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Zusammenfassung

Als Schlagwort ist Globalisierung in Aller Munde (Hirst/Thompson 1996:1; Fuchs/Koch 1996: 163). Doch nur selten wird präzise erläutert, was konkret hinter diesem Begriff steht (vgl. Kohler-Koch 1996: 109).23 Primär ist eine neuartige Analyse der internationalen Wirtschaft damit verbunden (Albrow 1996; Gill/Law 1988; Löffler 1997: 111) ferner werden Fragen zur Zukunft von Nationalstaaten und politischer Ordnung (McGrew/Lewis 1992) darunter subsumiert. In der Betriebswirtschaftslehre (Porter 1991: 71ff; Germann/Rürup/Setzer 1996: 24; Amoroso 1998: 52f) wird Globalisierung im Wesentlichen auf globale wirtschaftliche Prozesse (Dahrendorf 1998: 50) und auf Veränderungen in der Politik24 (Beisheim/Zürn 1999: 306; Schmidt 1994: 10)25 beschränkt. Als Begriff taucht Globalisierung auch in der Diskussion um kulturelle Identitäten (King 1991) und in der Managementliteratur (Ohmae 1990) auf.26 Grundsätzlich entsteht erst einmal der Eindruck, dass „[…] die Neigung [vorherrscht], unter Globalisierung recht umgangssprachlich etwas zu verstehen, das sich auf großformatige Phänomene bezieht […]“. (Robertson 1998: 192)

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Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Susanne Andres

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