur Zeitverwendung, Reihe Forum der Bundesstatistik, Bd. 43. Statistisches Bundesamt: Wiesbaden, S. 3Google Scholar
  81. 248b.
    und 13 ff.Google Scholar
  82. 249.
    Schäfer, Dieter & Schwarz, Norbert (1996): a. a. O., S. 41Google Scholar
  83. 251.
    Zu den Details des Berechnungsverfahrens siehe Schäfer, Dieter & Schwarz, Norbert (1996): a. a. O., S. 39 ff.Google Scholar
  84. 252.
    Auch wenn berücksichtigt werden muss, dass die Frage nach dem „richtigen“ Bewertungsmaßstab für die reproduktiven Arbeiten z. Zt. noch „ohne Königsweg“ verbleibt und die Antwort vom jeweiligen Analyseziel und Blickwinkel abhängig ist, scheint mir das hier gewählte Verfahren kritikwürdig. Unberücksichtigt bleiben in Ansatz zu bringende Kosten für Kranken- und Rentenversicherung der Leistungserbringerinnen; außerdem spiegelt sich in dem gewählten Bewertungsmaßstab die monetäre Diskriminierung von Frauenarbeit wider. Deshalb zum Vergleich im Folgenden eine Aufstellung über den Wert der unbezahlten Arbeit nach verschiedenen Bewertungsverfahren (Angaben für das frühere Bundesgebiet in Milliarden DM) Bewertungsansatz Bewertungsverfahren Nettostundenlohn (l) Nettostundenlohn (2) Lohnkosten (3) Qualifizierte Hauswirtschafterin (Generalistenansatz) 897 1125 1912 Spezialistenansatz (4) 941 1178 2002 Durchschnittslohn aller Beschäftigen (5) 1288 1615 2805 1. Ohne Bezahlung für Ausfallzeiten 2. Mit Bezahlung für Ausfallzeiten 3. Nettolohn plus Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge der Arbeitgeber und Arbeitnehmer einschließ lieh Bezahlung von Ausfallzeiten 4. Personen, die entsprechende Tätigkeiten beruflich ausüben 5. Sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte Quelle: siehe Schäfer, Dieter & Schwarz, Norbert (1996): a. a. O., S. 52 Würde die Bewertung der unbezahlten Arbeit mit dem durchschnittlichen Bruttolohn einschließlich der Arbeitgeberbeiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung erfolgen, würde sich der Wert der unbezahlten Arbeit um das 1,7 fache gegenüber dem gewählten Ansatz erhöhen! Ebenda, S. 45Google Scholar
  85. 253.
    Meier, Uta (1997): a. a. O., S. 15Google Scholar
  86. 254.
    Schäfer, Dieter & Schwarz, Norbert (1996): a. a. O., S. 60Google Scholar
  87. 256.
    Ebenda, S. 62Google Scholar
  88. 257.
    Schäfer, Dieter (2004): a. a. O., S. 25Google Scholar
  89. 258.
    Vgl. dazu Uta Meier (2001), die ausführt: „In den nationalökonomischen Konzepten wird schließlich nach wie vor nicht konzeptualisiert, dass private Haushalte, insbesondere Familienhaushalte, Orte sind, an denen beide Geschlechter unterschiedlich sozialisiert und eingebunden werden: für Männer stellen sie eine Lebensform dar, in der sie (...) versorgt und gepflegt werden. Für Frauen handelt es sich demgegenüber um einen Arbeitsbereich mit hohem Verpflichtungsgrad, an dem sie durch ihre versorgungswirtschaftlichen Tätigkeiten einen beträchtlichen Beitrag zur gesellschaftlichen Wohlfahrt leisten (von Schweitzer 1994). Die durch die ‚invisible Hand‘der von Frauen erbrachten Leistungen werden von männlichen Ökonomen jedoch nicht als Arbeit anerkannt oder bestenfalls als ‚Arbeit aus Liebe‘apostrophiert (...). Vor diesem Hintergrund ist es als ein Erfolg anzusehen, dass (...) ein Konzept zur Erfassung der Bruttowertschöpfung durch Haushaltsproduktion erarbeitet und einer empirischen Analyse zu Grunde gelegt werden konnte (...) (und M. D.) hier ein Ansatz gegen die ‚hinhaltende Abwehr‘des Mainstream in den Wirtschaftwissenschaften platziert werden konnte. (...) Innerhalb der einschlägigen Nationalökonomie wird allerdings — trotz dieser Befunde — auch weiterhin der Ausschluss des privaten Haushaltes als einer unverzichtbaren produktiven Einheit der Wirtschaft praktiziert. Ein Fraueninteressen beachtendes Wirtschaftkonzept hätte demgegenüber die wechselseitigen Verflechtungen von innerfamilialer und gesellschaftlicher Arbeitsteilung theoretisch in den Blick zu nehmen. (...) Es käme (..) darauf an, gerade die elementaren Voraussetzungen des Wirtschaftens zu konzeptualisieren, d. h. den Gegenstandsbereich der Ökonomie um die Basis jeglicher ökonomischen Aktivität, nämlich um die Ökonomie des Erhaltens/Unterhaltens zu erweitern, wie sie in den privaten Haushalten vollzogen wird.“ Meier, Uta (2001): Private Haushalte. In: Honecker, Martin; Dahlhaus, Horst; Hübner, Jörg; Jähnichen, Traugott; Tempel, Heidrun: Evangelisches Soziallexikon. Stuttgart et al.: W. Kohlhammer, S. 696–697Google Scholar
  90. 259.
    Institut der deutschen Wirtschaft (1995): a. a. O., S. 8Google Scholar
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    Meier, Uta (2000): a. a. O., S. 47Google Scholar
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    Bock, Stephanie; Heeg, Susanne; Rodenstein, Marianne (1993): Reproduktionsarbeitskrise und Stadtstruktur: eine feministische Betrachtung von Agglomerationsräumen. In: Kleinhans, Christina; Klinkhart, Stefanie; Misère, Stefanie (Hg.)(1993): Regionalentwicklung — feministische Perspektiven. FREI-RÄUME — Streitschrift der feministischen Organisation von Planerinnen und Architekten, 6, Dortmund, S. 14–23Google Scholar
  93. 261b.
    Bock, Stephanie; Heeg, Susanne; Rodenstein, Marianne (1995): Reproduktionsarbeitskrise und Stadtstruktur: Zur Entwicklung von Agglomerationsräumen aus feministischer Sicht. Unveröffentlichtes ManuskriptGoogle Scholar
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    Vgl.: Thiessen, Barbara (1997): Individualisierung und Reproduktion. Analyse prekärer Arbeitsverhältnisse im Privathaushalt. Werkstattberichte des Instituts für angewandte Biographie- und Lebensweltforschung Nr. 5, Universität BremenGoogle Scholar
  97. 265a.
