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Die Geschlechtsrollenidentität des Bewusstseinssystems

  • Christine Weinbach

Zusammenfassung

Für das Bewusstseinssystem ist die Geschlechterdifferenz zentrale Identifikationsgröße, was nicht zuletzt an der Ausrichtung seiner Beobachtungen am als geschlechtlich vorgestellten Körper liegt. Ohne den Körper wäre das Bewusstseinssystem orientierungslos. Es hätte Probleme, sich selbst zu verorten und sich selbst einen Identifikationspunkt zu geben. Schon allein deshalb ist die Bedeutung des Körpers für das Bewusstseinssystem nicht zu überschätzen: Mit seiner Hilfe organisiert es seine Beobachtungen, entparadoxiert es den Umgang mit seinem binären Code, der Unterscheidung von Selbstreferenz/Fremdreferenz. Als „Körper von Gewicht“, um einen ins Deutsche übersetzten Titel einer Schrift von Judith Butler (1995) zu zitieren, als im Medium Sinn konstituierter Gegenstand, gewinnt der Körper jedoch erst dann seine Bedeutung für das Bewusstseinssystem, wenn er die Unterscheidung von Selbstreferenz und Fremdreferenz als Einheit im Bewusstsein repräsentiert. Die zentrale These dieses Kapitels ist, dass er dies vermittels der Kontingenzformel „Geschlechtsrollenidentität“ tut (Abschnitt 2.1).

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© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

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  • Christine Weinbach

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