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Einleitung

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Zusammenfassung

Modelle deliberativer und diskursiver Politik werden in der politischen Theorie seit einiger Zeit eingehend diskutiert. Solche Ansätze grenzen sich meist von dem vorherrschenden liberalen Politikverständnis ab, dem vorgeworfen wird, dass es den Fokus zu sehr auf Abstimmungen richte, ohne das Potenzial von Kommunikation zu berücksichtigen (Bohman/Rehg 1997; Chambers 1999). Deliberative oder diskursive Politik setzt hingegen voraus, dass politische und gesellschaftliche Akteure nicht einfach vorbestimmte Präferenzen und isolierte Interessen artikulieren und durch deren Aggregation statische Mehrheiten generieren. Vielmehr sollen die Akteure ihre Positionen nachvollziehbar begründen, sich gegenseitig respektieren und grundsätzlich bereit sein, ihre anfänglichen Präferenzen und Positionen im Lichte anderer Argumente zu überdenken und gegebenenfalls zu revidieren.

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

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