    Aus umfänglichen Gründen kann das Thema „Delegation der familiären Reproduktionsarbeit an bezahlte Dritte“ im Rahmen dieser Arbeit nicht bearbeitet werden. Verwiesen werden soll jedoch auf Jean-Claude Kaufmann (1999), der u. a. beispielhaft beschreibt, wie die umfängliche Delegation von häuslicher Arbeit Einfluss auf die Beziehungsgestaltung des familiären Systems nimmt: „Und dabei hatte alles so gut angefangen. Sie hatte ein junges Mädchen gefunden, das ihr ein wenig zur Hand ging und es ihr ermöglichte, sich mehr um ihren Job zu kümmern. Da sie sowieso unterschwellig bereits gewisse Schuldgefühle gegenüber ihren Kindern hatte, wollte sie für einen perfekten Ersatz sorgen und dabei nicht aufs Geld sehen. (...) Sie neigte deshalb dazu, ‚das Boot sehr voll zu machen‘, indem sie solche Tage, an denen sie die meisten Stunden abwesend war, als Berechnungsgrundlage nahm. Ergebnis: Das Kindermädchen arbeitete aufgrund dieser großzügigen Bezahlung entsprechend länger, so daß sich schrittweise alle an eine wesentlich umfangreichere Arbeitsverteilung als ursprünglich geplant gewöhnten. Nach der ersten Phase des Aufbaus und Gewöhnens an diese Form der häuslichen Organisation verblaßten auch Marie Alix‘Zweifel, und sie fühlte sich in den Strudel einer neuen Entwicklung gezogen: ‚Mit der Zeit hat mir das dann erlaubt, mich beruflich stärker zu engagieren. Schritt für Schritt habe ich mich völlig von meinem Job vereinnahmen lassen. Wenn ich mehr arbeite, habe ich das Gefühl, frei zu sein, aufzublühen, völlig darin aufzugehen.‘Zweifellos ein fast schon zu großes Glück, denn gleichzeitig spürt sie, wie sie sich mental von ihrem familialen Universum entfernt, das immer fremder und undeutlicher wird. Heute ist sie immer noch glücklich über ihre Berufstätigkeit, aber ihre Freude wird von dem Gefühl getrübt, sich zu sehr von ihrer Familie entfernt zu haben und dadurch auf der einen Seite das verloren zu haben, was sie auf der anderen Seite dazugewonnen hat: ‚Es gab da wirklich eine Verlagerung in Richtung Beruf; ich bin immer mehr in den Beruf gerutscht. An manchen Abenden suchte ich nach einem Vorwand, um nicht nach Hause zu gehen.‘Bei der Arbeit fühlt sie sich besser als zu Hause, aber das widerspricht zu sehr dem, was eigentlich selbstverständlich wäre. Sie ist es leid, zu Haus nur eine Statistenrolle zu spielen und würde gerne zu ihren früheren Empfindungen zurückfinden. Aber wie ist das zu bewerkstelligen? (...) Sie hat es versucht, aber es war jedes Mal ein Mißerfolg. Der Gedanke an ein wiedergefundendenes Familienglück hatte sie motiviert, aktiv zu werden: ‚Ich habe mehrmals versucht, früher nach Hause zu gehen. Von Zeit zu Zeit raffe ich mich auf, und es macht mir dann auch Freude. Ich geh sie in der Schule abholen oder plane ein Party für sie, wie ein Geschenk und ich habe mir vorgestellt, einen richtig schönen Familienabend zu verbringen.‘Doch die Wirklichkeit fügt sich nicht und weigert sich, in dieses schöne Bild eingepaßt zu werden. Die alten Empfindungen sind nicht auffindbar und die Kinder abscheulich: ‚Die paar Mal, die ich früher nach Haus gekommen bin, hatte ich das Gefühl, alles durcheinander zu bringen. Erst schob ich die Schuld auf das Kindermädchen, weil ich fand, daß sie zu sehr meinen Platz einnahm, also hab ich sie nach Hause geschickt. Doch dann wurde es ein einziges Drama, ein Drama! Ich fand mich mitten in einer Mahlzeit wieder (...) und die Gören fingen an, die Situation auszunutzen und Unsinn zu machen. Ich hatte eigentlich das Bedürfnis, mich zu entspannen, aber sie, sie machten nur Unsinn. Ich wollte sie zum Essen bringen, aber sie wollten nicht essen, sie wollten dies nicht und jenes nicht.... Dann bin ich eben nicht mehr früher heimgekommen.‘Es will Marie Alix einfach nicht mehr gelingen, bei sich zu Hause Fuß zu fassen, und diese Unfähigkeit ist für sie unerträglich.Google Scholar
  98. 265b.
    “Kaufmann, Jean Claude (1999): Mit Leib und Seele. Theorie der Haushaltstätigkeit. Konstanz: Universitätsverlag, S. 115 f.Google Scholar
  99. 266a.
    Vgl. z. B.: Bundesministerium für Familie und Senioren (1994): a. a. O.Google Scholar
  100. 266b.
    Bertram, Hans (1997): Familien leben. Neue Wege zur flexiblen Gestaltung von Lebenszeit, Arbeitszeit und Familienzeit. Gütersloh: Bertelmann.Google Scholar
  101. 266c.
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  102. 266d.
    Schmidt, Renate (2002): S. O. S. Familie. Ohne Kinder sehen wir alt aus. Berlin: RowohltGoogle Scholar
  103. 267.
    Bundesministerium für Familie und Senioren (1994): a. a. O., S. 23Google Scholar
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    Vgl. z. B: Beck-Gernsheim, Elisabeth (1980): a. a. O.Google Scholar
  105. 268b.
    Becker-Schmidt, Regina; Brandes-Erlhoff, Uta; Karrer, Marva; Knapp, Axeli G.; Rumpf, Mechthild; Schmidt, Beate (1982): Nicht wir haben die Minuten, die Minuten haben uns. Zeitprobleme und Zeiterfahrungen von Arbeitermüttern in Fabrik und Familie. Bonn: Verlag Neue Gesellschaft GmbH.Google Scholar
  106. 268c.
    Hungerbühler, Ruth (1988): a. a. O.Google Scholar
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    Rapin, Hildegard (Hg.)(1988): Frauenforschung und Hausarbeit. Frankfurt a. M. et al.: Campus.Google Scholar
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    Beck-Gernsheim, Elisabeth (1989): Mutterwerden — der Sprung in ein anderes Leben. Frankfurt a. M.: Fischer.Google Scholar
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    Jurczyk, Karin; Rerrich, Maria S. (1993): Die Arbeit des Alltags. Freiburg i. Breisgau: Lambertus.Google Scholar
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    Joost, Angela (2000): Arbeit, Liebe, Leben. Eigene Arrangements. Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei Frauen in Ostdeutschland. Eine empirisch-rekonstruktive Studie. Königstein/Taunus: Helmer.Google Scholar
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    Fthenakis, Wassilios E.; Kalicki, Bernhard; Peitz, Gabriele (2002): Paare werden Eltern. Die Ergebnisse der LBS-Familien-Studie. Opladen: Leske + BudrichGoogle Scholar
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    Krebs, Angelika (2002) stellt fest, dass eine positivistische Definition von Arbeit auch heute noch in vielen Lehrbüchern der Ökonomie zu finden ist.Google Scholar
  114. 269b.
