Advertisement

Strategische Planung für Parteien

Chapter

Zusammenfassung

Im Grunde genommen ist es paradox: Einerseits scheint die Zahl derjenigen zu wachsen, die das Fehlen strategisch inhaltlicher Politikentwürfe der Parteien beklagen. Selbst in der Politikwissenschaft wird die bisher mangelhafte Auseinandersetzung mit strategischen Fragen als Schwäche des Faches kritisiert (Raschke 2002: 207). Andererseits ist die Welt spätestens seit den 90er Jahren durch revolutionäre Umwälzungen in Wirtschaft und Technologie und eine wachsende Transparenz der Märkte, zusammengefasst mit dem Begriff,Globalisierung’, ein ganzes Stück weniger planbar und kalkulierbar geworden. Einerseits besteht also eine,stille Sehnsucht’ nach dem Gestaltungsanspruch von Politik und einer gewissen Planbarkeit politischer Abläufe, andererseits gibt es die Realität zunehmend unkalkulierbar werdender wirtschaftlicher und gesellschaftspolitischer Prozesse in einer unsicherer gewordenen Welt. Dies ist nicht der Ort, um diesen Widerspruch tiefschürfend und erschöpfend zu klären. Aber es beschreibt ein Stück weit das Spannungsfeld und die Antinomie derjenigen, die sich mit Planung und Strategie in der Politik auseinander zu setzen haben — schlussendlich auch der Verfasser selbst, der sich im Rahmen verschiedener Tätigkeiten im politiknahen Bereich eingehender mit dem Feld beschäftigt hat.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Anda, Bela/Kleine, Rolf/Gerhard Schröder (1996): Eine Biografie. BerlinGoogle Scholar
  2. Bundesministerium der Finanzen (2005): Finanzbericht 2005. BerlinGoogle Scholar
  3. Der Spiegel (2002): Prognos gegen Hartz. 18.8.2002Google Scholar
  4. Hartz-Kommission (2002): Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt, Vorschläge der Kommission zum Abbau der Arbeitslosigkeit und zur Umstrukturierung der Bundesanstalt für ArbeitGoogle Scholar
  5. Raschke, Joachim (2002): Politische Strategie. Überlegungen zu einem politischen und politologischen KonzeptGoogle Scholar
  6. Schäuble, Wolfgang (2000): Mitten im Leben. MünchenGoogle Scholar
  7. Wiesendahl, Elmar (2002): Die Strategie (Un)fähigkeit politischer Parteien. Frankfurt/New YorkGoogle Scholar
  8. Wulff, Christian (1996): Macht Mediendemokratie reformunfähig? In MUT 350. 1996Google Scholar
  9. Wulff, Christian (2004): In der Verantwortung für die Glaubwürdigkeit der Politik. In: Kommunikationsmanager II. 2004Google Scholar

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2005

Authors and Affiliations

There are no affiliations available

Personalised recommendations