Advertisement

Zusammenfassung

Globalisierung und Internationalisierung sind Begriffe, die in den letzten Jahren inflationär häufig als Schlagworte für verschiedene gesamtgesellschaftliche Entwicklungen, ob positiv oder negativ, gebraucht wurden (vgl. Meckel 2001: 22ff). Welche Bedeutung und Konsequenz ihnen letztlich wirklich für einen Wandel in den westlichen Demokratien zukommt, bleibt dabei nur allzu oft vage (vgl. Held 2002: 24). Das Zusammenspiel der Faktoren (vgl. Müller 2002: 8f), die globale Veränderungen mit sich bringen, wird in diesem Zusammenhang nur sehr unzureichend erläutert. Fest scheint zu stehen, dass sich die westlichen Gesellschaften in ihren sozialen, ökonomischen, kulturellen und politischen Strukturen verändern und sich die Gewichtungen innerhalb (der Strukturen) der postindustriellen Gesellschaft1 verlagern (Rodrik 2000: 8).2 Diese Strukturveränderungen werden zwar in den jeweiligen wissenschaftlichen Disziplinen hinreichend diskutiert: auffällig bei diesen Diskussionen ist allerdings, dass nahezu keine interdisziplinären Analysen zur Globalisierung existieren. Umso mehr verwundert es, dass in vielen Disziplinen Konsens darüber besteht, dass Globalisierung kein eindimensionales, monokausales Phänomen ist.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2004

Authors and Affiliations

  • Susanne Andres

There are no affiliations available

Personalised recommendations