    Krebs, Angelika (2002): Arbeit und Liebe. Die philosophischen Grundlagen sozialer Gerechtigkeit. Frankfurt a. M.: Suhrkamp. S. 26. In der Philosophie wird diese Position z. B. von Heiner Ganßmann vertreten: „Arbeit (ist) Erwerbsarbeit, die im Tausch für Geld geleistet wird.“„Jede Tätigkeit, die ein anderer durch Zahlung eines Geldbetrages herbeiführt und damit zugleich anerkennt“, wird von ihm als Arbeit definiert.Google Scholar
  115. 269c.
    Ganßmann, Heiner (1996): Geld und Arbeit. Frankfurt a. M.: Campus, S. 283Google Scholar
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    Vgl. auch Krebs, Angelika (2002): a. a. O., S. 32Google Scholar
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    Reids, Margaret (1934): Economies of the Household. New York: John Wiley and SonsGoogle Scholar
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    Vgl. z. B. Schellenbaum, Patrik & Merk, Sabina (1994): Bewertung der Haushalts-, Erziehungsund Betreuungsarbeit. Bern: Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit.Google Scholar
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    Krebs (2002): a. a. O., S. 35 ff.Google Scholar
  128. 279.
    Kambartal (1983): a. a. O., S. 241Google Scholar
  129. 280.
    Krebs (2002) a. a. O., S. 35 f.Google Scholar
  130. 281.
    Zur Verwendung des Begriffs „Eigenarbeit“verweise ich auf den Überblicksartikel: „Eigenarbeit“In: Informationen Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen, 7/1999, S. 19–21, Auszug aus dem Forschungsbericht „anstiftung ggmbh“(1997): Eigenarbeit hat einen Ort. Öffentliche Eigenarbeit im HEi (Haus der Eigenarbeit). München (unveröffentlichte Ausgabe)Google Scholar
  131. 282a.
    Neben den folgenden im Text vorgestellten Bezeichnungen und Definitionen werden auch nachstehende Begriffe für die reproduktiven Tätigkeiten verwandt: Der wirtschaftswissenschaftliche Terminus „Haushaltsproduktion“: einen Überblick über die Entwicklung und inhaltliche Bestimmung gibt Song, Hye-Rim (1992): Bewertung der Hausarbeit — Gesellschaftspolitische Perspektiven in westlichen Industrieländern und Korea. Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades beim Fachbereich Ernährung- und Haushaltswissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen. Institut für Wirtschaftslehre des Haushalts und Verbrauchsforschung der Justus-Liebig-Universität Gießen, S. 15 ff.Google Scholar
  132. 282b.
    „Versorgungsarbeit“, vgl. dazu die Ausführungen von Beik, Ute & Spitzner, Meike (1995): a. a. O., S. 16 ff. „Eigenarbeit und Schattenarbeit“, vgl. ebenda S. 21 f. „Selbstversorgung, Subsistenzwirtschaft und Subsistenzproduktion“, vgl. z. B. ebenda, S. 22.Google Scholar
  133. 282c.
    Song, Hye-Rim (1992): a. a. O., S. 6 ff.Google Scholar
  134. 282d.
    „Alltagsarbeit“, vgl. z. B. Meier, Uta (2001): Private Haushalte. In: Honecker, Martin; Dahlhaus, Horst; Hübner, Jörg; Jähnichen, Traugott; Tempel, Heidrun (2001): Evangelisches Soziallexikon. Stuttgart et al.: W. Kohlhammer, S. 695 „Arbeit des Alltags“, der Begriff ist zunächst im Rahmen des Konzepts der „alltäglichen Lebensführung“entwickelt worden. Vgl. dazu Kapitel 3.4.1. insbesondere S. 87Google Scholar
  135. 283.
    Ostner, Ilona & Pieper, Barbara (Hg.)(1980): a. a. O.Google Scholar
  136. 284.
    Vgl.: Beck-Gernsheim, Elisabeth (1980): a. a. O.: S. 103Google Scholar
  137. 286.
    Kontos, Silvia & Walser, Karin (1979): a. a. O., S. 97Google Scholar
  138. 287.
    Ostner, Ilona & Schmidt-Waldherr, Hiltraud (1984): Arbeit und weiblicher Lebenszusammenhang. In: Mayer, Christine; Krüger, Helga; Rabe-Kleeberg, Ursula; Schütte, Ilse (Hg.): Mädchen und Frauen. Beruf und Biographie. München: Verlag Deutsches Jugendinstitut (DJI-Materialien), S. 233Google Scholar
  139. 288.
    Vgl. Christel Eckart zur grundsätzlichen Kritik an der Wortschöpfung: „Gerade die konsequente Diskussion um die Inhalte der Hausarbeit hat die Grenzen der Analogien des Arbeitsbegriffes deutlich gemacht. Sie liegen in den durch den Reproduktionsprozeß vermittelten emotionalen Beziehungen und unverzichtbaren menschlichen Zuwendungen. Auch die Definition der Hausarbeit als ‚Ein-heit psychischer und physischer Reproduktionsleistungen‘(Kontos/Walser 1979) und die Problematisierung der ‚Arbeit aus Liebe — Liebe als Arbeit‘(Bock/Duden 1977) bleiben in kritischer Absicht in der Analogie zum herrschenden Arbeitsbegriff. Sie vermitteln noch keine ausreichende kritische Bezugsgröße für eine gleichrangige soziale Interaktion der Geschlechter, da deren soziale Hierarchie nicht nur auf der verschiedenen Bewertung von Arbeit ruht. Vielmehr verweisen diese Analysen der Hausarbeit auf die Bedeutung kommunikativen Handelns, auf die Bedeutung von Zuwendung und emotionale Beziehungen, die nicht arbeitsteilig organisiert werden können, nicht in Arbeitsbeziehungen aufgehen und daher auch nicht in Kategorien von Arbeit allein beschrieben werden können.“Eckart, Christel (1988): Verschlingt die Arbeit die Emanzipation? Von der Polarisierung der Geschlechtscharaktere zur Entwicklung der Arbeits-Monade. In: Anders, Ann (Hg.)(1988): Autonome Frauen. Schlüsseltexte der neuen Frauenbewegung seit 1969. Frankfurt a. M.: Athenäum, S. 208 f.Google Scholar
  140. 289.
    Methfessel, Barbara (1992): a. a. O., S. 16Google Scholar
  141. 290.
    Ostner äußert den Verdacht, dass mit der einseitigen Orientierung auf die nichtstofflichen Prozesse der Reproduktionsarbeit die materielle „schmutzige“Hausarbeit weiterhin tabuisiert bleibt. Ostner, Ilona (1988a): Die Tabuisierung der Hausarbeit. In: Rapin, Hildegard (Hg.)(1988): a. a. O., S. 55–72Google Scholar
  142. 291.
