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Lobbyverbände unter Anpassungsdruck

  • Inge Maria Burgmer

Zusammenfassung

In Berlin lassen sich heute nicht nur organisierte Rundgänge durch die historische Mitte buchen, auch Führungen entlang der Hauptstadtrepräsentanzen der großen Konzerne dieser Republik sind inzwischen Bestandteil des touristischen Angebotes. Dabei sind diese Lobby-Spaziergänge nur ein Beleg für die Konjunktur, die das Thema Lobbyismus zu Beginn des neuen Jahrhunderts erfährt. Gazetten1 berichten über neue und vor allem — mutmaßlich — mächtige lobbyistische Akteure, Tagungen zu diesem Themenkreis haben sich zu einem festen Bestandteil der jährlichen Hauptstadt-Agenda entwickelt; jüngst sah ein etabliertes Wirtschaftsmagazin2 gar die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft, die klassischen lobbyistischen Akteure also, von einem Abstieg in die zweite Liga bedroht.

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Literatur

  1. 2.
    Daniel Dehaes/Peter Leo Graf: Zweite Liga. Das Lobbying in der Hauptstadt, früher fest in der Hand der Wirtschaftsverbände, zerfasert, in: Wirtschaftswoche, 24.07.2003, Nr. 31, S. 26f.Google Scholar
  2. 3.
    Die vollständigen Ergebnisse der Studie ebenda, S. 27.Google Scholar
  3. 5.
    Das Kollegium ist der Kreis der Dax-30-Repräsentanten und von zehn weiteren ausgewählten Unternehmen. Er gilt als der einflussreichste lobbyistische Zusammenschluss in der Hauptstadt.Google Scholar
  4. 6.
    Daniel Dehaes/Peter Leo Graf: Zweite Liga. Das Lobbying in der Hauptstadt, früher fest in der Hand der Wirtschaftsverbände, zerfasert, in: Wirtschaftswoche, 24.07.2003, Nr. 31, S. 27.Google Scholar

Copyright information

© Westdeutscher Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003

Authors and Affiliations

  • Inge Maria Burgmer

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