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Anhang: Wie die Ergebnisse zustande kommen

  • Hans-Jürgen Andreß
  • Barbara Borgloh
  • Miriam Güllner
  • Katja Wilking

Zusammenfassung

Eine empirische Analyse der wirtschaftlichen Folgen von Trennung und Scheidung ist aus vielerlei Gründen nicht ganz einfach. Das empirische Wissen für die Bundesrepublik ist zum Teil veraltet oder beruht auf unzureichenden Datenquellen. Um die Frage der Folgen angemessen beantworten zu können, ist ein spezielles Untersuchungsdesign notwendig, eine Längsschnittanalyse, um möglichst parallel zu den interessierenden Ereignissen (Trennung, Scheidung) die Veränderungen in den Lebensbedingungen der betroffenen Personen zu erfassen. Gleichzeitig ist aber die Anzahl der Personen, die sich innerhalb eines Jahres trennen oder scheiden, gemessen an der Gesamtbevölkerung relativ klein, so dass ein beachtlicher Erhebungsaufwand betrieben werden muss, um die mit diesen Ereignissen zusammenhängenden Veränderungen in ausreichender Zahl untersuchen zu können. Schließlich ist eine repräsentative Erhebung des Ehegatten- und Kindesunterhalts mit den Mitteln der Umfrageforschung schwierig, da bereits das Unterhaltsrecht selbst nach allgemeiner juristischer Auffassung mit zu den kompliziertesten Rechtsgegenständen gehört.

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Copyright information

© Westdeutscher Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Hans-Jürgen Andreß
  • Barbara Borgloh
  • Miriam Güllner
  • Katja Wilking

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