    Vgl. Kettschau, Irmhild (1988): Zur Theorie und gesellschaftlichen Bedeutung der Hausarbeit. In: Tornieporth, Gerda (Hg.)(1988): Arbeitsplatz Haushalt. Zur Theorie und Ökologie der Hausarbeit. Berlin: D. Reimer, S. 104Google Scholar
  143. 292.
    Hungerbühler, Ruth (1988): a. a. O., S. 173Google Scholar
  144. 293.
    Methfessel, Barbara (1992): a. a. O., S. 15Google Scholar
  145. 294a.
    Vgl. z. B.: Beik, Ute & Spitzner, Meike (1995): a. a. O.Google Scholar
  146. 294b.
    Resch, Marianne (1991): a. a. O.Google Scholar
  147. 295.
    Vgl. von Schweitzers Ausführungen zu der Funktion von Haushalten. In: Methfessel, Barbara (1992): a. a. O., S. 14Google Scholar
  148. 296.
    Diezinger u. a. (1982) definieren die reproduktiven Arbeiten wie folgt: Sie „ist die Gesamtheit der Arbeitsleistungen, die in der Familie und im Privathaushalt aufgewendet werden, um die langfristige physische und psychische Reproduktion der Menschen zu gewährleisten. Diese Arbeit hat sowohl die Funktion, materielle, soziale und emotionale Bedürfnisse zu befriedigen und dadurch lebens- und arbeitsfähig zu erhalten, wie durch Geburt, Pflege und Erziehung das Heranwachsen der nächsten Generation zu sichern.“Diezinger, Angelika; Eckart, Christel; Cramer, Helgard; Marquard, Regine; Martiny, Ulrike; Metz-Göckel, Sigrid (1982): Die Arbeit der Frau in Betrieb und Familie. In: Littek, Wolfgang; Rammert, Werner; Wachtier, Günther (Hg.): Einführung in die Arbeits- und Industriesoziologie, Frankfurt a. M. et al.: Campus, S. 229 f.Google Scholar
  149. 297a.
    Vgl. Hungerbühler, Ruth (1988): a. a. O., S. 174.Google Scholar
  150. 297b.
    Kontos, Silvia; Walser, Karin (1979): a. a. O., S.64Google Scholar
  151. 299.
    Dass nicht die Einzelaktivität an sich, sondern die Tätigkeit in ihrer Bedeutung für das familiale bzw. gemeinschaftliche Zusammenleben zur Erfassung ihres Wertes und ihrer Nützlichkeit zu betrachten ist, erläutert von Schweitzer (1990) wie folgt: „Niemand käme auf die Idee, die Leistungen eines Managers nach seinen Zeiten für Telefonieren, Diktieren, Lesen, Korrigieren zu bestimmen, obwohl ein Manager nicht anderes als diese ‚Produktionstechniken‘anwendet. Er wird nicht nach technischen Aktivitäten, sondern nach seiner Führungsaufgabe und nach seinen Verantwortungsbereichen bewertet. Die ‚familiale Zeit‘ist somit für diejenigen, die für das Haushalts- und Familiensystem die Verantwortung tragen, eine Managementleistung und eben nicht eine Addition von Produktionsaktivitäten.“Schweitzer, Rosemarie von; Ehling, Manfred; Schäfer, Dieter (1990): Zeitbudgeterhebungen, Ziele, Methoden und neue Konzepte. Wiesbaden: Statistisches Bundesamt, S. 13Google Scholar
  152. 300.
    Vgl. Schweitzer, Rosemarie von (2001): Hauswirtschaftliche Analphabeten in der Wissensgesellschaft. In: fundus, 4, S. 34Google Scholar
  153. 301.
    In Norwegen z. B. wird in der Schule der Schwerpunkt „Selbstversorgung“unterrichtet, in dem die Kinder Bügeln, Kochen, einfache Näharbeiten sowie kleinere Reparaturen in geschlechtsgetrennten Gruppen ausfuhren lernen, damit sich keine der Geschlechtsrolle entsprechenden „Expertinnen“herausbilden. Benard, Cheryl & Schlaffer, Edit (1997): Pantoffelheldinnen und Schürzenjäger. Gedanken zur Hausarbeit. In: Die Frau in unserer Zeit. St. Augustin: Konrad-Adenauer-Stiftung, S. 2Google Scholar
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    Meyer, Sybille & Schulze, Eva (1993): Frauen in der Modernisierungsfalle — Wandel von Ehe, Familie und Partnerschaft in der Bundesrepublik Deutschland. In: Helwig, Gisela; Nickel, Hildegard Maria (Hg)(1993): Frauen in Deutschland 1945–1992. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, S. 180 ff.Google Scholar
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    Vgl. Furtmayr-Schuh, Annelies (1993): Postmoderne Ernährung. Stuttgart: Trias, S. 21Google Scholar
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    Einen Überblick über die Zeitverwendung für die Ernährung geben Meier, Uta u. a. (2004): a..a. O.Google Scholar
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    Furtmayr-Schuh, Annelies (1993): a. a. O., S. 44Google Scholar
  158. 307.
    Vgl. z. B. Furtmayr-Schuh, Annelies (1993): a. a. O., S. 46 ff.Google Scholar
  159. 308.
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  160. 309.
    Die Überschuldung ist nicht an eine absolute Schuldenhöhe gebunden, sondern sie liegt vor, wenn nach Abzug der notwendigen Lebenshaltungskosten der verbleibende Einkommensrest nicht mehr ausreicht, die eingegangenen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, und die ökonomische und psychosoziale Destabilisierung droht oder eintritt. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend A (Hg.)(2003): Die Familie im Spiegel der amtlichen Statistik. Berlin, S. 163Google Scholar
  161. 310.
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    sowie Hungerbühler, Ruth (1988): a. a. O., S. 178Google Scholar
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    Vgl. z. B. Ruth Hungerbühler, die die generative Arbeit ausdrücklich in ihre Definition von Reproduktionsarbeit mit aufnimmt.Google Scholar
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    Hungerbühler, Ruth (1988): a. a. O., S. 185 ff.Google Scholar
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    Siehe z. B. Fthenakis, Wassilios E.; Kalicki, Bernhard; Peitz, Gabriele (2002): a. a. O.Google Scholar
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    Vgl. z. B. Arendt, Hannah (1998/10): Vita Activa oder vom tätigen Leben. München: PiperGoogle Scholar
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  176. 323.
