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Vorwort

  • Ines-Jacqueline Werkner
Chapter
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Part of the Schriftenreihe des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr book series (BUWEHR, volume 2)

Zusammenfassung

Über die allgemeine Wehrpflicht wird schon lange debattiert. Mit dem Ende des Kalten Krieges, dem veränderten Aufgabenspektrum und der daraus resultierenden Restrukturierung der Streitkräfte steht sie erneut und verstärkt zur Disposition. Gleichzeitig lässt sich kaum ein weiteres Thema im militärischen Kontext finden, um das gegenwärtig so heftig und emotional gestritten wird wie um die Wehrpflicht. Schon Kuhlmann und Callaghan formulierten 2003 in Anlehnung an Longhurst: „It may be difficult to believe it, but the issue of conscription is still a ticklish matter in Germany. And it still applies that: The future of conscription, with the concomitant issue of greater professionalisation, is an immensely emotive issue. (…) The debate cuts to the heart of (West) Germany’s post war identity but also far deeper to the entire meaning and history of German statecraft with the defining role played by the military therein.“Die Frage nach Wehrpflicht-oder Freiwilligenarmee berührt weitaus mehr als die Form der Rekrutierung, sie hat insbesondere Auswirkungen auf das zivil-militärische Verhältnis. An ihr lassen sich Fragen der Haltung zu Staat und Gesellschaft, der Einsatzfähigkeit und -bereitschaft, der Ausrichtung, der Tradition und des Selbstverständnisses der Streitkräfte ablesen.

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Ines-Jacqueline Werkner

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