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Verwerfungen an der Segregationslinie zwischen Öffentlichkeit und Privatheit

  • Barbara Thiessen
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Part of the Studien interdisziplinäre Geschlechterforschung book series (SIDG, volume 8)

Zusammenfassung

Die bisherigen empirischen Analysen haben gezeigt, dass personenbezogene und insbesondere haushaltsnahe Dienstleistung trotz ihrer hohen wirtschaftlichen Bedeutung marginalisiert ist und für die Entwicklung neuer Beschäftigungsperspektiven allenfalls als Terrain für Niedriglohnbeschäftigung genutzt wird. Die empirischen Analysen der Dienstleistungsentwicklung (Kap. 2) und die Untersuchung der Haushaltsarbeit (Kap. 3) machten deutlich, dass personenbezogene, haushaltsnahe Dienstleistung im Spannungsfeld zwischen dualen Polen angesiedelt ist: handelt es sich einerseits um Erwerbsformen, die öffentlicher Regelung unterliegen, werden sie andererseits an Orten ausgeführt, die als „privat“ gekennzeichnet und in Opposition zum „Öffentlichen“ gesetzt sind. Diese Konstruktionen von „öffentlich“ und „privat“ werden im Folgenden unter dem Gesichtspunkt ihrer Bedeutung für personenbezogene, haushaltsnahe Dienstleistung untersucht. Zu fragen ist, ob im Rahmen einer solchen Konstruktion, wie sie sich in nachindustriellen Gesellschaften darstellt, eine angemessene Professionalisierung von Haushaltsarbeit möglich ist. Mithin werden die Effekte der „binären Rasterung“ auf die Geschlechterverhältnisse untersucht.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

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  • Barbara Thiessen

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