    „In der Bundesrepublik Deutschland umfaßt die staatlich geregelte und von Krankenkassen finanzierte Vorsorge heute 10 regelmäßige Untersuchungen der Frau, die in dem sog. Mutterpaß dokumentiert werden. Sie schließen eine Kontrolle der allgemeinen Gesundheit der Mutter, spezifische Kontrollen des Föten und besondere Maßnahmen bei Risikoschwangerschaften ein. Das Paar erhält Informationen über Ernährung, Gesundheitsverhalten über Schwangerschafts- und Geburtsverlauf und über die intrauterine Entwicklung des Kindes. Kurse für Geburtsvorbereitungen, Schwangerschaftsgymnastik und Säuglingspflege werden kostenlos angeboten. Im Rahmen der Vorsorge werden inzwischen regelmäßig eine Reihe von medizinischen Kontrolltechniken angewendet, die erst nach dem Krieg entwickelt wurden. Dazu gehören u. a. die pränatale Ultraschalldiagnostik, die Amniozentese oder Fruchtwasseruntersuchung, neuerdings die Untersuchung von Chorionzotten. Auch die Einführung des Kardiotokographie (CTG, d. h. Herzfrequenz-Wehen-Schreiber) für das Ende der Schwangerschaft und während der Geburt muß in diesem Zusammenhang erwähnt werden.“Gloger-Tippelt (1988): a. a. O., S. 40Google Scholar
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    Aus umfänglichen Gründen kann auf Verfahren der pränatalen Diagnostik und ihre Folgen für die werdende Mutter bzw. den werdenden Eltern nicht eingegangen werden. Einen Kurzüberblick gibt Paetzold, Bettina (1996): „Eines ist zu wenig, beides macht zufrieden“. Die Vereinbarkeit von Mutterschaft und Berufstätigkeit. Bielefeld: Kleine, S. 95 ff.Google Scholar
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    Kunert (1997)definiert Erziehung wie folgt: „Erziehung hat als symbolische Interaktion prinzipiellen Doppelcharakter: Einerseits qualifiziert sie das Individuum für den gesellschaftlichen Verkehr; das macht ihre anpassende, funktionale, abrichtende Seite aus. Andererseits stärkt sie das Individuum in der Entfaltung des eigenen kritischen Vernunftgebrauchs, das ist ihre aufklärerische, emanzipatorische Seite.“Ebenda, S. 61Google Scholar
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    Vgl. Kapitel 2.4.2. sowie Rerrich, Maria S. (1987): Dasselbe ist anders. Vom Wandel der familialen Alltagsarbeit. In: Gewerkschaftliche Monatshefte, 4, S. 230–239Google Scholar
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    Vgl. Nave-Herz, Rosemarie (2002/2): Familie heute. Wandel der Familienstrukturen und Folgen für die Erziehung. Darmstadt: Primus, S. 66Google Scholar
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    Meyer, Sybille & Schulze, Eva (1993): a. a. O., S. 170 f.Google Scholar
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    Vgl. z. B. Fthenakis, Wassilios E.; Kalicki, Bernhard; Peitz, Gabriele (2002): a. a. O., S. 97 ff.Google Scholar
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    Zur Väterforschung vgl. auch den Übersichtsband Fthenakis, Wassilios E.; Kalicki, Bernhard; Peitz, Gabriele (2002): a. a. O., S. 97 ff.Google Scholar
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  189. 336.
    Rerrich erläutert: „Jeder weiß, daß es nicht genügt, einem Kleinkind beispielweise einmal zu erklären, daß es auf der Straße nicht auf die Fahrbahn laufen darf. Die eigentliche vermittelnde Arbeit besteht weniger in der Erklärung als gerade darin, das Kind immer im Auge zu behalten und rechtzeitig einzugreifen — oder eben auch nicht. Gerade bei kleinen Kindern kann es jederzeit erforderlich werden einzugreifen. Das verweist auf ein weiteres Charakteristikum der Arbeit mit Kindern: sie kann prinzipiell immer stattfinden. Ganz anders als die Arbeit in Berufen, die zeitlich klar eingeteilt ist in Arbeitszeit und Feierabend (...), anders auch als die Hausarbeit für Erwachsene, denen gegenüber sich die Frau leichter mit ihrem Bedürfnis nach freier Zeit durchsetzen kann, verlangt die Arbeit mit Kindern ständige Verfügbarkeit. Kleine Kinder kennen in der Unmittelbarkeit ihrer Bedürfnisse und Lebensäußerungen keine zeitlichen Rücksichtnahmen, die Arbeit mit ihnen ist nie sicher erledigt. Im Gegenteil: eins der Ziele familialer Arbeit besteht darin, das Kind an die zeitlichen Rhythmen der Erwachsenenwelt zu gewöhnen. Ebenso kann die Arbeit mit Kindern prinzipiell überall stattfinden. Ob im Auto oder im Kaufhaus, im Schwimmbad oder Restaurant — immer können Situationen entstehen, die das Eingreifen der Eltern notwendig werden lassen.“Rerrich, Maria S. (1983): a. a. O., S.424Google Scholar
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    Rerrich, Maria S. (1983): a. a. O., S. 424 f.Google Scholar
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    Kunert, Hubertus (1997): a. a. O., S. 58Google Scholar
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    Kontos, Silvia & Walser, Karin (1979): a. a. O., S. 114Google Scholar
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    Die von Kontos & Walser (1979) a. a. O. vorgenommene einseitige Zuweisung der Erziehungsarbeit an die Mutter spiegelt den Zeitgeist der 70er Jahre wider und wurde von der Verfasserin durch kleine Korrekturen (Klammersetzung sowie Austausch von Mutter durch Eltern) relativiert.Google Scholar
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    Grossmann, Karin; Grossmann, Klaus E. (2003): Bindungen und menschliche Entwicklung. Stuttgart: Klett Cotta.Google Scholar
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    Gröning, Katharina; Kunstmann, Anne-Christin; Rensing, Elisabeth; Röwekamp, Bianka (Hg.)(2004): Pflegegeschichten. Pflegende Angehörige schildern ihre Erfahrungen. Frankfurt a. M.: Mabuse.Google Scholar
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    Gröning, Katharina; Munley, Susanne; Röwekamp Bianca; Salomon, Jutta (2005): a. a. O., S. 6Google Scholar
  222. 362.
    Ebenda, S. 6Google Scholar
  223. 363.
    Ebenda, S. 15 f.Google Scholar
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    Ebenda, S. 15 f.Google Scholar
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    Als gesellschaftlich geltende „Normalarbeitszeit“gilt eine 35–40 Stunden Wochenarbeitszeit zwischen 6.00 und 18.30 Uhr von montags bis freitags. Bereits 1989 arbeiteten nach einer Untersuchung des ISO-Instituts nur noch 24% der abhängig Beschäftigten in einem solchen Arbeitsverhältnis. 16% der Arbeitsnehmerinnen gaben an, 41 Wochenstunden und mehr zu arbeiten, 12% arbeiteten im Schichtdienst, 15% waren in Teilzeit beschäftigt, 31% arbeiteten regelmäßig am Samstag, weitere 10% regelmäßig an Sonntagen (Mehrfachnennung möglich). Thoben, Ch. zitiert nach Garhammer, Manfred & Gross, Peter (1991): Synchronisation von Sozialzeit: eine moderne Gestaltungsaufgabe der Familie. In: Forschungsforum der Universität Bamberg, 1991, S. 94Google Scholar
  233. 372.
    Aufgegriffen wird hier eine Idee von Lüscher (1988), der von (räumlichen) Koordinations-, (zeitlichen) Synchronisations- und (sozialen) Integrationsleistungen spricht, durch die sich eine soziale Identität von Familienmitgliedern ausbildet. Lüscher, Kurt (1988): a. a. O., S. 25Google Scholar
  234. 373.
    Garhammer, Manfred & Gross, Peter (1991): a. a. O., S. 92Google Scholar
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    Einen Kurzüberblick über diese familiensoziologische Tradition gibt Schirra-Weirich (1995). Schirra — Weirich, Liane (1995): Karriere versus Familie ? Ein Beitrag zur Diskussion um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie am Beispiel individueller Deutungsmuster. Alsbach/Bergstraße: LTV-Verlag, S. 22 ff.Google Scholar
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    Vgl. Cyprian, Gudrun & Laux, Lothar (1994): a. a. O., S. 196Google Scholar
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    Cyprian, Gudrun & Laux, Lothar (1994): a. a. O., S. 198–199Google Scholar
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    Als solche familiären Gestaltungsaufgaben wurden in der wissenschaftlichen Literatur z. B. die Gestaltung familiärer Kaufentscheidungen (Ruppert, E. & Wimmer, F. (1991): Kaufentscheidungen in der Familie. In: Forschungsforum, 3, Interdisziplinäre Familienforschung, Otto-Friedrich-Universität, Bamberg),Google Scholar
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    und die Bewältigung psychischer Herausforderungen durch Krankheit (Aymann, Peter (1992): Krebserkrankungen und Familie. Zur Rolle familialer Unterstützung im Prozeß der Krankheitsbewältigung. Bern: Hans Huber;Google Scholar
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    Ebenda, S. 17Google Scholar
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    Ebenda, S. 17Google Scholar
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    Zum soziologisch-historischen Hintergrund des Konzept vgl. auch Voß, G. Günter(1991): Lebensführung als Arbeit. Über die Autonomie der Person im Alltag der Gesellschaft. Stuttgart: Enke.Google Scholar
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    „Wir gehen davon aus, daß der Anforderungsdruck in der alltäglichen Lebensführung deshalb wächst, weil sich die Arbeits- und Lebensbedingungen pluralisieren, die gesellschaftlichen Strukturen ausdifferenzieren und die Orientierungen und Werte verschieben. Festgefügte Rahmenbedingungen des alltäglichen Lebens sind im Umbruch begriffen; traditionell vorgegebene Problemlösungsstrategien scheinen nicht mehr allgemein akzeptabel und werden infragegestellt; eigene, für die spezifische Lebenssituation passende Wege müssen gefunden und immer wieder neu gegangen werden.“ „Je unterschiedlicher sich der Rhythmus von Arbeitszeit und freier Zeit, von Werktag und arbeitsfreien Tagen für die Menschen gestaltet, je mehr Frauen und Männer entscheiden können und müssen, welche Rolle die berufliche, welche die familiale Arbeit in ihrem Leben spielen sollen, desto mehr wird der Alltag selbst zur Gestaltungsaufgabe.“Jurczyk, Karin; Rerrich, Maria S. (Hg.)(1993): a. a. O., S. 26Google Scholar
  265. 390.
    Ebenda, S. 19Google Scholar
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    Ebenda, S. 25Google Scholar
  267. 392.
    Ebenda, S. 31Google Scholar
  268. 393.
    Bezüglich der zeitlichen familiären Synchronisations- und Koordinationsleistungen sei in diesem Zusammenhang auf die ausführliche Bearbeitung des Themas durch Liselotte Wilk verwiesen. Wilk, Lieselotte (1997): a. a. O., S. 229–247Google Scholar
  269. 394.
    „Außerdem folgen die Dinge, Bereiche, Tätigkeiten unterschiedlichen, oft widersprüchlichen Logiken und erfordern deshalb auch unterschiedliche Verhaltensweisen. (...) Die Menschen müssen auch den unterschiedlichsten Anforderungen, wie sie z. B. die Versorgung eines erkrankten Familienmitglieds im Gegensatz zur Arbeit am Computer oder zum Engagement in der Bürgerinitiative stellen, gewachsen sein. Es werden jeweils andere Seiten der Person angesprochen, unterschiedliche Fähigkeiten verlangt, für jede dieser Tätigkeiten ist ein anderes ‚inneres Tempo‘angemessen. Eine Häufung der Tätigkeiten führt außerdem zu der Notwendigkeit, sie mit anderen abzustimmen und zu koordinieren. Neuer Druck auf die Lebensführung entsteht also durch eine Vermehrung und Verdichtung oft disparater Aktivitäten. Eine solche Tendenz kann sich auf dem Hintergrund des hohen Arbeits- und Aktivitätsethos, das unsere Gesellschaft und unsere Arbeitsweise kennzeichnet, gut entfalten. Die soziale Anerkennung steigt, wenn man viel zu tun hat und immer beschäftigt ist. Die Konsequenzen sind Zeitnot, Verdichtung und Beschleunigung im Alltagsleben. Mehr und unterschiedliche Aktivitäten werden in die gleichen oder sogar in kürzere Zeiträume gefasst, Wechsel zwischen ihnen und ihren je verschiedenen Logiken finden in immer kürzeren Sequenzen statt. Das Tempo des Alltags wird schneller und ändert sich in schnellem Wechsel, seine Struktur wird dichter, unregelmäßiger und komplexer.“Jurczyk, Karin; Rerrich, Maria S. (Hg.)(1993): a. a. O., S. 27 f.Google Scholar
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    Rerrich, Maria S. (1994): a. a. O.Google Scholar
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    Rerrich, Maria S. (1994): a. a. O., S. 212Google Scholar
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    Rerrich, Maria S. (1994): a. a. O., S. 215Google Scholar
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    Zur zunehmenden Entgrenzung von Zeit und Raum sowie den daraus resultierenden Folgen für die Lebensverhältnisse der Menschen vgl. Geißler, Karlheinz A. (2004): Grenzenlose Zeiten. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 31–32, S. 7–12Google Scholar
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    Vgl. Küster, Christine (1997): Zeitverwendung im Alter oder der Übergang von der Öffentlichen zur Persönlichen Zeit. In: Meier, Uta (1997): a. a. O., S. 351Google Scholar
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    Siehe z. B.: Kössler, Richard (1984): a. a. O.Google Scholar
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    Krüsselberg, Hans-Günter; Auge, Michael; Hilzen-becher, Manfred (1986): Verhaltenshypothesen und Familienzeitbudgets — Die Ansatzpunkte der „Neuen Haushaltsökonomik“für Familienpolitik. Schriftenreihe des Bundesministers für Jugend, Familie und Gesundheit. Stuttgart: Kohlhammer.Google Scholar
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    Schulz, Rainer (1990): a. a. O. Schulz, Rainer (1991): Zeitbudgetstrukturen erwerbstätiger Frauen. In Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Jg. 17, S. 227–250.Google Scholar
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    Keddi, Barbara & Seidenspinner, Gerlinde (1991): a. a. O. Künzler, Jan (1994): a. a. O.Google Scholar
  281. 404.
    Einen Überblick über die Zeitbudgetstudien mit den je unterschiedlichen Forschungsinteressen gibt Schweitzer, Rosemarie von (1990): Zeitstrukturmuster von Bevölkerungen. In: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaften 3, 4, S. 450Google Scholar
  282. 405.
    Zu den grundsätzlichen Bedenken, Umfang und Inhalt reproduktiver Arbeit in Zeitstudien zu erfassen, siehe Beik, Ute & Spitzner, Meike (1995): a. a. O., S. 29 f.Google Scholar
  283. 406.
    Vgl. Küster, Christine (1997): a. a. O., S. 353. Zur Zielsetzung des Zeitbudgeterhebung 1991/1992 vgl. auch Ehling, Manfred (2004): Zeitbudgeterhebung 1991/92 und 2001/02, Kontinuität und Wandel, (Manuskript). In: Alltag in Deutschland — Analysen zur Zeitverwendung, Statistisches Bundesamt: Wiesbaden (Reihe Forum der Bundesstatistik, Bd. 43), S. 1 ff.Google Scholar
  284. 407.
    Um dem spezifischen Anforderungsprofil bei der Bewältigung reproduktiver Arbeit im Haushalt gerecht zu werden, wurden z. B. beim Aktivitätsspektrum nicht nur die Haupt-, sondern auch die Nebenaktivitäten erfasst, um so z. B. den Zeitaufwand für die Kinderbetreuung realitätsnäher und umfassender als bei einer ausschließlichen Erfassung der Hauptaktivitäten erfassen zu können. Durch die Aufnahme der jeweils an einer Aktivität beteiligten Begleitpersonen können im Alltag gelebte soziale Bezugssysteme abgebildet werden, und bei der Auswertung der Daten wurde neben der herkömmlichen aktivitätsorientierten Auswertung ein Auswertungskonzept entwickelt, das Zeitstrukturmuster über haushälterische Sinnzusammenhänge abbildet und nicht nur über einzelne Tätigkeiten (Vgl. Küster, Christine (1997): a. a. O., S. 35). Dieser von Rosemarie von Schweitzer entwickelte theoretische Ansatz (Statistisches Bundesamt (1995/a): Die Zeitverwendung der Bevölkerung. Ergebnisse der Zeitbudgeterhebung 1991/92. Allgemeiner Überblick. Tabellenband II, Wiesbaden, S. 15–23) gliedert die Zeit in persönliche, familiäre und öffentliche Zeit. Die Zeitverwendung wird also partiell abweichend von üblichen Darstellungsarten ausgewiesen. Die persönliche Zeit entspricht nicht dem traditionellen Verständnis von Freizeit, sondern umfasst Qualifikation (allgemeine Bildung), physiologische Regeneration (Schlafen, Ausruhen, Körperpflege), aktive Regeneration (Sport, Spiel, Bewegung, Medienkonsum, Kultur, Politik), Geselligkeit und Freundeskreis, Wegezeiten. Die familiale Zeit ist nicht ausschließlich mit der Reproduktionsarbeitszeit gleichzusetzen, sondern beinhaltet Versorgungsleistungen für den Haushalt (Grundversorgung, Kinderbetreuung, Betreuung Pflegebedürftiger), Geselligkeit in der Familie (gemeinsame Aktivitäten, Geselligkeit), Netzwerkhilfe (Grundversorgung, Betreuung), Wege (Wegezeiten, Fahrdienste) sowie Informations- und Organisationszeit (die familiale Zeit kann folglich nicht eindeutig als Freizeit oder Reproduktionsarbeitzeit gewertet werden, sondern sie beinhaltet eine persönliche Verfügbarkeit innerhalb eines Beziehungsnetzes, so dass diese Zeitanteile zu einem bestimmten Anteil Freizeitcharakter haben, aber auch in Reproduktionsarbeit übergehen können). Die öffentliche Zeit umfasst außer der Erwerbsarbeit Qualifikationen (Schule, Weiterbildung, Studium), unbezahlte Verpflichtungen für Arbeiten in Beruf und Gesellschaft und Wegezeiten. Statistisches Bundesamt (1995/a): a. a. O., S. 19Google Scholar
  285. 408a.
    Statistisches Bundesamt (1995/b): Die Zeitverwendung der Bevölkerung. Ergebnisse der Zeitbudgeterhebung 1991/92. Allgemeiner Überblick. Tabellenband I, Wiesbaden;Google Scholar
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    Statistisches Bundesamt (1995/a): a. a. O., S. 7–4.Google Scholar
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    Ehling, Manfred (2004): a. a. O., S. 2 ff.Google Scholar
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    Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hg.)(2003): Wo bleibt die Zeit? Die Zeitverwendung der Bevölkerung in Deutschland 2001/02. Destatis, Statistisches Bundesamt, S.6Google Scholar
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    Der Umfang des außerhäusigen bürgerschaftlichen Engagement ist eher gering. 18% aller Erwachsenen sind ehrenamtlich aktiv, durchschnittlich 4 3/4 Std. wöchentlich, hochgerechnet auf alle bundesdeutschen Erwachsenen sind dies 52 Min. pro Woche, d. h. gut 7 Min. täglich. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hg.)(2003): a. a. O., S. 21Google Scholar
  291. 412.
    Dabei verteilt sich diese Arbeit im Mittel auf folgende Arbeitsbereiche: Frauen: Haus- und Gartenarbeit Einkaufen, Haushaltsorganisation Pflege und Betreuung Handwerkliche Tätigkeiten Ehrenamt, informelle Hilfen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hg.)(2003): a. a. O., S. 10Google Scholar
  292. 413a.
    Vgl. Schäfer, Dieter (2004); er schreibt: „Die Kinderbetreuung wird beispielsweise auch mit Hauptaktivitäten und gleichzeitigen Aktivitäten noch nicht in vollem Umfang berücksichtigt. Vielfach wird sie nicht als Aktivität wahrgenommen, sondern die Befragten kreuzen im Tagebuch nur an, dass sie bestimmte Zeiten mit Kindern gemeinsam verbracht haben (z. B. Essen mit Kindern oder Fernsehen in gemeinsamer Runde). Der ganze Umfang der Kinderbetreuung zeigt sich sogar erst, wenn darüber hinaus der ständige Bereitschaftsdienst — ‚die Verfügbarkeit rund um die Uhr‘— mitbedacht wird.Google Scholar
  293. 413b.
    “Schäfer, Dieter (2004): a. a. O., S. 5 f.Google Scholar
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    Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hg.)(2003): a. a. O., S. 9Google Scholar
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    Durchschnittlich verfügte in der BRD jede Person über 10 J. in den Jahren 2001/02 täglich über 6 Std. bzw. wöchentlich über 42 Std. Zeit für Freizeitaktivitäten, verschlief ca. ein Drittel des zur Verfügung stehenden Zeitvolumens und verbrachte 2 ¾ Std. mit Körperpflege, Anziehen und Essen (die Zuordnung des Essens ausschließlich zur persönlichen Zeit wird der Bedeutung von Mahlzeiten im familiären Miteinander nicht gerecht und lässt nicht erkennen, dass gerade die Mahlzeiten mit Kindern für die Hauptbezugsperson der Kinder keine persönliche Zeit bedeutet). Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hg.)(2003): a. a. O., S. 6Google Scholar
  296. 416.
    Ebenda, S. 9Google Scholar
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    Cornelißen, Waltraud & Blanke, Karin (2004): Zeitverwendung von Mädchen und Jungen. (Manuskript) In: Alltag in Deutschland — Analysen zur Zeitverwendung, Statistisches Bundesamt: Wiesbaden (Reihe Forum der Bundesstatistik, Bd. 43), S. 5Google Scholar
  299. 419.
    Vgl. hierzu auch die Detailanalysen von Meier, Uta et al. (2004) zum Beteiligungsgrad von Kindern und Jugendlichen an der Beköstigungsarbeit, die sich innerhalb der Dekade 1991/92 bis 2001/02 erheblich reduziert hatten. Der durchschnittliche Beteiligungsgrad an den Aktivitäten zur Beköstigung sank in diesem Zeitraum bei den Mädchen zwischen 12 und 14 Jahren von 55,7 auf 38,5% ab bei den jungen Frauen zwischen 15 und 19 Jahren von 63,3 auf 42,1% ab bei den Jungen zwischen 12 und 14 Jahren von 41,9 auf 26,5% ab bei den jungen Männern zwischen 15 und 19 Jahren von 36,1 auf 25,6% ab. Meier, Uta; Küster, Christine; Zander, Uta (2004): Alles wie gehabt? Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und Mahlzeitenmuster im Zeitvergleich. (Manuskript) In: Alltag in Deutschland — Analysen zur Zeitverwendung. Statistisches Bundesamt: Wiesbaden (Reihe Forum der Bundesstatistik, Bd. 43), S. 12Google Scholar
  300. 421.
    Einen detaillierten Überblick über die Zeitverwendung im Alter auf der Grundlage der ersten Zeitbudgetstudie gibt Küster, Christine (1997): a. a. O.Google Scholar
  301. 422.
    Siehe hierzu: Meier, Uta; Küster, Christine; Zander, Uta (2004): a. a. O., S. 15Google Scholar
  302. 423.
    Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hg.)(2003): a. a. O., S. 15Google Scholar
  303. 424.
    Ebenda, S. 16Google Scholar
  304. 425.
    Ebenda, S. 20Google Scholar
  305. 426.
    Zentraler Einflussfaktor für die mütterliche Erwerbstätigkeit sind das Alter und die Anzahl der Kinder. Mit einem Kind beträgt die Erwerbstätigkeitsquote bei Frauen 64%, bei zwei Kindern 58% und bei mehr als 4 Kindern sinkt sie auf 34% ab. Mit Kindern unter 3 Jahren sind Ehefrauen zu 42% erwerbstätig, mit Kindern unter 6 Jahren zu 47%, und Mütter in Familien mit Kindern von 6–15 Jahren sind zu 58% beruflich aktiv. Blanke, Karen (1996): Beruf und Familie. In: Blanke, Karen; Ehling, Manfred; Schwarz, Norbert (1996): Zeit im Blickfeld. Ergebnisse einer repräsentativen Zeitbudgeterhebung. Schriftenreihe des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Band 121, Stuttgart et al.: Kohlhammer, S. 185 f.Google Scholar
  306. 427.
    Vgl. Stahmer, Carsten; Mecke, Ingo; Herrchen, Inge (2003): Zeit für Kinder. Betreuung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen. Endbericht des vom Arbeitskreis für Familienhilfe (Kirchzarten) geförderten Pilotprojekts. Band 3. Schriftenreihe Sozio-ökonomisches Berichtswesen für eine nachhaltige Gesellschaft. Statistisches Bundesamt: Metzler Poeschel, S. 21Google Scholar
  307. 429.
    Schwarz, Norbert (1996): a. a. O., S. 98Google Scholar
  308. 430.
    Norbert Schwarz (1996) schreibt zu diesen Zeiten: „Die zeitliche Zuwendung bei über die aktive Kinderbetreuung hinausgehende gemeinsame Aktivitäten wie beispielsweise das gemeinsame Abendessen, Ausflüge oder Fernsehen sind aus mehreren Gründen von Interesse: Zum einen sind sie für die Entwicklung des Kindes wichtig und zum anderen wird dadurch die zeitliche Inanspruchnahme der Erwachsenen — insbesondere der Eltern — durch Kinder umfassender abgebildet als dies allein durch die Zeit für die aktive Betreuung — wie das Spielen mit den Kindern — substituieren.“Ebenda, S.93Google Scholar
  309. 431.
    Vgl. hierzu ebenda, S. 93 und zur Bedeutung der Bereitschaftszeiten ebenda, S. 104–106Google Scholar
  310. 432.
    Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hg.)(2003): a. a. O., S. 25Google Scholar
  311. 433.
    Ebenda, S. 24Google Scholar
  312. 434.
    Ebenda, S. 25Google Scholar
  313. 435.
    Ebenda, S. 11Google Scholar
  314. 436a.
    Ebenda, S. 14 f.Google Scholar
  315. 436b.
    Schäfer, Dieter (2004): a. a. O., S. 9Google Scholar
  316. 437.
    Schäfer, Dieter (2004): a. a. O., S. 9Google Scholar
  317. 438a.
    Vgl. Schwarz, Norbert (1996): a. a. O., S. 73Google Scholar
  318. 438b.
    sowie Schäfer, Dieter (2004): a. a. O., S.10Google Scholar
  319. 439.
    Schäfer, Dieter (2004): a. a. O., S. 10Google Scholar
  320. 440.
    Meier, Uta; Küster, Christine; Zander, Uta (2004): a. a. O., S. 8Google Scholar
  321. 441.
    Vgl. Schäfer, Dieter (2004): a. a. O., S. 11Google Scholar
  322. 442.
    Schäfer, Dieter (2004): a. a. O., S. 12Google Scholar
  323. 443.
    Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hg.)(2003): a. a. O., S. 24Google Scholar
  324. 444.
    Meier, Uta; Küster, Christine; Zander, Uta (2004): a. a. O.,Google Scholar
  325. 445.
    Ebenda, S. 19Google Scholar

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2005

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